Bundestagswahl 2013

  • Wie ich schonmal sagte, muss das Ziel die Teilnahme an allen Wahlen sein, und bei Bundestagswahlen die Wählbarkeit im gesamten Bundesgebiet. Ansporn sollte uns die Konkurrenz sein, z.B. die MLPD, ein kleiner Haufen Kommunisten der besonders radikalen Art, die in allen Bundesländern antrat, sowie die NPD, die grundsätzlich bei jeder Wahl dabei ist.

  • Eine Namensänderung wäre vielleicht keine dumme Idee. Das Wort "libertär" oder "liberal" muss drin vorkommen. Z.B. "Libertäre Partei" "Die Libertären" "Freiheitspartei" oder eben "Liberaler Aufbruch" irgendwie sowas und dazu ein cooles, junges Logo mit starker freiheitlicher (ruhig auch amerikanischer!) Symbolik. Z.B. Freiheitsstatue, Gadsden Flag oder so. Wir müssen cooler, jünger und frecher werden und den Bezug zu Personen wie Ron Paul und den Austrians deutlicher machen. :thumbup:


    Ich finde "Freiheitspartei" super!


    "Partei der Vernunft" klingt wie gesagt etwas nach Spaßpartei und vermittlet erstmal keinen direkten Inhalt, da wohl jede Partei von sich behauptet, vernünftig zu sein.
    Mit dem Begriff "libertär" können die Wenigsten wirklich etwas anfangen - man bedenke, dass Cem Özdemir vor kurzem die Grünen als libertär bezeichnet hat. Und seien wir ehrlich, viele Bürger wissen ebensowenig, was "liberal" bedeutet, und verbinden den Begriff mit der FDP und deren vermeintlicher Rolle als Lobbyistenpartei.


    "Freiheit" ist dagegen ein Begriff, den jeder sofort versteht. Außerdem ist "Freiheit" äußerst positiv konnotiert und eignet sich perfekt als Schlagwort für Wahlkampf und Werbekampagnen.


    Wenn ihr auf die Straße geht und Menschen fragt, ob diese sich eine liberale oder libertäre Kraft in der Politik wünschen, werdet ihr sehr gemischte Antworten bekommen. Wenn ihr dieselben Menschen aber fragt, ob diese sich mehr Freiheit in ihrer persönlichen Lebensgestaltung wünschen, wird die Antwort eindeutig ausfallen.


    Wenn man an "PDV" unbedingt festhalten möchte, könnte man "Die Freiheitspartei" vielleicht wenigstens als eine Art Namenszusatz einführen.

  • Zitat

    Ich finde "Freiheitspartei" super!

    Am Ende steht man damit genauso da wie die "Freien Wähler". Und überhaupt klingt das beides doch irgendwo komisch, so wie Trauerfeier. Ich hätte es einfach bei Libertäre Partei gut sein lassen, das wäre der erste Schritt die Menschen überhaupt mal auf die Existenz eines solchen Begriffes aufmerksam zu machen.


    Die Leute wollen ja mehr Freiheit. Die ganzen Sozen und Tarnkappen Krypto Kommunisten haben seit 1998 GazGerd das Rennen gemacht hat über 6 Millionen Wähler verloren. Die FDP ist abgewatscht worden weil sie eben immer sozialdemokratischer wurde. Ich bin mal gespannt wie Schäfler sich jetzt verhält. Einen richtigen Job suchen muss er sich jetzt sowieso, da kann er auch zur PDV. Er sagt ja selbst der Liberalismus schaft sich selber ab weil er es jeden Recht machen will und zur Sozialdemokratie verkommt.


    Zitat


    "Freiheit" ist dagegen ein Begriff, den jeder sofort versteht. Außerdem
    ist "Freiheit" äußerst positiv konnotiert und eignet sich perfekt als
    Schlagwort für Wahlkampf und Werbekampagnen.

    In den USA vielleicht aber für den deutschen Michel ist die SPD die älteste Partei, Gründermythos seiner Demogägägägäaaaatzblääkratie und Freiheit ist die Freiheit von Hunger und den Sorgen sich um seine Gesundheit kümmern zu müssen.
    Freiheit ist ja schon kompliziert genug zu erklären aber dann Vernuft , das ist echt hoffnungslos.


    Aber da muss Marketingtechnisch sowieso mehr passieren. Also Leadershipprogramme und überhaupt mal Taktik. Was da teilweiße PDV Flyer verteilt ist eine Katastrophe und ein linkes Künstler- und Lehrerviertel irgendwie die falsche Ausgangsposition.

  • Das Problem ist die babylonische Sprachverwirrung bei Worten wie libertär, liberal etc.
    Wenn wir "libertär" sagen, dann meinen wir die Übersetzung von angloamerikanisch "libertarian" was für uns die Bedeutung von deutsch "liberal" hat. Die amerikanischen "Libertarians" nennen sich aber so weil das angloamerikanische "liberal" mittlerweile eher "sozialdemokratisch" bedeutet. In Deutschland bedeutet "libertär" traditionell eher "anarchistisch" und mit "anarchistisch" ist meistens der kommunistische Anarchismus gemeint. Deshalb auch der Begriff "Anarcho-Kapitalismus" für liberale, nicht-kommunistische Anarchisten weil einfach nur "Anarchist" oder "Libertärer" in Deutschland manchmal mit "kommunistischer Anarchist" gleichgesetzt wird...
    Das passiert wenn sämtliche Ideologien versuchen Begriffe für sich zu pachten. Am Ende haben die Begriffe X Bedeutungen. :wacko:
    Das erklärt auch warum die Piraten sich "liberal" nennen. Die meinen wohl angloamerikansich "liberal" ^^ Und Özdemir meint mit "Die Grünen sind libertär" vielleicht "Die Grünen sind kommunistisch" :D

    Zitat

    In den USA vielleicht aber für den deutschen Michel ist die SPD die
    älteste Partei, Gründermythos seiner Demogägägägäaaaatzblääkratie und
    Freiheit ist die Freiheit von Hunger und den Sorgen sich um seine
    Gesundheit kümmern zu müssen.


    Freiheit ist ja schon kompliziert genug zu erklären aber dann Vernuft , das ist echt hoffnungslos.

    Selbst der Begriff "Freiheit" wurde verwirrt. Viele Deutsche denken wahrscheinlich an positive Freiheit. Also das Recht auf alles Mögliche. "Ich bin für Freiheit, also habe ich jetzt das Recht darauf dass du mir ein bedingungsloses Grundeinkommen gibst damit ich frei sein kann" :doofy:

  • Für mich klingt Freiheitspartei auch ganz gut.
    Wie wäre es mit Freiheitliche-Partei-Deutschland (FPD)? Klingt dann zwar sehr nach der FDP, aber wir sind ja auch sozusagen die bessere alternative zur FDP ;)


  • In den USA vielleicht aber für den deutschen Michel ist die SPD die älteste Partei, Gründermythos seiner Demogägägägäaaaatzblääkratie und Freiheit ist die Freiheit von Hunger und den Sorgen sich um seine Gesundheit kümmern zu müssen.
    Freiheit ist ja schon kompliziert genug zu erklären aber dann Vernuft , das ist echt hoffnungslos.

    Freiheit ist die Abwesenheit von Zwängen. Man könnte es noch weiter definieren: Abwesenheit von unnatürlichen Zwängen. Zwangsmitgliedschaften (z.B. gesetzl. Renten- oder Krankekasse, GEZ), Abgabe von Eigentum (Enteignung durch Steuern), und so weiter. Das sind unnatürliche Zwänge. Natürliche sind: Wasser trinken, Wasser ablassen.^^ Persönliche Wünsche und Zukunftspläne zum Wohle der eigenen Familie zurückstecken. Besser sein als der andere (Drang zum Weiterentwickeln) Das sind natürliche Zwänge.


    Vernunft: keinen Blödsinn zu machen der einem selber schadet. Z.B. "Angie, Angie!" schreien während die nächste Steuererhöhung verkündet wird oder sich für die "erneuerbaren Energien" einsetzen und danach über den Strompreis, zusammen mit den häufiger werdenden Stromausfälle, beschweren.


    Ist es vernünftig anderen Geld zu leihen, das man selber garnicht hat, im Wissen man muss ihnen sogar Geld leihen, damit diese überhaupt die Zinsen bezahlen können? Bei solchen Zombies wurde doch sogar ein Hirnchirurg abwinken und nur den Zeitpunkt des Totes notieren. :phat:

  • Generell ist die Demokratie ein Schwachsinn. Es setzt sich die "Meinung" der Mehrheit durch, diese wiederum muss nicht umbedingt auf Logik basieren, sondern kann durch persönliche Angelegenheiten gebildet werden. Dank diesen Systems wurde ein kritischer Denker als auch wichtiger Philosoph umgebracht und sein Name war Sokrates.
    Ich kann nicht glauben, dass mehr als 2000 Jahre vergangen sind und so viele Menschen weiterhin kein logisches Denken besitzen. :dash:

  • Danke für die Lorbeeren *hust* :rolleyes:
    Cicero (und natürliche viele andere vor ihm) hat es mit seiner Abhandlung über den Verfassungskreislauf gut beschrieben. Eine Mehrheitsherrschaft in Form einer Demokratie ist eine illegitime Herrschaft. Hier herrscht nicht die Vernunft sondern der Pöbel, daher wird sie auch als Ochlokratie (Pöbelherrschaft) bezeichnet. Das mag jetzt sehr anmassend und arrogant klingen, aber Hand auf`s Herz, entscheiden sich die Menschen für das bessere oder für das wo ihnen nur am meisten verspricht? S21 haben sich viele dafür ausgesprochen. Und wer zahlt jetzt die Mehrkosten? Eine Demokratie ist ohne Beteiligung der Ja und Nein-Sager sinnlos. Wer eine Sache durchgesetzt haben will, soll auch den Schaden tragen. Nach diesem Prinzip funktioniert auch die freie Marktwirtschaft. Letztendlich sollte es aber keine Herrschaft von Menschen über Menschen geben, wo wir wieder bei der freien Marktwirtschaft als Ideal wären.
    Warum arbeiten viele in Ausbeuterbetrieben??? Damit sie sich nachher beschweren, komische Mützen aufsetzen und Sozialisten wählen können? Das verstehe ich bis heute nicht. Kein Unternehmen kann jemanden zwingen für 5 € die Stunde zu arbeiten, nur der Staat (über die Arbeitsagenturen) hat die Macht dazu. :hmm:

  • Danke für die Lorbeeren *hust* :rolleyes:
    Cicero (und natürliche viele andere vor ihm) hat es mit seiner Abhandlung über den Verfassungskreislauf gut beschrieben. Eine Mehrheitsherrschaft in Form einer Demokratie ist eine illegitime Herrschaft. Hier herrscht nicht die Vernunft sondern der Pöbel, daher wird sie auch als Ochlokratie (Pöbelherrschaft) bezeichnet. Das mag jetzt sehr anmassend und arrogant klingen, aber Hand auf`s Herz, entscheiden sich die Menschen für das bessere oder für das wo ihnen nur am meisten verspricht? S21 haben sich viele dafür ausgesprochen. Und wer zahlt jetzt die Mehrkosten? Eine Demokratie ist ohne Beteiligung der Ja und Nein-Sager sinnlos. Wer eine Sache durchgesetzt haben will, soll auch den Schaden tragen. Nach diesem Prinzip funktioniert auch die freie Marktwirtschaft. Letztendlich sollte es aber keine Herrschaft von Menschen über Menschen geben, wo wir wieder bei der freien Marktwirtschaft als Ideal wären.
    Warum arbeiten viele in Ausbeuterbetrieben??? Damit sie sich nachher beschweren, komische Mützen aufsetzen und Sozialisten wählen können? Das verstehe ich bis heute nicht. Kein Unternehmen kann jemanden zwingen für 5 € die Stunde zu arbeiten, nur der Staat (über die Arbeitsagenturen) hat die Macht dazu. :hmm:

    Ein Mensch sollte auch kein Eigentum sein, leider ist er dies für den Staat. Man muss auch gestehen, es ist die produktivste Methode um an Ertrag heranzukommen. ;) Man kann kein Huhn bedrohen, sodass es mehr Eier legt, aber man einen Menschen erpressen, sodass dieser einem seine Eier gibt.

  • In den USA vielleicht aber für den deutschen Michel ist die SPD die älteste Partei, Gründermythos seiner Demogägägägäaaaatzblääkratie und Freiheit ist die Freiheit von Hunger und den Sorgen sich um seine Gesundheit kümmern zu müssen.

    Auch für solche Menschen ist das Wort "Freiheit" grundsätzlich positiv belegt. Sie definieren "Freiheit" vielleicht anders bzw. falsch, aber die positive Konnotation des Begriffs bleibt erhalten.


    Ich gebe beruflich Rhetorik-Seminare. Das Verwenden von Fremdwörtern und Fachbegriffen in einer Rede vor einem Laien-Publikum ist ein absoluter Aufmerksamkeitskiller. "Liberal" oder "libertär" muss der Durchschnittsbürger erst einmal (unbewusst) für sich übersetzen. "Freiheit" dagegen weckt sofort bestimte positive Assoziationen.


    Neben "Freiheitspartei" könnte ich mir auch "Partei der Freiheit" vorstellen, wobei es eine gleichnamige Partei bereits in Österreich gibt (und PDF natürlich nach einem Dateiformat klingt).

  • Zitat

    Matthias Polanski
    Selbst der Begriff "Freiheit" wurde verwirrt. Viele Deutsche denken
    wahrscheinlich an positive Freiheit. Also das Recht auf alles Mögliche.
    "Ich bin für Freiheit, also habe ich jetzt das Recht darauf dass du mir
    ein bedingungsloses Grundeinkommen gibst damit ich frei sein kann"

    Bingo. Dass die UN Charta der "Menschenrechte" alle möglichen Ansprüche als Rechte verankert macht die Sache auch nicht besser. Die Mentalität des Bundesdeutschen ist verdammt nahe am Stockholmsyndrom jeder x-beliebigen Nutte die sich von ihrem Pimp ausbeuten und prügeln lässt aber trotzdem sich für ihn ausbeuten lässt. "Ich zahl pünktlich meine Steuern Babe, ich geh sofort wieder Montag auf die Straße und verkauf 72% von meinen Arsch für dich Babe."
    Darum ist auch i sovielen Tyranneien auf der Welt "Bildung umsonst" und jeder Dreck ist öffentlich damit man dafür noch dankbar sein soll. Das machen zum Beispiel auch schleimige Leute so, die sich Geld leihen und es nie zurück zahlen. Die machen dann kleinere Geschenke an den Gläubiger und zahlen kleine Teile zurück, als ob sie ihm damit einen Gefallen tun würden. Und bei vielen Leuten funktioniert diese Tour, nur die wenigsten brechen ihm dafür die Kniescheiben.


    Zitat

    Sockrattes
    Freiheit ist die Abwesenheit von Zwängen. Man könnte es noch weiter
    definieren: Abwesenheit von unnatürlichen Zwängen.
    Zwangsmitgliedschaften (z.B. gesetzl. Renten- oder Krankekasse, GEZ),
    Abgabe von Eigentum (Enteignung durch Steuern), und so weiter. Das sind
    unnatürliche Zwänge. Natürliche sind: Wasser trinken, Wasser ablassen.

    Ja das sag ich ja auch seit Ewigkeiten! Den Satz hat dann mal einer auf einer PDV Anti-GEZ Demo gebracht und so einfach kann es sein. Die Entwicklung läuft leider ins Gegenteil. Mein Vater war eigentlich immer ein Liberaler und FDPler aber irgendwann hat der sich nach dem Studium einfach verbeamten lassen und ist immer sozialistischer geworden, hat auch so Schwachsinn erzählt von der Freiheit von Hunger. Ich hab mal mit Freunden von ihm geredet die früher echte Kommis waren, mit Radikalenerlass und so, die wurden später sogar liberaler als er. Und das ist halt leider krass die Ausnahme, dass Leute die Kurve kriegen zum besseren.


    Zitat

    Libertars
    Auch für solche Menschen ist das Wort "Freiheit" grundsätzlich positiv
    belegt. Sie definieren "Freiheit" vielleicht anders bzw. falsch, aber
    die positive Konnotation des Begriffs bleibt erhalten.

    Alter das nützt uns garnichts weil diese Trottel keine Ahnung von dem Begriff haben. Adolf Hitler hat auch dauernt davon geredet das Deutsche Volk zu befreien von Zinsknechtschaft und Blabla, so lange bis die Leute so schizophren waren dass sie ihm sogar zugeheilt haben als er ihnen ins Gesicht sagt, ihre Kinder werden nie mehr frei sein. Konrad Adenauer, ein Opportunist sondergleichen, hat diesen Satz gebracht "wir wählen die Freiheit" den jeder aus Guido Knopps 100 Jahre Märchenstunde kennt und dabei hat dieser Typ versucht Köln an Frankreich anzugliedern und den Nazis gratuliert zu ihrem Wahlsieg.
    Eine Sahra Wagenknecht wagt es ein Buch zu schreiben mit dem Titel "Freiheit statt Kapitalismus" und die Hoe ist ein Stalinist. Außerdem müssen wir nicht jeden Vollspacken mit seinen psychischen Defekten von der PDV oder überhaupt nur der Idee überzeugen.

  • Frank Schäffler + PDV = Liberale Union, libertäre Union, liberales Bündnis, libertäres Bündnis? Kurz LIB?
    Oder LLB= liberales/libertäres Bündnis? Oder LLU für liberale/libertäre Union
    Ich tendiere zu LIB (liberales Bündnis). Enthält doch die Abkürzung LIBeral/LIBertär


    Der Name Freiheit in einer Parteibezeichnung ist genauso relativ und schwammig wie Vernunft.
    Erinnert mich auch an DIE FREIHEIT. Auf keinen Fall darf der Name das Wort Partei enthalten.
    Das ruft negative Gefühle bei den Menschen hervor. Friede, Freude Eierkuchen-Namen werden
    dagegen gerne angenommen. Und das mit der Vernunft, ja viele lächeln dann darüber bzw. haben
    entsprechende Rückfragen. Also mit einem Namenswechsel hätte ich kein Problem