Frage zur Umwelt

  • Hallo,


    ich würde gerne wissen wie es die PDV mit der Natur bzw. Umwelt hällt.


    Würde die Natur als Persöhnlichkeit betrachtet werden die ebenso Rechte geniest wie die Menschen bzw. als drite Person der ebenso nicht geschadet werden darf?


    Im Therd "FCKW-Verbot" wurde mir die Frage zum teil schon beantwortet aber ich möchte es doch gerne etwas genauer haben.

  • Die Natur würde nicht als Persönlichkeit betrachtet werden. Denn eine Person hat Rechte. Wenn man diesen Gedankengang fortspinnt, müssten wir alle verhungern. ;)


    Jeder, der Eigentum an einem Stück Natur hat, wird darauf achten, dass dieses Stück Natur erhalten bleibt. Er wird sich also kaum selbst sein Eigentum zerstören durch Vergiften des Bodens etc. Und jeder, der das Eigentum eines anderen durch seine eigenen Taten schädigt, wird dafür belangt werden.


    Sorry, hab gerade nicht viel Zeit, daher nur diese Kurzfassung. Später am Abend kommt mehr, falls bis dahin kein anderer ausführlicher geantwortet hat...

  • Eigentlich wurde im dem Kurzen Text ja alles zusammen gefasst. Bleibt nur noch zu erwähnen dass es nur in einer Marktwirtschaft möglih ist alle Resourcen so sinnvoll wie möglich einzusetzten. Verschwendung wäre fast unmöglich. Auch knappe Resoutcen würden automatisch geschont. Alles nur durch den Preis. Die Zusammenhäng zu erklären würde mir jetzt hier zu lange dauern. Also entweder einfach blind glauben der in "Nationalökonomie" von Mises genau nach lesen.

  • Ja, das ist ein wesentlicher Unterschied zu heute. Im heutigen System werden Ressourcen verschwendet. Zum Einen durch Subventionen auf Produkte, zum Anderen durch Steuern/Zölle auf Produkte. Damit wird der Markt verzerrt und Materialien, die eigentlich teurer wären, werden künstlich verbilligt, andere wiederum, die deutlich günstiger zu haben wären, werden verteuert. Seltene Rohstoffe, die durch Subventionen verbilligt werden, werden logischerweise mehr nachgefragt, als wenn diese teurer wären. Wären diese Rohstoffe tatsächlich teurer, würden die Hersteller, die diese Rohstoffe verwenden, natürlich nach billigeren, alternativen Rohstoffen mit gleichen Eigenschaften suchen oder diese entwickeln und damit die ursprünglichen, seltenen Rohstoffvorkommen schonen.

  • Hallo,


    zum Thema Umwelt hätte ich auch noch eine Frage. (Wuhu, mein erster Beitrag :popcorn: )


    Durch die strikte Einhaltung der Eigentumsrechte ist ja grundsätzlich eine Umweltverschmutzung ohne Folgen für den Verursacher unmöglich. Zumindest dort, wo die Eigentumsverhältnisse genau geklärt sind, ist dies absolut logisch.
    Doch wie sieht es mit den Orten aus, wo die Eigentumsrechte nicht klar definiert sind, also dem Luftraum und den Seegebieten, die zum nationalen Hoheitsgebiet gehören?
    Beim Luftraum erscheint mir dies noch recht einfach zu lösen. Wer die Luft verpestet, greift in die Rechte der Anwohner ein (Recht auf körperliche Unversehrtheit). Aber wie soll es rechtlich geregelt werden, wenn jemand seinen Giftmüll in den Rhein oder in die Nordsee kippt?
    Ich denke, da bedarf es schon staatlicher Regelungen. Wär mir zumindest neu, dass die Nordsee in Privatbesitz wäre.


    mfg


    Adrian

  • Hallo Adrian



    Beim Luftraum erscheint mir dies noch recht einfach zu lösen. Wer die Luft verpestet, greift in die Rechte der Anwohner ein (Recht auf körperliche Unversehrtheit). Aber wie soll es rechtlich geregelt werden, wenn jemand seinen Giftmüll in den Rhein oder in die Nordsee kippt?
    Ich denke, da bedarf es schon staatlicher Regelungen. Wär mir zumindest neu, dass die Nordsee in Privatbesitz wäre.


    Den Giftmüll in den Rhein oder in die Nordsee kippen, ist doch dasselbe, wie die Luft zu verpesten und somit die Anwohner zu schädigen, was dir ja einfach zu lösen erscheint?

  • Zitat

    Jeder, der Eigentum an einem Stück Natur hat, wird darauf achten, dass dieses Stück Natur erhalten bleibt. Er wird sich also kaum selbst sein Eigentum zerstören durch Vergiften des Bodens etc.

    Ja, aber das funktioniert nicht überall: Der Regenwald braucht viele (Menschen-)Generationen um nachzuwachsen; Nachhaltigkeit bedeutet dann, die Bäume einzeln nacheinander in einem bestimmten - wahrscheinlich langen - Zeitintervall zu fällen und nachzupflanzen, damit der erste nachgewachsen ist, wenn der letzte gefällt wurde (funktioniert also nur bei schnellwachsenden Bäumen ->Baumschulen). Beim begehrten Großwild der Äquatorregionen ist das Problem: geringe Nachkommenanzahl pro Geburt, hohe Lebenserwartung verursacht lange Schwangerschaften und spätes Eintreten der Geschlechtsreife. Also ist die Zucht dieser Arten viel zu langwierig und ertragsarm. Aber welcher Geschäftsmann mäßigt sich künftiger Generationen willen? Die Versuchung ist groß, das Vorhandene rücksichtslos abzuwirtschaften. Muss hier nicht die Nachhaltigkeit staatlich vorgeschrieben werden?

  • Hmmm, zum Regenwald gibts ein ganz einfaches Argument: Wenn die Industrie Hanfpflanzen endlich nutzen würde, brauchst du für Papier keine Bäume mehr. Und die übrigen paar Bäume, die für Edelhölzer gebraucht werden, kann man ohne Probleme nachhaltig schlagen, zumal das sowieso nur wenige Bäume sind, die dafür in Frage kommen.


    Beim Großwild kenn ich mich leider nicht aus. Aber ich denke mir, wenn dort wirkliche Eigentumsrechte vorlägen, würde man dort auch nachhaltig wirtschaften, wie man es bei uns ja auch mit Wald etc. tut.

  • Im Grunde bewegen wir uns ja in diesem Bereich im direkten Gegenteil zur UDSSR:


    Anstatt das man sagt, jedem gehört alles in der Umwelt/Natur besitzt man in Zukunft wieder Land (Bauern besitzen heutezutage kein Land, sie haben es lediglich vom Staat/Stadt gepachtet). Dadruch würde sich jeder um sein Land nach seinen Vorstellungen zu gestallten. Damit werden druch Bäume beispielsweise durch Apfelbauern enstehen, in der Stadt werden Bäume aufgrund der Optik vom Parkbesitzter angepflanzt.


    Wer etwas zerstört, greift damit das Eigentum einer anderen Person an und muss somit auch dafür im entsprechenden Maße dafür haften, wie, wenn man z.B. ein Auto einer anderen Person beschädigt.


    Im Grundsatzprogramm steht dazu im Kapitel 4 (Umwelt): "Natur und Lebensräume sind für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Umweltschutz
    funktioniert nur bei strikter Beachtung der Eigentumsrechte. Dabei gilt es, streng nach dem Verursacherprinzip
    vorzugehen. Wer einen Schaden verursacht muss vollumfänglich dafür haften."


    Die gestalltung des Regenwaldes wird dann also den Besitzern des Regenwaldes obligen. Keiner wird da aber auf die Idee kommen dort Apfelplantagen oder Parks aufzubauen, weil sich das vom Klima her garnicht lohnen würde. Somit würde also der Regenwald an sich da behalten werden. Der Verkauf von Bäumen zur Herstellung von Papier würde sich auch nicht lohnen, da, wie Thomas schon sagte, der Anbau von Hanf im gleichen zuge auch leaglisiert werden würde, weshalb man diesen Automatisch benutzen würde zur Herstellung von Papier, da es billiger ist.


    Die Ausbeutung des Regenwaldes würde sich auch nicht lohnen, da es ja billiger Alternativen gibt. Die Kunden würden also ehr diese kaufen, da es sowohl Wirtschaftlicher als auch Moralisch für den Kunden besser ist. Das heißt lediglich die Mutwillige zerstörung ohne wirtschaftliches Interesse könnte dem Besitzer dazu bringen, den Regenwald zu zerstören.

  • Versteh´ ich das richtig? Die als Droge bekannte Hanfpflanze kann auch zur Papierherstellung genutzt werden? Und die Regierung verbietet das weil es als Droge genutzt werden kann? ?(


    Aber im Bundestag sitzen doch etliche Ökos, die auf Recyclingpapier pochen wegen der Baumrodung. Wieso sollten die dann eine umweltfreundlichere und sogar billigere Alternative verbieten? Zumal ja die umweltbewusstesten Parteien ja auch sehr locker zu Drogen stehen (Die Grünen, Die Linke, etwas auch SPD). :cookie: Also wäre es naheliegend, den Anbau zu erlauben, mit der Auflage, sie nur für Papier zu nutzen und nicht als Drogen anzubieten. :search:


    Desweiteren fällt es mir schwer zu glauben, dass man nur sehr wenige Bäume des Regenwaldes für Edelhölzer fällt, denn für Papier läge es ja wie gesagt näher, schnellwachsende Bäume der nördlicheren Klimazonen anzubauen (nachhaltiger, näher, einfacher zu fällen). :huntsman:

  • http://www.hanfzeit.at/images/schaubild00.gif


    auf diesem Bild siehst du eine auflistung, was man aus den einzelnen Bestandteilen der Hanfpflanze alles machen kann.


    Abgesehen davon, dass es auch als Erdöl in einigen Punkten ersetzten kann(Biodisel, Kosmetika), siehst du von Fasern und von Schäben jeweisl einen Pfeil zu "Druck und Schreibpappier" hingehen.


    Warum genau der Staat das verbietet, kann ich nicht sagen. Aber ich muss persönlich sagen, dass auch wenn ich Poltiker schon sagen hören habe "Kiffen ist nicht schlimm", habe ich noch nie einen, nichtmal von den Grünen sagen hören "mit Hanf können wir sowohl Klamotten als auch Papier herstellen".


    Wahrscheinlich will sich der Staat das momopol drauf behalten, um weiterhin teueres Papier zu verkaufen um den Menschen noch mehr auszunehmen. Aber ist auch eigentlich egal warum. Tatsache, er machts und das ist wirtschaftlich und moralisch schlecht.

  • Das "Verbot" existiert so nicht. Industriehanf (ohne THC) kann und wird in geringen Mengen industriell verarbeitet. Speziell in der Automobilindustrie kommen sie zusehends drauf, die Innenverkleidungen bzw die dahinter liegende Dämmung aus Hanf zu fertigen.


    Dass Hanf als Rohstoff so verkannt ist, liegt an der Papierindustrie. Die hat vor ca 80 Jahren mal wieder Lobbyiert und lästige Konkurrenten, die billigeres Papier aus Hanf herstellten, kaltgestellt. Dazu müssts eine Doku auf Youtube geben.



    Das Problem mit dem Regenwald ist momentan nur, dass die Bäume extrem billig sind im Vergleich zu allen anderen Hölzern, weil eben niemand nachforsten, geschweige denn nachhaltig wirtschaften muss. Die Regierungen schauen großzügig weg, was mit dem regierungseigenen Staatsgebiet da veranstaltet wird. Deshalb: Regenwald den Ureinwohnern oder irgendwem sonst in kleinen Teilen übereignen und das Eigentumsrecht auch ordentlich schützen. Dann ist großflächig Ruhe.

  • Wer die Hanfpflanze als Universalzweckprodukt darstellt wie auf dem Schaubild, tut dies wohl in erster Linie, weil er für die Freigabe weicher Drogen ist. Denn ich glaube nicht das Hanf wirklich so einen vielseitigen Nutzen hat. Und wenn, dann ist es vielleicht theoretisch möglich, ihn für die genannten Dinge einzusetzen, aber in der Praxis nicht sehr naheliegend. Denn der Ertrag aus so einer zierlichen Pflanze dürfte nicht sehr groß sein, vor allem da wir ja nur über Bestandteile davon reden.


    Zitat

    Wahrscheinlich will sich der Staat das momopol drauf behalten, um weiterhin teueres Papier zu verkaufen um den Menschen noch mehr auszunehmen.


    Ich weiß das Gegenteil zwar nicht mit Gewissheit, aber das klingt für mich an den Haaren herbeigezogen. Und selbst wenn der Staat ein Monopol auf Papier hat, wäre es doch naheliegend, die Kosten so gering wie möglich zu halten, damit der Gewinn möglichst groß ist. Das wäre dann auch der einzige Zweck des Monopols, da es ja aus Holz gemacht ist und es somit nicht um die Gewährleistung ökologischer Standards geht.


    Zitat

    Dass Hanf als Rohstoff so verkannt ist, liegt an der Papierindustrie. Die hat vor ca 80 Jahren mal wieder Lobbyiert und lästige Konkurrenten, die billigeres Papier aus Hanf herstellten, kaltgestellt.


    Klingt auch nicht glaubwürdig. Ein einziger Lobbyakt soll bis heute auf der ganzen Welt wirken? Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, das beide Zitate übertrieben sind. Außerdem ist Lobbyismus auch nur eine abgeschwächte, unvollkommene Form von Staatsmonopol. Irgendwie wäre es also doch möglich, sein Hanfpapier zumindest anbieten zu können. Jetzt kommt eine Behauptung aus Euren FAQ´s:


    Zitat


    Monopole entstehen nur dann, wenn der Staat ein Unternehmen (z.B. Bahn oder Banken) privilegiert und Konkurrenten vom Markteintritt abhält. In freien Märkten kann kein Unternehmen auf Dauer ein Monopol aufrechterhalten. Früher oder später werden Konkurrenten durch die hohen Preise angelockt und sorgen für Wettbewerb.


    Wenn aber das Staatsmonopol auf Papier Quatsch ist, muss Hanfpapier entweder unwirtschaftlich, oder letztes Zitat unwahr sein.




    Zitat

    Das Problem mit dem Regenwald ist momentan nur, dass die Bäume extrem billig sind im Vergleich zu allen anderen Hölzern, weil eben niemand nachforsten, geschweige denn nachhaltig wirtschaften muss.


    Auch das steht im Widerspruch zu Euren eigenen Behauptungen:



    Zitat


    Je knapper eine Ressource, je seltener ein Gut, umso teurer sind sie...


    Marktpreise sind der einzig zuverlässige Indikator dafür, welche Ressourcen wirklich knapp sind. Hohe Preise für eine Ressource sind ein immenser Anreiz für eine effizientere Verwendung dieser Ressource oder für Forschung nach einem Ersatz.


    Was erschöpflich und unwiederbringlich ist, ist teuer. Und je weniger man sich um Nachhaltigkeit bemüht, desto erschöpflicher und teurer ist ein Produkt; und nicht umgekehrt!!!


    Wenn also der Regenwald größtenteils der Papierherstellung dienen würde, wäre er alsbald schon unerschwinglich.


    Vielmehr dürfen wir davon ausgehen, dass er für qualitativ hochwertige, wetterbeständige Möbel herhalten muss, aufgrund dessen Möbel und Deko-Artikel aus Tropenholz sehr teuer sind.


    Versteht mich nicht falsch, ich bin ja auch für eine freie Wirtschaft. Aber die freie Marktwirtschaft klingt nicht sehr glaubwürdig, wenn man bei jedem Vorbehalt gegen ihre Perfektheit sofort eine Verschwörungstheorie erfindet.


    Ich habe ja nur angemerkt, dass der Kapitalismus nicht in jedem Fall der beste Umweltschützer ist, da müssen wir doch nicht Staatsmonopole und Wunderwirkungen von Drogen erfinden.

  • Regenwald ist aber (noch) nicht knapp. Das ist ja das Problem. Unwiederbringlich sicher, aber der "Wert" des Unwiederbringlichen wird nicht erkannt. Ähnlich wie damals in Spanien. Spanien hatte mal sehr große Waldflächen. Leider wurden daraus Schiffe gebaut. Der Wert des Waldes wurde damals auch nicht erkannt.


    Ich hab auf die Schnelle nicht das Video gefunden, auf das sich meine Aussagen beziehen, aber hier ein ähnliches:


    http://www.youtube.com/watch?v=41LrJe9NZ7Q

  • Das heißt dann aber, das die PDV unrecht hat, behauptet sie doch, dass die Natur nicht nur durch Eigentum sondern auch über den Marktpreis geschont wird.


    Außerdem führt Unwiederbringlichkeit bei anhaltender Nachfrage auch zu Knappheit. Das Problem ist, dass es nicht erstrebenswert ist, mit der Abholzung erst aufzuhören, wenn der Regenwald zum größtenteil schon nicht mehr existiert. Das ist der Makel an der Aussage der PDV, auf die ich ja dann auch hingewiesen habe.


    Ich habe vorgeschlagen, als Lösung den Staat in die Pflicht zu nehmen. Du hingegen plädierst auf das Gegenteil: Den Regenwald in Privateigentum zu überführen. Was konkret soll das aber ändern?


    (Wir könnten natürlich unterstellen, dass nur Greenpeace-Aktivisten und Tarzan-Nachahmer solche Flächen kaufen würden, tatsächlich würden sie natürlich größtenteils zu gewerblichen Zwecken gekauft)

  • Löwe, du stürzt dich jetzt hier auf einige Teilaussagen und nimmst die auseinander, ohne den Zusammenhang zu betrachten.

    Wer die Hanfpflanze als Universalzweckprodukt darstellt wie auf dem Schaubild, tut dies wohl in erster Linie, weil er für die Freigabe weicher Drogen ist. Denn ich glaube nicht das Hanf wirklich so einen vielseitigen Nutzen hat. Und wenn, dann ist es vielleicht theoretisch möglich, ihn für die genannten Dinge einzusetzen, aber in der Praxis nicht sehr naheliegend. Denn der Ertrag aus so einer zierlichen Pflanze dürfte nicht sehr groß sein, vor allem da wir ja nur über Bestandteile davon reden.

    Guck einfach mal bei Wikipedia nach, da steht dann z.B. auch:


    Ebenso ist auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 auf Hanfpapier gedruckt. Der erste amerikanische Präsident George Washington baute selbst im großen Stil Hanf an.


    Und daneben werden auch noch weitere Nutzungsgebiete aufgelistet.
    Hanf kann zudem sehr hoch wachsen, dadurch hat man also sehr viel mehr Material zur verfügung, als das, was man bei einigen Hanf-Hobbybauern im zimmer sieht.
    Da Hanf auch von der Saat übers Wachsen bis hin zur Bildung vom neuen Saat nur ein Jahr brauch, kann man also die Herstellung, und damit die vielseitige ernte, viel haufiger als bei Bäumen betreiben.


    Ich weiß das Gegenteil zwar nicht mit Gewissheit, aber das klingt für mich an den Haaren herbeigezogen. Und selbst wenn der Staat ein Monopol auf Papier hat, wäre es doch naheliegend, die Kosten so gering wie möglich zu halten, damit der Gewinn möglichst groß ist. Das wäre dann auch der einzige Zweck des Monopols, da es ja aus Holz gemacht ist und es somit nicht um die Gewährleistung ökologischer Standards geht.

    Der Punkt, wo du mich zitiert hast, war auch an den Haaren
    herbeigezogen. Ich sagte auch vorher, dass ich es nicht weiß, warum
    Hanf trotz des vielseitigen nutzens illegal ist. Habe mir lediglich die typische
    erklärung dafür hergenommen, eben Staatsmonopole, was mir dann auch
    durch Thomas bestätigt wurde.

    Wenn aber das Staatsmonopol auf Papier Quatsch ist, muss Hanfpapier entweder unwirtschaftlich, oder letztes Zitat unwahr sein.

    Dann blege mir doch bitte, dass es kein Staatsmonopol auf Papier gibt? Hier behauptet ja keiner, dass Hanf das beste und wirtschaftliche Mittel zur herstellung von Papier ist. Lediglich ist es ein mögliches. Und die Aussage im FAQ hat recht, denn die möglichkeit besteht, dass Hanf wirtschaftlich werden kann - sollte es jetzt unwirtschaftich sei. Wenn Papier aus Holz oder aus anderen Wegen unwirtschaftlich wird. Es gab bisher noch einziges Prdoukt auf dieser Welt, was keine Alternative hat. Es gibt immer eine, und sobald die eine variante zu teuer wird, wird eine andere automatisch billiger.


    Zitat

    Das Problem mit dem Regenwald ist momentan nur, dass die Bäume extrem billig sind im Vergleich zu allen anderen Hölzern, weil eben niemand nachforsten, geschweige denn nachhaltig wirtschaften muss.

    Auch das steht im Widerspruch zu Euren eigenen Behauptungen:

    Zitat


    Je knapper eine Ressource, je seltener ein Gut, umso teurer sind sie...

    Deine Aussage stimmt nicht. Es steht nicht im Gegensatz dazu. Du musst erstmal verstehen, dass wir aktuell uns nicht in einer Freien Marktwirtschaft befinden. Das würde nämlich heißen, dass sich der Staat eben nicht in die Wirtschaft einmischt. Wenn jetzt aber der Staat z.B. von Kamerun, den Regenwald aneignet und diesen dann für nen Appel und nen Ei an Industriekonzerne verkauft, ist das Abholzen dieser Bäume billig, bzw. das Land wie zur zeiten des Konoliaismus einfach abgeholzt wird, dann ist dieses Produkt billig.


    Wie Thomas schon sagte: Es ist billig, weil es niemand nachforstet. Weder den Staat, noch den Unternehmen kümmert es, ob da noch irgendwan ein Regenwald stehen würde, sond gäbe es ja nicht dies Probleme, das der Regenwald nach und nach verschwindet. Also entstehen hier keine Kosten im Punkte "Nachhaltigkeit".


    Das geht so lange gut, bis es irgenwdan keinen Regenwald mehr gibt. ABER: Noch haben wie viel Regenwald auf der erde. Soviel zumindet noch, das sich kein Staat momentan seinen Regenwald für viel Geld verkauft. Wenn nur noch wenig Regenwald da ist, werden die übrigen Regenwälder teuer verkauft, da der Staat, der einen Regenwald bestizt, nunmal weiß, dass die Unternehmen nicht mehr wo anders hingehen können, weil es woanders nichts mehr gibt.

    Marktpreise sind der einzig zuverlässige Indikator dafür, welche Ressourcen wirklich knapp sind. Hohe Preise für eine Ressource sind ein immenser Anreiz für eine effizientere Verwendung dieser Ressource oder für Forschung nach einem Ersatz.

    Was erschöpflich und unwiederbringlich ist, ist teuer. Und je weniger man sich um Nachhaltigkeit bemüht, desto erschöpflicher und teurer ist ein Produkt; und nicht umgekehrt!!!

    Genau das wird ja auch von uns in dem von dir Zitierten Satz behauptet. Gemeint ist unser Satz so: Wird eine Ressource knapper, steigt automatisch der Preis, steigt der Preis zu hoch, werden Unternehmen, die auf profit aus sind, alternativen suchen.

    Wenn also der Regenwald größtenteils der Papierherstellung dienen würde, wäre er alsbald schon unerschwinglich.

    Das wird er dann ja auch sein, sagte bereits Thomas, aber Troppenholz wird ja nicht ausschließlich zur Herstellung von Papier benutzt, sondern auch noch für viele andere Sachen.

    Vielmehr dürfen wir davon ausgehen, dass er für qualitativ hochwertige, wetterbeständige Möbel herhalten muss, aufgrund dessen Möbel und Deko-Artikel aus Tropenholz sehr teuer sind.

    Bei Möbeln spielt noch sehr viel die Qualität des Holzes, die der Herstellung, sowie das Image der Firma und der Marke mit. Troppenholz hat aber eine sehr gute Qualität, daher wird es allein dadruch schon teurer. Kiefern holz ist billig, weil es eben ein Holz schlechterer Qualität ist, kann aber zur Papierherstellung genauso genutzt werden.

    Versteht mich nicht falsch, ich bin ja auch für eine freie Wirtschaft. Aber die freie Marktwirtschaft klingt nicht sehr glaubwürdig, wenn man bei jedem Vorbehalt gegen ihre Perfektheit sofort eine Verschwörungstheorie erfindet.

    Wir erfinden ja keine Verschwörungstheorien hier, das ist echt einfach bloß hingestellt. Aber fakt ist nunmal: wir befinden uns in keiner Freien Marktwirtschaft, weil das bedeteten würde, der staat hält sich da raus. tut er aber nicht. Das ist keine verschwörungstheorie, weil jede Subvention ja schon ein eingriff des Staates ist.

    Ich habe ja nur angemerkt, dass der Kapitalismus nicht in jedem Fall der beste Umweltschützer ist, da müssen wir doch nicht Staatsmonopole und Wunderwirkungen von Drogen erfinden.

    Wie gesagt, les dir mal zu Hanf auf Wikipedia durch ;)




    Ne, da sagen wir eben nicht das Flasche aus. Wie gesagt, du musst das ganze in der Gesamtheit betrachten.


    Damit der Regenwald vor misbrauch geschützt wird, müssten auch die Staaten, die den Regenwald bestitzten, in einer Freien Marktwirtschaft leben.
    Es reicht da nicht, dass es allein in Deutschland eine gibt. Durch eine Freie Marktwirtschaft hier, wird lediglich hier die nähere Umgebug geschützt. Wenn wir in Deutschland eine Freie Marktwirtschaft haben, heißt das nicht gleich, dass lediglich in einer Freien Marktwirtschaft eingekauft wird. Produkte können immer noch im Ausland gekauft werden. Wenn jetzt also das Holz aus dem Regenwald immer noch ohne probleme abgeholzt werden kann, dann wird man das auch tun, weil der Unternehmer ja möglichst billig produzieren möchte.
    Das heißt, solange der Eigentümer des Regenwaldes nichts dagegen hat, wird es weiter abgeholzt werden und ich bezweifle mal, dass afrikanische Warlords sich um die existenz des Regenwaldes kümmern, wenn doch ihre eigene bedroht ist. Er verkauft er ihn für etwas geld, dass er seine Armee aufrüsten kann. (etwas geld können(müssen aber nicht) auch mehre millionenen sein, ich setzte das hier lediglich im vergleich zu dem, was der wert davon eigentlich wäre). Das ist übrigens bei allen Produkten so, die aus einem Land ohne Menschenrechte kommen. (Kaffe, Bananen) Deswegen sind Fair-Trade produkte auch so viel Teurer, weil da der Hersteller mit den Siegel garantiert, dass bei den arbeitern auch auf Menschenrehte geachtet wird. Und ein Mensch mit menschenrechten verdient mehr Geld als einer ohne. (immer im vergleich zum Staat, in dem er lebt. natürlich verdient ein Deutscher ohne Menschenrechte mehr als ein Afrikaner mit)


    Man kann den Staat aber nunmal nicht inpflicht nehmen, weil wir sonst keine Freie Marktwirtschaft hätten. Freie Marktwirtschaft bedutet, der Staat hält sich raus, dass eben keine Staatsmonopole und Lobbyisten entstehen. Und du wirst vorallem kaum einen Afrikanischen Warlord in Pflicht nehmen können, sich um seinen regenwald zu kümmern. Das einzige was da möglich ist, ist, dass z.B. Greenpeace aktivisten (nicht der Staat!) hier an die Moral der Menschen appeliert, und sagt "Leute, kauft kein Papier aus Tropenhölzern, das wurde unter Menschen unwürdigen bedingungen abgeholzt", das ist im Sinne der Freien Marktwirtschaft.