Väterdiskriminierung

  • Die Diskussionen rund um die Familienpolitik verlaufen leider oft recht einseitig. Es geht fast immer nur darum, staatliche Gelder für dies oder jenes abzugreifen und irgendwelche mehr oder weniger sinnvollen Dinge wie kostenlose Krippen, Elterngeld, Betreuungsgeld usw. einzuführen.
    Ob den Familien und Kindern damit wirklich geholfen ist, sei dahingestellt. Ich persönlich möchte das bezweifeln. Diese rein auf monetäre Aspekte ausgerichtete Sichtweise geht doch ziemlich an der Lebensrealität vorbei.


    Was aber in der Diskussion meist völlig verschwiegen und unter den Tisch gekehrt wird, sind die wahren Probleme, mit denen viele Eltern und Kinder zu kämpfen haben. Und hinter diesen Problemen steht gar nicht so selten der Staat selber, der durch seine Gesetze und Behörden wie Familiengerichte und Jugendämter oft ganz entschieden mit an den schlechten Verhältnissen schuld ist.
    Gerade im Falle einer Trennung der Eltern zeigen sich hier sehr häufig gravierende Probleme, die vor allen Dingen durch eine völlige Ungleichbehandlung von Vätern und Müttern hervorgerufen werden. Trennungs-Väter werden gegenüber Müttern in vielen Punkten stark benachteiligt und regelrecht diskriminiert. Und es ist schon ein wirkliches Armutszeugnis für unser Land und die Demokratie, dass in diesem Bereich zum Teil die grundlegendsten Menschenrechte zutiefst verletzt werden. Jeder, der sich mit diesem Thema genauer auskennt, kann ein Lied davon singen. Wichtige demokratische Grundprinzipien, wie die Gleichheit vor dem Gesetz (Artikel 3 Grundgesetz) und das Recht auf Erziehung seiner Kinder (Artikel 6 Grundgesetz) gelten schlichtweg in Deutschland nicht.


    Um nur einmal ein paar Punkte der Väter-Diskriminierung zu nennen:
    - Bei nicht verheirateten Eltern erhält nur die Mutter automatisch das Sorgerecht für die Kinder, der Vater nicht.
    - In vielen Fällen sehen Väter nach einer Trennung ihre Kinder kaum noch oder gar nicht mehr, weil die Mutter es nicht will. Dem Staat ist das vollkommen egal, er hilft den Vätern hier nicht, sondern fördert sogar oft noch ein derartiges Verhalten von Müttern.
    - Derart entsorgte Väter müssen aber ganz fleißig Unterhalt zahlen - da ist der Staat ganz energisch dahinter her.
    - Rund um Scheidung und Trennung gibt es Gerichtsverfahren, die meist die ganze Situation noch verschlechtern und einige tausend Euro kosten. Zahlen muss i.a. der Mann.
    - Manchmal werden von den Familiengerichten sogenannte Gutachter berufen, die dann schon allzu oft ganz normale Väter, die ihre Kinder lieben, als erziehungsunfähig oder dergleichen abgestempelt haben, sodass der Umgang mit den Kindern unterbunden wurde - es ist vollkommen grotesk!
    - Wenn Mütter die Väter loswerden wollen, greifen sie auch schon mal zu hinterlistigen Methoden, wie einer erfundenen Kindesmisshandlung oder Vergewaltigung. Die heutzutage sehr einseitige, frauenfreundliche Justiz glaubt dies in der Regel auch aufs Wort und so sind schon etliche Väter unschuldig für Jahre ins Gefängnis gewandert - sie haben keine Chance.
    - Bei einer Trennung kann die Mutter den Vater einfach aus der gemeinsamen Wohnung oder dem Haus werfen, selbst wenn das Haus dem Vater gehört. Nach der abstrusen Vorstellung der Gerichte haben Mütter mit Kindern ein "bevorzugtes Wohnrecht". Der Vater kann schauen wie er zurecht kommt und notfalls unter der Brücke schlafen. Was auch die wenigsten wissen: ein großer Anteil der Obdachlosen sind solche Trennungsväter.


    Nun, die Liste könnte man noch lange fortsetzen...


    Im Übrigen: Deutschland hat die geringste Geburtenrate in Europa. Laut Statistischen Bundesamt wollen inzwischen 67% der Single Männer in Deutschland keine Kinder mehr haben. Wen wundert das eigentlich noch?



    Nun ist die Partei der Vernunft ja eine freiheitliche Partei. Daher würde mich einmal interessieren, wie die PDV zu dieser Diskriminierung der Väter steht, was sie dagegen unternehmen will und wie sie programmatisch zu diesen Themen aufgestellt ist.

  • Hallo Robin Hood,


    das Thema ist unglaublich komplex und auch aus der libertären Sichtweise teilweise schwer zu lösen. Ich möchte mich hier auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und kann dir auf keinen Fall eine Antwort im Namen der Partei geben. Folgende Gedanken aus der libertären Sichtweise kann ich persönlich dir dazu geben:


    Der einfachste, konsequent logische Ansatz ist, dass die Eltern ein gleichwertiges (Sorge-)Recht an den Kindern haben (solange die Kinder nicht alt genug sind, ihr eigenes Recht geltend zu machen) und ohne entsprechende Beweise zu Lasten des Vaters sich daran auch nichts rütteln lässt. Die weitere Konsequenz daraus, dass Mann und Frau getrennte Wege gehen, besteht für mich darin, dass Mann und Frau auch wieder alleine für sich sorgen müssen, wobei dort ein paar Vorbedingungen erfüllt sein sollten. Z.B. ob die Frau überhaupt einen Beruf erlernt hat oder genau wegen den Kindern darauf verzichten musste. Dann sehe ich die Verantwortung etwas mehr beim Mann, jedoch nicht vollständig. Wenn die Kinder noch recht klein sind, und beide Partner sich zum Wohle der Kinder darauf einigen können, sollte ein Elternteil (z.B. das, bei dem die Kinder eher bleiben wollen) vom anderen finanziell unterstützt werden, damit ein Elternteil mehrheitlich die Betreuung und Erziehung übernehmen kann. Das wird aber in den seltensten Fällen funktionieren. Die logische Konsequenz daraus wäre, dass sich beide Eltern tatsächlich zu gleichen Teilen um die Kinder kümmern (was auch schwierig sein kann) und mit dem anderen Teil ihrer Zeit ihr Auskommen und das ihrer Kinder sichern.


    Das Problem mit den eventuell falschen Anschuldigungen an den Mann könnte man so ganz gut lösen, denk ich: Solange kein definitiver Beweis von der Frau vorgelegt werden kann, kann im schlimmsten Fall eine von beiden Elternteilen bestimmte Vertrauensperson (beide müssen sich auf eine Person einigen, zur Not auf eine komplett fremde) den Vater und die Kinder über längere Zeit begleiten um so festzustellen, ob an den Vorwürfen was dran ist. Der unbewiesene Vorwurf, dass die Frau geschlagen wurde, würde in diesem Szenario nicht ausreichen, dem Mann die Kinder vorzuenthalten aber dennoch aufgrund des Verdachts der häuslichen Gewalt eine gewisse Kontrolle einbauen, ohne die Rechte des Mannes zu sehr einzuschränken.


    In etwa so würde wohl die Position der PDV aussehen können.

  • Nach meiner Informationslage sind über die Hälfte der Scheidungsgründe finanzieller Natur. Der Mann kann nicht mehr für sich, seine Frau und Kinder alleine sorgen, Frau muss nun auch arbeiten gehen, man sieht sich dadurch weniger, ist psychisch angespannt, das Eheleben zerbricht. Hier stehen die wirtschaftlichen Verhältnisse im Vordergrund, da muss in erster Linie der Hebel angesetzt werden, durch ein energisches zurückdrängen des Staates (weniger Staat, weniger Steuern).
    Das hilft zwar den jetzigen Vätern und Müttern, welche getrennt leben, wenig, aber es geht mir immer primär um das Verhindern von Unglücken anstelle von ständiger Symptombehandlung.
    Der Staat gibt unsummen für Sozialwissenschaftlern, Seelsorgern und Pädagogen aus, aber von der Ursache lässt er die Finger. Ok, in diesem Fall müsste der Staat ja Hand an sich selber anlegen. :D


    Die meisten Meldungen von Selbsttötung oder Tötung der ganzen Familie, meistens durch den Vater, werden fast immer als Gründe "soziale Notlage", "Finanzielle Sorgen", "Existenzangst" genannt. Die Angst, die eigene Familie zu verlieren treibt hier manche zu extrem Verzweiflungstaten. Aber ich schweife ab...

  • Nun, die Antwort ist jetzt noch nicht besonders aufschlussreich. Sicherlich ist die Thematik komplex. Aber sie ist auch sehr gravierend und wird obendrein von den Medien nahezu völlig verschwiegen, sodass viele Menschen gar nicht wissen, was da alles falsch läuft.
    Wer sich ein wenig darüber informieren will, kann z.B. Bücher zu dem Thema lesen:


    "Entsorgte Väter", Katrin Hummel, Bastei Lübbe
    "Scheidungsväter", Gerhard Amendt, Campus Verlag
    "Die vaterlose Gesellschaft", Matthias Matussek, Fischer Taschenbuch Verlag


    Gut ist auch der Film "Der entsorgte Vater" von Douglas Wolfsperger, den man als DVD erhalten kann.


    Im Internet findet man auch genug Informationen zum Thema, wenn man gezielt danach sucht.

  • Gut, gehen wir die Punkte doch einmal einzeln an.


    Zum Sorgerecht für die Kinder:
    Die Ungerechtigkeit liegt hierbei darin, dass bei Eltern, die nicht verheiratet sind, die Väter nicht wie die Mütter automatisch das Sorgerecht für ihr Kind bekommen. Das hatte schon der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte als Diskriminierung der Väter verurteilt und Deutschland aufgefordert, dies zu ändern. Da die Regierung hier aber eigentlich gar nichts ändern wollte, hat man schließlich nur eine minimale Verbesserung eingebaut - von Gleichberechtigung keine Spur. Zur Information über die aktuelle Lage kann ich diesen Artikel empfehlen:
    http://manndat.de/vaeter/was-b…nverheiratete-vaeter.html


    Klar ist, dass die Tatsache, dass unverheiratete Väter in Deutschland nicht mit Geburt des Kindes das Sorgerecht erhalten, ein Verstoß gegen die Menschenrechte sind und in klarem Gegensatz zu Artikel 3 und Artikel 6 unseres Grundgesetzes stehen. Unser Staat bricht also seine eigenen Gesetze.


    Meine Frage ist also:
    Würde die Partei der Vernunft das Sorgerecht für nicht verheiratete Väter ab Geburt des Kindes einführen (so wie es Mütter ja auch haben)?

  • Wir haben dazu noch keine offizielle Position (es fehlen uns die Leute für solche Sachen) aber ich kann dir das ziemlich sicher mit Ja beantworten.

  • Gut, das gefällt mir :)


    Zum Umgang mit den Kindern:
    Ein Großteil der Väter beklagt nach einer Trennung, dass sie nicht in dem Umfang Zeit mit ihren Kindern verbringen können, wie sie es gerne hätten, weil die Mutter es nicht will. Väter, die eine gleichmäßige Aufteilung der Betreuung der Kinder durch Vater und Mutter wünschen, haben meist ganz schlechte Karten. Sehr viele Väter enden als Besuchsonkel alle paar Wochen - eine vernünftige Beziehung zu ihren Kindern können sie so nicht aufbauen. Wenn die Mutter den Kontakt des Vaters zu den Kindern unterbinden will, hat der Vater auch i.a. keine Möglichkeit, das zu verhindern. Gerichte und Behörden schreiten da nicht ein - dem vater wird nicht geholfen. Auf diese Art haben schon ein paar Millionen Kinder den Kontakt zu ihrem Vater völlig verloren, wass sich im übrigen nachweislich schlecht auf ihre Entwicklung auswirkt.


    Fachleute empfehlen daher, das sogenannte Wechselmodell (auch Doppelresidenzmodell genannt) als Standard für die Betreuung der Kinder einzuführen, wie es auch bereits in einigen anderen Ländern der Fall ist. Dabei teilen sich die Eltern die Betreuung der Kinder zu gleichen Teilen auf, sodass den Kindern beide Elternteile voll erhalten bleiben. Das hat für alle Beteiligten viele Vorteile und ist auch die gerechteste Lösung. Wenn Eltern aus persönlichen Gründen von der gleichmäßigen Aufteilung abweichen wollen, können sie das einvernehmlich tun. Einseitig, gegen den Willen des anderen Elternteils, sollte aber von einer gleichverteilten Kinderbetreuung nicht abgewichen werden können.
    Obwohl sich das Wechselmodell in einigen anderen Ländern bereits hervorragend bewährt hat, kann man in Deutschland leider noch keine Tendenzen erkennen, dass dies gefördert wird.


    Daher wäre meine Frage:
    Wie steht die Partei der Vernunft zum Umgang der Eltern mit ihren Kindern? Würde die PDV eine gleichberechtigte Lösung in Form eines Wechselmodells als Standard empfehlen und fördern?

  • Das entspricht ja in etwa dem, was ich oben schon geschrieben habe. Hier wieder noch keine offizielle Position von uns, jedoch ist das das Konzept, das mit dem liberalen Gedanken am sinnvollsten vereinbar ist. Daher kann ich das mit großer Sicherheit auch mit Ja beantworten.


    Wenn du möchtest, kannst du gerne einen entsprechenden Vorschlag ausformulieren, den ich dann beim nächsten Bundesparteitag als Positionspapier-Vorschlag einbringen kann. Der wird dann vorab diskutiert und bearbeitet. Wir haben leider das Problem, dass wir nicht genug Manpower haben, um Positionspapiere zu erstellen. Gerade bei den schwierigen Themen, die entsprechendes Wissen voraussetzen siehts sehr düster aus.

  • Prima, das finde ich gut :)


    Bezüglich Positionspapier könnte man gegebenenfalls einmal darüber sprechen. Ich kenne auch noch verschiedene andere, die sich mit der Materie gut auskennen und ev. ihr Know-how einbringen könnten. Wäre auch die Frage, welche Form so ein Positionspapier haben soll etc.


    Aber weiter zu den Punkten, nun zum Unterhalt:
    Dieser Punkt ist in gewisser Weise auch mit dem vorherigen verknüpft. Leider hat sich in Deutschland eine Mentalität verbreitet, die Väter auf das Heranschaffen von Geld reduzieren will und sie so zu Zahleseln degradiert. Als Vater, der mit seinen Kindern lebt, mit ihnen Zeit verbringt, ihnen Dinge beibringt und sie auf das Leben vorbereitet, wird er überhaupt nicht mehr wahrgenommen.
    Es gilt hier schon längst das Prinzip der Unterhaltsmaximierung. Die Beträge für die Unterhaltszahlungen sind in den letzten Jahrzehnten weit überproportional gestiegen, deutlich mehr als das Lohnniveua, sodass die Belastung für die Väter immer höher wurde. Da die hohen Unterhaltszahlungen für Frauen ein leicht "verdientes" Geld sind, führt das auch gerade zu dem Effekt, dass sehr viele Mütter die Betreuung der Kinder nicht mit dem Vater gerecht aufteilen wollen, sondern die Kinder als Garant für eine einfache Geldquelle missbrauchen, um damit ein schönes Leben zu haben ohne einer Arbeit nachgehen zu müssen. Der Unterhalt ist inzwischen zum Geschäftsmodell geworden und es gab auch schon einige Frauen, die es offen zugegeben haben, dass sie es so handhaben.
    Väter, die selber wenig verdienen und daher nicht das gewünschte Maß an Unterhalt heranschaffen konnten, wurden z.T. schon von Gerichten dazu verurteilt, über ihren Vollzeit-Job hinaus mehr zu arbeiten, z.B. 48h pro Woche oder sie sollen zusätzlich noch am Wochenende Zeitungen austragen oder dergleichen. Der Mann als Arbeitssklave - dabei dachte ich, die Sklaverei wäre schon vor langer Zeit abgeschafft worden.


    Um hier wieder Gerechtigkeit einziehen zu lassen, sollten nach einer Trennung einfach Mann und Frau komplett selber für sich sorgen (demokratisches Gleichheitsprinzip). Ein Ehegatten- oder Trennungsunterhalt sollte daher abgeschafft werden. Ein Kindesunterhalt ist auch nicht mehr nötig, da ja der Normalfall dann eine gleichverteilte Betreuung der Kinder durch Vater und Mutter ist. Für den Fall, dass sich die Eltern abweichend davon einvernehmlich auf eine andere Aufteilung der Betreuung der Kinder einigen, können sie damit auch gleichzeitig einen eventuellen finanziellen Ausgleich selber regeln. Ein staatlicher Zwang zu Unterhaltszahlungen entfällt dadurch komplett.


    Auch hier wäre wieder meine Frage: Wie steht die Partei der Vernunft zum Thema Unterhalt? Wie könnte für die PDV eine gerechte und gleichberechtigte Lösung aussehen?

  • Gut, ich wollte das Thema einfach noch einmal etwas genauer darstellen.


    Wobei ich den ganz oben genannten Aspekt "ob die Frau überhaupt einen Beruf erlernt hat oder genau wegen den Kindern darauf verzichten musste" etwas anders sehe. Man braucht nicht auf eine Berufsausbildung verzichten, nur weil man sich Kinder wünscht. Und schließlich könnte man das ebenso gut auf den Mann beziehen. Wir müssen ganz einfach weg kommen von dem Gedanken "Kinder gehören zur Mutter", "Kinder werden von der Mutter großgezogen". Kinder gehören genauso zum Vater.


    Insgesamt finde ich die Einstellung der PDV zu diesen Themen sehr positiv. :thumbup:
    Und sie hebt sich damit deutlich von den etablierten Parteien ab, die diesbezüglich eine Politik betreiben, die in vielen Punkten gegen die Menschenrechte verstoßen und gegen grundlegende demokratische Prinzipien und selbst unser Grundgesetz verstoßen.

  • Du hast recht, das kam so rüber, dass es sich nur auf die Frau bezieht, so war das nicht gemeint. Und doch, man sollte da einen kleinen Unterschied machen (natürlich für beide Geschlechter). Denn wenn eine Frau vor der Ausbildung Kinder bekommt und somit zu Gunsten der Kinder die Ausbildung nicht beendet, (oder eben umgekehrt, wenn der Mann dann daheim bleibt) sehe ich den anderen Partner zumindest einen Ticken mehr, jedoch für einen begrenzten Zeitraum, in der Verantwortung. Mindestens so lange, bis der andere Partner eine Ausbildung nachholen konnte. Ob er das dann macht oder nicht, ist seine Entscheidung. Man sollte in dieser Situation jedoch etwas Verantwortung dafür mittragen, dass der andere eben wegen der Kinder nicht mehr in der Lage war, einen Beruf zu erlernen. Diese Verantwortung würde ich mir dann für einen Zeitraum von etwa 4 Jahren vorstellen. Wenn bis dahin dann nichts passiert ist, hat der andere Partner definitiv seine Pflicht erfüllt und die Sache hat sich erledigt.


    Aber wie gesagt, nur meine Meinung zu der Sache.