• Folgende Hypothese:


    Fall 1:


    Eine Person A zwingt eine Person B, ein Teil seines Vermögens abzugeben, ansonsten droht A B mit Gewalt, wenn er sich weigert. B zahlt aus Angst vor Gewaltanwendung.


    Fall 2:


    Eine Organisation, die von B mitfinanziert wird, zwingt B zur Abgabe eines Teiles seines Vermögens, ansonsten droht ihm Gewalt.
    B zahlt wie in 1 aus Furcht vor Konsequenzen.


    Fall 1--> räuberische Erpressung.


    Fall 2--> Durchsetzung der Steuergesetze durch die Staatsgewalt.


    Mir bereitet diese juristisch ungleiche Behandlung derselben Straftat Kopfweh.
    Wem noch? Was sagt ihr dazu?

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Herrschaftsrecht bricht jedes andere. Das ist normal und der Lauf der Menschheitsgeschichte. Wir wissen alle worauf du hinaus willst. Ja, es ist moralisch, ethisch und rechtlich eine kriminelle Handlung.
    Die Menschen draußen raffen aber diese Zusammenhänge nicht. Das Problem ist die gesellschaftliche Akzeptanz. Jeder "Honk" meint, Steuern seien wichtig um die Infrastruktur und das "soziale Miteinander" zu finanzieren. Und wenn diese Steuern wegfallen bricht Chaos und Anarchie aus.
    Aufklärung tut bitter Not!
    Richter und Anwälte kann man getrost vergessen, die Leben von den derzeitigen Verhältnissen hervorragend. Kompliziertes Rechtssystem = fetten Profit.
    Was glaubst du warum so viele Juristen im Bunzelstag sitzen? :lol:

  • Rein technisch gesehen ist Schutzgelderpressung und Steuern eintreiben das Gleiche nur rechtlich halt nicht. Übrigens, man könnte die Schulpflicht ebenfalls als Kindesentführung ansehen da es technisch ebenfalls das Gleiche ist.


    Übrigens, derartige Machtstrukturen sind immer dem Untergang geweiht da die Erstellung dieser Machtstrukturen einen Kredit/Staatsschuld erfordert, welche niemals zurückgezahlt wird und am Ende in Überschuldung mündet. Und ja, auch die österreichische Wirtschaftlehre hat diese Problematik. Nur wird das wohl auch nicht erkannt.




    MfG

  • Übrigens, derartige Machtstrukturen sind immer dem Untergang geweiht da die Erstellung dieser Machtstrukturen einen Kredit/Staatsschuld erfordert, welche niemals zurückgezahlt wird und am Ende in Überschuldung mündet. Und ja, auch die österreichische Wirtschaftlehre hat diese Problematik. Nur wird das wohl auch nicht erkannt.


    Wenn man danach geht, ist jegliches Zusammenleben, ob Staatlich oder nicht Staatlich reglementiert, zum scheitern verurteilt.
    Im übertragendem Sinne liegt es in der Natur des Menschen sich selbst zu zerstören. Ein friedliches zusammenleben funktioniert immer nur eine gewisse Zeitspanne. Mit Zeitspannen sind nicht 1 Woche oder 50 jahre gemeint. Sondern egal wie lange es dauert, von mir aus 1000 Jahren wie beim Römischen Reich. Irgendwann kommt der Tag, an dem man aufgrund von Eitelkeit, Neid, Egoismus und Stärke, nicht mehr friedlich zusammen leben kann.
    So ist also bewiesen das nicht Regierungen oder Regierungsformen das Problem sind, sondern der Mensch selbst.
    Man sollte somit etwas finden das den Frieden und das Freiheitsgefühl am längsten aufrecht erhält. Alles andere ist Wunschdenken, wir sind Menschen.

  • Wenn man danach geht, ist jegliches Zusammenleben, ob Staatlich oder nicht Staatlich reglementiert, zum scheitern verurteilt.
    Im übertragendem Sinne liegt es in der Natur des Menschen sich selbst zu zerstören. Ein friedliches zusammenleben funktioniert immer nur eine gewisse Zeitspanne. Mit Zeitspannen sind nicht 1 Woche oder 50 jahre gemeint. Sondern egal wie lange es dauert, von mir aus 1000 Jahren wie beim Römischen Reich. Irgendwann kommt der Tag, an dem man aufgrund von Eitelkeit, Neid, Egoismus und Stärke, nicht mehr friedlich zusammen leben kann.
    So ist also bewiesen das nicht Regierungen oder Regierungsformen das Problem sind, sondern der Mensch selbst.
    Man sollte somit etwas finden das den Frieden und das Freiheitsgefühl am längsten aufrecht erhält. Alles andere ist Wunschdenken, wir sind Menschen.

    Widerlegt. Es sind nicht "die Menschen" sondern die "herrschende Klasse" wo alle gegeneinander aufhetzen und Kriege anzetteln. Und die Menschen fallen jedesmal darauf rein. Der Otto-Normal Mensch will keinen Krieg, außer man macht es ihm Schmackhaft.
    Rom wurde von den Patriziern und den herrschenden Verhältnissen in den Abgrund gerissen. Am Ende war das Kaiserreich einfach nicht mehr regierungsfähig und die eigene Währung, durch Beimischung minderwertiger Metalle, zerstört. Die Völkerwanderung gab dem ganzen dann denn Rest.
    Aber viele Städte haben diese Zeiten auch, mehr oder weniger, gut überstanden und wurden zu neuen Machtzentren. Z.b. die italienische Stadtstaaten. Nur dort wo ständig Krieg und Unruhen herrschen kommt die wirtschaftliche Entwicklung ins stocken oder stagniert.


  • Wenn man danach geht, ist jegliches Zusammenleben, ob Staatlich oder nicht Staatlich reglementiert, zum scheitern verurteilt.


    Nicht unbedingt. Die Problematik beginnt dann wenn man Strukturen braucht um Zwang und Herrschaft ausüben zu können. Die Krux dabei ist nämlich, die Strukturen müssen da sein bevor man die ersten Steuern/Zwangsgebühren kassiert. Das Erschaffen dieser Strukturen muss also zwangsläufig(!) auf Pump finanziert werden. Sprich, das Starten eines Staates ist ohne Kredit gar nicht möglich. Und genau diese Schulden führen irgendwannmal zum Kollaps. Ist wie bei einem Krebsgeschwür auch. Der Anfang so eines Geschwürs besiegelt zwangsläufig auch sein Ende.



    MfG

  • Die Menschen draußen raffen aber diese Zusammenhänge nicht.

    So ist es und ich denke das liegt am einhämmern der Lügen in die Köpfe der Menschen durch Schule (sehr effektiv. Kinder sind Lerngenies) und Medien.
    Zu dumm sind die Menschen da draußen für solch einfache Zusammenhänge sicher nicht (auch wenn das hier evtl. garnicht gemeint war).

  • Es sind nicht "die Menschen" sondern die "herrschende Klasse" wo alle gegeneinander aufhetzen und Kriege anzetteln.


    Also die Elefanten? Oder Roboter? Was sind denn die herrschenden Klasse? Außerirdische? Ich glaube das sind Menschen, im Sinne von Menschen.

    Rom wurde von den Patriziern und den herrschenden Verhältnissen in den Abgrund gerissen.

    Also Menschen?


    Ja ich verstehe das schon, das Gehirn will einen schützen. Da man selbst Mensch ist, will man sich abgrenzen von etwas das man selbst nicht ist. Daher erfindet man Wörter wie Könige, herrschende Klasse, Patrizier, Mörder, Verbrecher, Steuereintreiber, Wildjäger, Straßenmusikant, und 1000 andere Bregriffe. Dennoch bleibt es immer das Gleiche, sie sind Menschen.

    Ab wann braucht man Strukturen? Ab dem Moment wenn ein friedliches zusammenleben nicht mehr möglich ist?


    Ihr könnt Sätze so formulieren wie ihr wollt. Die Klasse Mensch mit Wörtern umschreiben. Der Feind des Menschen ist und bleibt der Mensch, aufgrund von Eitelkeit, Neid, Egoismus und Stärke.


    Ein friedliches Dorf, ist nur solange friedlich, solange kein Einwirkung von Aussen kommt. (Falschaussage) Nur solange kein Mensch seine niederen Instinkte freien Lauf läßt.



    Nehmen wir ein fast Kommunistisches Utopisches Beispiel in 1000 Jahren.


    Unsere Zivilisation hat die nächste Stufe erreicht. Mittlerweile leben die Menschen in Saus und Braus. Kein Mensch arbeitet für sich selbst oder für ein anderen. Die Technologie ist der Sklave des Menschen. So wie in I-Robot, Robocop, AI-Künstliche Intelligenz, gezeigt. Jeder besitzt alles. Alle Menschen "KÖNNTEN" glücklich sein.
    Wären sie aber nicht. Ein 70 Jähriger möchte weiterhin ne heiße 21 Jährige haben. Der 70 Jährige wird es definitiv schwer haben das zu schaffen ohne Macht. In dieser Zeit hat aber jeder alles. Somit muss die 21 Jährige sich nicht prostituieren. Niemand hat mehr vorteile gegenüber den anderen. Der einzige Vorteil der zu dieser Zeit noch existiert ist das Alter. Mit 18 kann man mehr machen als mit 70.
    Aus irgendwelchen Gründen heraus. gäbe es zu dieser Zeit, dennoch morde, schlägereien und wütende Ausseinandersetzungen. Denn eine echte menschliche Frau ist und bleibt begehrter als ne Robolady. Genauso wird Land begehrt sein. Die Erde ist groß und hat viele schöne Orte. Dennoch gehen diese Orte aus wenn 50 Milliarden Menschen oder mehr hier leben.


    Somit bleibt mein Satz bestehen, ein friedliches Zusammenleben ist zum scheitern verurteilt. Weil es irgendwann immer Differenzen geben wird. Weil der Mensch nicht zufrieden sein kann mit dem was er hat. (Was dem Vater reichte, reicht dem Sohne nicht mehr)


    Darum finde ich PDV so gut, ich bin zwar nur ein Mensch, und es ist auch nur meine Meinung. Aber meiner Meinung nach wird die Zeitspanne eines >>freiheitlichen<< friedlichen Zusammenlebens nach dieser Formel am längsten bestehen bleiben.

  • Somit bleibt mein Satz bestehen, ein friedliches Zusammenleben ist zum scheitern verurteilt. Weil es irgendwann immer Differenzen geben wird. Weil der Mensch nicht zufrieden sein kann mit dem was er hat. (Was dem Vater reichte, reicht dem Sohne nicht mehr)

    Memphis, deine Einstellungen zum Thema Menschen oder Menschheit könnte man als Misanthropisch bezeichnen.
    Die Menschen leben solange glücklich und zufrieden, bis ein "einzelner" oder eine verschwindend kleine Gruppe an "Arschlöchern" aufkreuzt und die Menschen manipuliert. Durch Subversion, Propaganda und leere Versprechungen. Nur durch Bildung und Aufklärung können sich die Menschen gegen diese "Subkjekte" schützen. Wir haben die päpstliche Macht überwunden (durch Aufklärung und Wissenschaft). Wir haben in den letzten 100 Jahren drei verschiedene Regierungsformen durchlaufen und unsere Städte gibt es immernoch. Die Nachbarn leben auch heute noch friedlich mit ihren Nachbarn Tür an Tür, trotz allem was geschehen war.


    Ich bleibe dabei: Der Mensch ist ein zutiefst soziales Wesen und vernunftbegabt. Aber auch leider zu leicht zu manipulieren. Beispiele wie dies geschieht wurden hier zuhauf schon genannt. Das Böse kriegt in der Regel keine Kinder!

  • Memphis, deine Einstellungen zum Thema Menschen oder Menschheit könnte man als Misanthropisch bezeichnen.

    Ui, auf keinenfall hasse ich Menschen, oder verabscheue sie.


    Ich wollte nur klar stellen das jegliche Regierungsform irgendwann zum scheitern verurteilt ist, aufgrund ganz natürlichem Konkurrenz denken.


    Ich empfinde es nur als wichtig wie lange man zusammenleben kann ohne sich gegenseitig zu schädigen und ohne allzu viel Freiheiten zu verlieren.




    Meine Ausführungen kamen nur aufgrund dieser Aussage zu stande.


    Und ja, auch die österreichische Wirtschaftlehre hat diese Problematik. Nur wird das wohl auch nicht erkannt.

  • Ein 70 Jähriger möchte weiterhin ne heiße 21 Jährige haben. Der 70 Jährige wird es definitiv schwer haben das zu schaffen ohne Macht. In dieser Zeit hat aber jeder alles. Somit muss die 21 Jährige sich nicht prostituieren. Niemand hat mehr vorteile gegenüber den anderen. Der einzige Vorteil der zu dieser Zeit noch existiert ist das Alter. Mit 18 kann man mehr machen als mit 70.


    Nicht unbedingt. Wenn man mit Nanobots und Gentherapie den Alterungsprozess ausschalten kann, wird jeder irgendwann "seit 2000 Jahren Mitte 30" sein (wie Jesus) und tatsächlich erst 18 zu sein hat schlicht den Nachteil der Unerfahrenheit...
    ... und "Schöne Plätze" gibt es viele im Sonnensystem...

  • Ich wollte nur klar stellen das jegliche Regierungsform irgendwann zum scheitern verurteilt ist, aufgrund ganz natürlichem Konkurrenz denken.
    Ich empfinde es nur als wichtig wie lange man zusammenleben kann ohne sich gegenseitig zu schädigen und ohne allzu viel Freiheiten zu verlieren.
    Meine Ausführungen kamen nur aufgrund dieser Aussage zu stande.


    Und ja, auch die österreichische Wirtschaftlehre hat diese Problematik. Nur wird das wohl auch nicht erkannt.

    Jetzt ist alles klar. Das Stichwort "ReGIERung" ist jetzt im Kontext gefallen. Stimme dir dahingehend zu 100%. Solange Arschlöcher über die Menschen herrschen/regieren werden wir von einer menschlichen Katastrophe in die nächste Stolpern. Daher ist ja die freie Marktwirtschaft das momenten beste Miteinander was wir erreichen können.
    Kommunismus ist ebenfalls eine Herrschaftsform ähnl. der Demokratie.

  • Nicht unbedingt. Wenn man mit Nanobots und Gentherapie den Alterungsprozess ausschalten kann, wird jeder irgendwann "seit 2000 Jahren Mitte 30" sein (wie Jesus) und tatsächlich erst 18 zu sein hat schlicht den Nachteil der Unerfahrenheit...
    ... und "Schöne Plätze" gibt es viele im Sonnensystem...


    hehe, ja kann sein. Aber wenn der Mensch nicht mehr altern kann und es sogar schafft nicht mehr sterben zu müssen. Dann würden daraus sicher auch Probleme entstehen irgendwann. Ich denke die Eifersucht wird es immer geben außer man schafft sie aufgrund Genmanipulation irgendwie ab. Wie viele Menschen getötet wurden aufgrund von Eifersucht und wie viele kriege damals aufgrund von Frauen(gier) entstanden sind, einfach nur Wahnsinn. Gut kann man auch abschaffen indem man sich einfach diese Frau die man begehrt züchtet nicht war? Oder die Frau "baut" sich den Mann den sie will.
    Bei einer Bevölkerung die nicht mehr sterben kann wird die Bevölkerung überproportional natürlich auch steigen. Ein besiedeln des Sonnensystems und des ganzen Universums ist eine schöne Vorstellung, da kommt mir gleich dieser Marsflug in den Kopf (Auswandern mal anders mit einen OneWay Ticket)


    Tja wenn das alles so machbar ist, fallen mir spontan erstmal keine Gründe mehr ein warum sich die Menschen gegenseitig fertig machen sollten, was nicht heißt das es nicht passiert.

    Daher ist ja die freie Marktwirtschaft das momenten beste Miteinander was wir erreichen können.

    Genau mein Reden, danke. So hätte ich es auch schreiben können :phat: :lol:

  • Richter und Anwälte kann man getrost vergessen, die Leben von den derzeitigen Verhältnissen hervorragend. Kompliziertes Rechtssystem = fetten Profit.
    Was glaubst du warum so viele Juristen im Bunzelstag sitzen?

    Gibt mindestens eine Ausnahme: Carlos A. Gebauer :)

  • Es gibt Möglichkeiten dieser Erpressung zu entgehen:


    Als erstes müsste der offene Strafvollzug (Meldegesetz) umgangen werden - wie Nicolas Berggrün, der hat auch keinen Wohnsitz - warum wohl.


    Das bedeutet aber, dass man ein Leben als Angestellter wohl aufgeben muss. Aber hey, das wäre doch ein spannendes Lebensziel - sein eigener Herr sein :-)


    Einer nicht weiter quantivizierbaren Arbeit nachzugehen ist auch nicht schlecht, z.B. Berater (Siehe Berater Honorare der Politiker ;-))


    Oder einer Arbeit nachgehen, die online funktioniert. Siehe Amazon, offiziell machen die gar keine Geschäffte in D - hier haben die bloß Lager- Firmensitz ist eine Steuer Oase.


    Wenn nun alle Ihr Kapital abziehen von D, dann wird es mit der Erpressung nicht mehr so klappen - siehe Frankreich:


    http://www.derwesten.de/panora…ssen-wurde-id7444781.html



    Welche Möglichkeiten gibt es noch?


    Grüße