War am Wochenende für die PdV unterwegs

  • In Vertretung für unseren Generalsekretär Dirk Hesse, der einen ziemlich längeren Weg zurückzulegen gehabt hätte.
    Auf Einladung von Herrn Ulmann.


    Es war erstaunlich viel los (dafür das es ein Samstag war so mitten in einem "superlangen Wochenende"), bei einigen war Interesse vorhanden, aber insgesamt war es wohl eine Pflichtveranstaltung. Ich habe da die Zeit genutzt und einen Vortrag über unsere (Falsch)Geldsystem gehalten. Jeder muß sich nun selber überlegen, ob es eine gute Sache ist wenn die Diskussion über den Zeitrahmen hinaus geht. Die gestellte Fragen waren eigentlich in Ordnung, aber trotzdem irgendwie enttäuschend. Es gibt das eine Sache, die scheint nicht verstanden zu werden. Warum eine konstante Geldmenge kein Problem darstellt. Es kamen dann so fragen nach dem "horten" hoch, das sind so Begriffe da könnte ich schon anfangen zu fluchen. Die Idee die Geldmenge müsse doch wachsen ist wirklich ein Riesenproblem.


    Ich meinte, dann die Menge ist letztendlich egal, da sich eben die Preise an der Geldmenge orientieren. Als ziemlich beeindruckendes Beispiel konnte ich die Geldmenge M2 in Bezug zum Goldkurs setzen. Diese Kurven kann man prinzipiell übereinander legen. Ich habe es noch nicht statistsich genau erfaßt aber eine Korrelation über 90 % halte ich für ein "sichere" Sache.


    Insgesamt habe ich mit folgender Steilvorlage angefangen. Es ging um das Fach Wirtschaftsethik, und ich habe Ihnen halt klar gemacht, daß man von Ethik in diesem unseren Geld, Zentralbanken und Bankensystem nicht reden "darf". Bin mal gespannt ob das noch irgendwelche Reaktionen nach sich zieht.


    Insgesamt war es ein interessanter Ausflug nach Frankfurt und ich stellte fest, es gibt sogar in dieser Stadt "nette" Ecken. Also zumindest eine positive Überraschung für mich.


    Insgesamt habe ich auch bei mir den Eindruck einer "gesegneten Ignoranz". Ich selber habe mich wenig mit PdV Sachen beschäftigt, eben diesen Vortrag und die Fahrt nach Frankfurt. Insgesamt muß ich sogar für mich feststellen, angenehmer war es. Es ging um viel grundsätzlichere Dinge, und es war etwas wo man selber etwas direkt machen kann. In dem Wahnsinn dort draußen mit dem Falschgeld, ist es nicht ausgeschlossen aber wenn man ehrlich ist, so gut wie aussichtslos. Der Vortrag hat mir auch da eine erschreckende Gleichgültigkeit gezeigt. Am härtesten war mit. Ach wir überweisen doch sowieso bald alles per Telefon.... Ja können Sie ja gerne machen, wir sind ja schießlich für einen Markt, aber es heißt eben auch man "muß" ein Bankkonto haben und wie schwierig ist dann eine "Opfergabe für untergehende Parteiokratien" abzuziehen?


    Es war trotzdem eine nette Einladung und insgesamt ein recht schöner und interessanter Nachmittag - jedenfalls für mich...

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Wenn du nun noch erklärst wer Herr Ulmann ist... :D


    Dozent der FOM
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Ulmann

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


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    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
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