Sieben Bundesstaaten der USA wollen aus der Union austreten

  • Die USA zerfällt :)


    "Sieben Bundesstaaten der USA haben eine Woche nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen Barack Obama wieder gewählt worden war, die notwendige Zahl von mindestens 25 000 Unterschriften unter einer Petition zum Austritt aus dem Bestand des Landes gesammelt.


    Bei den sieben Bundesstaaten handelt es sich um Texas, Louisiana, North Carolina, Alabama, Georgia, Tennessee sowie Florida, die zum „roten Gürtel“ gehören und traditionell für die Kandidaten der Republikaner stimmen."


    Sieben Bundesstaaten der USA wollen aus der Union austreten


    Bis jetzt ist noch Alles über den großen Teich zu uns gekommen, wird also nicht mehr lange dauern bis sich die BRD auflöst :D

  • Der Wille des Verlassens der United States ist in diesen Staaten, zumindest in Texas, schon seit längerem vorhanden. Aber bis jetzt konnte dies auf Druck der United States nicht geschehen, ist ja auch verständlich das Obama das nicht will. Die genannten Staaten machen 23,5% der Wirtschaftsleistung (GDP) und ca 25% der Bevökerung mit rund 78 Millionen.
    Was passiert wenn diese Staaten die United States verlassen, ist meiner Meinung nach recht ungewiss, da man bei der "schuldentilgung" etc nicht einfach auf 1/4 der Wirtschaftsleistung verzichten kann.
    Wird auf jedenfall nicht leicht das wirklich durchzusetzen.

  • Kann mir vorstellen, dass dies für jemanden im weißen Haus ''unangenehm'' sein könnte, wenn doch derzeit Puerto Rico als 51.Bundesstaat/Wahlurne eingeführt werden soll.
    Dort verkauft man die Mitgliedschaft als DIE Lösung gegen die dortige steigende Armut (ratet mal, welche Währung Puertoricaner benutzen, die nicht ganz unschuldig daran ist).
    Ernsthaft aber, wer Puerto Ricos Geschichte auch nur mal angelesen hat, was dort die letzten 80 Jahre abging, sollte sich doch gehörig wundern, dass die noch was mit der USA
    politisch zu tun haben wollen.
    http://www.ag-friedensforschun…n/Puerto-Rico/heiser.html
    Meine Lieblingsstelle: ''...und im Gegenzug ermöglichte, alle auf der Insel gefertigten Waren zoll- und steuerfrei in die USA einzuführen, sondern auch den Regelkatalog enthielt, der der Insel eine scheinbare Selbstverwaltung von US-Gnaden zuwies.''


    OH MEIN GOTT! Welch Gnade, dass ich von der USA nicht wegen nichts und wieder nichts besetzt werde! Ich bin ja sooo dankbar für diese Gnade!

  • Ich hab heut irgendwo gelesen, dass es schon 36 Bundesstaaten sein sollen, die Peditionen zum Austritt laufen haben, find aber den Link nicht mehr...

  • Klingt fast etwas zu schön, um wahr zu sein. Besonders bei einer US-Einwohnerzahl von 300Millionen.
    Und sind wir uns sicher, dass es sich bei diesem Event nicht um einen wiederholenden ''Trend'' nach einer
    Präsidentschaftswahl handelt oder ein erstmaliges Ereignis von Gewicht ist? Ich glaube kaum, dass gewisse
    Zentralisierungsfans etwas unversucht lassen würden, um dieser Bewegung entgegenzuwirken. Sei es nun
    das zeitliche Hinauszögern, das Ungültigerklären von bestimmten Unterschriften der Petitionen oder das schlichte
    Ausblenden dessen in den Medien. Sollten die Petitionen sich allerdings (sogar zu meiner Überraschung) durch-
    setzen, würde die US-Regierung mit schärfster Vorgehensweise es den abtrünnigen Ländern schwer machen,
    sei es nun beim Zoll oder sonstigen Handel, oder dem Zugang zu Ost- oder Westküsten. Es wäre auch längst nicht
    mehr undenkbar, diese Länder dann einfach zu besetzen, mit militärischer Streitmacht dort einzugreifen.
    Oder zufällig passend (hust...Sandy....hust) ein Terroranschlag, der den Ausnahmezustand rechtfertigt,
    und solche Petitionen verbieten lässt...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Charles Neuberger ()

  • So nach längerem stillem mitlesen, gebe ich nun auch mal meinen Senf dazu. :)
    Soweit ich weiß, kann Texas jederzeit ohne Angabe von Gründen die Union verlassen. Texas ist der einzige Bundesstaat der der Union damals nur unter diesem Vorbehalt beigetreten ist. Also so wie ich das verstehe brauchen die Texaner gar keine Petition in Washington einzureichen.
    Texas hat einen ausgeglichenen Haushalt und wäre die 15. größte Volkswirtschaft der Welt. Ein Austritt von Texas aus der Union wäre wohl ein extrem schwerer Schlag ins Gesicht der US-Regierung.
    Ein militärisches Vorgehen gegen die "aufständischen texanischen Rebellen" wäre eindeutig ein Aggressionskrieg gegen eine souveräne Nation. Und mit Handelsembargos, Zöllen oder sonstigen Schikanen würden sich die Rest-USA wohl ins eigene Bein schießen, da sie ja abhängig vom texanischen Öl sind.
    Ich hoffe mal, dass die Texaner wirklich ihre Unabhängigkeit erklären und Ron Paul dann Präsident von Texas wird! :thumbup:

  • Ich hab mal mit nem Freund von mir darüber gesprochen, der ist Air Force Offizier und anhänger von Ron Paul.


    Er sagte mir, dass es solche oder ähnliche Vorhaben eigentlich nach jeder Wahl gibt, da immer die Anhänger des Verlieres für die erste Zeit keine Lust mehr auf die USA haben. Bisher hat es sich das ganze aber immer im Sand verlaufen, also mal schauen, wie weit die dieses mal kommen. Zumindest muss man sagen, dass es bisher wohl auch noch nicht in diesem Ausmaßen war. Yahoo Finance spricht da von 36 Staaten, die dieses vorhaben mit einer Petition an das Weiße Haus schicken wollen.

  • "Das Weisse Haus per Petition zu bitten, aus der Union ausscheiden zu dürfen ist, als wenn man seinen Entführer höflich fragt, ob er einen nicht freilassen möge." - Oliver Janich (auf seiner FB-Seite am 28.11 gepostet, comments teilweise interessant aber teils eher überflüssig)