Auch vor etwas längere Zeit geschrieben

  • Ausarbeitung des Vergleichs 2013 – 1913
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    Ich hatte mich hier ja schon über die Parallelen geäußert, die ich sehr erschreckend finde. Es gibt aber einen Unterschied der mich (noch) hoffen lässt. Derzeit geht die Propaganda in Richtung mehr Macht für die EU, während es vor 100 Jahren um die Vorherrschaft in Europa (aber auch weltweit ging, Stichwort Kolonialismus). Heute läuft die Propaganda ungefähr so, der EUR als “Rettung für alle”, damals war es das Hetzen gegen andere Nationen. Die Franzosen beschworen Rache für den verlorenen Krieg 1870/71 und Deutschland wollte “Weltmacht” sein. Glücklicherweise sind derzeit in Europa die meisten Bürger sehr strikt gegen jede Art von Krieg.


    Leider ändert es nicht’s daran, daß ein Krieg in Gange ist. Es geht diesmal nicht um die physische Vernichtung sondern um die Enterchtung und Versklavung der EU- Bevölkerung. Damals hieß es Nationen gegeneinander, heute ist es EU-“Elite” gegen den Rest. Es ist ein Krieg, den die EU-Eliten bis zu einem bestimmten Punkt gewinnen können. Sie können nämlich alle Bürger in die Armut treiben. Armut ohne Aussicht auf Besserung ist leider ein Nährboden für Gewalt. Es wird also diesmal nicht Nationen gegeneinander gehen sondern um Bevölkerung vs. staatliche Angestellte. Seien es Abgeordnete, Richter, Polizisten oder Soldaten. Die Bemühungen jede Bewaffnung zu verhindern sind in D durchaus zu sehen und weitgehend erfolgreich. Es geht “nur” noch darum, die Gleichung Waffenbesitzer = Mörder in die meisten Köpfe zu bringen. Dann kann man als “Elite” bestimmt” die weitere Kriminialisierung der eigenen Bevölkerung auf die Spitze treiben.


    Übersehen wird, daß die Waffen mehr oder minder aber im Zugriff bleiben. Kasernen sind z.B. schöne Waffenlager, durchaus denkbar, daß es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt. Die Eliten werden den gesamten Gewaltapparat durchaus und ohne großes Zögern auf die eigene Bevölkerung loslassen. Stichwort Kriegsrecht, wahrscheinlich wird es aber mit Verboten von Versammlungen und weiteren Repressalien beginnen. Ich denke speziell hilfreich wird sich eine subtile und nicht so subtile Art von Terror durch Gesetze (von Recht zu sprechen verbietet sich bei vielen Gesetzen schon heute) gehen. Hier gilt tatsächlich eine Regel ohne Ausnahmen: Viele Gesetze -> viele Kriminelle. Oder kürzer und prägnanter: “Je mehr Gesetze, desto mehr Unrecht”. Gesetze können ja nur eins: Irgendetwas unter Strafe stellen. Und darin sind unsere Eliten sehr bewandert. Niemand der hier in D lebt weiß zu jeder Zeit welche Gesetze gerade für ihn zutreffen. Manche Sachen sind Blödsinn, aber durchaus in Gesetzen unter schwere Strafe gestellt. So z.B. der Besitz von bestimmten Drogen, oder noch simpler: Eine Flasche mit alkoholischem Inhalt in irgendwelchen Bereichen.


    Anderes Unrecht ist einfach in Gesetzesform als “rechtens” erklärt worden. Ganz einfaches Beispiel der Abzug der Lohnsteuer und Sozialabgaben durch den Arbeitgeber. Also kodifizierter Diebstahl – ob man es will oder nicht.


    Es gibt also durchaus Parallelen, aber auch andere Absichten. Vor 100 Jahren wollte man Feinde ermorden, heute sind die Feinde die eigenen Bürger. Somit haben wir also eher einen Zustand wie vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, oder aber die Grundlage für eine grauenhafte neue Weltwirtschaftskrise. Diesmal bricht nicht ein Imperium zusammen sondern mehrere, von der Ausdehnung könnte man durchaus den Untergang des römischen Reiches als Beispiel nehmen. Danach ging es wirklich sehr lange, sehr blutig bergab. Wer glaube, so etwas kann in der heutigen Zeit nicht mehr passieren, vergisst, daß es immer noch kaum veränderte Menschen sind, um die es geht. Wir sind nicht gefeit vor den diversen Lastern und Todsünden. Im Gegenteil manche Todsünde wird heute geradezu kultiviert. Siehe auch:
    http://cafeliberte.de/die-sieben-todsuenden/


    Somit kann man unsere Situation durchaus mit der vor hundert Jahren vergleichen, es gibt eben Parallelen aber auch Unterschiede, man darf auch nicht den Fehler machen einen Automatismus zu suchen. Was man aber kann ist zu überlegen wer was wo wann wie zu gewinnen/verlieren hat.Hier sehe ich ganz klar die derzeitig von den Produktiven ausgehaltenen haben alles zu verlieren. Dementsprechend rabiat sind deren Aktionen…..



    Lag/lieg ich wirklich so weit daneben?

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams