• Wäre schön wenn einige sich bemühten das hier zu besuchen:
    http://www.freiewelt.net/nc/autor/?tx_ttnews[swords]=Friedrich%20Dominicus


    Ich bin durch unsere aktuellen Politiker mehr als genervt....


    Hier ein Beispiel was ich dort so schreibe:



    Oder: Warum etwas als Kapitalismus kritisieren, was mit Kapitalismus nichts mehr zu tun hat?


    In einem Blog las ich vor einige Zeit eine "feine" Kritik am Kapitalismus.


    Ich zitiere von dort:


    "Kapitalismus in seiner reinsten Form bedeutet weitgehende Regellosigkeit. Auf brutalste Weise presst eine megareiche Oberschicht den Nutzmenschen aus, bildet Oligiopole und Monopole. Die Konzentration des Wohlstandes ermöglicht es den Ultrareichen, Politiker zu kaufen, Gesetze ändern zu lassen. "


    Ich gehe jetzt mal über die Wahl der Begriffe wie "Nutzmenschen" hinweg. Also Kapitalismus bedeutet angeblich Regellosigkeit. Nehmen wir an das stimmt. Dann ist die Frage gleich im nächsten Satz, wie können die megareichen jemanden "auspressen"? Hier gibt es einen Widerspruch, es setzt nämlich voraus, daß es doch Regeln gibt und diese von jemandem beeinflusst werden können. Dann gehen wir auf den nächsten Satz, die "Ultrareichen" können also Politiker kaufen? Darauf meine Frage. Na und?. Was haben für Politiker für Möglichkeiten wenn doch alles regellos ist?


    Somit kann man hier m.E. sehen, wie weit Logik und Gutmenschentum voneinander entfernt sind. Das sind keine Argumente sondern primitivste Appelle an die Gefühlswelt der Menschen. Als erstes mal ist Kapitalismus keineswegs "regellos". Jeder hat sein Eigentum und niemand kann einem das mit irgendeinem Recht wegnehmen. Die Autorin bezweckt etwas ganz anderes. Die Menschen gehen von bestimmte Regeln aus, bei "regellos" gehen die Alarmmelder an. Dann bringt die Autorin weitere Gefühle in's Spiel, megareiche Oberschicht und im Gegensatz die "Nutzmenschen", das ist primitiv aber wirkungsvoll. Neid und Mitleid in einem Satz unter zubringen, ist der Zweck.


    Dann wird weiter Stimmung gegen Wohlhabende gemacht und gleich noch mal der Bogen zur "falschen Politik" geschlagen. Die Autorin kritisiert Kapitalismus in der Form wie es unserem pervertierten System entspricht, bringt das fälschlicherweise in Zusammenhang mir Kapitalismus, kritisiert etwas was in einem Kapitalismus gar nicht vorkommen könnte (nach eigener! Aussage). Man kann dort keine Politiker kaufen, eben weil sich die Politik weitestgehend aus den Märkten raushält.


    Die ganze Argumentation zeigt, wessen Geistes Kind diese Autorin ist und vor allem zeigt diese Autorin eine typische Überlegenheit eines - meine Wortwahl war noch nie subtil - linken Gutmenschen. Eine Bauernfängerin und Lügnerin allererster Güte, die Argumentation läuft genau entlang marxistischer Linie. Kann man mit Argumenten nicht Punkten, appelliert man an das Tier im Menschen. Baut Hass auf Andere auf und stellt sich selber als leuchtendes Beispiel dar.


    Das ich mir die "linke Gutmensch" sehr genau überlegt habe belegt ein weiteres Zitat aus eben demselben Kommentar:


    "Reiche kaufen Medien auf, beeinflusen den Pöbel so, wie Berlusconis Medienanstalten die Italiener beeinflussen. Megareiche Bankster beeinflussen Politiker und beginnen – jawohl – Falschgeld zu drucken (siehe Griffin)!"


    Und es geht weiter im Wortlaut der marxistischen Agitatoren:


    "Kapitalismus läuft auf brutalste Ausbeutung hinaus und, wie der Name sagt, auf die Anhäufung von Kapital bei einigen Wenigen.


    Der ideale Kapitalist erbt weitgehend steuerfrei einen Konzern, presst das Leben abertausender Mitarbeiter aus und tut selbst gar nichts. Er lässt verwalten.


    Kapitalismus in seiner schönsten Form finden wir z.B. bei Adligen vergangener Jahrhunderte oder auch bei Raubrittern oder bei amerikanischen Milliardären, die mit Falschgeld deutsche Betriebe aufkaufen.


    Den Kapitalismus zu verherrlichen kann mich als normal empfindenden Menschen nur mit Grauen erfüllen.


    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ihre Kritik am momantanen System unterschreibe ich beinahe hundertprozentig (ebenso wie ich Martin Schweiger oder Gerd Lothar Reschke zustimme).


    Dennoch stößt mir (auch bei Reschke, Mises, Roland Baader usw.) immer wieder die gleichsam religiös anmutende Idealisierung des Kapitalismus auf.


    Für Normalbürger sind Kommunismus und Kapitalismus letztlich zwei Seiten der selben Medallie. Es handelt sich bei beiden Systemen nur um unterschiedliche Haltungsbedingungen für Nutzmenschen. Während der Kommunismus Käfighaltung ähnelt, gleicht der Kapitalismus der Freilandhaltung. Die mag unter Umständen produktiver sein und angenehmer fürs Nutzvieh. Der sich frei wähnende Nutzmensch arbeitet nun einmal produktiver als einer, der sich seines Sklaventums bewusst ist. Menschen zu halten, ohne dass sie aufbegehren, ist nicht leicht. Aufs Schlachten laufen beide Systeme dennoch hinaus.


    Es ist auch keineswegs anzunehmen, dass im Kapitalismus kein Falschgeld gedruckt wird! Weshalb denn auch nicht? Wer sollte Megareiche daran hindern, den Kongress zu bestechen, um eine neue FED zu gründen? Und gerechte Wahlen oder Demokratie kann man sich im Kapitalismus ebenso abschminken wie in unserer schönen neuen EUDSSR.Es geht doch immer nur darum, dass sich eine Elite (Geistliche, Adlige, Konzerneigentümer, Bankeigentümer, Politiker, Besatzer usw.) an der Arbeitskraft des Bürgers bereichert.


    Ich halte es für einen Fehler, Kapitalismus oder Kommunismus zu idealisieren, sich also zur einen oder anderen Ideologie zu bekennen. Das versperrt den Blick auf neue, unkonventionelle Lösungen."


    Intellektuelle Überlegenheit quillt aus jeder der hasserfüllten Zeilen. Dann noch der nicht ungeschickte Zug der Kommunismus und Kapitalismus gleich setzt. Damit will sich die Autorin von beidem distanzieren (eben intellektuelle Überlegenheit) . Und der Clou kommt am Ende nämlich "unkonventionelle" Lösungen.


    Diese Frau behauptet von sich in der Wirtschaft gearbeitet zu haben, daß ist m.E. eine Lüge. Diese Frau ist nicht mißzuverstehen. Sie hat keine Ahnung, eine feste Meinung, und die gilt. Alles was dieser Meinung nicht entspricht wird niedergemacht. Mein Tip über die Lebensweise der Autorin wäre: Sie ist reich verheiratet und/oder geschieden oder verwitwet, sitzt in einem Kaffee wo eine Tasse 5 € aufwärts kostet, besucht alles wo gegen den Kapitalismus gewettert wird. Sie selber wird sich natürlich trotz wahrscheinlich großem Vermögen niemals als Kapitalistin ansehen sondern behaupten sie tue ja nur Gutes damit. Und dann ist Vermögen auf einmal nichts Schlechtes mehr. Es kann natürlich auch sein, daß Sie eine Studentin in irgendeinem gesellschaftlichen Fach ist. Genderforschung, Soziologie, Psychologie oder etwas ähnliches könnte es sein. Ich bezweifele sehr, daß diese Frau jemals Ihre Geld auf anständige Art verdient. hat. Meine Toleranz gegen derartige "Weiber" habe ich glaube ich mit "linker Gutmensch" genügend Ausdruck gegeben.


    Ein anderes Blog befasst sich mit "Erfolgsmeldungen"


    sciencefiles.org/2013/10/09/mehr-manner-in-kitas-ein-rohrkrepierer/


    Lesenswert, alleine aus dem Grund wie verquer Politik und Bürokratie wirklich ist.


    Zuerst geblogt hier. Leider passt es auch zu unseren "Koalitionsverhandlungen". Auch von dort drohen wieder jede Menge guter Taten (Rechnung wir dann "diskret" mit Hilfe des Gewaltmonopols und Zwangszahlungsmittelmonopols zugestellt, aber hey es ist ja alles gut denn es war ja eine "demokratische" Wahl)

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams