• bezgl. der Überwachung:
    http://www.zerohedge.com/news/…bad-why-it-ok-them-spy-us


    Warum kann es schlecht sein den Senat zu beobachten (der doch alle Gesetze mit verabschiedet), es aber eine gute Sache sein alle anderen zu bespitzeln?


    Es ist sowieso eine Frage wieso alles was einem Staat Schaden könnte, auf Äußerste zu bekämpfen ist. Aber jede Einschränkung der Freiheit absolut nötig ist.
    Ein paar andere Fragen die mir so einfallen, laufen eigentlich auf dasselbe hinaus. Wieso ist etwas gut wenn es im Namen des "Staates" passiert? Wie kann
    es sein, daß Staaten die einzigen "guten" Waffenbesitzer sind. Wieso ist ein Massenmord im Namen von Staaten etwas notwendiges? Die Frage bleibt immer gleich, was
    ändert sich am Menschen wenn er ein staatlicher Funktionsträger wird? Wie kann ein ansonsten "böser" Mensch auf einmal in Diensten von Staaten nur noch Gutes verrichten?

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Bezüglich dieser Fragestellung kann (oder muss?) man m.E. von Staatsgläubigkeit sprechen.
    Das Verhaltensmuster ist für mich nahezu identisch mit dem religiös Gläubiger.
    Sie glauben daran, ohne Beweis und trotz gegenläufiger Indizien.
    Sie sind nicht skeptisch, denn sie kennen es nicht anders und verteidigen dieses "Wissen" emotional gerade wenn sie keine rationalen Argumente haben.
    Aber auch strukturell sind sie garnicht so verschieden...


    Frühe Indoktrination
    Religion: Heim und Kirche
    Staat: Schulen und Medien


    Hochgelobte Schriftstücke
    Religion: Heilige Bücher
    Staat: Verfassung, Gesetzbücher


    Prediger
    Religion: Priester, Rabbies, ...
    Staat: Politiker, Interlektuelle, ...


    Die Affinität der meisten Menschen für Irrationales spielt wohl beidem in die Hände.
    Anders kann ich mir auch diesen Zwiespalt nicht erklären: "Töten ist schlecht, es sei denn der Staat befielt." "Raub ist schlecht, es sei denn der Staat veranlasst es." "Es gilt Toleranz und freie Entfaltung, es sei denn dem Staat passt da was nicht.".
    Der Staat wird wahrscheinlich von solchen Menschen nicht als Ansammlung von Menschen sondern als höhere Instanz angesehen... ganz ähnlich wie es auch bei Religionen ist.




    (Um Diskussionen dahingehend vorzubeugen: Nicht jede Religion und jeder Gläubige sind gleich. Es gibt gute und schlechte. Manche Religionen sind um Welten besser als die Staatsgläubigkeit, jedoch schließen sich beide meist nicht gegenseitig aus).