Beiträge von Viktor

    Die Mineralösteuer ist doch sowieso ein fester Betrag, bei Benzin zb 65 Cent da kann der Ölpreis runtergehen wohin er will.
    Nur die Mehrwertsteuer die man noch drauf blecht verringert sich.

    Rich Dad poor Dad habe ich auch im Regal stehen. schon lange her dass ich das gelesen habe, muss ich nochmal drüberfliegen.
    Was hast da noch so rausziehen können oder hast andere favorieten in der Richtung?

    Hab mir gerade Kluge Geldanlage in der Schuldenkrise-Austrian Investing von Christoph Braunschweig und Susanne Kablitz durchgelesen.
    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und mir schon lange so etwas in der Art gewünscht, hatte hier auch schon letztes Jahr das Thema
    Anlegen, investieren, sparen mit der Österreichischen Schule aufgemacht, weil ich eben der Meinung bin dass die ganzen österreicher über sehr viel
    theoretisches Wissen in Sachen VWL verfügen aber in der Praxis gar nichts davon anwenden.



    Mich persönlich hat es ziemlich enttäuscht, es ist mehr eine Sammlung von Artikeln als ein richtiges Buch, das sage nicht ich sondern es steht da tatsächlich drin.
    Ein Großteil geht darum wie schlimm der Sozialstaat ist und immer wieder wird Keynes widerlegt also für jemanden der halbwegs im Thema drin ist absolut nichts neues.
    Dann werden so ziemlich alle Möglichkeiten aufgezählt in die man sein Geld investieren kann, also auch ziemlich obskure Derivate usw, aber von REITs leider kein Wort.
    Diese Aufzählungen sind dann auch noch in einer sehr neutralen Form geschrieben sodass man dann alles halbwegs kennt aber keine Ahnung hat was nun gut ist oder nicht.
    Für unerfahrene Anlager also keine große Hilfe, für erfahrene wohl nicht viel neues und für Leute die sich mit der österreichischen Schule vertraut machen wollen gibt es mit Sicherheit besseres.



    Es werden dann zum Schluss einige allgemein gültige Tipps gegeben wie, etwa "Schulden vermeiden" oder "nicht über seine Verhältnisse leben" aber nach einer vernünftigen Vermögensberatung sucht man in dem Buch meiner Meinung nach leider vergebens.
    Jetzt habe ich mir noch "Österreichische Schule für Anleger" bestellt und kann hier in ein paar Wochen, wenn es gewünscht wird auch was dazu schreiben.

    Frank Meyer im Interview"Ich spare keine Papierschnipsel"
    Geld ist Teufelswerk mit fantastischer, aber auch vernichtender Wirkung. Davon zumindest ist n-tv-Börsenmoderator Frank Meyer überzeugt und hat darüber ein Buch geschrieben: "Meyers Money-Fest". Telebörse.de verrät Meyer, was der Sparer an Stelle von Papiergeld horten kann und warum er kein Experte sein mag.
    Telebörse.de: Herr Meyer, in Ihrem Buch "Money-Fest" verraten Sie, dass Sie es gar nicht mögen, wenn man Sie als Börsenexperten bezeichnet – etwas, das wir hier bei n-tv.de und Telebörse.de zugegebenermaßen oft tun. Wie darf ich Sie denn bezeichnen?
    Frank Meyer: Börsenexperte ist für mich wirklich ein Schimpfwort, weil die meisten "Experten" gar keine sind. Viele Experten sind meines Erachtens bloß moderne Wahrsager, die Hoffnungen, Wünsche und Träume mit geschäftlichen Interessen vermischen. Und dann kommen dabei Ratschläge an andere heraus. Aber Ratschläge sind auch Schläge. Ich bin einfach ein Journalist, kein Experte. Ich habe wahrscheinlich mehr Fragen als Antworten.
    Jetzt stellen Sie aber nicht nur Fragen in Ihrem Buch, sondern beziehen eindeutige Positionen. Beispielsweise beim Thema Euro: Für Sie versucht sich der Euro vergeblich als Klammer unterschiedlichster Länder, der Dollar erhält nur die Bequemlichkeit des amerikanischen Empires und glücklich macht Geld sowieso nicht. Kann es sein, dass Sie kein großer Geldfan sind?


    FIATGELD
    Als Fiatgeld bezeichnet man Objekte ohne inneren, sogenannten intrinsischen Wert, die als Tauschmittel dienen. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, das zum Beispiel als Gold, Silber, Perlen oder Tabak neben dem äußeren Tauschwert auch einen intrinsischen Wert hat. Dieser ist etwa unabhängig von Regierungserlässen, solange damit bezahlt werden darf. Alle großen Währungen, ob Euro, Dollar, Yen oder Pfund, sind Fiatgeld. Sie werden von den Zentralbanken praktisch aus dem Nichts geschaffen.
    Geld ist ja eigentlich nur Mittel zum Zweck. Und unser heutiges Geld ist kein Geld, sondern Kredit. Für mich muss echtes Geld auch einen Wert dahinterstehen haben. Wenn ich Papierschnipsel spare, spare ich wertloses Zeug. Und das funktioniert nur solange die Leute glauben, dass das Geld ist. Ich bin ein Befürworter des gedeckten Geldes, des Warengeldes und nicht des Fiat-Geldes, das aus dem Nichts erschaffen wird. Natürlich bin ich grundsätzlich ein Freund von Geld, es beruhigt schon ein Stückchen. Aber für immer mehr Leute wird es immer schwieriger, an Geld heranzukommen. Wir kennen die Problematik desLohndumpings bei gleichzeitig steigenden Preisen. Geld ist einfach nur ein Tauschmittel, ohne Wertspeicherfunktion. Aber ich bin für später darauf angewiesen, Werte zu speichern. Deshalb bin ich ein Befürworter des richtigen Geldes, nicht des Kreditgeldes.
    Ist das der Grund, dass Sie Gold gut leiden können? Also wieder zurück zum Goldstandard? Oder sollen wir alle Goldmünzen mit uns rumtragen? Das wirkt zwar antibakteriell, wie Sie schreiben, aber ist doch unpraktisch im täglichen Gebrauch.
    Ist aber werthaltiger. Ich bin kein Befürworter vom Goldstandard per se. Ein Goldstandard verhindert aber eine grenzenlose Ausweitung der Geldmenge. Dadurch werden Überschuldungskrisen wie in Europa oder Gelddruckorgien wie in den USA verhindert. Denn letztendlich wachsen die Schuldenberge immer weiter. Weil bei unserem heutigem Geld das Guthaben der einen die Schulden der anderen sind. Doch da wird es eines Tages zur Bereinigung kommen. Und ich habe die große Sorge, dass ich und meine Freunde und Bekannte das noch erleben und die Folgen tragen müssen. Wenn ich mein Geld in diesen Papierschnipseln speichere, könnte ich dann nämlich feststellen, dass diese Schnipsel als das erkannt werden, was sie wirklich sind, nämlich wertlos. Ich nutze Gold nur als Mittel zum Zweck.
    Da stecken ja zwei Gedanken drin. Einmal die Diskussion um die Begrenzung oder Ausweitung der Geldmenge. Und zweitens die Rolle der Notenbanken dabei. Da versucht sich ja gerade eine junge, neue Währung daraus zu befreien. Bei den Bitcoins ist zwar die Geldmenge begrenzt, die Kursentwicklung ist dennoch verrückt. Wohin soll das führen?


    [Blockierte Grafik: http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/crop9510741/1349564395-cImg_3_4-w282/Frank-Meyer.jpg]Seit 2006 kommentiert Frank Meyer für die Telebörse das Börsengeschehen auf dem Frankfurter Parkett. Auf seinen Blogs www.rottmeyer.de und www.metallwoche.de schreibt er über den alltäglichen Wahn und Sinn an den Finanzmärkten.Bitcoins sind kein Geld. Dieses Geld hat keinen inneren Wert. Der Bitcoin ist nur durch den Bitcoin gedeckt und er funktioniert nur, solange die Geldströme aus dem Papiergeldsystem in den Bitcoin und seine Derivate wandern – das ist natürlich auch eine Sache des Vertrauens. Es zeigt aber gleichzeitig, dass es nicht nur Spekulation gibt, sondern auch den Wunsch, Geld außerhalb des Finanzsystems zu haben. Denn in Zypern haben wir gesehen, dass das Geld relativ schnell weg sein kann. Mittlerweile sind gesetzliche Grundlagen geschaffen worden, um Guthaben im Falle eines "Bail-Ins" wegnehmen zu können. Vielleicht sind Bitcoins aber nur die Gewöhnung der Menschen daran, dass Geld künftig nur noch digital unterwegs sein wird. Aber wenn man das Bargeld abschaffen würde, wäre das gleichzeitig das Ende der Freiheit. Bargeld ist gedruckte Freiheit.
    Das Ende der Freiheit?
    Mir bereitet es große Sorgen, dass man in einzelnen Ländern mehr oder weniger versucht, das Bargeld abzuschaffen. Wenn das anonyme Zahlen im Laden, im Geschäftsverkehr, im Konsum, im Tausch mit anderen, in kontrollierbare und sanktionierbare Kanäle gelenkt wird, kann jeder nachvollziehen, wie die Geldströme laufen. Das mag für Überwacher ganz komfortabel sein, aber es ist dann im Grunde auch denkbar, dass Menschen mit Kontosperrungen oder ähnlichem sanktioniert werden können.
    Noch einmal zurück zu den Notenbanken. Die Europäische Zentralbank betont fortlaufend die Geldstabilität. Sie mögen das den Notenbankern aber nicht richtig abnehmen, oder?
    Offiziell gibt es überhaupt keine Inflation, ich aber spüre etwas anderes. Das geht vielen Leuten nicht anders. Die Diskrepanz zwischen dem Schein, den offiziellen Statistiken, und dem Sein des öffentlichen Lebens, ist größer geworden. Letztlich ist es auch eine Frage der Definition. Eine Inflation ist nicht mehr und nicht weniger als das Aufblähen der Geldmenge, inflare auf Latein. Und wenn eine Geldmenge aufgebläht wird, hat das Folgen und die sehen wir momentan an den Börsen. Aktienkurse steigen, Immobilienpreise steigen – das ist auch Inflation. Und früher oder später, wenn dieses Geld aus dieser Zirkulation in die Realität kommt, dann geht das relativ schnell.
    Aber was ist mit dem Deflationsgespenst, das derzeit nicht nur von EZB-Chef Mario Draghi beschworen wird?
    Natürlich ist das Deflationsgespenst da, weil die Schuldenberge sich ausbuchen wollen. Aber es ist doch ganz einfach: Man weitet die Geldmenge unendlich aus und sagt, man hat keine Inflation, sondern will die Wirtschaft ankurbeln. Das ist natürlich Unsinn, man will bloß das Geldsystem aufrecht erhalten. Das wird sich aber früher oder später ob seiner schieren Größe einfach abwickeln. Notenbanken sind keine Währungshüter, sondern Währungsmanipulateure, Geldzauberer.
    Warum fällt es eigentlich so vielen Leuten so schwer, über Geldanlage nachzudenken?


    [Blockierte Grafik: http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/crop11956806/0809563840-cImg_3_4-w282/Moneyfest-wiley1.jpg]Wiley-VCH Verlag, 240 Seiten, 19,99 EuroWir leben tatsächlich in einer Zeit des finanziellen Analphabetismus. Weil es funktioniert, wie es funktioniert, denken die Leute nicht mehr darüber nach. Aber sie werden sich damit beschäftigen, wenn sie die Folgen dieser Geldpolitik, dieses Geldsystems am eigenen Leib zu spüren bekommen. Es gibt bereits immer mehr Leute, die sich fragen, warum ist denn das jetzt so? Dementsprechend hat in den vergangenen Jahren die Beschäftigung mit dem Thema deutlich zugenommen. Es gibt aber viel einfachere Themen, mit denen man sich beschäftigen kann. Mit dem Alltag und der Arbeit, dieser Aufgabe, das ganze Geld zu verdienen, ist man ja auch gut beschäftigt. Dazu kommt noch die Leichtigkeit des Konsums und der medialen Ablenkung. Es ist einfacher, sich mit Einfachem zu beschäftigen, als mit komplizierten Zusammenhängen. Das ist einfach ein gesellschaftlicher Trend.
    Aber wenn sich jemand vornimmt, sich mehr um diese Themen zu kümmern: Was kann der fleißige Sparer denn in dieser entfesselten Finanzwelt tun?
    Man muss sich entscheiden, ob man auf der Seite der Guthaben oder auf der Seite der Schulden stehen möchte. Und auf der Schuldenseite lebt es sich nicht so angenehm. Ständig Druck zu haben, um alleine das Geld für den Zins aufzubringen, um dann, wenn etwas schiefgeht, die eigentlichen Schulden nicht zurückzahlen zu können, ist nicht schön.
    Und auf der Guthabenseite?
    Wenn man auf der Seite der Guthaben steht, dann sollte man - bevor man über das Investieren nachdenkt – dafür sorgen, dass man weniger ausgibt als einnimmt. Die kleine private Bilanz sollte positiv sein. Und dann kann man die Überschüsse sparen. Da bietet sich je nach Menge der Geldeinheiten an, eine Immobilie zu kaufen, Gold zu kaufen, oder für kleineres Geld Silber zu kaufen, Aktien. Aber eines sollte man nicht tun: Geldversprechen, sprich Anleihen, Staatsanleihen, kaufen. Damit borgt man dem Staat Geld. Und das will ich nicht, weil ich nicht weiß, ob er es später zurückzahlen kann oder es zu einem Schuldenschnitt kommt, wie in Griechenland zum Beispiel. Das war nur der Auftakt für andere Schuldenerlässe.
    Also Gold, Silber, Immobilien – so einfach ist das?
    Man muss grundsätzlich zusehen, dass man seine Geldeinheiten beim Investieren gegen etwas anderes tauscht. Die große Frage ist: Gegen was tausche ich meine Geldeinheiten? Sind es Aktien, Immobilien, Edelmetalle? Manche mögen Kunst, Rotwein, Diamanten oder sammeln Briefmarken. Damit kenne ich mich allerdings nicht so aus. Das wertbeständigste seit 5000 Jahren sind Edelmetalle. Das ist Geld außerhalb dieses verrückten Finanzsystems. Für den Fall, dass es zum Crash kommt, ist das Gold noch da. Ich favorisiere Gold, ich favorisiere Aktien, aber nicht Finanzmüll, sondern schon die großen Unternehmen, die die Krisen überleben können. Und wenn man genug Geld hat, kann man auch Immobilien kaufen. Aber ich würde diese Immobilie nicht finanzieren, denn dann habe ich schon wieder für 20 Jahre meine Schuldenkette am Bein. Das ist kein angenehmes Leben, die Sorge zu haben, dass man einen Job hat, um diese Immobilie abzubezahlen. Es gibt keine Planungssicherheit wie früher und dann kann man das Pech haben, dass der Job weg ist und das Haus der Bank gehört, weil ich es nicht mehr finanzieren kann.
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    </aside>Ein besonders originelles Kapitel in Ihrem Buch beinhaltet den kritisch-satirische Blick auf das Geschehen an der Börse. Auf dem Börsenbalkon stehen Sie aber schon gerne, oder?
    Ja. Börse ist für mich das Spannendste, was ich mir beruflich habe vorstellen können und was ich jetzt lebe. Dort kommt alles zusammen. Die Klugen und die Dummen. Die Hasardeure und Spekulanten. Die Experten und die Marktschreier. Ich beobachte hier ein Konzentrat von dem, was man draußen in der Welt auch erlebt, nur auf engem Raum. Man sieht die Geldflüsse, die Meinungsströmungen. Interventionen, Manipulationen. Man erlebt die Gefühle der Anleger und deren großen Wünsche und Hoffnungen. Aber letztendlich kriegt man an der Börse nicht das, was man sich wünscht, sondern das, was man verdient! Und das ist ein riesengroßes Spektakel. Weil nämlich hier Geld, Politik und Wirtschaft und Meinungen zusammenkommen. Wie eine Theateraufführung.
    Wer sollte Ihr Buch lesen und warum?
    Alle, die sich erschrecken wollen. Alle, die spüren, dass irgendwas nicht stimmt. Die nicht das glauben, was ihnen die Politiker, Experten und Medien täglich anbieten. Alle, denen Handeln wichtiger ist, als behandelt zu werden. Diejenigen, die ihre Überlegungen und Gedanken, die sie sich selber machen sollten, noch nicht outgesourct haben an andere. Diejenigen, die sich selber um ihr Geld kümmern wollen, statt es von anderen gegen Gebühr verwalten und verbrennen zu lassen. Und diejenigen, die ein kompliziertes Thema mit dem Türöffner des Spaßes ein bisschen einfacher verstehen wollen. Das war aber eine Lobhudelei jetzt!
    Man muss also auch verkaufen können?
    Ich habe noch nie gut verkaufen können. Aber einen habe ich noch: Diejenigen, die gegenüber allem noch nicht so abgestumpft sind.

    http://upload.wikimedia.org/wi…U.S._MZM_money_supply.png
    http://commons.wikimedia.org/w…ozone_M3_money_supply.png



    Ich weiß jetzt nicht genau wie du auf 1891 kommst, das richtige Geld drucken begann ja erst 1971.
    Wenn ich jetzt den US chart so ansehe, 1971 kommt in etwa ein Wert von 500, jetzt sind es 11000, wenn man noch weiter zurück geht, dann kommt man vielleicht in etwa auf den Faktor 60 den du berechnet hast.
    Mir erscheint es eigentlich nach den ganzen Rechnen so also würde der Markt doch ziemlich effizient den Goldpreis anpassen.

    Musste jetzt nochmal Rothbard rauskramen um die genauen Daten rauszusuchen.
    Der Dollar war währen des 19 Jahrhunderts als 1/20 Goldunze definiert.
    1934 sieht man in dem Chart die Abwertung auf 1/35 Goldunze.
    1971 hast du ja geschrieben wurde die Deckung komplett aufgehoben.


    Der Chart sagt aus was passiert wäre wenn man einen Dollar der damaligen Kaufkraft in die verschiedenen Assetklassen investiert hätte.
    Ebenso ist die Grafik inflationsbereinigt, ich stelle hier mal den chart der nominalen Preise rein.


    Wenn man die 14$ Goldpreis mal 20 =280 nimmt erhält man den Wert einer Goldunze im Jahre 2001.
    http://commons.wikimedia.org/w…price_of_gold_07-2011.svg



    Kleine korrektur zu den Aktien es sind 600000$, ist leider missverständlich da bei den amis Punkt und Komma genau andersrum verwendet werden wie bei uns

    Wenn ich nochmal auf den letzten von mir eingestellten chart verweisen darf.
    Der zeigt eigentlich an das Gold in den letzten 200 Jahren eigentlich nie unter und nur einmal überbewertet war und ansonsten immer ziemlich konstant die inflation ausgeglichen hat.
    Der Chart endet 2001, seit dem ist die Geldmenge ziemlich stark angestiegen, der Goldpreis allerdings auch, also was denkt ihr?
    Ist diese Statistik schon die ganze Zeit falsch gewesen oder gibt es andere Gründe um der Meinung zu sein das Edelmetalle überbewertet sind?

    forum.parteidervernunft.de/index.php?attachment/420/


    Sehr interessant, aus dem selben Buch wie der vorherige Chart, da sieht man ganz gut dass, das richtige Geld Gold ist und praktisch über die ganze Zeit exakt die inflation ausgeglichen hat.
    Ob der Bitcoin diese Funktion genauso gut erfüllen kann, da wage ich keine Prognose, wenn das alles so zutrifft was die Janich und co so versprechen scheint es ja eine tolle Sache zu sein.
    Festverzinsliche Geschichten haben fast nichts gebracht, wenn man noch die Steuern mit einrechnet wäre das Ergebnis sogar negativ, da scheint mir das Risiko eines Zypern zu groß zu sein um solch Magere Renditen zu akzeptieren.
    Aktien scheinen die einzige Anlageform zu sein bei denen man nach der Inflation überhaupt mit einer nennenswerten Rendite rechnen kann wobei Immobilien hier nicht aufgeführt sind und ein vergleich sehr interessant wäre.

    Also zum Thema behinderte Menschen, die PDV fordert doch das ein Kind von Geburt an versichert ist. Damit sollte meinen Verständnis nach, so etwas auch abgedeckt sein oder nicht?
    Und wenn man heutzutage einen Arbeitsunfall und damit eine Behinderung erleidet springt ja auch die Berufsgenossenschaft ein, in einem Libertären System muss es ja kein einheitliches Zwangssystem sein aber es heisst ja nicht das man sich nicht selber versichern kann.

    @ Freigeist auf solche Trends zu setzten scheint im nachhinein weit aus einfacher als es tatsächlich der Fall ist.
    Hayek ja schon was in der Richtung gesagt. Zitat aus "Thatchers konservative Revolution":
    Die gesellschaftliche Entwicklung ist zwar das Ergebnis menschlichen Handelns, aber nicht menschlichen Planens und somit weder vorhersehbar noch lenkbar.
    Exakt das selbe scheint auch auf das Investieren am Aktienmarkt zu zutreffen.
    Darauf basiert auch die Theorie der effizienten Märkte. http://de.wikipedia.org/wiki/Effizienzmarkthypothese
    Die im Grunde aussagt das sich für den normalen Anleger nicht lohnt großartig über Investments nachzudenken sondern es besser ist sich einfach auf den Markt zu verlassen.
    Man soll lieber regelmäßig in kleinen summen, möglichst breit gestreut anlegen und sollte sich mit der langfrstigen Rendite (nach inflation) von ca 6-7 p.a von Aktien zufrieden zu geben.

    Mir ging es hauptsächlich um das wirklich langfristige sparen zb für ein Haus, oder für die Altersvorsorge.


    Ben Franklin hat ja schon gesagt: Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.


    Und für Sokrates waren Sparsamkeit und Genügsamkeit wichtige Tugenden.


    Wenn man dann etwas Geld über hat, erscheinen mir Aktien als die beste Anlageform.
    Die sind ja ziemlich immun gegen Inflation da die Unternehmen ihre Preise mit dem Wertverfall des Geldes anheben.
    Man kann auch schon mit kleinen Summen über Etfs breit diversifiziert ansparen.


    "Aktien? -> Staatliche Eingriffe können auch solide Unternehmen zerstören und unsolide "attraktiv" machen, durch Subventionen. "


    Wozu diese Eingriffe führen können sieht man ja in der Solarbranche oder bei den Versorgern.
    Deshalb erscheint es mir ratsam nur in Unternehmen zu investieren wo sich die Staaten in der Regel raushalten also Konsumgüter wie Klopapier, Waschpulver, Deos, Klamotten usw.
    Hier scheinen noch die freiesten Märkte zu existieren.
    Wie seht ihr das?

    Laut der Ing Diba ist jeder zweite deutsche ohne finanzielle Bildung. https://www.ing-diba.de/ueber-uns/wissenswert/finanzbildung/
    Autoren wie Roland Baader behandeln in der Regel ja auch nur Volkswirtschaftliche Aspekte und bieten nur wenige Hinweise für den Ottonormalverbrauchen
    wie er beim Sparen am besten vorgehen sollte.


    Gold wird natürlich in diesem Zusammenhang immer genannt. Wenn man den historischen Charts aber glauben schenken kann erfüllt es seine Rolle als Inflationsabsicherung sehr gut aber reale Vermögenszuwächse sollte man sich dadurch nicht erhoffen.
    Staatsanleihen und staatlich subventionierte Anlagevehikel dürften für Österreicher ja eigentlich nicht in Frage kommen.
    Und bei Aktien gibt es mehr Strategien als Sterne am Himmel.


    Also was denkt ihr ist aus Sicht der Austrians die erfolgsversprechendste Strategie beim langfristigen Vermögensaufbau?