PdV Mitglied werden trotz ehemaliger REP-Mitgliederschaft?

  • Guten Tag,


    ich würde gerne wissen ob ich als ehemaliges REP-Mitglied (Bin anfang Januar ausgetreten, warte nun nur auf die Bestätigung) in der PdV Mitglied werden kann?


    Ich bin konservativ eingestellt aber viele programmpunkte der PdV gefallen mir z.B. das man den Euro abschaffen will und das man die direkte Demokratie stärken will.


    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    Eventuell wäre ich bereit bei mir vor Ort, Ortenaukreis, einen KV aufzubauen.

  • Ich gebe zu bedenken: Die Schnittmenge der PdV mit irgendwas weit recht und/oder weit links existiert so gut wie gar nicht. Die Leitidee der PdV ist individuelle Freiheit, daß ist das genaue Gegenteil von einem "starken" Staat. Ein Staat der jeden und jedes bespitzelt, jeden und jeden anderen erst mal kriminalisiert. Ganz speziell gibt es keinerlei Möglichkeit Hetze gegen welche Gruppe auch immer mit den Grundsätzen der PdV zu integrieren.


    Man schaue, wenn man will mal in die Gechichte des Liberalismus. Ganz böse ausgedrückt standen die immer in Opposition mit den Herrschenden. Die Idee der Herrschaft, zentral für Sozialisten und Faschisten (kein Wunder sind ja nur zwei Seiten derselben Medaille) ist Liberalen und speziell Libertären ein Greuel. Für die Liberalen ist es ein Übel was so klein wie möglich gehalten werden soll. Für Linke und Rechte geht es um Herrschaft. Wer nicht den Idealen entspricht darf im Extremfall sogar ermordet werden.


    Geht mit der PdV nicht. Insgesamt kann man sogar die Frage aufstellen wie fern Nationen dem Denken der PdV sein können. Was heißt denn Nation im Endeffekt? Für die Liberalen gibt es Handelspartner, dabei ist es egal mit wem man handelt. Es gibt Regeln des Handelns, die mit Nationen überhaupt nichts zu tun haben. Nehmen wir mal unseren "netten" Staat. Wie sieht es da aus TTIP als Schlagwort. Was heißt das im Endeffekt. Die Politiker regeln Dinge die sie nicht zu regeln haben - schert sich natürlich nicht. Es gibt für die PdV gar keinen Grund nicht für freien Handel zu sein. Was kommen wird ist ganz klar. Neue Gesetze, deren Einhaltung wieder Tausende von Jobs in der unproduktiven Verwaltung schafft. Es werden wie immer Kosten auf uns losgelassen, die völlig unbegründet sind. Die nur dazu dienen den Egos der Herrscher zu dienen.


    Weiterhin wollen weder Linke noch Recht eine "freies" Geld. Das Ganze muß schön unter Staatskontrolle sein, denn Rechte und Linke eint auch noch eines. Den sich immer weiter expandierenden Staat zu "generieren". Man schaue sich auch mal die Geschichte der Preiskontrollen an. Je rigider das System desto sichere gibt es Preiskontrollen.


    Insgesamt kann ich von meiner Seite keine Schnittstelle zwischen einem freiheitlichen Programm wie das der PdV und den Linken oder Rechten sehen. Oder anders herum positiv für die PdV argumentiert. Wer bei der PdV ist, ist für alle anderen "Parteien" verloren ;-) :dance:

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Alles richtig, was Du sagst, Friedrich. Aber eine klare Antwort auf die Frage


    ist das nicht. Ich würde da eher ein "Nein" herauslesen. Ich war in meiner Jugend -so glaubte ich- ein Kommunist (aber in keiner Partei). Heute bin ich libertär. Menschen können sich doch ändern, nicht wahr?


    Selbstverständlich können sich Menschen ändern - auch zum Besseren. Ich habe nur die "Problematik" aufgezeigt. Ich war z.B. auch in meiner Jugend kein Kommunist, habe aber irrigerweise an den Rechststat und "gleiches Recht für alle" geglaubt. Da dachte ich auch ich könnte bei der FDP unterkommen. Aber das ich austrat zeigt nur was? Offensichtlich habe ich meinen Fehler erkannt. Nun betrachtet man das Problem der Republikaner, dort gibt es wie Du wohl zugeben mußt weniger Übereinstimmungen mit der PdV als sagen wir mal von der FDP (die "ehemaligen Liberalen") . Wie weit ist der Schritt von der FDP zur PdV und im Vergleich von den Republikaner zur PdV.


    Kann man ein Abkehr von totalitären Ansprüchen sehen ? Ja oder nein? Wurde der Beitrittswillige irgendwie bekannt dem Grundsatzprogramm der Republikaner zu widersprechen? Solange das nicht klar ist, dürfte es mit einem Beitritt nicht klappen...

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  • Nun es gibt einige Programmpunkte bei den REP mit denen ich mich identifizieren kann, auf der anderen Seite gibt es aber auch Programmpunkte (die ich in meinem Anfangspost ausgeführt habe) der PdV mit denen ich Konform gehe.


    Der Hauptgrund warum ich die REP verlassen habe ist der das ich durchsetzen wollte, auf LV und KV Ebene, das man sich stärker in den Sozialen Netzwerken engagiert leider haben hat man das als Unfug abgetan und die Wahlergebnisse lassen auch sehr zu wünschen übrig.


    Meine Innere Haltung ist die das ich mich für Deutschland engagieren möchte und für Volksabstimmungen, nach Schweizer Vorbild, bin.


    Selbstverständlich habe ich auch einige konservativen Ansichten (Die ich schon immer in mir drin habe) aber radikal sind die nicht.

  • Meine Innere Haltung ist die das ich mich für Deutschland engagieren möchte und für Volksabstimmungen, nach Schweizer Vorbild, bin.

    Hört sich zumindest im Ansatz kollektivistisch an. Muss aber nicht so sein...

    Selbstverständlich habe ich auch einige konservativen Ansichten (Die ich schon immer in mir drin habe) aber radikal sind die nicht.

    Konservative Ansichten sind m.E. vollkommen in Ordnung, solange du sie keinem Aufzwingen willst.
    Wäre eine konservative Ansicht z.B. "Ehe darf nur zwischen Mann und Frau statt finden", ist die liberale Antwort: "Die Kirche soll Ehen schließen wie sie meint (von mir aus auch nur Mann und Frau) vor dem Staat darf das keinen Unterschied machen". Am besten wäre es sogar, der Staat hätte mit der Ehe garnichts zu tun (von wegen Standesamt, Lohnsteuerklassen usw...).

  • Na dann bedanke ich mich als ehemaliges CSU Mitglied nochmal recht herzlich, daß die PDV Community mich trotzdem aufgenommen hat.
    Oder war das ein Versehen und die haben das nur nicht gewußt.
    Muß man sich für seine Verirrungen in den Einheitsblocksoziparteien entschuldigen. Die FDP, die ich übrigens vorher auch nie gewählt habe nehme ich da auch nicht aus.Ich wähle gar nicht mehr, ich wasche meine Hände ab jetzt in Unschuld.

  • Ich denke wir brauchen uns nicht aufregen. Tatsache: Es gibt keine generellen Empfehlungen. Was klar geregelt ist: Wer Mitglied in der PdV ist, darf nicht gleichzeitig Mitglied einer anderen Partei sein. Insgesamt dürfte es sich um Einzelentscheidungen handeln. Und auch da scheint es bei der PdV keinen generellen Weg zu geben. Ich bin z.B. durch den damaligen LV-BW Vorsitzenden besucht worden. Rein prinzipiell steht die PdV jedem offen, was aber nicht heißt, daß auch jeder aufgenommen wird.


    Es dürfte aber auch klar sein je weiter rechts oder links die Partei ist/war von der der Bewerber kommt umso eher wird es bedenken geben. Liebe Rita, auch wenn es so manchmal den Anschein hat die CSU kann man nicht als extrem weit links oder rechts bezeichnen. Die ist, halt auch "nur" eine systemrelevante Partei und ganz speziell relevant für unsere bayrischen Bundesgenossen ;-) Das mit Rechts in D ist sowieso so eine Sache, die - Achtung "Unwort" Alarm - Lügenpresse, bezeichnet ja die AfD als rechtspopulistisch. Man stelle sich eine CSU wie um 1949 herum vor. Meine Güte ....

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  • Selbstverständlich ist eine Doppelmitgliederschaft ausgeschlossen.


    Ich werde mir die ganze Sache mit der PdV nun überlegen und eventuell den Mitgliedsantrag im Februar abschicken.


    Ich würde es sehr gut finden wenn man auf der PdV-Internetseite den Elektronischen Mitgliedsantrag einführen könnte, wäre das machbar?

  • Selbstverständlich ist eine Doppelmitgliederschaft ausgeschlossen.


    Ich werde mir die ganze Sache mit der PdV nun überlegen und eventuell den Mitgliedsantrag im Februar abschicken.


    Ich würde es sehr gut finden wenn man auf der PdV-Internetseite den Elektronischen Mitgliedsantrag einführen könnte, wäre das machbar?



    Einige Sachen gibt es derzeit "noch" nicht auf der neuen Seite. Es wurde aber besprochen und mit der Zeit werden wohl auch passende Formulare und Links dazu kommen.
    Alles natürlich mit einem großen ABER. Wann es soweit ist, wird man erst sehen wenn es soweit ist ;-)


    Geduld ist sicherlich derzeit in der PdV eine Tugend die gebraucht wird.


    War alles in dieser Form m.E. nicht nötig - aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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  • Werden die LV Seiten auch überarbeitet?


    Ich habe gerade eben mal nachgeschaut die Bundesseite hat eine Wordpress Seite und die Landesseite eine Typo3 Seite (Ich meine die Baden-Württemberg Seite).



    Ich glaube erst einmal geht es um die Bundesseiten. Die Probleme dort und auch hier im Forum sind halt "relativ" neu.

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