Das Zwangs-Geld-System - Verursacher der Wirtschaftskrise

  • Hallo Matthias!


    Mir ist noch was eingefallen: Wenn man das ganze aus der Sicht des Geldeinlegers (also des Sparers) betrachtet ist das Ganze noch schlimmer.


    Zur Verdeutlichung einfaches Beispiel:
    Ich als Sparer lege z.B. 100GE bei der Bank ein. 50 GE in einen 5 jährigen Sparbrief (diese Geld kann die Bank pr Vertragsvereinbarung auch in meinem Sinne weiterverleihen) und 50GE als jederzeit verfügbares Tagegeld.


    Was macht aber eine Bank im fraktionalen System? Sie verleiht nicht die 50GE die dafür bestimmt waren, sondern 'ermächtigt sich selbst zusätzliche GE aus der Luft zu schöpfen, die NICHT existieren


    Das ist der erste Betrug: Der Mensch kann kein materielles Gut aus dem Nichts erzeugen und folglich auch nicht dieses "Nichts" verleihen in der Hoffung, das es nicht gleich auffällt. Das ist Scharaltanerie.


    Aber das geht ja noch weiter: Kommt der Kreditnehmer dann tatsächlich und verlangt die Auszahlung "seiner" per Kreditvertrag vereinbarten 100 GE - gibt ihm die Bank in diesem Augenblick 'meine 50GE', die ausdrücklich NICHT zur Weiterleihe bestimmt waren, da sonst ja Betrug #1 sofort offenbar wäre. Das ist der zweite Betrug, der schwerer wiegt, da ja keine Vereinbarung darüber mit mir besteht. Also glatter Diebstahl und Verfügung ohne Verfügungsmacht zu Lasten Dritter. (Das ist im Prinzip auch dann der Fall, wenn sich die Bank 50GE von der Zentralbank leiht. Irgendjemand wird immer betrogen.)


    Damit habe ich als Sparer das (Notwehr-) Recht ihr das zu verbieten, - genauso, wie ich das Recht haben muss, jemand zu verbieten mein Grundstück ohne Absprache zu nutzen, oder mich auszubeuten oder zu verletzen.


    Ich denke, damit solten die letzten Zweifel beseitigt sein, ob es überhaupt das Recht geben könnte, Teilreservegeld zu verbieten. Der Sparer hat dieses (Eigentums-)Recht!


    Man kann es drehen und wenden wie man will: Mit dem Teilreservesystem werden a-moralische Handlungen vervielfacht - und multipliziert werden sie dann noch, wenn das durch Betrug entstandene Geld seinen Weg in die (Wohlfahrts-) Politik(er) findet und das Rechtssystem selbst korrumpiert - wie wir aktuell erleben "dürfen".


    Nicht ohne Grund sprach Baader davon, das der 'zentrale Angriff' auf das System an dieser Stelle erfolgen muss, wollen wir es überhaupt in's wanken bringen.


    Beste Grüße

  • Hallo Wilfried,

    Was macht aber eine Bank im fraktionalen System? Sie verleiht nicht die 50GE die dafür bestimmt waren, sondern 'ermächtigt sich selbst zusätzliche GE aus der Luft zu schöpfen, die NICHT existieren


    Das ist der erste Betrug: Der Mensch kann kein materielles Gut aus dem Nichts erzeugen und folglich auch nicht dieses "Nichts" verleihen in der Hoffung, das es nicht gleich auffällt. Das ist Scharaltanerie.

    Darin sehe ich keinen Betrug, wenn der Kreditvertrag entsprechend gestaltet ist.
    Dem Kreditnehmer muss klar sein, dass diese GE, die er bekommt nicht gedeckt oder teilweise gedeckt sein.
    Diese Tatsache muss der Kreditnehmer dann beim Einkauf mit diesen GE auch weiter tragen. Akzeptiert der Verkäufer dieses "Geld", liegt kein Betrug vor.
    Das Geld, dass verliehen wird ist in diesem Sinne dann nicht zwangsläufig mit materiellen Gütern verknüpft sondern eher eine virtuelle Größe. Sowas als Geld anzunehmen halte ich natürlich für absolut idiotisch, aber nicht für unmoralisch.
    Im heutigen System ohne diese Klarheiten und mit staatlichen Garantien usw. läuft es natürlich genau so wie du sagst.

    Aber das geht ja noch weiter: Kommt der Kreditnehmer dann tatsächlich und verlangt die Auszahlung "seiner" per Kreditvertrag vereinbarten 100 GE - gibt ihm die Bank in diesem Augenblick 'meine 50GE', die ausdrücklich NICHT zur Weiterleihe bestimmt waren, da sonst ja Betrug #1 sofort offenbar wäre. Das ist der zweite Betrug, der schwerer wiegt, da ja keine Vereinbarung darüber mit mir besteht. Also glatter Diebstahl und Verfügung ohne Verfügungsmacht zu Lasten Dritter.

    Das ist im heutigen System der Umtausch von Giralgeld (das Mindestreservegeld) in Zentralbanknoten (öffentliches Zahlungsmittel). Beides wird in Euro geführt und faktisch gleich behandelt. Sie sind aber sehr verschieden.
    Diesem Problem entrinnt die Teilreservebank, indem sie von anfang an den Umstand darstellt, dass bei zu vielen Abhebungen nur teilweise ausgezahlt werden kann (Wer rechtzeitig kommt, kriegt noch was).
    Das würde allerdings implizieren, dass meine 50 GE auch dieser Vereinbarung unterliegen und ich somit nicht bestimmen kann, dass diese nicht weiterverliehen werden dürfen.
    Ist das aber der Fall, ist es wirklich Betrug und so läuft es auch im aktuellen Teilreservesystem.

    Ich denke, damit solten die letzten Zweifel beseitigt sein, ob es überhaupt das Recht geben könnte, Teilreservegeld zu verbieten. Der Sparer hat dieses (Eigentums-)Recht!

    Teilreservegeld allgemein sehe nicht als moralisch widerlegt. Unser aktuelles natürlich auf ganzer Linie, ja.
    Der Sparer hat dieses Eigentumsrecht in moralisch einwandfreien Teilreservesystemen eben nicht, weil in seinem "Sparvertrag" stehen müsste, dass er nur ausbezahlt wird, falls noch genügend GE da sind. Er hat es also abgetreten um es eventuell wieder zu bekommen, anstatt das Eigentumsrecht zu behalten und es lediglich verwaren zu lassen.

    Nicht ohne Grund sprach Baader davon, das der 'zentrale Angriff' auf das System an dieser Stelle erfolgen muss, wollen wir es überhaupt in's wanken bringen.

    Diese Aussage bleibt ohne Abstriche gültig. Sie bezieht sich auf das aktuelle System, nicht auf Teilreservesysteme allgemein.



    Natürlich würde wohl niemand solch ein schlechtes "Geld" wie Teilreservegeld lange benutzen.
    Moralisch verwerflich wird es aber erst, wenn die Verträge gebrochen werden, oder der Staat ins Spiel kommt.
    Sind die Verträge entsprechend gestrickt und zwingt der Staat zu nichts, ist es zwar dämlich aber nicht unmoralisch.

  • Hallo Matthias,

    Kannst du dieses "Über den Tisch gezogen werden", dass selbst bei korrekten Verträgen geschehen sein soll genauer beschreiben?
    Wie sahen die Verträge aus und was ist aus deiner Sicht moralisch tortz der Verträge schief gelaufen?
    Das ein Teilreservesystem für viele Teilnehmer nachteilig ist, wenn die Verträge eingehalten werden ist mir schon klar, weil es gewaltige Nachteile hat. Das ist m.E. aber kein moralisches Problem, solange man dieses "Geld" freiwillig nutzen oder auch ablehnen kann (Denn dann heißt es: Selber schuld!).



    Am 18.02. schriebst du noch:

    Wenn eine Bank nur eine Teilreserve hat, dann muss auf ihren Scheinen natürlich sowas draufstehen wie "Die XY Bank zahlt dem Einlieferer dieser Banknote vielleeeeeeicht, wenn er Glück hat und wir gute Laune haben 10g Gold. Vielleicht machen wir's auch nicht... Mal gucken! :o)" Dann wäre die Bank ehrlich und alles wäre in Ordnung.

    Ich sehe erst mal keinen Grund warum das nicht gültig sein soll. Aber vllt. können wir das an den konkreten Fällen in deinem Experiment erörtern.

  • Das ist an sich richtig...
    Man muss ja keinen Vertrag eingehen der erhebliche Nachteile für einen selbst hat. Also moralisch korrekt.


    Aber:

    Das ist auch wieder wahr...
    Zu diesem Schluß bin ich auch gekommen. Die Bank MUSS darauf setzen dass es genug Leute gibt die auf diesen "Trick" hereinfallen und "Nichts" als Zahlungsmittel akzeptieren.


    Das ist ein klassischer Trickbetrug. Das ist genauso als würde eine dubiose Firma versuchen einer 90 Jahre alten Rentnerin einen überteuerten Highspeed-DSL-Vertrag zu verkaufen. Es kommt ein rechtmässiger Vertrag zustande
    der aber darauf aufbaut dass die Oma garnicht verstanden hat was man ihr da überhaupt verkauft hat. :grumble: Das ist der Klassiker!


    Das ist der Grund warum ich mir nicht ganz sicher bin ob dass moralisch in Ordnung ist. Ich meine, wenn sich schon die größten österreichischen Köpfe da unsicher sind, dann hat das bestimmt seine Gründe oder? :pardon:

  • Super Links Rita! Danke
    Genau das Thema diskutiere ich gegenwärtig bei fwf - und inwieweit so ein Betrugssystem in einer libertären Gesellschaft verboten werden kann.


    Viele Grüße


    Wilfried

  • http://www.youtube.com/watch?v=X0BSJRpbeoc&feature=youtu.be




    Präsentation: Wie funktioniert die Hyperinflation?



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    Veröffentlicht am 26.02.2013













    Seit den Meldungen in der Neuen Zürcher Zeitung und von PIMCO-Chef Bill Gross zur Gefahr der Hyperinflation ist die Verwirrung über den weiteren Ablauf des Zusammenbruchs im Umlauf. Dennis Small von der Redaktion von Executive Intelligence Review präsentiert in diesem Video anschaulich, was die wirklichen Ausmaße der Hyperinflation sind und welche konkreten Auswirkungen sich bereits abzeichnen. Wichtig ist, dass diese Präsentation in allen Wirtschafts-, Banken- und Medienverbänden zirkuliert wird!


    Aus der Geldsytemgruppe der Piraten auf FB. Falls es euch interessiert poste ich die interessanten Videos aus dieser Gruppe hier.

  • Wenn man sich gegen das herrschende Geldsystem (Gelderzeugung aus dem Nichts) ausspricht und für ein marktwirtschaftliches .
    Was antwortet man da auf den Einwurf, man könne sich ja gemäß Vertragsfreiheit auf ein anderes Zahlungsmittel einigen ?


    Weitere Fragen, die sich mir in dem Zusammenhang auftun:
    Warum heisst es Zwangsgeldsystem ? Der Zwang besteht doch nicht unter den Vertragspartnern sondern zwischen Bürger und Staat. Richtig ?
    Warum würde eine Umgehung dieses Geldsystems, indem man Geschäftspartner oder Lieferanten beispielsweise mit Gold bezahlt, nicht funktionieren ?
    Wie kann man freies Marktgeld definieren ?


    Gerne höre ich eine Antwort von euch.

  • Wenn man sich gegen das herrschende Geldsystem (Gelderzeugung aus dem Nichts) ausspricht und für ein marktwirtschaftliches .
    Was antwortet man da auf den Einwurf, man könne sich ja gemäß Vertragsfreiheit auf ein anderes Zahlungsmittel einigen ?


    Nicht justiziabel !. Im Zweifel muß man die Bezahlung auch mit dem "anerkannten" Zahlungsmittel annehmen. D.h. Du kannst zwar Goldbezahlung ausmachen, aber bei Streitigkeiten bekommst Du im Zweifel kein Gold ausgehändigt.



    Zitat


    Weitere Fragen, die sich mir in dem Zusammenhang auftun:
    Warum heisst es Zwangsgeldsystem ? Der Zwang besteht doch nicht unter den Vertragspartnern sondern zwischen Bürger und Staat. Richtig ?
    Warum würde eine Umgehung dieses Geldsystems, indem man Geschäftspartner oder Lieferanten beispielsweise mit Gold bezahlt, nicht funktionieren ?
    Wie kann man freies Marktgeld definieren ?


    Gerne höre ich eine Antwort von euch.


    Es heißt Zwangsgeldsystem weil man das Geld annehmen muß. Der Staat kann bestimmen, wer mit wem in was Geschäfte abzuwickeln hat, somit ist es nicht richtig sondern falsch


    Du kannst privatrechtlich durchaus eine Bezahlung in Gold ausmachen, nur muß Dein Partner nicht in Gold bezahlen.


    Freies Marktgeld ist ein Geld was durch einen Markt entsteht. Jeder kann seien eigene Währung anbieten, nur kann niemand jemand anders zwingen dieses Geld auch anzunehmen.
    Was enorm wichtig ist: Es gibt kein definiertes gesetzliches Zahlungsmittel und vor allem hat nicht nur die Zentralbank das Recht Geld zu schaffen.


    Freundlicherweise haben wir uns dazu auf unsere Homepage ausgelassen:
    http://parteidervernunft.de/61…werb-statt-bargeldverbot/

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Danke für die schnelle Antwort.
    Unter dem Link lese ich:
    "Das künftige freie Geldsystem ohne Monopol und ohne gesetzlichen Annahmezwang einer bestimmten Währung wird verfassungsrechtlich verankert."
    Wo ist der gesetzliche Annahmezwang denn derzeit verankert ?
    Welchen Voraussetzungen muss es geben, wenn freies Marktgeld herrschen soll ?
    Würde es ausreichen, wenn lediglich der Annahmezwang für Euros beendet würde bzw. es keinen Annahmezwang irgendeines Zahlungsmittels geben würde ?

  • Verankert ist es soweit ich mich richtig erinnere im EZB Gesetz:
    http://dejure.org/gesetze/AEUV/128.html
    Yepp stimmt.


    Es braucht nur eine Ergänzung die eben erlaubt beliebige andere Zahlungsmittel zu benutzen. Ich halte es außerdem für richtig wenn die Mindesreserver fällt, will heißen es muß Banken erlaubt sein ohne Zentralbank wirtschaften zu können. Aus Gründen des Eigentumsschutzes sollte daz noch der Betrug der Banken, Sichteinlagen auszuleihen entweder geahndet werden oder aber den Banken wird zugestanden die Konten der Kunden als Anderkonten zu führen.


    Annahmezwang für Euro beenden kann man machen, aber dann braucht es auch die flankierenden Gesetze die es gestatten etwaige Zahlungen in Geld statt in Zahlungsmittel zu erhalten

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Danke für den hilfreichen Link.

    Ich halte es außerdem für richtig wenn die Mindesreserver fällt, will heißen es muß Banken erlaubt sein ohne Zentralbank wirtschaften zu können.

    Ich hätte jetzt spontan gesagt, der Mindestreservesatz müsste auf 100% erhöht werden (=Vollgeld). Dann hätten wir zwar gedecktes Geld aber immer noch die Zentralbanken und kein freies Marktgeld.
    Ich vermute mal, es gibt einen Unterschied zwischen 0% Mindestreserve ("Mindestreserve fällt"), was hieße, dass das Geld weiter bis ins unendliche verschlechtert würde und ohne Zentralbanken im Hintergrund als Sicherheit zu arbeiten. Angenommen, die Verpflichtung mit Zentralbanken zu arbeiten würde entfallen, was würde dann passieren ?
    Wenn ich zur Bank gehen würde und 10000€ Kredit aufnehmen würde, würden in dem Moment, wo ich das Geld erhalte, 10000€ erschaffen, aus dem Nichts.
    An diesem Prozess würde sich doch nichts ändern.


    Wenn ich das Geld dann nicht zurückzahlen könnte, würde die Bank wohl Sachwerte als Gegenwert einfordern, obwohl sie vorher praktisch keinen Aufwand gehabt hat bei der Gelderschaffung. Daraus leitet sich eine Frage ab, die ich schon länger habe:
    Ist es richtig, dass daraus folgend die Bank bei Zahlungsausfall eines Schuldners selber nahezu gar keinen Verlust hat ?
    Allerdings dürfte dann ja keine Bank pleite gehen. Also irgendetwas scheine ich hier wohl falsch zu verstehen.

    Aus Gründen des Eigentumsschutzes sollte daz noch der Betrug der Banken, Sichteinlagen auszuleihen entweder geahndet werden oder aber den Banken wird zugestanden die Konten der Kunden als Anderkonten zu führen.

    Sichtanleihen auszuleihen ist doch eigentlich kein Betrug, wenn der Kunde weiss, was mit seinem Geld gemacht wird. Wahrscheinlich ist das irgendwo in den AGB´s versteckt. Aber dafür sollte er natürlich eine Gegenleistung in Form von Zinsen erhalten. (Obwohl sich 100% gedecktes Geld und Geldausleihung doch eigentlich ausschließen)
    ... das hieße ja, dass Treuhandkonten, die nur das Geld verwahren (und dann dafür als Gegenleistung Gebühren verlangen) verboten sind ?

  • Danke für den hilfreichen Link.

    Ich hätte jetzt spontan gesagt, der Mindestreservesatz müsste auf 100% erhöht werden (=Vollgeld). Dann hätten wir zwar gedecktes Geld aber immer noch die Zentralbanken und kein freies Marktgeld.


    Richtig



    Zitat


    Ich vermute mal, es gibt einen Unterschied zwischen 0% Mindestreserve ("Mindestreserve fällt"), was hieße, dass das Geld weiter bis ins unendliche verschlechtert würde und ohne Zentralbanken im Hintergrund als Sicherheit zu arbeiten. Angenommen, die Verpflichtung mit Zentralbanken zu arbeiten würde entfallen, was würde dann passieren ?
    Wenn ich zur Bank gehen würde und 10000€ Kredit aufnehmen würde, würden in dem Moment, wo ich das Geld erhalte, 10000€ erschaffen, aus dem Nichts.
    An diesem Prozess würde sich doch nichts ändern.


    Mindestreserve in dieser Form ist Betrug. Was bedeutet es denn? Das so getan werden kann als ob man mehr Geld zu verleihen hätte als man wirklich hat. Das kann eine Bank durchaus machen, nur muß das dann ganz klar in den Verträgen die man mit der Bank abschließt drin stehen.





    Zitat


    Wenn ich das Geld dann nicht zurückzahlen könnte, würde die Bank wohl Sachwerte als Gegenwert einfordern, obwohl sie vorher praktisch keinen Aufwand gehabt hat bei der Gelderschaffung. Daraus leitet sich eine Frage ab, die ich schon länger habe:
    Ist es richtig, dass daraus folgend die Bank bei Zahlungsausfall eines Schuldners selber nahezu gar keinen Verlust hat ?
    Allerdings dürfte dann ja keine Bank pleite gehen. Also irgendetwas scheine ich hier wohl falsch zu verstehen.

    Sichtanleihen auszuleihen ist doch eigentlich kein Betrug, wenn der Kunde weiss, was mit seinem Geld gemacht wird. Wahrscheinlich ist das irgendwo in den AGB´s versteckt. Aber dafür sollte er natürlich eine Gegenleistung in Form von Zinsen erhalten. (Obwohl sich 100% gedecktes Geld und Geldausleihung doch eigentlich ausschließen)
    ... das hieße ja, dass Treuhandkonten, die nur das Geld verwahren (und dann dafür als Gegenleistung Gebühren verlangen) verboten sind ?


    Nein gedecktes Geld und Geldausleihung schliessen sich nicht aus. Die Lösung ist einfach. Eine Bank kann derzeit ohne Nachfrage die Einlage der Kunden ausleihen, es wird aber so getan als ob das Geld auf dem Bankkonto dem Kontoinhaber gehört. Das ist gelogen. Die Mindestreserver verschlimmert es noch weil die Bank eben für 100 000 € Kredit nur sagen wir mal 10 000 € "eigenes" Geld braucht, dieses "eigene" Geld ist aber teilweise schon Geld was den Kontoinhabern eigentlich zusteht. Und dieses Schneeballsystem ist ja nicht bei einem einmaligen ausleihen "beendet".
    Zahlt der Kreditnehmer das Geld auf einer anderen Bank ein kann diese auch wieder das Geld ungefragt nehmen und weiterverleihen


    Der korrekte Weg ist sehr einfach (und wir sind dafür, daß dieser weg zumindest eingeschlagen werden kann)


    1) Sichteinlagen gehören nicht der Bank und daher sind alle Sichteinlagekonten als Anderkonten zu führen. D.h. geht die Bank pleite werden die Guthaben einfach nur auf eine andere Bank transferiert
    2) Wenn eine Bank Geld ausleihen möchte hat Sie a) es selber zu haben (Eigenkapital) oder b) diejenigen zu fragen dessen Geld Sie verleihen möchte oder c) einen Vertrag zu haben in dem steht Ich Friedrich Dominicus stelle der xy Bank 10 000 € zur Verfügung und erhalte dafür xy % an Zinsen.
    3) Jeder Bank steht es frei mit einer Zentralbank Handel zu treiben, sie kann dazu aber nicht gezwungen werden.


    Die Situation heute ist:
    1) Alle Sichteinlagen sind Kredite für die Bank
    2) Diese höher der Ausleihungen sind nicht nur das Eigenkapital sondern im Endeffekt alle Gelder mit dem einem Mulitplikator für den MIndestreservesatz.


    Kurz unser System wird nicht nur nahezu beliebig durch die Zentralbank manipuliert sondern es wird auch von den Banken bei jeder Ausleihung Geld aus dem Nichts geschaffen. Somit haben wir
    a) eine unendliche Geldquelle (die Zentralbanken) mit b) fast keiner praktischen Grenze der Geldvermehrung durch die Banken.


    Das stimmt in dieser Form "natürlich" nicht, da die Banken für Kredite immer Gegenwerte einffordern. Aber betrachtet man folgendes Schema:
    Staat legt Anleihe auf (x % Zinsen) Bank kauf Anleihe (die wird behandelt als ob es so sicher wie Geld wäre) kann dann diese Papiere an die Zentralbank verkaufen. Was passiert ist klar. Alle Risiken landen bei der Zentralbank und damit bei jedem einzelnen Bewohner im "Wirkungskreis" der Zentralbank.



    Zurück aber zu dem was wir fordern. Das was ich unter 1-3 oben angeführt habe muß erlaubt sein. Derzeit sieht aber das Bankgesetz eine derartige Konstruktion nicht vor. Das Gesetz sagt eben
    Jede Sichteinlage ist ein der Bank eingeräumter Kredit.... Nun wird auch klar was die Garantieren eigentlich sollen. Wieso müsste man für etwas garantieren, auf was die Bank keinen Zugriff hat?
    Bräuchte man nicht, somit kann man sehen die "Einlagensicherung" ist im Grund eine Ausfallversicherung des Staates für betrügerisches Handeln von Banken !


    Das ist ja gerade unser Problem, daß alles ein Betrugsystem ist, was jederzeit zusammmenklappen kann und was nur "läuft" weil es eben Strafandrohungen für "schädliches" Verhalten gibt. Dieses schädliche Verhalten ist im Grunde das Bemühen sein Eigentum zu verteidigen! Ich kann mir kein perverseres Ausbeutungssystem vorstellen als gerade unser Geldsystem.


    Ein "gesundes" Geldsystem, würde 80-90 % unsere Probleme beheben, von den weiteren 10 % wären 80 - 90 % weg wenn es Staaten untersagt wäre Schulden zu machen und was dann noch übrig bleibt kann man "vergessen".


    Fragen Sie sich warum es gesetzliche Zahlungsmittel gibt, fragen Sie sich warum es Zentralbanken gibt und dann erkennen Sie es dient NUR den Nutzern dieses Unterdrückungapparates. Welche Gesetze bräuchte man für eine Geld? Im Grund gar kein Gesetz, denn Geld ist eben was die Leute als Geld ansehen und nicht was Ihnen von außen aufgedrückt wird. Es benötigte auch keine Zentralbank, die ja im Grund die erste Deckung für Versprechungen sind die Banken aussprechen. Was passiert nämlich wenn jemand seien Guthaben abzieht? Nun die Bank hat das Geld nicht mehr ergo geht Sie zu Zentralbank, hinterlegt evtl. ein paar staatliche Schuldscheine und bekommt dann dafür "frisches" Geld was Sie dann dem Kunden auszahlen kann. Wohl gemerkt es ist nicht mehr das Geld des Kunden sondern irgendein Geld, eben weil nicht gilt die Guthaben eines Kunden werden nur treuhänderisch entgegen genommen!


    Der Weg unseres System kann immer nur in eine Richtung gehen. Die Eingriffe in das Eigentum MÜSSEN immer größer werden und daher muß das System zusammenbrechen. Es ist wie das Balancieren eines Stockes auf dem Finger, bei kleinen Auslenkungen kann man es ausgleichen, je weiter aus der Senkrechten der Stock kommt umso rabiater muß die Gegenbewegung sein und über einen bestimmten Grad heraus fällt der Stock auf den Boden. Genau das ist die Konstruktion des aktuellen Zwangszahlungssystems...

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • http://www.rottmeyer.de/keine-angst-der-will-nur-sparen/


    Auch Rott & Meyer wissen wovon Sie schreiben.... - wie grundsätzlich alle "Österreicher". Große Worte und Geschwafel brauchen diejenigen die unser derzeitiges System unterstützen....


    Zentral und PDV-"pur":
    "Wer versucht, einer Bank das von ihr geliehene Geld nicht zurückzugeben, wird dies rasch zu spüren bekommen. Im Grunde aber sollte man eine Bank die angeblich täglich verfügbare Guthaben nicht auszahlen kann oder will umgehend schließen. Zumindest sollte man bei einer solchen Bank kein Geld mehr einzahlen. Ein einfacher Umweg wäre beispielsweise der Kauf kurz laufender Wertpapiere und der Transfer der Depotposition zu einer anderen Bank. Es wäre doch interessant zu sehen, ob es noch klappt."


    Nur die PDV nennt unser Banksystem mit dem angeblich dem Kunden gehörenden Geld, was aber kurioserweise auch von der Bank verliehen wird Betrug.


    Und genau hier Versagen die Vertreter des Vollgeldes völlig. Ein Vollgeld was a) dem Einlagenhalter gehört aber b) von der Bank verliehen werden kann - heißt nur.
    Die Einlagehalte können nicht jederzeit ihr Geld abziehen und diese Bank kann ihren Verfplichtungen nicht nachkommen.


    Kurz Betrug. So gut wie jeder in der PDV weiß das....


    und auch hier kann die PDV unterschreiben:
    "Wie wäre es mit einer vergleichsweise einfach umzusetzenden Idee. Jeder Bürger erhält eine zusätzliche Karte, auf der er sein Geld parken kann. eine Art elektronischer Geldbörse – kein Konto. Es gibt keine Zinsen, weder positiv, noch negativ. Man kann die Karte nutzen, man muss nicht. Will er einer Bank Geld leihen, zahlt er es auf ein Bankkonto ein, wenn nicht, dann lässt er es bleiben. Das wäre doch eine schöne Sache. So entfiele auch der Zwang, sein Monatsgehalt regelmäßig zunächst in voller Höhe einer Bank zu leihen und damit zwangsweise ein Kreditrisiko einzugehen. An bundesweiten Automaten der Bundesbank könnte man jederzeit Bargeld ziehen wie an den Maschinen der Geschäftsbanken. Ohne debile Werbung. Ein Traum! Eine Einlagensicherung braucht man auch nicht mehr, wer sein Geld bei der Bank parkt geht ein Kreditrisiko ein wie ein Anleihekäufer und ist dafür selbst verantwortlich. So könnte die Commerzbank, auch Loch Bless genannt, beruhigt pleite gehen. Wie praktisch! Aber allzu viel Bewusstsein für die Unterschiede zwischen (Bar)Geld und Kredit möchte man vermutlich nicht schaffen. Vermutlich würde so ein System auch nur der Abschaffung des Bargelds Vorschub leisten."


    Die Idee ist ganz einfach Sichteinlagen werden als Anderkonten geführt. Nur bei einer Übereinkunft mit dem Kunden, daß die Bank dieses Geld verleihen möchte und er Kunde dem zustimmt, darf das Geld verliehen werden. Ergebnis: Es ist klar, daß man der Bank einen Kredit gegeben hat und damit auch das Kreditausfallrisko akzeptiert. Das ist ein gerechtes System und dafür steht auch die PDV




    Und was darf ich heute noch auf einem meiner Blogs finden? http://www.zerohedge.com/news/…ed-out-just-man-predicted


    Ohne Worte....


    Allez-hopp. Springt mal hübsch über dieses Stöcken Ihr "deutschen" Politiker:
    http://www.politplatschquatsch.com/2015/06/dexit-stiller-traum-einer-mehrheit.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29



    Da bin ich aber mal gespannt wie "Demokratie" arbeiten wird. Ach sorry, es gilt ja gar nicht die Mehrheit sondern das was Parteimitglieder entscheiden. Wer wäre die Alternative? Einmal darf man raten.


    Stimmt auch: http://www.rottmeyer.de/allumfassende-manipulation/

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

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