Wohlfahrt und Rente

  • Es gibt derzeit viele unterschiedliche Entwürfe eines Wohlfahrtsstaates. Das wirft einige Fragen auf:
    Wie würdet ihr den 'Sozial Schwachen, Behinderten, Menschen, die physisch nicht mehr arbeiten können und Kranken finanziell helfen?
    Sie können keine Erwerbsarbeit mehr annehmen und brauchen solidarische Unterstützung. Wie würdet ihr für sie finanziell sorgen? Durch Abgabe?


    Wie sähe euer Rentensystem aus? Gäbe es für bestimmte Gruppen ein eigenes? Wie würdet ihr es finanzieren?

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Wir hatten das Thema schonmal irgendwo im Forum durchgekaut, ich finds aber nicht mehr...


    In unserem Idealsystem, dass bereits die Altlasten unseres jetzigen Systems hinter sich gebracht hat, würden die Menschen wesentlich mehr Kaufkraft haben. Die Masse der Menschen ist von Natur aus sozial und hilfsbereit gegenüber anderen Menschen, die Hilfe benötigen. Menschen, die Hilfe benötigen, würden mit großer Wahrscheinlichkeit über ein Sozialsystem versorgt werden, das kommunal organisiert ist.

  • Ok, was haltet Ihr/ du im zuge dessen von der Initiative neue soziale Marktwirtschaft, die selbst an einem Konzept arbeitet.
    Kommt der ISNM der PDV und ihren Prinzipien nahe und ist damit unterstützenswert?

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Zitat

    Wie sähe euer Rentensystem aus? Gäbe es für bestimmte Gruppen ein eigenes? Wie würdet ihr es finanzieren?

    Muss mich das überhaupt interessieren? Ich meine ernsthaft. Was ist wenn mir diese Dinge total egal sind?


    Ich hab gestern schonwieder so einen weg geschickt der für Behinderte sammelt. Das ist die Aufgabe derer Familien und den Kirchen, weil mir ist das total egal. In einem freiheitlichen System gibt es keine staatliche Rentenkassen Behörde die dir in die Tasche greift und dabei noch die Dreißtigkeit hat zu sagen "ich weiß was besser für dich ist". Ich hab keinen Bock zu bezahlen für anderer Leute Großvater oder behindertes Kind während mir dabei selbst noch in die Tasche gegriffen wird. Wer so ein blutendes Herz hat für alle der soll selbst eine Stiftung aufmachen und Leuten helfen.











    Zitat

    Ok, was haltet Ihr/ du im zuge dessen von der Initiative neue
    soziale Marktwirtschaft, die selbst an einem Konzept arbeitet.

    Ach das sind viele halbseitene Geschichten davon, dass der Staat keine Steuern erhöhen sollte aber die bisherige Belastung irgendwie "besser einsetzen" muss für "infrastruktur" und "Bildung". Pfff. Außerdem bekennen die sich zu der These des "menschgemachten Klimawandels" und so einen Bockmist mit all den Konsequenzen einer Menschenverachtenden Theologie/These. Scheisse, ich fänds geil wenn es hier endlich wärmer werden würde.

  • Versetze dich mal in die Lage eines Behinderten, der auf Hilfe von Außen angewiesen ist. Im übrigen sind auf deren Plattformen konkrete Gedanken zu Steuersenkungen formuliert. Es gibt also durchaus dort sinnvolle Gedankengänge und es wird ein Bewusstschein gechaffen, sich mit Wirtschaft auseinanderzusetzen.

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Das sogenannte "soziale Sicherungssystem" ist ein schlechter Witz.
    Die Frage ist nicht, was wir für die Bedürftigen tun würden, sondern wie wir Bedürftigkeit verhindern!
    Man nimmt den Leuten ihr Geld weg, wartet bis sie in Not geraten und da weder sie noch ihre nahen Verwandten ausreichend finanzielle Mittel haben, präsentiert sich der Staat als Retter in der Not. Zum Kotzen!
    Solange wir Milliarden an Steuergelder für irgendeinen Dreck ausgeben (Subventionen, Beamtenheer, militärische Abenteuer), sollten sich unsere "Pseudo-Gutmenschen" sowas von am Riemen reißen und mal über die Ursachen nachdenken. Aber damit gewinnt man ja leider zu wenig Stimmen.
    Sag mal einem 140 Kg Fass, wo raucht, säuft und Kaffee wie Wasser trinkt daß er an seiner Situation und tausenden Krankheiten selber Schuld ist. Da ist man sofort ein Populist und sozialer Unmensch.


    Wenn man nur die Steuern auf 10% Belastung vom gesamten Bruttoeinkommen senkt, so als Anfang, dann hätten die Menschen heute das DREIFACHE an Einkommen. Und so jemand fragt schon aus Stolz nicht nach einem staatlichen Sozialschwachsinn und Familien helfen sich. Warum aber soll ich den Fettsack um die Ecke, der sich seine Wärmedämmung selber angefressen hat, seine Frührente finanzieren nur weil seine beschissenen Knie am Arsch sind? Wieso?


    PS: Alles etwas hart formuliert, aber es trifft den Kern der Sache. Zuerst kommt die Familie als helfende Hand und dann die Gemeinde. Und vor letzterer muss man sich verantworten und auch seinen Beitrag leisten, sonst... Pech gehabt.

  • Versetze dich mal in die Lage eines Behinderten, der auf Hilfe von Außen angewiesen ist..

    Wieso sollte ich? Was ist das überhaupt für eine Antwort. Soll ich mich jetzt auch in die Lage von jedem anderen versetzen zu dem das Leben irgendwie unfair war? Interessiert mich nicht.
    Die Sozialisten erählen einem noch das müsse so sein weil wir in einer Solidargemeinschaft leben und blabla was quasi jedem irgendwie unter Zwang einbindet für anderer Leute Probleme.

  • Ich spreche mich selbst für eine Entstaatlichung aus, beantwortet aber dennoch nicht, wie man sich im Ruhestand selbst finanziert.

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • "Bei Bedürftigkeit können die Kommunen die Finanzierung der Versicherung sicherstellen.
    Die Unterbringung und Verpflegung von Waisenkindern und Obdachlosen fällt in die Zuständigkeit der Kommunen und wird durch indirekte Steuern finanziert. Die Kosten hierfür entsprechen derzeit einem Mehrwertsteuersatz von weniger als 0,2 %."


    aus dem Grundsatzprogramm.

  • Wieso sollte ich? Was ist das überhaupt für eine Antwort. Soll ich mich jetzt auch in die Lage von jedem anderen versetzen zu dem das Leben irgendwie unfair war? Interessiert mich nicht.
    Die Sozialisten erählen einem noch das müsse so sein weil wir in einer Solidargemeinschaft leben und blabla was quasi jedem irgendwie unter Zwang einbindet für anderer Leute Probleme.

    Was heißt einbinden?
    Schau dir die Unternehmen an. Dort kann der Unternehmer auch nicht tun oder lassen, was er will, sondern hat eine gewisse Mitverantwortung gegenüber dem Wohlbefinden der Belegschaft.
    Wenn du verheiratet bist und ein Kind zeugst, hast du auch Verantwortung gegenüber dem Kind und der Ehefrau, selbst wenn ihr euch scheidet dass du dich um deren Unterhalt sorgst. Das ist kein Sozialismus, sondern Verantwortungsgefühl gegenüber der Familie und damit auch ein Reifeprozess hin zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen.
    Im übrigen ist die Verantwortung ein Kernprinzip des Liberalismus. Dies gilt im übrigen auch für die Medizin, wenn Ärzte an ihren hippokratischen eid gebunden sind. In den USA beispielsweise behandelt der Arzt aber wegen fehlender Versicherung manche nicht. Sowas nenne ich verantwortungslos. Leben zu retten ist auch eine Form der Verantwortung gegenüber anderen.

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Durch Rücklagen und die Mithilfe der eigenen Familie. Das würde uns von Bismark und seinen Schergen allerdings ausgetrieben und die heutige schulische Propaganda ergibt ihr übriges. Der Witz ist ja, von der staatlichen Wohlfahrt kann man auch nicht wirklich leben, höchstens überleben. Also schaffen wir diese Zwangskollektiverungssystem ab und ersetzen es durch freiwillige Solidargemeinschaften. Das hat im 19. Jahr hervorragend funktioniert. Der Geldsozialismus des Staates ist zum Scheitern verurteilt. Lass einem Menschen sein Einkommen und lass ihm die Wahl ob er was zurücklegt für später, arbeitet bis er umfällt oder in der Gosse landen will. Jeder ist doch im Endeffekt für sich selber verantwortlich. Ansonsten müssten wir losgehen und jedem die Kippe und Bierflasche aus der Hand bzw. Fresse klatschen.


    Vor der eigenen Dummheit kann dich auch kein Staat beschützen.


    Solidarität ist eine freiwillige Leistung und kein Zwang. Man kann keinen Menschen zwingen "nett" oder "hilfsbereit" zu sein. Man lässt ihm einfach alle Möglichkeiten dieses selber FREIWILLIG zu erbringen. Ich spende jedes Jahr 500 EUR an wohltätige Einrichtungen die ich mir SELBER vorher heraussuche (Ärzte ohne Grenzen, Tierheime, ect.). Achja, Finger weg von staatl. oder kirchl. Einrichtungen, da landet mehr als die Hälfte im Feuer der Korruption.

  • Geschichte etwas lesen oder hier Wikipädia:
    Damit sollte einerseits sozialen Unruhen und dem Sozialismus begegnet werden, andererseits sollte bereits bestehenden, freiwilligen Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverbände die wirtschaftliche Grundlage entzogen werden.


    Hier wurde ein marktwirtschaftliches Versicherungssystem (dezentral, unter Wettbewerb stehend und weniger anfällig) staatl. monopolisiert.
    Dieser Bismark war ein Arsch.
    By the way, das heutige Sozialsystem ist doch mehr damit beschäftigt sich selber zu verwalten. Wieviel geben wir derzeit aus? 1/3 des BIP! Das ist Wahnsinn im Quadrat.


    PS: Zur Klarstellungen, Menschen sollten sich einander helfen. Aber ich kann keinen dazu zwingen! Freiwillige Sozialsysteme und wer nirgends unterkommt, oder einfach zu dämmlich ist, für den soll seine Familie geradestehen oder in letzter Instanz die jweilige Gemeinde. Das ist Gerecht, fair, einfach und die Hilfe kommt da an wo sie gebraucht wird. Anstatt, wie momentan, durch tausend Hände und Schreibstuben zu gehen wo ein fetter Batzen als Verwaltungsaufwand/Korruption draufgeht. Das Leben könnte so einfach sein. :(

  • Zitat

    Was heißt einbinden?


    Schau dir die Unternehmen an. Dort kann der Unternehmer auch nicht tun
    oder lassen, was er will, sondern hat eine gewisse Mitverantwortung
    gegenüber dem Wohlbefinden der Belegschaft.

    Naja eigentlich kann er das schon. Er wird nur sehr schnell alleine dastehen wenn niemand mehr für ihn arbeiten will.


    Zitat

    Wenn du verheiratet bist und ein Kind zeugst, hast du auch Verantwortung
    gegenüber dem Kind und der Ehefrau, selbst wenn ihr euch scheidet dass
    du dich um deren Unterhalt sorgst. Das ist kein Sozialismus, sondern
    Verantwortungsgefühl gegenüber der Familie und damit auch ein
    Reifeprozess hin zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen.

    [Blockierte Grafik: http://www.ugly-smilies.de/data/uglyhammer.gif] Hahaha, was bist denn du für einer? Also für das Kind verstehe ich das ja noch, aber für die Frau? Und dann soll ich noch für ihren Unterhalt zahlen während sie nach der Scheidung wahrscheinlich mit ihrem neuen Freund in meinem Haus lebt der die Scheisse aus ihr raus fickt? Wie alt bist du eigentlich? 15? Ja, es gehört zum "Verantwortungsbewusstsein" eines Erwachsenen der legale Sklave für die geschiedene Frau und behinderte Menschen zu sein. Soll ich dir mal Filmaufnahmen Zeigen der Männer die im Knast gelandet sind weil sie den Unterhalt nicht mehr zahlen können und dabei oft noch ihre Zulassung verlieren?
    Also wirklich, was redest du für brunzdummes Zeug? Ich wette du hast selbst noch nie einen richtigen Job gehabt und dein hart verdientes Geld zwangsweiße teilen müssen mit Hinz und Kunz, von einer Ex-Frau ganz zu schweigen.
    Was weißt du schon von Liberalismus, was weißt du schon von den USA.

  • Zitat

    Also wirklich, was redest du für brunzdummes Zeug?


    Halt dich mal zurück!
    Es ist ja schön, wenn du die Freiheit mit Hingabe verteidigst, aber Fragen sollte erlaubt sein! Es ist unsere Aufgabe anderen Menschen die Idee der Freiheit näherzubringen und sowas ist wirklich nicht hilfreich.

  • Das war keine Frage, das war ein Statement. Auch Janich hat sich mal zu solchen Fällen geäußert und es schaut halt für die Frau so aus, dass sie dann arbeiten gehen muss.


    Also echt. "Verantwortung für die Frau"
    In vergangenen Jahrhunderten wurde der Ehemann für Straftaten der Frau zur Rechenschaft gezogen, so sieht sowas dann aus. Jetzt gehste halt in den Knast wenn du keine Alimente berappen kannst die ein Richter festsetzt. Was haben die Leute für Vorstellungen.

  • Den Menschen das ab zu trainieren ist schwer leider. Das Sozialsystem macht das Volk kaputt.


    Einzelfall aus eigener Erfahrung.


    17 Jähriges Mädchen ließ sich vom Frauenarzt untersuchen. Der Frauenarzt stellt fest das dieses Mädchen schwanger ist. Das Kind das sie im Bauch hat wird laut Prognose und Testergebnissen ein behindertes Kind.
    Erste natürliche menschliche Reaktion wäre nach meinen Vorstellungen, Traurigkeit. Laut meines Freundes dem Frauenarzt, war die erste Reaktion ein lächeln. Zaghaft aber erkennbar.
    Daraufhin fragte er sie, ob sie das nicht traurig finden würde. Woraufhin sie eiskalt sagte. Nö mit einem behinderten Kind bekomme ich mehr Geld.


    Natürlich ist das ein Einzelfall. Ein Mensch der 1200 Brutto verdient und nach allen Abzügen 900 Netto hat, obwohl der Arbeitgeber 1600 für ihn zahlen muss, sind ja auch nur Einzelfälle.


    Ich war auch mal am Boden, damit meine ich so richtig. Mir wurden und werden extrem viele Steine im Weg gelegt. Ich darf nicht alles machen was ich will. Ich bekam mein Sozialgeld, meine Miete wurde bezahlt, habe vieles günstiger bekommen und konnte bei den Tafeln für 5€ 2 Tüten voller Lebensmittel einstecken die mich bei Reichelt locker 80€ gekostet hätten.


    Ich habe mir das auch ausgerechnet. Summa summarum müsste ich ungefähr 950€ Netto haben um GENAUSO weiterleben zu können. Also Wohnung essen Getränke. Da durch die Arbeit ja auch Mehrkosten entstehen. Keine Ermäßigung mehr beim Einkauf oder öffentliche Verkehrsmittel. Etc etc etc. Also blieb ich Sozie. Selbst bei Angeboten von 1050€ Netto. Denn der Grundgedanke ist ja warte mal, 100€ habe ich mehr in der Tasche als jetzt aber dafür muss ich jeden Tag 8 Std. arbeiten? Nö, typischer Sozialschmarotzer würden die meisten sagen.


    Aber so denken viele. Nur möchte mein Nachbar für mich bezahlen? Ne, denn durch solch ein Sozialsystem kann der Sozie nicht gut Leben, was konnte ich denn machen? Konnte nicht in Urlaub oder sonstwas machen. Meine 100 Nachbarn können sich das aber auch nicht leisten, sondern leben aufgrund der Abgaben nicht viel besser als der Sozie. Dadurch wird in der Öffentlich ein Hass geschürt, Hass auf die Menschen die bedürftig sind. Denn durch die bedürftigen werde ich selbst bedürftig. Klar ich kann mir ein handy kaufen und 1 Woche Mallorca leisten. Das hebt einen aber nicht unbedingt von den Sozies ab.


    Wäre zu dem Zeitpunkt als ich auf der Tasche der Menschen gelebt habe für mich alle Möglichkeiten offen gewesen, also hätte ich machen dürfen was ich wollte. Hätte ich nicht mal auf die Taschen der Allgemeinheit gelebt. Es tut seinem Ego ja gut wenn man etwas macht und damit Erfolg hat, oder wenigstens Spaß hat, womit ein Erfolg nicht ausbleiben muß.
    Aber dieses Sozialsystem mit allen Reglemtierungen, Bestimmungen haben mich damals zum Sozie werden lassen und auch ne ganze weile bleiben lassen.


    Hat man die Möglichkeit, nutzt man sie, auch wenn man andere Menschen schadet.


    Das Sozialsystem ist die BESTE Erfindung für DIESEN Staat. Denn nur dadurch können viele Menschen überleben. Aber das Sozialsystem ist die bescheuerst, zerstörerischste Möglichkeit, ein Volk kaputt zu machen, wenn man eine Freie Marktwirtschaft hat.

  • Freigeist :


    Du siehst, Unternehmer sind von Arbeitnehmern anhängig wie im umgekehrten Falle.


    Was kümmert mich die ehe und der Unterhalt. Einen Scheiß. Aber sieh dir all die Weiber an, die alleinerziehend mit Kinder herumlaufen, ihre Ausbildung wegen der ehe und der Kinder vernachlässigt haben und nun sehen müssen wie sie zurechtkommen.
    Wie sollen die sich für sich sorgen? Die findet wegen unzureichender Ausbildung mangelnder Berufserfahrung keinen Job. Da ändert sich gar nix an ihrer Situation, selbst in einem goldgedeckten Geldsystem nicht.


    Woher ich Liberalismus und die USA kenne? Weil ich dort gelebt habe.
    Dort zahlt man, um an die Uni zu gehen, eine Schweinevermögen, was sich der Plebs dort niemals leisten kann.
    Man kann dort zur Bank gehen und freundlich um einen Kredit anfragen, den man nach dem Studium im Beruf abbezahlt.
    Im libertären System könnten sich auch kaum jemand Privatunis leisten, da fast kaum jemand die kohle hat.
    Und bzgl meines Jobs: ich reiße mir mehr als 50h pro Woche den Arsch auf. Dafür kriege ich ein hohes Gehalt.
    Allerdings nerven mich die 5stelligen Beträge, die ich immer zu entrichten habe, die aber verschwendet oder von irgendwelchen Politbonzen veruntreut werden.
    Dabei geht es mir nicht mal Steuern an sich, Infrastruktur(straßen etc.) und Kultureinrichtungen müssen ja irgendwie finanziert werden. Mir geht es um eine sinnvolle Verwendung. Aber es wird wohl keiner ernsthaft bestreiten, der noch alle Sinne beisammen hat, dass man gar ohne Steuern auskommt. Straßen kommen ohne Geld nun mal nicht aus.


    Und noch was: Wenn du mit mir diskutierst, gewöhn dir einen vernünftigen Diskussionsstil und respektvollen ton mir gegenüber an, denn ich bin kein verblödeter Unterschichtler, der sich alimentieren lässt! Danke.

    ''Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst!''- Abraham Lincoln

  • Aber sieh dir all die Weiber an, die alleinerziehend mit Kinder herumlaufen, ihre Ausbildung wegen der ehe und der Kinder vernachlässigt haben und nun sehen müssen wie sie zurechtkommen.
    Wie sollen die sich für sich sorgen? Die findet wegen unzureichender Ausbildung mangelnder Berufserfahrung keinen Job. Da ändert sich gar nix an ihrer Situation, selbst in einem goldgedeckten Geldsystem nicht.

    Diese "Weiber" haben aber Beine und Augen, mit Beinen und Kinderwagen können sie zum Flohmarkt gehen und dann ne Kiste Altkleider 10€ kaufen und die einzeln bei Ebay für 30€ verkaufen. Gewinn 20€ für frische Luft schnappen, mit dem Kind spazieren gehen und 1 Std. arbeit. Das ist nun ein von zig Beispielen.
    So einfach geht das natürlich nicht in diesem Staat hier. So einfach ohne viel Papierkram und Steuererklärung und wissenschaftlichem Zeug wäre das aber beim Endziel des Gedanken.


    Der Mensch der nicht aufgefangen wird, der Mensch der von anfang an weiß das er nicht aufgefangen wird. Verläßt sich nicht auf die Arme die ihn auffangen werden. Sondern sein Denken verändert sich. Die Möglichkeiten sind ganz andere. Der Mensch an sich ist ein ganz anderer.


  • Damit sollte einerseits sozialen Unruhen und dem Sozialismus begegnet werden, andererseits sollte bereits bestehenden, freiwilligen Sozialversicherungen der Gewerkschaften und der kirchlichen Arbeiterverbände die wirtschaftliche Grundlage entzogen werden.


    Hier wurde ein marktwirtschaftliches Versicherungssystem (dezentral, unter Wettbewerb stehend und weniger anfällig) staatl. monopolisiert.
    Dieser Bismark war ein Arsch.


    Jup. Ich wohne in Wuppertal, hier hatte es das "Elberfelder System", daß ehrenamtliche Armenhelfer zu den Bedürftigen hingingen, und nachgeschaut haben, woran es konkret fehlt. Auch das wurde durch das "Bismarck'sche System" kaputtgemacht.


    Ich bin für die strikte Trennung von Kirche und Staat. Caritas und Diakonie sind originär kirchliche Aufgaben, ebenso wie z.B. auch der Betrieb von Kindergärten und Altenheimen - in so etwas muß sich das Gewaltmonopol nicht einmischen, das schaffen freiwillig vergemeinschaftete Menschen (insbesondere Religionsgemeinschaften) wesentlich effizienter und zwangloser.