Verteidigungspolitik

  • Also ich weiß nicht was ihr für Vorstellungen habt wie eine effektive Verteidigungspolitik in einem Minimalstaat aussieht aber hier ist mal meine Idee. Der jetztige Zustand ist nicht tragbar mit einer Bundeswehr der das Personal davonrennt, dauernt senibles Material gestohlen wird, nicht verteidigungsfähig ist und eine Frau als Minister etwas dumm daher reden kann von Kinderkrippen und flexiblen Zeiten in denen Mutti Soldat spielen kann, dann aber nirgendwo zu finden ist wenn Osteuropa droht in den sowjetischen Orbit zurück zu fallen.


    Grundlegend muss die Attitüde vieler Deutscher zur Verteidigungspolitik ändern, da sie realitätsfremd und lebensgefährlich ist. Da laufen Leute rum die glauben die Welt wäre so nett und gut behütet und man könnte über alle Meinungsverschiedenheiten reden. Die deutschen sind friedensverwöhnte Weichlinge die es garnicht mehr mitkriegen das der einzige Grund ihrer halbwegs gesicherten Existenz des bloßen überlebens das Drohpotential Kampffähiger Männer in ihrer Gesellschaft ist. Der Rest der Welt denkt nicht in den Maßstäben unseres "westlichen Wertesystems" und respektiert nur Stärke. Die Türkei hat sich von dem Kalifat befreit und lateinische Schrift übernommen als sie die Überlegenheit des westlichen Systems mit Ende des ersten Weltkriegs kennen gelernt hat und nicht durch versoffene und verkokste Grüne PolitikerInnen die was erzählen davon, dass die Türkei ihr Freund sei. Diese versoffenen und verkoksten GrünInnen hätten in einer muslimischen Gesellschaft genauso wenig zu melden wie in einer traditionellen afrikanischen oder asiatischen Gesellschaft. Nur weil das deutsche Territorium einigermaßen abgesichert wurde vor diesen konkurrierenden Modellen ist es ihnen Möglich sich aufzuführen wie Rotz am Ärmel, wobei sie langsam die Wand einreissen die zwischen ihnen und jenen steht.
    Was innländisch an der Verteidigungsbereitsschaft nagt sind die Minderwertigkeitskomplexe einiger Leute die sich eine Lobby geschaffen haben um jeden auf ihr erbärmliches Niveau von Selbstzweifel und Angstzuständen herunter zu ziehen. Permanentes Entschuldigen vor einer Weltöffentlichkeit, die dieses nicht mehr interessiert, für Dinge, wo es nichts zu entschuldigen gibt sowie die Störung von Bundeswehr Gelöbnissen bestimmen das Bild von sowas wie deutscher Bereitschaft zur Militanz. Vor 100 Jahren haben sich Menschen nicht schlecht gefühlt für ihre imperialistischen Systeme und dass sie besser sind als der Rest der Welt, sondern sie waren stolz darauf. Und der Großteil der Welt denkt außerhalb von Westeuropa noch immer so.


    Ich würde für die Verteidigungspolitik nach Innen wie Außen folgende Punkte vorschlagen:



    Ausbau der Polizei von einer Streifen-und-Kontrolle Organisation zu einer Ermittlungsorganisation. Das heißt keine Steuergelder mehr dafür, dass ausgebildete Experten die einen Haufen an Unterhalt und Pensionen kosten mit schwachsinnigen Aufgaben mehr betreut werden wie bspw. Radarkontrollen nur um für den Staat Geld einzutreiben. Ebenso würde ich es gerne sehen wenn der Verfassungsschutz abgeschafft wird und die Aufgabe der Ermittlungen und Infiltration wieder Aufgabe der lokalen Polizeibehörden ist.



    Ausbau der Bundeswehr hin zu etwas, dass man als Militär bezeichnen kann. Und da fängt man mal dabei an, dass man man die Korrupten und Verklüngelten rausschmeisst die Aufträge an die üblichen Verdächtigen ausgegeben haben wo Steuergelder unverhältnissmäßig weggepisst werden. Dafür braucht man auch keine "Steuergeldverschwendung als Straftatbestand". Außerdem wird diese ganze lächerliche "Frauen beim Bund" Scheisse beendet die sowieso NIE in Kampfeinheiten dienen werden. Ich hab keinen Bock mich dauernt anlügen zu lassen darüber wie das in der Realität aussieht. Die können einfach weniger und es macht keinen Sinn hier die Wehrkraft zu zersetzen weil man ideologisch Anforderungen verbiegt und so einen Scheiss. Das ist Schwachsinn. Überhaupt fliegen die ganzen Clowns raus die nur einen Eintrag in der Bewerbungsmappe später haben wollen sie waren mal beim Bund oder denen es nur um die Pension geht. Man muss Leute finden die wirklich Soldat sein, eine Kriegerkultur leben und Feinde töten wollen. Wenn ich noch einmal so einen dummen Journalismus Praktikanten im Interview einen Soldaten fragen höre "würden sie auf einen Menschen schiessen" könnte ich ausflippen und ihm die Ohren abreissen.
    Außerdem soll die Bundeswehr sich mal was einfallen lassen wie man um Nachwuchs zu werben. Es gibt hier von ehemaligen SED Einrichtungen Kampagnen gegen die Bundeswehr an Schulen und in der Fußgängerzone. Ich habe gesehen wie das in anderen Ländern läuft.



    Ausbau der Abwehr Geheimdienste. Machen wir uns nichts vor, es macht absolut Sinn dass die NSA eine deutsche Kanzlerin die aus der DDR kommt auspioniert wenn ihr westdeutscher Vorgänger jetzt bei GazProm arbeitet. Es bräuchte fast sowas wie ein eigenes Ministerium für sowas wie Spionageabwehr, aber nicht um die NSA abzuwehren sondern deren Aufgabe zu übernehmen. In den USA gab es Komitee für unamerikanische Aktivitäten und da der BND ein Auslandsgeheimdienst ist und das BKA im Innland sich wieder für alles andere als richtige Probleme interessiert bräuchte es sowas eigentlich. Aber ich will ja Ministerien abgeschafft sehen.
    Jedenfalls muss aus echten Sicherheitspolitischen Gründen gehandelt werden wenn ehemalige SED Einrichtungen wie das Leipziger Friedenszentrum weiterhin gegen die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik agitieren und die Kommunisten die Ostermärsche abziehen. Jeder wusste dass die Proteste gegen die Startbahn West und die Pershing-2 vom ostdeutschen Geheimdienst organisiert und getragen werden aber es hat Niemand gehandelt und die Rädelsführer verhaftet. Was das heißt ist, dass jeder von diesen Kommis überwacht wird und sobald die irgendwas abziehen wollen gibts einen Sack über den Kopf. Wir habens hier nicht zu tun mit ein paar alten Hippies und Weibern mit rot gefärbten Haaren die über soziale Gerechtigkeit heulen sondern mit Hardcore Kommunisten deren geisteskranke Ideen mehr Menschen ermordet haben als irgendwas sonst.



    Die NATO ist ein Sicherheitsrisiko für sich selbst. Die USA betrachten die NATO als Sicherheitsrisiko und Kostenfaktor und die Europäer poltern gegen die amerikanische Dominierung in der NATO. Die meisten Länder Europas sind sozialistisch und besetzt mit Moskaufreundlichen Figuren. Seit dem offiziellen Zerfall der Sowjetunion meint man die NATO begibt sich absichtlich in kostenintensive Kleinkriege anstatt sich neu zu orientieren als Verteidigungsbündnis gegen die Shanghaier Organisation. Es war seit der ersten Trikontinentalen Konferenz im kommunistischen Kuba die Strategie der sozialistischen Staaten gerade die USA in viele kleine Kriegsschauplätze zu verwickeln um sie finanziell und verteidigungspolitisch zu schwächen, die Gesellschaft durch moralische Konflikte zu zersetzen und international zu dämonisieren und zu isolieren. Genau das macht die NATO. Und Jugoslawien war nicht einfach ein sozialistisches Opfer des kapitalistischen Westens, sondern die wichtigen Entscheidungsträger haben gute Verbindungen in den Osten(Genscher) oder eine kommunistische Vergangenheit(Fischer, Schröder).
    Und mal ganz ehrlich. Wenn ihr Amerikaner wärt, würdet ihr einen Sohn dafür hergeben um Europa vor den Russen zu verteidigen? Europäische Länder die man nicht auf der Karte findet weil sie so uninteressant sind? Deren Einwohner Sozialisten sind die sich für etwas besseres halten als ihr?



    Milizwesen und Nationalgarde sind auch etwas das fast zum 0-Tarif läuft und das Abschreckungspotential gegenüber Invasoren erhöht. Das ganze ist auch in Deutschland nicht unrettbar verloren. Man hat immer noch Möglichkeiten bspw. Wehrsportübungen im Reservistenverein zu organisieren, aber das macht kaum noch einer. Und jedesmal wenn man ein Recht und eine Freiheit nicht wahr nimmt ist man auf dem besten Weg sie zu verlieren. Aber dieses Pfui Wort Wehrsport will man ja nichtmal mehr in den Mund nehmen seitdem der mit 16 Jahren aus der DDR rüber gemachte Herr Hoffmann mit Nazi Emblem an der Mütze nahe Nürnberg durch den Wald gestiefelt ist. Putin wollte übrigens schon mit 14 zum KGB.
    Wenn dazu noch in der Waffenbesitz aus Selbstschutzgründen vereinfacht wird das ganze auch wieder einfacher. Momentan verscherbeln Reservistenvereine ihre halbautomatischen G3 Ausführungen für Kleingeld weil die Leute zu alt werden und ansonsten eigentlich keine Ahnung von garnichts haben. Neben der regulären Armee eine Art Nationalgarde von Teilzeitsoldaten laufen zu lassen wäre absolut sinnvoll, da diese Nebenbei Werktätig sein können und sich damit quasi selbst tragen und finanzieren. Das läuft dann schon mit der Armee zusammen auf deren Ausbildungsstandorten und sowas und ist macht die Landesverteidigung auch für Leute attraktiv und annehmbar die nicht ihr ganzes Leben mit einer Unterschrift dem Militär überlassen wollen für viele Jahre.



    Gladio und Untergrundarmeen für den fortlaufenden Kampf im Falle einer Regierungskapitulation sind absolut sinnvoll. Das muss in Betracht gezogen werden.



    Gabs da von der PDV eigentlich schonmal überlegungen in dem Bereich Verteidigungspolitik außer Non-Interventionismus?