• Nun geht es wieder auf die Weihnachtszeit zu und da muss sozialistisch der Markt kontrolliert werden. Dazu erfinden die Sozialsten die Vogelgrippe, um Preise und Produkte zu bestimmen. Wer es gemerkt hat, es ist jedes Jahr das selbe Drama. Ich kann es schon nicht mehr hören und habe schon beim ersten mal gelacht. Als sie in den 90ern den Rinderwahnsinn erfanden und uns das Rindfleischessen fast verboten haben, da habe ich fleißig Rinderroulden verputzt und fühle mich heute schlauer denn je. Wenn hier einer den deutschen Markt kaput macht, dann sind es definitiv die Sozialisten. Denn das, was sich hier abspielt funktioniert nur in einer sozialen Marktwirtschaft, obwohl man besser Sozialwirtschaft sagen sollte, denn mit Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. :pillepalle:


    Ich bin froh, dass in der Autobranche die freie Marktwirtschaft funktioniert. Den Mittelständischen Familienunternehmen laufen die Kunden die Bude ein. Grund: Weil sie bezahlbare Stundenverrechnungssätze haben. Die meisten großen Haupthändler langweilen sich fast zu Tode, weil ihre Stundenverrechnungssätze logischer Weise höher sind. Das bestetigt auch meine Philosophie: Besser viele kleine Unternehmen, als konkurrenzlose Konzerne. Hier herrscht noch halbwegs Wettbewerb und deswegen rollt hier auch der Rubel. Der sozialistische Größenwahnsinn wird sich irgendwann ins Gegenteil verwandeln und so Megakonzerne pleite machen. Die Vielfalt wird siegen! :thumbsup:

  • Meine Meinung dazu ist etwas anders. Es kommt wirklich darauf an. Massenherstelllung verbilligt nun einmal die Sückkosten, da kann man sich drehen und wenden wie man will. D.h. wir brauchen kleine, mittlere, große und riesige Firmen. Ja wir könnten heute auch noch > 1 Mio Bauern haben nur wären die Preise dann mehr als doppelt so hoch. Ja wir könnten auch noch viele kleinere Telefonhersteller haben auch dann wären die aber viel teurer.


    Was natürlch fatal ist ist Größe als "Wert" an sich. Das kann niemals funktionieren. Nehmen wir Handwerker, man kann eben 1000 Klempner nicht einfach durch eine Firma ersetzen. Die Handwerker müssen eben nun mal in jedes Haus wo es etwas zu machen gibt. Es gibt keine Skaleneffekte wenn sagen wir mal alle Klempner bei der Fankfurter Vereinidung der Klempner arbeiteten und gar Frankfurter sein müssten. Pflege ist so ein andere Bereich wo man eben nicht durch beliebig mehr eingesetzte dort Arbeitenden das Ergebnis verbessern kann. Es braucht nun mal seine Zeit jemanden aus dem Bett zu helfen und zu versorgen.


    Bei allem wa man wirklich in Massen braucht hat Massenproduktion unschlagabe Vorteile und dort ist Größe eben doch etwas Gutes. Nur jeden zu zwingen dort zu arbeiten, zu Kollektivieren etc ist eine völlig unsinnige Idee.


    Daher gilt für mich auf jeden Fall: Der Mix macht es.

    Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten.


    It's not yours to give because it's not yours you give.


    "Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
    Douglas Adams

  • Gut, ich habe es gestern erlebt als ich zu einem Haupthändler gefahren bin, um Ersatzteile zuholen, und die leere Werkstatt sah. Was ich denen raten würde in ihrer jetzigen Situation. Sich auf den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen konzentrieren und das Ersatzteillager als logistische Drehscheibe weiterbetreiben. Die haben nun einmal höhere Stundenverrechnungssätze und wenn der Kunde diese nicht bezahlen will, dann kommt auch kein Umsatz mehr zustande.