Telekom ändert Tarifstruktur

  • Mit der Einführung von Drosselungen im Festnetz und der Abschaffung von Flatrates durch die deutsche Telekom will man das Ende des freien Internets einleiten.


    Quellen:
    http://www.telekom.com/medien/…-fuer-privatkunden/184370
    http://deutsche-wirtschafts-na…s-internets-geht-zu-ende/
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/12784-boykott-telekom
    http://www.computerbase.de/new…selungen-im-festnetz-ein/


    Regierungen, Eliten, uva. suchen nicht nur nach Möglichkeiten, mehr Geld zu verdienen, sondern wollen vor allem die Netzneutralität (welches deswegen so wichtig, weil man nur so Zugriff auf alle Webangebote bekommt) aufzuheben, um Seiten oder Dienste, die der Telekom, Politikern, usw. nicht sonderlich genehm sind, „unterpriorisieren“ kann.
    Auf diese Weise würde man die Zensur durch die Hintertür durchdrücken.


    In einem weiteren Artikel dieser Art wurde schon einmal über solch ein heikles Thema wie Netzneutralität gesprochen.
    http://www.computerbase.de/new…ich-zur-netzneutralitaet/


    Das erinnert auch stark an die Abmachung zwischen Google und dem US-amerikanischen Internetdienstanbieter Verizon, vor etwa zweieinhalb Jahren.
    http://recentr.com/2010/08/goo…en-zum-schweigen-bringen/
    http://www.youtube.com/watch?v=gv-G79DIY7k&hd=1


    Ich bin auf die Kommentare gespannt.

  • Mit der Einführung von Drosselungen im Festnetz und der Abschaffung von Flatrates durch die deutsche Telekom will man das Ende des freien Internets einleiten.


    Quellen:
    http://www.telekom.com/medien/produkte-f…atkunden/184370
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.…s-geht-zu-ende/
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/12784-boykott-telekom
    http://www.computerbase.de/news/2013-04/…m-festnetz-ein/

    So wie's im Text auf "telekom.com" zu lesen ist, ist das keineswegs eine Zensur. Es ist keine Abschaffung von Flatrates und gefährdet das freie Internet insgesamt m.E. nicht.


    Wenn "deutsche-wirtschafts-nachrichten" und "mmnews" nicht noch Quellen haben, die sie nicht nennen, sind diese Artikel stark verzerrt und spekulativ.
    Aus dem Text der Telekom gehen solche enormen Eingriffe, wie in diesen Artikeln erklärt, nicht hervor. Auch ist es völlig korrekt, Telekom-Internet-TV und Telefonie nicht da mit einzurechnen, weil (wie sogar im Artikel erklärt) ihre Kunden dafür extra bezahlen (das heißt ja nicht, dass nicht auch diese Pakete teurer werden können, aber mit dem Produkt "Internetverbindung" hat es in der Telekomwelt nichts zu tun, auch wenns technisch übers Internet läuft). Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Telekom Zugriffe auf bestimmte Seiten drosseln will. Die Volumendrosselung gilt ja für den Kunden. Demnach wären alle Internetzugriffe langsamer, sobald die Drosselung einspringt (außer die oben genannten gesondert bezahlten Pakete).
    Woher "mmnews" wissen will, dass die Leitungswartungs- und Neubau- und Modernisierungskosten nicht oder nur sehr gering steigen würde mich auch interessieren, denn zumindest für mich hört sich das durchaus plausibel an. Zudem kann ich nirgens was von Sperren finden, die die Telekom da anbringt oder auch nur ermöglichen will.


    Der Artikel auf "computerbase.de" gibt im Wesentlichen genau das wieder, was auf "telekom.com" zu lesen ist.


    Das Problem ist eigentlich nur, dass die Telekom Monopolist der Leitungen ist. Zu diesen gibt es aber auch schon Alternativen (von denen ich mal gutes und mal schlechtes höre. Bsp: skyDSL).


    Also wenn das was auf "telekom.com" steht wirklich alles ist was sich ändern soll, dann sind manche Behauptungen maßlos übertrieben.

  • Einfach den bestehenden Vertrag nicht ändern und alles bleibt beim Alten. Ansonsten kann ich dem anderen Thomas zupflichten. Das Volumen ist recht hoch gewählt. Da kann man schon Einiges mit anstellen, bevor die Bremse greift. Und selbst dann hat man ja noch INet. Komisch finde ich das Verhalten allerdings schon. Denn der meiste Traffic, der von den Kunden erzeugt wird, läuft innerhalt des Telekomnetzes. D.h. die Telekom hat da praktisch keine Kosten. Nur an Übergabepunkten zu anderen Netzbetreibern entstehen tatsächliche Kosten. Der meiste Traffic ist aber innereuropäisch/innerdeutsch und da hat die Telekom überall eigene Leitungen dranhängen.


    Vielleicht schauen die Leute mittlerweile zuviel Youtube...

  • Demnächst könnten die Bürger gezwungen werden nur noch DSL-Modems der dt. Telekom zu benutzen und somit ältere bzw. alternative Modelle von anderen Fabrikate wegzuwerfen.
    :siren: So will man wahrscheinlich auch den digitalen Informationsfluss monopolisieren. :thumbdown: :banned:


    Internet-Kontrolle: Jeder Haushalt muss Modem der Deutschen Telekom kaufen
    http://deutsche-wirtschafts-na…-deutschen-telekom-kaufen


    George Orwells 1984 lässt grüßen. :(


    Das Ganze erinnert mich an ein bestimmtes Zitat:

    Zitat

    "Wettbewerb ist Sünde!" John D. Rockefeller, Sr.

  • Konni, ist das nicht eher Satire was da geschrieben wurde in deinem Link? Bei den Kommentaren sind jedenfalls manche der Meinung es sei kritische Satire, aber mit einem funken Wahrheit. Die Industrie würde Amok laufen wenn das I-Net Monopol an die Terror-kom gehen würde. Noch sind wir nicht soweit. Das einfachste ist die Knotenpunkte unter Kontrolle zu bringen, IP-Adressen zu sperren und Suchbegriffe auszufiltern (was bereits gemacht wird).
    Ein "Einheitsmodem" lässt sich eventl. durch Firmware oder Hardware-Modifikationen manipulieren. So dumm wären die mit Sicherheit nicht. Das wäre genauso dumm den Leuten den Fernseher wegzunehmen.


    http://www.youtube.com/watch?v=og0iMCYrc2k
    Wahre Worte von Christoph Sieber - Wacht auf !

  • Hallo!
    Ich bin schon seit langem ein Telekomgegner.
    Aus vielen Gründen. U.a. habe einen Fetznetzanschluß bekommen und wollte auch DSL haben.
    Alles war klar bis der Techniker kam und sagte viel Spass beim DSL Anschluß!
    Nach einigen Tagen wußte ich warum.
    Für unserem Ort gibt es kein DSL und wird auch erstmal nicht kommen!
    Kann man dies nicht gleich sagen?
    Das mit der Drosselung, denke ich, kommen wenige Menschen an die 75 GB ran.
    Falls doch, es gibt viele andere Anbieter und Möglichkeiten.
    Ich bin zum Schluß bei den Stadtwerken Hameln gelandet.
    Hier habe ich Telefon und DSL 6000.
    Einfach nur mal wehren!


    V.G. I. Weidemeier

  • Ich habe zwar jetzt nur kurz mit Google gesucht, aber keinerlei Quelle für diese Behauptung gefunden.


    Die Tatsache, dass die "Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten" auch keine Quelle angibt (mal von einer Verlinkung auf eine andere Behauptung abgesehen, die selbst keine Quelle bietet), macht das ganze sehr unglaubwürdig.


    Bedenkt man dann noch, dass die gleiche Seite den Müll vom Ende der Flatrate geschrieben hat, kann man diese Behauptung wohl getrost als falsch betrachten.


    Wenn jemand weiß, worauf diese Behauptung beruhen soll, wäre ein Link dazu interessant. Ansonsten macht es natürlich auch überhaupt keinen Sinn ein Modem als Anschluss zu definieren und dann auch noch nur die von einem bestimmten Hersteller...

  • Simon Kissel von Viprinet hat in einem von DWN geführten Gespräch etwas mehr zur verfolgten Telekom-Strategie verraten.


    Drossel: Deutsche Telekom trifft Haushalte mit Kindern am stärksten
    http://deutsche-wirtschafts-na…it-kindern-am-staerksten/


    Ob soetwas wirklich eintreten wird oder nicht wird sich in der (nahen) Zufunft herausstellen. Natürlich ist vieles mit Vorsicht zu genießen. Ich wünsche und hoffe, dass es sich bei dem Ganzen nur um Satire handelt.