• Ich bin jetzt unentschlossen ob ich lachen oder weinen, jubeln oder fluchen, Kopf schütteln oder so verfahren soll : Schön, stark und mutig. Schön gegen die Wand gelaufen, stark abgeprallt und mutig noch mal davor gerannt.


    Mein Dilemma? Die Wahl zum Landtags-irgendetwas der CDU hier in BW. Es wurde Achtung: ein Mannn gewählt. Nun soll sich Häme etc pp über die CDU ergiessen. Ok denkt man sich CDU -> Sack Reis in China - ihr wißt schon.


    Nur was bedeutet das denn im Endeffekt. Die Abgeordneten sollen offenbar nicht mehr nach Ihrem Gewissen entscheiden (und das jetzt schon bei der Besetzung interner Posten!) . Es fallen dann so Sprüche es wäre schön gewesen wenn es eine Frau geworden wäre. Warum? Weil Die netter sind? Oder netter anzuschauen? Oder griesgrämiger? Oder bissiger? Oder sind die einfach nur besser weil es Frauen sind?


    Und dann wird rumgelabert über "Förderung der Frau", "Signale setzen" und was weiß ich noch. Jetzt bin ich mal ganz bös. Sind Frauen nicht in der Lage selber aufzustehen und etwas zu machen? Brauchen Sie dafür die ach-so-verachteten "starken" Männer? Was für Signale werden denn gesetzt wenn eine Frau gewählt werden sollte/müsste. Speziell welches Signal wird gesendet wenn eine Frau gewählt werden muß?


    Ich kann da nur ein Signal erkennen. Frauen sind unfähig. Allein bekommen sie gar nichts auf die Reihe.


    Es war verdammt noch mal eine Wahl und da wählt man wen man selber für fähiger hält. Und mich können wirklich alle Frauenbevorzuger mal kreuzweise gerne haben. Es kommt darauf an wer sich bewirbt und wem man eher zutraut für die eigene Sache besser einzutreten. Es war dazu noch eine Stichwahl. Also sowieso schon eine knappe Sache aber nach einigen haben wohl zu viele falsch entschieden. Sozusagen eine Wahl gegen die Bessere. Wie bescheuert ist das denn?


    Jetzt bin ich mal noch böser und schau zurück auf unserem Bundesparteitag. Da hat sich keine Frau um einen Vorstandsposten beworben. Wir hatten aber davor eine 1 te Vorsitzende und jetzt haben wir eben eine Geschäftsführerin. Wenn wir nun nach den CDU Bigotten gehen, sind wir ja ein total chauvinistischer Verein. Weder der Vorstand noch die Stellvertreter sind weiblich. Tja da hätten wir uns wohl die Frauen aus den Rippen schneiden sollen oder was? Oder noch mal anders wieso haben wir eine Frau als Geschäftsführerin, war das eine Frage des Geschlechts? Warum gibt es keinen weiblichen Finanzvorstand? Nun ich verrate es Euch. Keiner von den Anwesenden (weiblich oder männlich) ist gegen mich angetreten. Es hat sich weder ein "Bessere" oder "Bessere" gefunden. Wäre es so gewesen und ich trotzdem gewählt worden, wer wäre da auf die Idee gekommen die Wahl auf's Geschlecht zu beziehen. Boah eh das war aber richtig ungerecht 'nen Mann zu wählen? Oder boar he, das war richtig ungerecht 'ne Frau z wählen?


    Was geht eigentlich in den Köpfen vor, bei Denen Gleichberechtigung geschlechtspezifisiche Bevorzugung meint. Was heißt denn Gleichberechtigung? Heißt das nicht jeder hat die gleichen Rechte? Heißt es nicht es spielt eben keine Rolle was man für einer ist?


    Warum steht dann in unserem GG, ganz speziell Art 3 Abs 3:
    http://dejure.org/gesetze/GG/3.html
    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."


    Natürlich gibt es auch Absatz 2:
    " Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."


    Welche aktuelle bestehende Nachteile hat eine Frau. Speziell auch irgendeine CDUlerin in der CDU? Darf die nicht wählen? Darf die nicht gewählt werden? Darf die nicht mal sprechen? Oder was sonst?


    Ich kann diesen Mist von der Gleichberechtigung nicht mehr hören. Es gibt kein Gesetz was i n irgendeiner Weise eine Frau benachteiligt. Eine Diebin bekommt die gleichen Paragraphen "zu spüren" wie ein Dieb. Jedenfalls wäre es mit nicht bekannt das es außer in einem Quotengesetz für Frauen für Aufsichtsratposten (was eine so extreme Bevorzugung, ist, daß es jedem eigentlich gruseln müsste) Gesetze getrennt nach Mann und Frau gibt.


    Nehmen wir den zentralen Punkt aus dem Strafrecht:
    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__1.html
    "Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde."


    Für die Bemessung der Strafe gilt:
    § 46 Grundsätze der Strafzumessung
    (1) Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu berücksichtigen.
    (2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:


    die Beweggründe und die Ziele des Täters,
    die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
    das Maß der Pflichtwidrigkeit,
    die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
    das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie
    sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.


    (3) Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht berücksichtigt werden.



    Sieht da irgendwo etwas über Männer oder Frauen? Und so zieht es sich durch alle Gesetze außer neuen in der die Bevorzugung von Frauen festgeschrieben wurde. Man lese sich dazu die unsäglichen Seiten der Bundesregierung durch:
    http://www.bundesregierung.de/…14-12-11-frauenquote.html



    Inhalt
    Im Kabinett
    Die Frauenquote kommt


    In Deutschland gibt es zu wenige Frauen in Führungspositionen. Damit die Führungsetagen weiblicher werden, hat das Kabinett eine gesetzliche Quote beschlossen. Die geplanten Regelungen gelten für Unternehmen und den öffentlichen Dienst des Bundes.


    > Geschäftsfrau im Büro Börsennotierte Unternehmen müssen ab 2016 eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungspositionen erreichen. Foto: laif


    > Längst haben Untersuchungen gezeigt, dass gemischte Teams im Arbeitsleben bessere Ergebnisse erzielen.
    Warum nur gibt es keinen Link auf "die Untersuchungen" und wieviel sind diese wohl wert wenn sie von Gender"forschungs"stühlen erstellt wurden?


    Wie auch nur kann es sein das in BW 85 % aller Unternehmensgründungen durch Männer erfolgen. Jede Statistik gibt für Firmen eine "Überlebensquote" von irgendwo um die 10 % für neue gegründete Firmen in den letzten 5 Jahren an (irgendwo habe ich dazu mal einen Link gefunden, nagelt mich aber bitte nicht auf die genauen Zahlen fest)


    Unterstellen wir einfach mal den Frauen eine "bessere" Überlebensquote von 20 %
    Ergo haben wir folgende Zahlen
    100 Unternehmen gegründet -> 85 durch Männer, 15 durch Frauen
    in 5 Jahren gibt es dann noch
    ca 9 durch Männer geführte Betriebe ca 3 durch Frauen.
    Dazu könnte Ihr Euch das hier runterladen:
    https://www.gruenderwoche.de/a…ruenderland_m02_final.pdf


    Da findet ihr so Klöpse wie "Selbständigenquote - Frauen unterrrpräsentiert"
    Oder noch "besser" S. 7 1/3 alller Existenzgründungen durch Frauen aber 45 % der Erwerbsttätigen sind Frauen. Daraus folgt natürlich Potential bei Frauen. Ja klar, liegt wohl an der Diskriminierung von Gründerinnen....


    Aber zurück zu den Zahlen das macht dann immer noch 70 % durch Männer geführte und nur 30 % durch Frauen geführte Betriebe. Und was kommt dann? Die Quote. WTF?




    > "Dennoch sind Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung noch immer rar: 18,9 Prozent beträgt der Anteil in den Aufsichtsräten, in den Vorständen sogar nur 5,7 Prozent. Das nun beschlossene > "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" soll das ändern.>>


    > "Wir können es uns nicht leisten, auf die Kompetenz der Frauen zu verzichten", hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst vor dem Bundestag betont.


    Wie kann man auf so einen Mist kommen? Und was ist wenn man es so schreibt.
    Dennoch sind Männer in Fragen der Kindererziehung und im Bereich der Krankenversorgung immer noch rar. 95 % der Kindergärtnerinnen und 85 % der Lehrer in den Grundschulden sind weiblich, in manchen Berufen gibt es nicht mal 1 % Männer. Das nun beschlossene Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männer an Erziehungspositionen bla bla bla rababber rababber


    Wir können es uns nicht leisten, auf die Kompetenz der Männer zu verzichten...


    Offensichtlich kann man sehr gut auf kompetente Männer verzichten wenn es denn die Quote so will.


    Somit beschließe ich diese Auslassungen mit folgendem Fluch: Mögen die 'Quotenmenschen' in interessanten Zeiten leben.

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams