1914 bis 1923 oder doch stabile Zukunft?

  • Guten Tag,
    Ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin 27 Jahre jung, lebe zurzeit in Schleswig-Holstein und bin sehr Geschichtsinteressiert. Die Parteiphilosophie kommt meiner Vorstellung oder Ideologie sehr nahe, denn ich schwebe irgendwo zwischen Anarchismus und Liberalismus.Ich hoffe hier verstehen die Menschen den Unterschied zwischen Anarchie und Anomie. ;)


    Nun zum eigentlichem Thema, denn es bereit mir inzwischen ernsthafte Sorgen. Es geht wie im Titel schon angedeutet um steigender Inflation und der Hyperinflation, die uns möglicherweise droht. Ich bin kein Wirtschaftsexperte und besitze höchstens Halbwissen, aber das Gröbste und Wichtigste verstehe ich. Die EZB will unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen und Länder mit Geld überfluten die nicht sehr produktiv sind. Die Folge ist, nach meinem Verständnis, eine Inflation, was bedeutet, dass das Geld weniger Wert wird. Eine Frage die sich mir stellt ist, wie rational oder berechtigt ist die Sorge vor einer steigenden Inflation oder auch Hyperinflation?
    Ich verstehe auch nicht wieso unsere Politik sich so sehr auf EU-Politik eingeschossen hat und die nationalen Aufgaben bei Seite schiebt, so als könne man die Hausaufgaben auch noch am Wochenende machen. Die Binnenwirtschaft, also im sinne Deutschlands, ist doch ein wichtiges Glied der EU-Wirtschaft. Es macht doch absolut keinen Sinn, wenn Deutschland als Wirtschaft zusammenbricht ,während die Politik darum bemüht ist die anderen Länder und die Währung halbwegs stabil zu halten. Wie könnten die Lösungen aussehen um eine steigende Inflation zu verhindern?Sollten wir dreist auf eine eigene Währung umsteigen?Oder ist der weg der aktuellen Finanzpolitik der richtige und alle Sorgen sind irrationaler Natur?
    Ich musste zudem Heute doch sehr schmunzeln, als Frau Merkel doch dreist behauptete sie sei eine demokratische Politikerin, denn ich kann an unserer Parteidiktatur wenig demokratisches erkennen. Ich hoffe auf interessante Antworten und wünsche einen erfolgreichen und guten Tag.

  • Nun, was soll man dazu sagen... wir wissen nicht, was die Politiker dazu bewegt, sich so dermaßen irrational (aus unserer Sicht) zu verhalten.


    Die plausibelste Antwort ist, dass sie genau wissen, was sie tun. Dass sie genau wissen, dass unser Geldsystem zusammenbricht. Und dass sie genau demselben Plan folgen, der über viele hundert Jahre dazu beigetragen hat, Besitztum von unten nach oben umzuverteilen.


    Unser Finanzsystem ist nicht lebensfähig, das war es noch nie seit es auf Schuldgeld basiert. Am Ende jedes Schuldgeldsystems wurde echter Reichtum nach oben umverteilt. Entweder durch Krieg, der das eigentliche Problem gut überdecken konnte und natürlich am effektivsten ist, denn wenn die Leute um ihr eigenes Leben fürchten, kann man ihnen am leichtesten ihr Eigentum entwenden. Oder es funktioniert "friedlich" über Währungsreformen.


    Wir werden meiner Meinung nach eine Hyperinflation bekommen, die dann startet, wenn das nächste "Lehman-Ereignis" losgetreten wird oder es passiert in Folge eines großen Krieges, Stichwort Iran. Durch das Kriegsereignis hätte die Politik natürlich ne tolle Entschuldigung für die Preissteigerung...

  • Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Das Perfide oder Paradoxe an der ganzen Sache ist, wie ich finde, dass wir in die Vereinigten Staaten von Europa übergehen sollen, also die Kulturen und Länder noch enger zusammenarbeiten sollen, was doch aber durch die Politik und Finanzpolitik völlig sabotiert wird. Wenn Sie recht haben, dass der Zusammenbruch geplant ist, dann nehmen die Politiker mit ihrer ganzen Politik doch wieder genau das gleiche in kauf, was die Verhandlungspartner 1919 in Versailles in kauf nahmen. Ich meine, dass die Länder, zu gunsten der Umverteilung wie Sie es schon schrieben, gegeneinander ausgepielt werden. Das ist ja mitunter was mir Sorgen bereitet, denn die Inflation schürt doch die radikalisierung der Bürger und wozu sowas führen kann haben wir doch gesehen und offensichtlich immer noch nicht begriffen. Ich hoffe jeden Tag, dass die Bürger begreifen wohin die Reise geht und sie Gemeinschaften bilden die sich dann in den ernsten Zeiten gegenseitig helfen. Ich denke nicht, dass wir die Entwicklung noch großartig stoppen könnten, aber wir können Alternativen entwickeln oder uns relativ gut vorbereiten, die Frage ist eben nur wie, denn alleine ist man doch so ziemlich aufgeschmissen. Ich frage mich ebenfalls was für eine Art Mensch muss man eigentlich sein, um solche entwicklungen zu planen und zu provozieren, soviel weiß ich schonmal es kann sich nicht um Humanisten im positiven Sinne handeln. Ich würde mir für das nächste System ,was danach aufgezogen wird wünschen, dass es für die Bürger eine Möglichkeit gibt Politiker ,selbst in der Legeslaturperiode, die Politiker abzustrafen oder abzuwählen. Das würde dann zumindest ein stärkeres Zeichen der Demokratie sein und die Herrschaft mehr in richtung Bürger verlagern und würde eine erliche Politik begünstigen. Vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

  • Hi. Ich möchte dir keine Angst machen aber unser Finanzsystem ist ein Schneeballsystem. Es wird Geld erschaffen und muss mit Zinsen zurückgezahlt werden. Das Geld für die Zinsrückzahlung existiert aber nicht. Das heißt es geht so lange gut, wie die Menschen den Betrug durchschauen oder unter der Zinsbelastung der Staatsschulden zusammenbrechen.


    Beides bedeutet Inflation im hohen Maße.
    Die bevorstehende Krise kann nicht verhindert werden. Die Frage ist nur was die Politik tut. Inflationiert sie bis alles entgültig zusammenbricht, was eine schwere Krise über mehrere Jahre bedeuten könnte oder tut sie nichts und lässt den Markt sich selbst Regulieren.
    Dann würden wir etwa ein Jahr leiden, allerdings würden die Preise wieder auf ihren realen Wert kommen und schlechte Firmen und Dienstleister würden vom Markt verschwinden.




    Bereits heute siehts du, dass die Märkte nur noch auf kurzzeitige Anlagen gehen um die Profite schnell einzuholen.
    Ich, Student, decke mich bereits mit Silber ein. Es ist nicht viel aber die Erspaarnisse die ich habe wandle ich in echte Werte um.
    Was, wenn ich falsch liege? Ich habe keinerlei Verlust.
    Was, wenn ich Recht habe und der Preis für Edelmetalle bricht durch die Decke? Tja... super Sache.


    Edelmetalle sind gerade in den heutigen Zeiten eine der risikoärmsten Geldanlagen. Du hast dein Metall auf der Hand und kannst es immer und in jede Währung umtauschen.


    Das besste Geld aller Zeiten =)



    Ach und hier was zum Verbreiten:


  • Die Politik wird das Ende der Inflation nicht einleiten. Dann würden sie auch nicht mehr gewählt. So denken unsere Lenker der BRD. Die Inflation ist allerdings schon da und wird sich noch beschleunigen. Es ist völlig Irrational eine Schuldenkrise mit neuen Schulden zu bekämpfen. Leider wird man mit so einer realistischen Ansicht gleich in die Radikale Ecke gestellt. Die Medien berichten leider nicht im Sinne des gesunden Menschenverstandes, sondern im Sinne der Profiteure der Krise. Auch wenn es mittlerweile auch ab und an kritische Placebo Kommentare gibt. Das Schuldgeldsystem wird nicht überleben, daß hat es noch nie in der Geschichte. Für den vernünftigen Bürger bedeutet das, daß er sich durch werthaltiges Geld in die Zukunft rettet. Es wird dann sicherlich etliche Jahre dauern, bis sich ein neues System etabliert. Vertrauen in die aktuelle Politik und in unser Geldsystem führt auf jedenfall in den individuellen Ruin.

  • Ich stimme Ihnen allen zu, aber die Frage ist eben ,was können die Länder gemeinsam oder einzelnd tun?
    Die Finanzproblematik betrifft ja leider nicht nur das Geld, es hat ja auch auswirkungen auf das Miteinander. Das können wir aktuell Beobachten, denn Europa zerfällt auch Gesellschaftlich, eben wegen dem Geld und der Schuld. Wir werden unter anderem von den Medien gegeneinander aufgehetzt. Durch die Finanzpolitik kollabiert auch der Gedanke der EU, also das mehr miteinander und der Frieden. Wie können wir ,als Deutsche, z.b. dem entgegen wirken, dass man uns hinterher wieder die alleinige Schuld zu schiebt? Wie können wir verhindern, dass die Bürger radikalisieren und die hetzen immer schlimmer werden? Können wir als besorgte Bürger mehr tun als nur Aufklärungsarbeit? Das Traurige ist, wie ich finde, dass wir in unserer "Demokratie" sogut wie keine Optionen haben irgendetwas zu bewirken, denn selbst die Verfassungsbeschwerde kann man im großen vergessen. Ich habe das Gefühl es läuft auf Augen zu und durch hinaus, aber das kann es doch nun wirklich nicht sein oder?

  • Auch wenn das nun sehr negativ klingt, ich persönlich denke aber, wir werden mit "Augen zu" da durch gehen. Wir werden die breite Masse der Menschen nicht rechtzeitig aufwecken können. Die Menschen werden wahrscheinlich selbst dann nicht aufwachen, wenn ihr Erspartes innerhalb einer Woche die Hälfte an Kaufkraft verloren hat, weil die Medien dann erzählen es sei alles nur vorübergehend und das wird schon wieder. Sie werden erst aufwachen, wenn es kein Benzin mehr an der Tanke gibt und sie zum Supermarkt laufen müssen um dort festzustellen, dass auch dort nichts mehr zu holen ist. Vor dem schwarzen Freitag haben sich die Menschen sicher auch nicht vorstellen können, was sie nur wenige Wochen später erwartet.


    Das Problem ist, dass man den Menschen zwar erklären kann, wie das Finanzsystem "funktioniert". Aber es muss jeder Einzelne selbst den gedanklichen Schritt machen hin zum Ändern seiner eigenen Einstellung und dem Ziehen eigener Konsequenzen daraus. Wir kommen sicher oft als die Unheilspropheten daher und als die großen "Belehrer". Und belehren lassen will sich niemand wirklich. Die eigene Erkenntnis muss stattfinden. Und das dauert für gewöhnlich Monate wenn nicht Jahre.


    Was können wir tun... politisch nichts, solange es keine vom Großkapital entkoppelte Partei mit ordentlichem Konzept in die Regierung schafft. Persönlich kann man nur versuchen, kleine, dezentrale Strukturen zu schaffen, die die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen in Krisenzeiten gewährleisten. Tauschringe, evtl Regiogeld oder Zeitkonten, evtl auch einfache Wechsel. Durch Lagerhaltung sich etwas unabhägiger machen von der Just-In-Time-Logistik. Werthaltiges für die Zukunft kaufen. Und unermütlich weiter aufklären, soviele Menschen wie möglich informieren.


    Nur gut 60 Jahre trennen uns von großem Hunger und Elend - und kaum einer kann sich mehr vorstellen, dass es sowas überhaupt mal gab und wiederkehren könnte. Dekadenz kommt immer vor dem Fall. Leider.



    Sorry, bin gerade etwas düster drauf. Kommt selten vor, ist aber gerade so. :censored:

  • Hallo Shuya,


    noch ein paar Worte zum Vertrag von Versailles: Ja, dieser Vertrag hat Hitler ermöglicht und den Grundstein für den Zweiten Weltkrieg gelegt. Allerdings fiel er auch deswegen so hart aus, da das Deutsche Reich nach dem gewonnen Krieg gegen Frankreich 1871 Elsass und Lothringen annektierte und sich enorm hohe Reparationen in Höhe von 5 Milliarden Goldfranken zahlen liess. Die Franzosen wollten ihre Rache nehmen. Wäre es nach den USA gegangen wäre der Vertrag wohl deutlich milder ausgefallen. Wie bei allem darf man das grosse Ganze nicht aus dem Augen lassen und Ursache-Wirkungsketten, wo wir beim Geldsystem angelangt sind. Ich bin davon überzeugt, dass die politischen Eliten mindestens den Wissenstand zum Geldsystem haben, welche wir in der PDV vertreten bzw. Austrian Economics. Ich unterstelle ihnen keine grundsätzliche Bösartigkeit, sie sind im Laufe der Jahre über die Zentralbanksysteme in das jetzige Geldsystem „hineingeschlittert“ und haben bis jetzt von den Früchten des ungedeckten Papiergelds ebenfalls profitiert. Ein Wohlfahrstaaten westlicher Prägung waren zum Grossteil nur dem Geld aus dem Nichts, dem Fiat-Money zu verdanken. Die Hochfinanz konnte sich durch das Papiergeldsystem weiter bereichern. Also eine Symbiose aus Politik und Hochfinanz (falls noch nicht gelesen, empfehle ich Dir das Buch „Das Kapitalismuskomplott“ von Oliver Janich).
    Die jetzigen Aktionen der Politik sind zwar langfristig Kontraproduktiv und verstärken den Zusammenbruch nur, können aber kurzfristig noch einen gewissen Zeitgewinn erzielen. Und langfristig sind wir bekanntlich alle Tod nach Keynes. Politiker denken in Legislaturperioden und hoffen evtl, den „Schwarzen Peter“ an ihren Nachfolger weitergeben zu können. Zudem gibt es natürlich vielfältige Verflechtungen zwischen Politik und Hochfinanz (Bilderberger, CFR, Bohemian Grove usw.) was dafür sorgt, dass die Politik prinzipiell stets in Sinne der Hochfinanz agiert. Und die hat aktuell das Interesse mit möglichst viel deutschem Steuergeld das Euro-System noch eine Zeit lang am Leben zu halten, da der Fallout auch sie teilweise trifft. Wenn Deutschland dann endgültig ruiniert ist, darf dann das Euro-System platzen und eine wie auch immer lautende Währungsreform kommen; sofern die Gesellschaft stark genug ist dieses Ereignis zu überstehen.


    Gruss Marc


    PS: Wer jetzt kein physisches Silber und gewisse Lebensmittelvorräte hat, ist selbst schuld.

  • Man sollte noch anmerken, wir haben uns zu einer Partei zusammengeschlossen, was nach dem Urteil vieler Zeitgenossen sinnlos ist, weil wir den Anfang machen müssen und uns nicht durch Zusehen und Untätigkeit mitschuldigmachen wollen. Wie das Disaster endet weiß man und ob der Neuanfang libertär oder diktatorisch sein wird steht in den Sternen. Mit der Hoffnug, daß steter Tropfen den Stein höhlt. Liebe Grüße Rita :love:

  • Gesetzt der Fall: ziemlich konkret die Hälfte der Nichtwähler würde die PDV wählen und demzufolge würde die PDV in den BT mit Pauken und Trompeten einziehen!
    Gesetzt der Fall: alles bisherige Wissen der Parteimitglieder und das Wissen von ein paar Sympathisanten geriete also unter Zugzwang und müsst den Bürgern und denkbaren Koalitionären
    erläutern, wie das Geld-System ( € oder was auch immer..) evolutioniert werden sollte, um für alle menschen zu funktionieren und sich eben nicht wie bisher an der obersten Stelle zu sammenln, während die unteren Stellen leer ausgingen.
    Was macht dann die PDV?
    Wie schadhaft oder schadlos kann eine mögliche Mehrheit im BT das Geld-Problem so verändern, dass es besser wird?
    Was sagt die PDV dann zum Steuer-System, Renten-System, Gesundheits-System, Arbeits-System... die(Systeme) ja alle dann nicht mehr funktionieren, weil keine Inflation mehr herrscht - oder hab ich da was nicht gerafft?
    ... Neue Partei ist immer gut; kontrovers und subversiv ist auch gut; konträr erst recht... funktionieren tut ja auch alles , ...die Frage ist, wie man es den "Anderen" beibringt...

  • Naja, anderen was beibringen brauchst du eigentlich nicht viel.


    Wichtiger finde ich den bisherigen Zwang aus dem System zu lassen. Damit entkoppelst du das bisherige Denken der Menschen auf radikalste Weise vom jetzigen Zustand.
    Indem du jedem die freie Wahl läßt, ob Geld, Rente etc.
    In der Praxis werden sich sehr schnell Erfolgsmodelle etablieren und als Vorbild fungieren.


    Die Frage bleibt wie die bisherigen Profiteure auf solch eine Freiheit reagieren werden.

  • Wie wärs damit: Klammheimlich §35 Bundesbankgesetz streichen und hoffen, daß sich der Markt von selbst reguliert.Oder als Übergangslösung so etwas ähnliches wie eine Monetative, da hier der Staat und nicht die Banker den Zins und Geldschöpfungsgewinn einstreichen. Oder/und Mindestreserve sukzessive auf 100% erhöhen. Monetative deshalb, weil ihre Anhänger(Prof Huber) aufzeigen, wie man eventuell umstellen könnte ohne einen Zusammenbruch zu riskieren und bis sich zeigt, daß der Zusammenbruch vermieden werden kann,falls das überhaupt möglich ist.
    Die Austrian Theorie zeigt keinen Weg auf einen unvermeidlichen Zusammenbruch noch zu verhindern.Um nicht danach in ein totalitäres System abzustürzen würde ich lieber die Kröte Monetative und vorübergehende planwirtschaftliche
    Experimente schlucken.
    Die bisherigen Profiteure werden hiervon nichts aber auch gar nichts zulassen.

  • Ohne den totalen Systemcrash ist der Wandel wohl nicht mehr zu machen. Und das ist das größte Problem für den jenigen der den Wandel einleiten will.
    Ein Unterstützer von Ron Paul hatte mal während des Wahlkampfes gesagt, dass er ihn zwar unterstützt, aber eigentlich garkeine Hoffnung hat, dass sich die Dinge noch zum Guten wenden werden.
    Denn wenn Libertäre an die Regierung kämen und die notwendigen Reformen einleiten würden, dann käme es zum sofortigen Systemcrash und das Volk würde den realen finanziellen Schaden (der eigentlich schon längst entstanden ist) zum ersten mal zu spüren bekommen. Die begriffsstutzige Masse würde die Libertären persönlich dafür verantwortlich machen und wäre dann ganz leichte Beute für Agitatoren von Links- und Rechtsaussen. Dann ist der Weg frei für die Diktatur.

  • mhh, da könnte man wohl mit Bastiat antworten:
    "Der STAAT ist die große Fiktion, nach der sich JEDERMANN bemüht, auf Kosten JEDERMANNS zu leben."
    Mehr braucht man eigentlich nicht verstehen.
    Ein Systemcrash enthüllt die Fiktion und könnte zur obigen Erkenntnis führen.
    Wenn ein Klima von Freiheit und Moral besteht, kann bei jedem dieser Prozeß der Mündigwerdung aufkommen. Wieso sollte man dann auf Agitatoren hören die einem wieder Fiktionen anbieten.
    Der persönliche Nutzen den man aus der mündigen Freiheit ziehen kann ist größer als die zähe Pampe die man wieder vorgesetzt bekommt.


    Die Gefahr der Manipulation und Agitation ist natürlich sehr hoch. Vor allem wenn sie mit iniziierender (körperlicher) Gewalt einher geht. Daher ist Gewalt der erste Indikator für Unrecht und muss zur persönlichen Haftung führen. Die einzige Chance gegen Gewalt ist die Achtung von Recht und Moral.

  • Die PDV müsste sich halt nach dem Einzug in den Bundestag, für massive Aufklärungsarbeit einsetzen. Dass offensichtlich etwas gewaltig schief läuft sehen die Menschen ja schon. Nur müssten die Lügen über die wahren Ursachen der Probleme endlich durch die Wahrheit ersetzt werden. Dagegen werden sich die Märchenonkels von den etablierten Parteien natürlich heftig wehren, aber wenn die PDV Erfolg hätte, dann könnte tatsächlich ein allgemeiner freiheitlicher Mündigwerdungsprozess beim Volk stattfinden und der libertäre Wandel hätte eine Chance. Erfolgreiche Massenaufklärung ist vielleicht erstmal sogar wichtiger als viele Sitze im Bundestag. Sitze im Bundestag sind in erster Linie deshalb wichtig weil sie eine super Basis für die Aufklärung sind.

  • exact, wichtig ist das sich viele Menschen aus eigenen Interesse den wichtigen Themen des Lebens öffnen und stellen. Selbst erlernetes Wissen kann schwerlich durch offensichtliche Unlogik ersetzt werden.
    Das ist die große Chance, das sich Menschen wieder Ihrer selbst bewusst und verantwortlich werden. Der Libertarismus bietet dafür die denkbar besten Möglichkeiten.