Wahlalternative 2013: Neue Partei in den Startlöchern

  • Kaum gegründet sitzen sie schon in der Quatsch-Bude des Mainstreams:
    :doofy:




  • Kaum gegründet sitzen sie schon in der Quatsch-Bude des Mainstreams:
    :doofy:

    Ein Schelm, wer böses dabei denkt ;)


    Entweder liegt es daran, dass sich unter den Gründern doch einige relativ prominente Eurogegner befinden, oder man sucht sich seine Gegner aus.
    Gegenüber der geballten Ladung an Logik, Konsistenz und sogar empirischen Belegen einer libertären Partei für die ÖS ist die WA nur ein zahnloser Tiger.
    Außerdem einer, der die Unzufriedenen aber noch nicht informierten näher an ihrem Wissensstand abfängt: Euro ist doof.
    Aber nicht ans Eingemachte geht.

  • Ich finde den Vorstoss dieser Wahlalternative unterstuetzenswert. Aber hat die Wahlalternative 2013 sonst noch was anzubieten als nur das Thema "Eurorettung"? Die PDV bietet da doch mehr.


    Die Gründung der AfD als Partei ist sicher kein
    Grund in Freudengeheul auszubrechen. Es mag wohl sein, dass sie bei der
    kommenden Bundestagswahl einen "Achtungserfolg" erzielen kann, aber
    auf wessen Kosten?

    Mit dieser weiteren Gründung wird das Lager der
    konservativen und vernünftig denkenden Menschen weiter gespalten. Dies scheint
    möglicherweise auch beabsichtigt zu sein. Spätestens nach dem Experiment
    "Niedersachsenwahl", bei dem sich die damals noch als WA 2013
    bezeichnende Organisation als Unterstützer der Freien Wähler betätigten, war
    dies klar. Hinzu kommt noch, dass eine im Wesentlichen auf nur ein politisches
    Ziel ausgerichtete Partei ohnehin nur mäßige Resonanz erfahren wird.

    Es ist wohl auch nicht gerade Zufall, dass Prof.
    Lucke eilig zur Diskussionsrunde bei Maybrit Illner geladen war und am
    20.03.2013 bei Anne Will seine Thesen verbreiten kann. Andere Parteien aus dem
    Lager der "Vernünftigen" hätten es sicher begrüßt, wenn ihnen auch
    diese Möglichkeit geboten worden wäre. Allein hieran ist schon zu erkennen,
    dass damit eine Kanalisation der Wählerstimmen weg von tatsächlichen
    Konservativen erreicht werden soll. Ich schätze mal ein, dass die
    Luckegruppierung sicher der Liebling der Einheitsparteien CDUFDPSPDGRÜNELINKE
    sein wird, da sie weder Sitze noch Mandate wegnehmen und dennoch einen Beitrag
    zur Schwächung des konservativen Lagers leistet. Prof. Lucke als nützlicher
    Idiot oder vorsätzlich Abkommandierter?

    Unter dem Motto "divide et impera" kann dann
    Deutschland fröhlich weiter an die Wand, sprich in die Eurodiktatur gefahren
    werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses Wunschdenken nicht erfüllt!


    Heutzutage ist es schwer dumm zu sein, weil die Konkurrenz zu groß
    ist.


    :dash:
    Heutzutage ist es schwer dumm zu sein, weil die Konkurrenz zu groß
    ist.

  • Veränderungen entstehen nicht abrupt. Jedes kleine Teil, wie diese Partei, sind ein guter Schritt zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufklärung. Es wird keine Revolution in Deutschland geben. Eher ein langsames abdriften in die eine oder andere Richtung. 2013 wird ein interessantes Jahr. Aufklärung ist die einzigste Methode um Veränderungen zu erreichen. Alles andere ist nur primitive Propaganda.

  • Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass die Medien (und die Eliten) uns einfach totschweigen wollen. Wir sind zu heiß für die. Wir haben die Mittel, diesem kaputten System ein Ende zu bereiten. Das wollen nur einige nicht...

  • Die haben kein besseres Marketing. Die werden nur hofiert wie einst die Piraten um das Volk mit ein bisschen harmloser Scheinkonkurrenz zu besänftigen.
    Was aber wohl noch wichtiger für deren Erfolg ist, ist die große Unwissenheit der Menschen. Jeder sieht, dass mit dem "Teuro" irgendwas nicht stimmt also fordern alle die DM zurück. Dass die Probleme viel tiefere Ursachen haben sehen die meisten Menschen leider nicht. Das Freiheitsdenken hat man ihnen über Generationen erfolgreich komplett abtrainiert. Deshalb findet eine Partei die die DM zurückfordert viel mehr Unterstützung als eine libertäre Partei die Forderungen stellt, die so ziemlich allem widersprechen an dass man bissher geglaubt hat.

  • Früher waren hier Monarchien am Start, dann ein Faschist und im Osten noch der "Einheitsstaat" mit "Einheitspartei". Das geht nicht so leicht von der Festplatte der Menschen runter. Desweiteren wurden wir ja so erzogen, daß der "Staat" sich um alles kümmert und unser System "gut" ist. Wir leben ja in einer Demokratur... äh... Dämonkratie... äh das Ding mit den Wahlen halt. :lol:
    Wenn der Mensch sich selber um seine Belange kümmert und niemand seine Arbeitsleistung zwangsweise klaut, dann werden sich viele fragen: "What the Fuck is a Government?"


    Da stand auf dem Bürotisch von dem ehrenwerten Dr. Ron Paul so ein geniales Schild: "Don`t steal, the government hates competition!"
    Das sagt doch alles.
    http://www.libertarianprepper.…rnment-hates-competition/

  • Ja, ich habe schon in anderen Foren geschrieben, die AfD ist eine weitere CDU nur halt gegen den Euro. Bis auf diesem Punkt werden sie grundsätzlich keine andere Politik machen. Gut, das Kirchhofsche Steuermodell wollen sie übernehmen aber das war's auch schon.



    MfG

  • Hallo!

    Die Gründung der AfD als Partei ist sicher kein
    Grund in Freudengeheul auszubrechen. Es mag wohl sein, dass sie bei der
    kommenden Bundestagswahl einen "Achtungserfolg" erzielen kann, aber
    auf wessen Kosten?
    Mit dieser weiteren Gründung wird das Lager der
    konservativen und vernünftig denkenden Menschen weiter gespalten.

    Das sehe ich nicht so.


    Es gibt kein Lager der "konservativen und vernünftig denkenden Menschen" im Bundestag mehr!


    Alle Parteien sind deutlich im sozialistischen Spektrum nach links gerückt. Es wäre also jede Menge "Raum" für Konservative und Liberale, bzw. Libertäre


    Das ist aber auch schon das Problem: Wie sag ich's meinen Kindern?


    Da ich nahezu 100% mit dem Programm der PdV konform gehe, versuche ich das auch in meiner "Umwelt" darzustlellen, indem ich z.B. auf das betrügereische Teilreserve-System bei jeder Gelegenheit hinweise. Aber ich fürchte Euch geht es nicht anders wie mir: Ungläubiges Staunen bis "kopfschüttel", - wie ich denn zu dieser "Meinung"(!) komme? Und dann manchmal auch solche "highlights", das ich dann von einem von mir vermeintlich Aufgeklärten bei nächter Gelgenheit ("wohlmeinend") darauf aufmerksam gemacht werde, dass die PdV über die er mittlerweile gegoogelt hätte, für "Verschwörungstheorien" bekannt sei - und deshalb die Geschichte mit dem Geldsystem ... :dash:


    Das ärgert mich ungemein. Es fehlt imho mittlerweile in 'breiten Bevölkerungskreisen' an Vernunft, kritschem Verstand und ganz einfachem Durchblick - und es herrscht große Verunsicherung. - Das lässt sich nicht "in einem Schritt" wieder herstellen. Die AfD könnte wegen ihrer meistens a-politschen und ökonomisch staatsfernen Gründer meiner Meinung nach eine "Brücke" sein, die alternatives Gedankengut' wieder für eine breite Masse attraktiv macht und Leute mitreisst. Wenn man es nicht den"totalen Zusammenbruch" herbeiwünschen möchte, halte ich das für eine Chance dann im Windschatten einer (da bin ich mir sicher) breiten Bewegung liberäres Gedankengut erfolgreicher als bislang vorstellen zu können. Step by step eben. Mit blankem Idealismus in's Haus fallen, - schreckt ab und hat was sektiererisches. Die manchmal (mein Empfinden) hier gezeigte Wagenburgmentalität hat was fatalistisches.


    Ich finde es äußerst Schade, das hier eine künstliche Barriere aufgebaut wird, obwohl man doch in der Gründungsphase mit beteiligt war und ziehe es in Erwägung mich aus pragmatischen Gründen (um mit der "Anti-Euro-Stimmung" 'normale' Menschen für liberätres Gedankengut zu interessieren) für die AfD zu engagieren. Das die AfD noch kein fertiges Parteiprogramm hat, sehe ich auch nicht als Hindernis, sondern wie Andre Lichtschalg vom ef-Magazin als Chance zumindest die Blockparteien zu sprengen un ddann mit einer "Revolution von unten" das Feld aufzuräumen. Man kann den Kuchen schließlich erst dann essen, nachdem er gebacken ist. Sich vorher über die (richtige) "Verteilung" zu streiten wäre fatal.



    Grüße

  • Habe es mir eben angetan, Herrn Lucke bei Anne Will zu hören. Mir scheint es auch so zu sein, dass hier von der Einheitspartei und ihren Hofberichterstattern (Medien) eine weitere "Alternative" zum Absaugen und Neutralisieren von Wählerunmut aufzubauen versucht wird (Piraten 2.0). ARD und ZDF werden es auch sicherlich möglich machen, dass die AfD die Unterschriften zusammenbekommt.


    Dass auch mir bereits wiederholt widerfahren ist, dass Interessierte googeln und die Verschwörungstheorie-Keule lesen und dann abrupt kein Interesse mehr haben und an meiner geistigen Gesundheit zweifeln, ist ärgerlich und dass dennoch in der letzten Ausgabe der eigentümlich frei der pdv-Vorsitzende ein Interview in einer Reihe über politische Parteien missbraucht hat, lang und breit über sein 9/11-Hobby und sein Buch zu reden, anstatt über die pdv und ihr Programm, ließ in mir die Frage aufkommen, ob die pdv nicht auch nur eine Parteigründung ist, um kritische Meinungen zu neutralisieren...
    ...dann wäre auch klar, warum mitten im Schwung die pdv durch das neue Logo ausgebremst werden sollte und warum regelmäßig Leute, die Schwung reinbringen, vergrault werden...
    Vor lauter Verschwörungstheorien sieht man ja nur noch Verschwörung allerorten.
    Oh je. :fie:

  • Zitat

    Tja, wir brauchen eine Bewegung, damit unsre Ideen die Herzen der Menschen erreichen und sich Bahn brechen können:




    >>> Es reichen sogar schon 300


    Was wir brauchen ist eine German Tea Party Bewegung!
    Aber solange die Menschen hierzulande glauben dass die amerikanische Tea Party Bewegung nur ein erzkonservativer, patriotischer Beklopptenverein für Rednecks mit Knarren und ausgefallenen Zähnen ist, wird das wohl nichts werden...
    Und unsere linken Medien fördern diese Sichtweise auch noch aktiv. (Was? Die wollen keine staatliche Zwangskrankenversicherung? Die spinnen doch die Amis!)

  • Häää? Ich dacht durch Obama-Care wäre eine Zwangskrankenkasse in den US und A etabliert worden? Habe ich das was falsch verstanden? :D
    Zur Frage ob es Parteien gibt um eine unkontrollierbare "Entgleisung" der Bevölkerung zu verhindern, mit Sicherheit. Wobei die jeweiligen Parteien (die Menschen dahinter) sich dieses Umstandes nicht voll bewusst sind. Außer die Penner wo bei Bilderberg-Konferenzen teilnehmen, die wissen eher was gespielt wird.


    Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ansichten. Das ist die individuelle Vielfalt des Menschen, eine herrliche Angelegenheit und unabdingbares Muss!!! Das wollen die "Einheitsfaschisten" von der EU abschaffen. Das Individuum zu Konsumzombies und billiger Verfügungsmasse degradieren. So sehe ich die Lage.


    Parteien sind nicht die Lösung, sondern Teile des Problems. In einem Zentralstaat kann nicht jedes Bedürfnis oder Ansicht befriedigt werden. Es sind immer Minderheiten wo über eine Mehrheit herrscht. Die Stimmen für die "Oposition" haben fast kein Gewicht. Die Zukunft sollten Gemeindeverwaltungen sein, ohne Landes- und Bundesregierung. Da braucht es dann auch keine Wahlen, da hier die Menschen selber DIREKT eingreifen können. "Und treibst du mit meinem Geld unfug, gibt`s eine in die Fresse."
    Das Leben findet in den Gemeinden und Familien statt, nicht bei den Soziopathen in Brüssel oder Berlin.


    Hier ein kleines Gedicht:
    Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
    an deines Volkes Aufersteh’n.
    Laß diesen Glauben dir nicht rauben,

    trotz allem, allem was gescheh'n.

    Und handeln sollst du so,
    als hinge
    von dir und deinem Tun allein
    das Schicksal ab der deutschen Dinge

    und die Verantwortung wär’ dein.
    von Albert Matthai

  • Wilfried, vielleicht musst du das mit dem Geldsystem anders rüberbringen. Ich persönlich hab mit den Leuten kaum Probleme beim Geldsystem, eher dann mit dem libertären Gedanken ansich.

  • Es gibt kein Lager der "konservativen und vernünftig denkenden Menschen" im Bundestag mehr!

    Hier hast Du etwas mißverstanden Wilfried. Ich habe nicht von "konservativen und vernünftig denkenden Menschen" im Bundestag gesprochen, insofern stimme ich Dir zu, dass es eine solche Gattung dort wohl schon lange nicht mehr gibt (sonst bräuchten wir keine neuen Kräfte), sondern ich meinte damit, dass nunmehr das außerparlamentarische Lager weiter gespalten werden soll.
    So wie die Mainstreetmedien die AfD und Ihre Protagonisten hofieren, wird schnell klar, wer hinter diesen Leuten steht. Das liegt nicht an einem "besseren Marketing" sondern es ist die übliche Spielart Konkurrenz, wenn es geht, schon im Vorfeld auszuschalten. Im deutschen Bundesland gibt es nur zwei Möglichkeiten politische Konkurrenz auszuschalten. Entweder stellt man die Gruppierung in die "Rechte Ecke" um damit den deutschen Michel klar zumachen, dass ihn die Holocaustkeule treffen wird, wenn er auch nur geringste Anzeichen von Symphatie zeigt oder man verfährt nach der von den Engländern in Indien erfolgreich praktizierten Regel: divide et impera (teile und herrsche). Einen willfährigen und nützlichen Idioten haben die (noch) Machtinhaber offensichtlich in Prof. Lucke gefunden. Immerhin kann der gute Mann auf eine 33-jährige Parteimitgliedschaft in der CDU zurückschauen und da er trotz der langen Zeit offensichtlich immer noch nicht mitbekommen hat, was das für ein Haufen ist, eignet er sich gut für die Rolle des Opositionsspalters. Die FDJ-Sekretärin wird ihn sicher ihre Anerkennung und den Dank zukommen lassen und wenn er ohnehin "politgeil" ist, kann ja später auch mal ein sicherer Listenplatz auf dem CDU-Ticket als Belohnung winken.
    :lol:
    Was ist der Unterschied zwischen einem Telefon und einem Politiker?
    Das Telefon kann man aufhängen wenn man sich verwählt hat.