• auf diaspora
    https://parteidervernunft.com/posts/25245


    Und bewundert die Worthülsen eines Marxisten, soviele Wrote braucht nur jemand der etwas verschleiern will.


    Ich ziehe da mal heraus:
    schwarzekappe@diasp.org


    Ganz einfach: Durch Arbeit!



    Meine Antwort:
    Nur allein durch Arbeit ja?
    Ok, lass mich mal schauen. Ich hab hier ein leeres Stück Papier. Was gibst Du mir dafür wenn es leer ist?
    Ich schreib das dann mal voll, dazu brauche ich vielleicht 10 Minuten. Was gibst du mir dann dafür?



    Antwort:
    ...
    Des weiteren kann ich mir nicht vorstelen, dass du mir irgendwas auf ein Papier aufschreiben würdest, was es mir wert wäre dafür auch nur einmal in mein Glas mit Cents zu greifen. Aber du kannst
    diich ja mal fragen, wie das Blatt Papier vor dir da hingekommen ist. Aus einer anderen Dimension, oder wars Gott oder hat es irgedwer vorher produktiv erarbeitet, produziert



    Innerhalb von genau drei Einträgen.


    Meine Antwort darauf:
    Im Kapitalismus entscheidet nicht der oder die Kund_in, sondern das Kapital. "


    Sag’ ich ja Du willst gar nicht lernen sondern trollen. Das Kapital verschwindet im Kapitalismus sehr schnell für einen Kapitalisten wenn er eben keine Kunden mehr findet. Bist Du sogar zu verbohrt um das zu Erkennen?


    “Des weiteren kann ich mir nicht vorstelen, dass du mir irgendwas auf ein Papier aufschreiben würdest, was es mir wert wäre dafür auch nur einmal in mein Glas mit Cents zu greifen. Aber du kannst diich ja mal fragen, wie das Blatt Papier vor dir da hingekommen ist.”


    Somit widersprichst Du Die schon selber. Du hast geschrieben nur Arbeit zählt damit bis Du nur eins Ahnungslos und dogmatisch. Denn nach Deiner Logik habe ich Arbeit in das Schreiben geschickt also einen Mehrwert generiert.


    Du bist krachend wiederlegt worden es geht nämlich nicht um Arbeit sondern um Arbeit dir für einen Anderen sinnvoll ist. Und genau das trifft jeden Kapitalisten.


    Ein schadenfrohes Grinsen kann ich mir nun nicht verkneifen. Du hast verloren Großmaul.


    Jetzt kommt aber der Hammer als Antwort:



    Lieber Friedrich Domincus,


    ich frage mich gerade ernsthaft, ob du was du schreibst in Manipulationsabsicht schreibst, oder ob tatsächlich nicht in er Lage bist zu fassen, was ich geschrieben habe. Du hast dein Papierbeispiel in zwei Threads gebracht, innerhalb von 15 min. Ich hab in beiden geantwortet, in einem inhaltlich, in einem schnippisch. Ich sehe nämlich keinen Sinn darn, alles zweimal zu schreiben, nur weil du meinst du müsstest hier einen Kleinkrieg gegen “die Marxisten” führen. Trotzdem finde ich es befremdlich, dass du hier Behauptungen aufstellst, die die Argumente vollkommen ignorieren, die sowohl hier als auch woanders gebracht werdenDeswegen dokumentier ich mal hier meine Antwort aus dem anderen Thread.


    Das aus Arbeit Wert entsteht, bedeutet nicht das alles wertvoll ist was Arbeit kostet. Es ist eine unzulässige Vereinfachung das aus meinem Text zu schließen, du projezierst deine Annahmen in eine Aussage, die dies nicht hergibt. Aber nenne mir doch mal einen wertvollen Gegenstand, in dem keine Arbeit steckt. Oder überhaupt einen Gegenstand des Gebrauch.


    matzinger hat Recht, Arbeit ist nicht nur ein allerweltswort, sondern acuh noch eine wirtschaftswissenscchaftliche Kategorie. Wie so viele Wörter, so kommt es auch bei diesen auf den diksutierten Gegenstand an, was der Bedeutungszusammenhang ist. Wenn ich auf einem Papier rumkritzel bedeutet das nicht automatisch, dass ich produktive Arbeit verrichte, geschweige denn das das Produkt dieses Gekritzels für jemand anderen einen Gebrauchswert darstellt. Du hat nicht widerlegt, du hast nur gezeigt, dass du weder in marxstischer, noch in neoklassischer, noch in keynesianistischer Perspektive weißt, wofür der Fachtermini “Arbeit” steht. In keiner dieser Schulen würde ein Gekritzel auf einem Blatt Papier als produktive Arbeit anerkannt werden. Wenn du meinst mich hier logisch wierlegt zu haben, dann bestenfalls mit einer Bauernlogik oder einer Kneipenlogik. Diese Logik besticht hauptsächlich darin, dass es Vorwissen und Argumente ignoriert. Kurz: diese Logik besticht gar nicht.


    @Ramona
    Ich will Friedrich Dominicus nicht überzeugen, denn er ist nicht offen für Argumente. Er selbst hat kein zu bieten. Er vertritt hier einen säkularen Glauben an angebotsorientierter Wirtschaftswissenschaft, ohne dass er diese überhaupt versteht. Er drischt Phrasen. Wäre er offen für Argumente, würde ich ihn versuchen mit den Problemen einer angebotsorientierten Kapitalismus vertraut machen, indem ich ihm eine Kurzeinführung in Rosa Luxemburgs Kritik des Kapitalismus bezüglich der Nachfrageseite einführen würde. So würde er merken, dass die Kreditausweitung die Rettung des Kapitalismus ist, und nicht wie er findet ein falscher Kapitalismus (Tautologie, ich weiß). Aber so warte ich lieber bis sein Parteigenosse Guenter wieder mitdiskutiert, denn bei dem geht es tatsächlich um Argumente und der ist auch nach meiner bisherigen Wahrnehmung bemüht sachlich zu diskutieren statt einen Ideologie-Kleinkrieg zu führen. Da gehts auch gar nicht ums überzeugen, es macht einfach Spaß.



    Wenn das nicht ein Paradebeispiel ist, weiß ich es auch nicht....

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Ich stimme dir zu, dass du ihn widerlegt hast.
    Allerdings glaube ich, dass er das nicht versteht.
    Denn wenn du dem Link, folgst den er dann gepostet hat steht da als Definition für Arbeit "Zielgerichtete, soziale, planmäßige und bewusste, körperliche und geistige Tätigkeit.".
    Vermutlich denkt er sich jetzt, deine Papierkritzelei ist eben nicht "sozial" und vllt auch nicht "planmäßig" (Wenn damit nicht dein Plan zu zeichnen gemeint ist).


    Ist natürlich Unsinn, schon diese Definition ist Müll den sie enthält diffuse Begriffe wie "soziale".
    Eine Arbeit muss auch nicht bewusst ausgeführt werden um Mehrwert zu produzieren.


    Das Wichtigtste aus meiner Sicht ist allerdings, dass die Wertschätzung immer Subjektiv ist.
    Jemand findet vllt. so viel gefallen an einem Bild, dass er viel dafür zu zahlen bereit ist. Für jemand anders sind es ein paar Farbtupfen.
    Durch Arbeit kann man z.B. Güter schaffen, aber deren Wert richtet sich nach der Nachfrage und damit dem Nutzen, den die Menschen darin sehen.

  • Das Wichtigtste aus meiner Sicht ist allerdings, dass die Wertschätzung immer Subjektiv ist.


    Das ist der zentrale Punkt. Es muß eine subjektiven Wert für
    a) einen selber haben
    b) für jemand anders



    Mein Gekrikel kann durchaus sehr viel wert sein. Habe ich z.B. am Samstag angeedeutet
    Hatte mir einen Geldschein ausgedrucktg (einseitig) und die Währung durch MEG (Mein Eigenes Geld) ersetzt.


    Dafür wollte mir "Überraschung" niemand etwas geben. Dann schrieb ich drauf. Dem Überbringer händige ich 1/10 Unze Gold aus und auf einmal bekam der Zettel einen "Wert".


    Aber selbst wenn ich Deine Definition nehme:
    "Zielgerichtete, soziale, planmäßige und bewusste, körperliche und geistige Tätigkeit.".


    Meine Geschreibsel, war zielgerichtet. Ich wollte den Zettel beschreiben. Es kann ja kaum nicht sozial sein einen Zettel zu beschreiben. Planmässig war es auch, ich hätte drauf schreiben können "Sozialismus funktioniert nicht", es war mir sehr bewußt. War ja gerade so angelegt er gibt mir einen Zettel und ich stecke Arbeit rein.
    Es wäre eine körperliche Arbeit gewesen (Zeit hätte ich gebraucht und mindestens mal meine Hand bewegt) und geistig hätte ich mir überlegen müssen, was ich schreibe.


    Also habe ich alle "Qualitäten" erfüllt und somit auch nach dieser Definition einen Mehrwert generiert.....

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams