• Aus der MSP. Die CDUler wenden sich von Frau Merkel wegen es Spruches "der Islam gehört zu Deutschland" ab. Oder unterstützen Sie nicht uneingeschränkt wie bisher immer.


    Grundsätzlich stimmt diese Aussage erst mal nicht. In der Vergangenheit wurde sich sehr bemüht nicht islamisch zu werden. Und der Islam hat hier tatsächlich keine Tradition. Sondern es ist nun mal
    eine jüdisch-christliche Tradition. Natürlich wurde immer wieder versucht die jüdische Komponente auszuschalten. Auch in unseren Eidesformeln heißt es nicht Allah sondern "so wahr Gott mir helfe" oder so ähnlich.


    Eigentlich sähe ich gerne folgenden Maßstab angewandt. Wer meint der Islam gehört zu Deutschland zieht als Christ in eine islamisch geprägte Gegend. Dann könnte man ja mal sehen wie tolerant beide Seiten wirklich sind.
    Abgrenzung ist nun mal auch ein Teil der freien Entscheidung. Tatsache dürfte sein, die meisten Deutschen wollen nicht in einer islamisch geprägten Gegend wohnen. Anders herum ist das genauso nur eben sind die islamisch geprägten Bereiche in D immer noch eher dünn gesät und so wie es sich präsentiert sind diese Gegenden eben "soziale" Brennpunkte.


    Es nutzt nichts um den heißen Brei herumzuschleichen. Diese Fragen müssen gelöst und nicht "begraben" werden.
    Betrachtet man das Grundgesetz, darf der Glauben dem man anhängt keine Rolle spielen. Also sollte es egal sein ob jemand Christ, Jude, Moslem, Buddhist, Atheist, Teufelsanbeter, Schamane, Geistergläubig oder was auch immer ist. Es gibt auch keine Extragesetze die irgendeinen Glauben und eine Straftat unter unterschiedliche Strafe stellen. Das es den Anschein hat, daß die Justiz auf manchen Augen eher blind erscheint spricht dem prinzipiell nicht entgegen.


    Parallelgesellschaften Paralleljustiz und ähnliches ist nicht vorgesehen. Also eigentlich müsste jemand unabhängig von Seinem Glauben für diegleiche Tat ein ähnliches Strafmaß bekommen, es sei denn es gäbe spezielle Gesetze die für einen bestimmte Glaubensrichtung gülten. Da so auf Gleichberechtigung herumgeritten wird, muß ich davon ausgehen, solche Gesetze gibt es nicht.


    Ich kann die CDUler durchaus verstehen wenn Sie sich in diesem Bereich quer stellen es heißt eben immer noch C DU und nicht DU. Somit ist es klar, daß die Meisten in der CDU sicherlich keinen islamischen Gottesstaat haben wollen. Betrachtet man die Gesellschaften die diesem Staat nahe kommen, kann man als Liberaler auch ganz klar dagegen sein. Die Freiheit des Einzelnen darf auch nicht durch irgendwelche Glaubensrichtungen beschränkt sein, aber genau das passiert ja in diesen Ländern, es fängt ja schon bei der Ungleichbehandlung von Mann und Frau vor dem Gesetz an. Das widerpricht fundamental den ersten Sätzen unseres Grundgesetzes und daher muß man die Aussage von Frau Merkel als falsch verwerfen. Wenn das die Parteimitglieder der CDU nicht mitmachen, haben Sie recht.

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Wie schon gesagt, lese ich gerade "Good bye Mohammed", ein Buch, in dem sich Historiker unvoreingenommen mit
    der Entsstehung des Islam ausseinandersetzen.
    In dem Buch wird die These aufgestellt, dass der Islam, wie man ihn heute kennt,
    keinesfalls im 7. Jahrhunder, sondern eher im 9. und 10. Jahrhundert entstanden ist.
    Vorhandene Schriftfragmente, hauptsächlich christliche Evangelien, wurden umgedeutet,
    Adjektive (wie MHMD, der Gesalbte, der Messias) in Personen tranformiert und nachträglich
    ein geschichtlicher Ablauf mit den entsprechenden Akteuren erfunden.
    Der heillige Krieg, der doch laut Legende innnerhalb kurzer Zeit den ganzen damaligen Osten
    komplett verändert haben soll, ist in andern historischen Quellen nirgends belegt
    (so als würden die beiden Weltkriege in keiner Zeitung stehen).
    Ich finde dieses Buch sehr mutig und erstaunlich, auch sehr überzeugend.
    Wie sich mir das darstellt, ist der Islam (dessen ursprüngliche Wortbedeutung "Übereinstimmung"
    mit den damaligen im Umlauf befindlichen Evangelien bedeutet) ein früher Fall von
    Social Engeneering.
    Gerade so kommt mir dieses ganze Getue um den Islam heute auch vor.
    Es ist eine künstliche, konstruierte Religion, die Vorhandenes nimmt und umdeutet,
    häufig ins Exakte Gegenteil ("Freiheit ist Sklaverei").
    Die Katholische Kirche hat mit ihren Konzilen ein ähnliches Umformen erlebt,
    insbesondere dem Konzil von Nikäa (325).
    Ironie des Schicksals ist es, dass gerade die Lehre der arabischen Christen, die sich den
    "Glaubenssvorschriften" der römischen Kirche nicht beugen wollten (Häretiker)
    zum Ausgangspunkt für die konstruiert dogmatische Sunniten wurden.
    Es ist für mich kein Wunder, dass ausgerechnet die Linken so auf den Islam abfahren.
    Ihre Legendenbildung auf dem Reissbrett, ihr Totenkult, ihr Dogmatismus, und ihr aufgesetztes
    Messiasgetue um dieses Riesenarschloch Che Guevara (besonderen Spass hatte der, so heißt es,
    an Hinrichtungen, an denen er gerne persönlich teilnahm) passt doch genau in dieses Schema.
    Mit Religion, bzw. Spiritualität (der lebendigen Beziehung des Einzelnen zur Schöpferquelle)
    hat beides nicht das Geringste zu tun.
    Zumindest die Linken geben das zu.