Beiträge von Der Zorn Gottes

    Nehmen wir mal Hoppe. Er hat völlig Recht wenn er sagt Demokratie ist ein Wettbewerb von Gauern und falschen Versprechungen, aber dann tendiert er in diese Monarchie Richtung, was komplette Hirnwichse ist.


    Er sagt nur, dass die Monarchie der Demokratie vorzuziehen ist. Aber er sagt einige Zeilen später auch, dass beide Regierungsformen früher oder später in den Untergang führen; jede auf ihre Art.


    Du bist doch zu 100% der "Freigeist", der auf Recentr.com immer die Kommentare abgibt, an denen sich alle aufreiben oder ? :D Sehr sympathische geradlinige Ausdrucksweise :thumbsup:

    EIKE ist also ein "unabhängiges" Institut?


    Wer sich im Vorfeld der Sendung informieren möchte, sollte sich doch mal Durchlesen, was anderswo im Web oder in den Zeitungen über diese Organisation geschrieben wird, oder zumindest einen Blick in den Wikipedia-Artikel werfen. Wirklich sehr aufschlussreich.

    Wikipedia ist sinnvoll, wenn man etwas über die spanische Kartoffelmilbe erfahren möchte, aber nicht bei ernsthaften Themen. Und wirklich "unabhängig" ist keiner. Man muss also schon ab und an selber denken.

    Als Eigentümer sollte ich selbstverständlich das Recht haben, selbst zu entscheiden, was in meinem Lokal erlaubt ist und was nicht. Denn es ist MEIN Eigentum !


    Genauso ein Unfug wie der "Nichtraucherschutz", sind die Antidiskriminierungsgesetze. Denn auch zB. als Wohnungseigentümer will ich selbst entscheiden, wen ich bei mir wohnen lasse. Und wenn ich zB. keine Deutschen, Juden oder Inder in meinem Haus wohnen haben möchte, dann will ich auch das Recht haben, dies zu äußern.


    Ich als Nichtmitglied kann natürlich nicht für die PDV sprechen, aber gebe trotzdem mal meinen Senf ab :D

    Die "libertäre Scene" setzt sich großenteils zum obersten Ziel, den Staatapperat zu verkleinern und möglichst auf seine Grundaufgaben zu reduzieren. Dann sei wieder alles gut... Das dachte ich auch, bis ich Hans Hermann Hoppe las.


    In letzter Zeit wurde mir immer klarer, dass diese Forderung völlig inkonsequent und kurzsichtig ist. Denn es ist ja bekannt, dass ein Staat stets den Drang zur Ausweitung der Macht hat, was über die Massendemokratie (wo jeder Depp über mein Leben entscheiden kann) auch kein großes Problem darstellt. Und es ist egal, ob man Sicherheitsmechanismen einbaut, die ein Ausweiten des Staates verhindern sollen, denn es ist einfach unmöglich dies zu verhindern. In den USA steht zB. in der Verfassung, dass nur Gold und Silber Geld ist, aber es wird trotzdem Papiergeld als Zwangsgeld produziert und trotz Verfassung hat sich die USA zum Polizeistaat entwickelt. Irgendwelche Begrenzungsversuche sind also reine träumerei und dummfug.Der einzige Grund erstmal den Minimalstaat als Ziel zu propagieren ist der, dass man dem Urnenpöbel damit weniger Schrecken einjagt, als wenn man ihn direkt mit der (scheinbar) harten Privatrechtsgesellschaft konfrontiert. Wer sich allerdings als Minimalstaatler mal hinsetzt und logisch bis zum Ende denkt, der muss am Ende bei der Privatrechtsgesellschaft als Endlösung landen oder nicht ?


    Ich denke es ist mal ganz interessant, hier das Thema Privatrechtsgesellschaft zu eröffnen :)

    Es ist eigentlich selbsterklärend, dass Libertäre gegen staatliche Gewalt sind. Denn wie sollte ein freiheitsliebender Mensch es gutheißen, wenn er gezwungen wird, etwas zu tun, was er selbstbestimmend unter freiheitlichen Bedingungen nicht getan hätte ?


    Die heutige Situation mit dem Bundesfreiwilligendienst ist mir da schon viel sympathischer, weil freiwillig ;)

    Nein, diese Frage ist unerheblich. Wenn man allen die Freiheit lässt, entscheiden sie so, wie sie das wollen. Wer als Frau in einer Stahlhütte malochen will, der darf das gerne tun.

    Richtig, diese Frage ist tatsächlich unerheblich. Ich finde es nur schade, dass heutzutage eine Karrierefrau größeres Ansehen der Gesellschaft genießt, als eine andere, die ihre Kinder großzieht (wobei letztere das wichtigste macht, was überhaupt jemand machen kann).

    Vorallem sollte man sich auch mal die grundsätzliche Frage stellen, was die natürliche, naturgegebene Rolle der Frau ist. Und es ist eben nicht die Aufgabe der Frau, jeden Tag 10 Stunden in einem Busineskostüm herumzulaufen, sondern Kinder großzuziehen. Dieser Gleichberechtigungs- Feministenwahn geht ja heute schon soweit, dass an einer externen Gebärmutter geforscht wird, um den Frauen die geburt zu "ersparen". So kann Frau dann schön weiter ihrer Karriere nachgehen, während ihr Kind vom Staat erZOGEN wird.


    Erinnert mich irgendwie alles an Aldous Huxleys "Schöne neue Welt"

    Ich denke unsere Herrscher werden jetzt immer zügiger darauf hinarbeiten, das Bargeld komplett abzuschaffen. Dieses Bestreben ist ja in einigen Ländern schon recht fortgeschritten. Und das schlimmste ist ja, dass die Leute es nicht stört, oder sie es sogar "cool" finden, mit Karte zu zahlen. Ohne Bargeld würde ein wesentlicher Teil der Handlungsfähigkeit der Menschen verschwinden, wovon bestimmte Interessenten sicherlich begeistert wären, da das System so länger am laufen gehalten werden kann. Also einige Jahre zieht sich der Zerfallsprozess sicherlich noch hin.

    Zum Thema "Klimakatastrophe" kann ich nur jedem das Buch "Rote Lügen im grünen Gewand" von Torsten Mann empfehlen. Dort zeigt er unter anderem kurz und treffend auf, wie sich die Ökowewegung gebildet hat. Und zwar größtenteils aus den kommunistischen Gruppen. Joschka Fischer und Jürgen Trittin sind zB. solche Kanditaten. Gorbatschow und Genossen unterstützten stets die Ökobewegung. Dies kann man wohl als sozialistische Langzeitstrategie betrachten, denn unter dem Deckmantel des Umweltschutzes kann man den Leuten alles aufschwatzen.


    Auch interessant sind die Verbindungen zwischen Hochfinanz und Ökobewegung. 1977 hat die Rockefeller Siftung ein Strategieprogramm mit dem seltsamen Namen "Unvollendete Agenda" herausgegeben, das bereits sämtliche Punkte der späteren "Agenda 21" enthielt.


    Ist ja auch klar dass Hochfinanz und Öko/sozialisten auf einer Linie schwimmen, denn beide haben ja letztlich dasselbe Ziel. Was wohl leider den meisten die sich bei den "Grünen" engagieren garnicht bewusst ist...

    Ich habe vor einiger Zeit "Segen und Fluch des Geldes" von Fritz Schwarz gelesen.


    Dort behauptet er, dass eine Goldwährung immer zum scheitern verurteilt ist, weil ja irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem das im Land vorhandene Gold den gleichen Wert hat, wie die bis dahin gewachsene Wirtschaft. Wächst die Wirtschaft dann noch weiter, gibt es zu wenig Gold, um die Waren aufzukaufen die es nun gibt. Dies führt zu einer Flucht des Goldes aus der Warenproduktion/Wirtschaft, weil dann jeder auf weiter steigenden Goldwert spekuliert. Dadurch will dann auch keiner mehr investieren und Waren produzieren, weil sie nicht mehr gekauft werden. So kommt es zur Rezession.


    Seiner Ansicht nach, sollte ständig etwas mehr Geld in den Markt gepumpt werden, als es der Wirtschaftsleistung entspräche, um die Wirtschaft anzukurbeln. Da Gold begrenzt ist, sei Papiergeld die bessere Wahl.



    Im alten Römerreich war es ja so, dass sie zum Imperialismus gezwungen waren, weil sie ständig Goldzufluss brauchten, um diesen Punkt, an dem das Geld mehr Wert ist als die Waren zu vermeiden.


    Wie vermeidet man dieses Problem ? Würde es ohne Staatliches Geldmonopol nicht trotzdem zu diesem negativen Umschwung der Wirtschaftsleistung kommen ?

    Eine Frage brennt mir schon länger im Hirn :siren:


    Durch unser Geldsystem ist die Wirtschaft gezwungen, permanent zu wachsen. Aber durch Co2 Steuern etc. wird die Wirtschaft ja gehemmt. Wie passt das zusammen ? Also warum wird dennoch der Unsinn der Co2 reduktion weiter vorangetrieben?


    Oder ist es so, dass die Märkte mittlerweile so gesättigt sind, dass Wachstum nicht mehr geht, und darum unser teurer Staatsapparat, um sich weiter erhalten zu können, über zusätzliche Steuern die Industrie ausbeuten muss ?


    Was dann ja allerdings auch wieder nur ein Schneeballsystem wäre... :pillepalle:

    Ich finde es immer schade, wenn Menschen abgeurteilt werden, nur weil sie bei der AZK sprechen, oder Esoterisch sind.


    Um mal ein Hardcore Beispiel zu nennen: Wenn ein Kinderschänder vernünftige Ansichten über das Geldsystem hat, dann werden seine Aussagen ja nicht dadurch falsch, dass er Kinderschänder ist.


    Überall werden nur die Unterschiede gesucht. Und so machen sich dann die Klugen aufgrund von belanglosen Differenzen gegenseitig fertig.


    Dieses Schubladendenken bringt uns nicht weiter :dash:

    Danke erstmal für die Antworten. Ich hatte jetzt auch vor, mir mal Libertäre Bücher zum Geldsystem zu besorgen. Bis jetzt habe ich Bernd Senf, Andreas Popp, Margrit Kennedy usw. gelesen. Also mehr die Staatsgläubige Fraktion :) (Wobei Popp ja zumindest Regionale Regierungsformen fordert)


    Einen Punkt würde ich gerne nochmal ansprechen:


    Baader und Janich möchten ja den Minimalstaat (innere und äußere Sicherheit). Das heißt also, es gibt kein Sozialsystem. Durch die Industrielisierung macht heute eine Maschine das, was damals 10 Menschen geschafft haben. Die Maschine bedient heute noch einer, 9 sind also arbeitslos. Heute stecken sich der Unternehmer und der überteuerte Staataperat (durch zwangsabgaben) die erwirtschafteten Gewinne ein.


    Wie sollen die 9 in einem freien Markt ohne Umverteilung überleben ?


    Denn aufgrund des Fortschritts muss ja garnicht mehr jeder arbeiten. Heute gehen ja nur noch 2 von 10 Menschen in Deutschland einer wirklichen Arbeit, oder sinnvoller Tätigkeit nach. Der Rest sind Beamte, Rentner, Kinder, Politiker, usw.

    Hallo,


    wie es aussieht, wird der Zins in der PDV größtenteils nicht als Problem gesehen. Und was hier so geschrieben wird, hört sich auch größtenteils logisch an.


    Aber mal angenommen jemand hat 1 Milliarde Euro auf dem Konto. Legt er diese bei einem durchschnittlichen Zinssatz an, hat er nach garnicht so vielen Jahren 2 Milliarden ohne dass er dafür etwas geleistet hat. Und dafür muss dann logischerweise jemand anders arbeiten, ohne dafür entlohnt zu werden. Dem Zins wohnt also die ständige Umverteilung von Fleißig nach Reich inne, wie Andreas Popp das immer sagt.


    Würde die abschaffung des Geldmonopols daran etwas ändern?


    Wenn ja, wie ?


    Danke im Voraus :)