• Da mir als Umwelttechniker klar ist wie ein Generator funktioniert, stelle ich mir allerdings die Frage, warum muss heute noch Strom überproduziert werden? Es ist seit 100 Jahren bekannt, dass man jeden Haushalt sepparat mit Strom versorgen kann. Nicht nur der Arbeitsaufwand wäre geringer, sondern auch das Material dazu. Die Lobbyistenwirtschaft ist unwirtschaftlich und macht nur unötig abhängig. Außerdem verwandelt sich der angebliche Grüne Strom derzeit zum Desaster. Wenn ich sehe wie hier die Umwelt ausgebeutet wird (Stichwort: Biogasanlagen), dann ist bald Mayday. Viele Orte in Baden-Württemberg müssen sich immer mehr sauberes Wasser aus dem Bodensee abzwacken, weil ihr eigenes Grundwasser mit Pestizide und Gülle verseucht wurde. Dank den vielen Biogasanlagen! Der Rheinpegel geht dadurch zurück und richtet Umweltschäden im ganzen Rheintal an. Entschuldigung: Politiker sind Ohrenärsche, denn sie kriegen zwar alles mit, doch zum Schluss kommen nur Exkremente bei heraus. :miffy:

  • Hi Sven (ich duze mal gleich),


    ich bin kein Umwelttechniker, aber finde das Thema interessant.

    Da mir als Umwelttechniker klar ist wie ein Generator funktioniert, stelle ich mir allerdings die Frage, warum muss heute noch Strom überproduziert werden?

    Das hängt doch vom Generator ab, oder? Ob der flexibel gefahren werden kann (sowohl was den Peak-Output als auch die Geschwindigkeit der Anpassung angeht).
    Bei einem Benzin-/Dieselgenerator sehe ich das sofort als gegeben.
    Bei anderem wie PV sehe ich das nicht direkt... "natürlich" könnte man da wohl zwischenspeichern und den Output am Verbrauch ausrichten (solange es nur um Drosselung geht... PV ist halt nicht zuverlässig, weil Wetterabhängig).
    Bei einem komplizierten Stromnetz wüsste ich nicht, wie das "Feedback" auf die Kraftwerke so erfolgen kann, dass die Produktion sich dem immer anpasst.
    Vllt. kannst du mir da weiterhelfen (wie gesagt, bin in dem Bereich kein Techniker).

    Es ist seit 100 Jahren bekannt, dass man jeden Haushalt sepparat mit Strom versorgen kann.

    Meinst du hier: Jeder Haushalt sein (wie auch immer geartetes) Kraftwerk/Generator?

    Nicht nur der Arbeitsaufwand wäre geringer, sondern auch das Material dazu.

    Wenn du bei der vorherigen Frage "Ja" sagst (also jeder Haushalt sein eigenes Kraftwerk), kann ich mir das nur schwer bis gar nicht vorstellen...


    Worin begründet sich diese Aussage?

  • In den heutigen Automobilen sind Generatoren eingebaut, die sich zwar permanent drehen aber nur Strom liefern, wenn die Batteriespannung unter 11,5 Volt liegt. Man hat herausgefunden, dass das die ganze elektrische Anlage schont. Sind 13,5 Volt erreicht dann schaltet der Generator wieder leer. Du kannst Dir moderne Schaltpläne dazu im Internet ansehen, ich müsste jetzt hierüber die halbe Nacht schreiben. Die 100 Jahresgeschichte ist auf Viktor Schauberger, Nicola Tesla und Ferdinand Porsche (habe Bücher gelesen) bezogen. Die haben nämlich Heimkraftwerke zwischen 40 Volt und 52 Volt erfolgreich und serienreif betrieben. Doch leider kam der 2. Weltkrieg dazwischen und die Patente sind alle vorerst verschwunden gewesen. Man hat mir zwar gesagt, dass man ihre Patente inzwischen einsehen kann, doch wo genau nicht. Auch hierzu kannst Du mal das Internet durchstöbern.

  • Ach so, der Arbeitsaufwand und das Material. Wir haben 60 Mio. Pkw und 30 Mio. LKW und Busse in Deutschland angemeldet. Glaub mir, es ist genug von allem da! Außerdem haben wir noch das ganze Material von den Überlandleitungen und den Trafostationen. Ist alles vorhanden!