Beiträge von nichess

    Der Staat hat das Geldmonopol und über die Zentralbank die Möglichkeit, den Geldzufluss zu steuern. Aber warum vergibt der Staat dann überhaupt Staatsanleihen ? Und warum muss er sich Geld an den Finanzmärkten leihen ? Warum leihen sich Staaten bei Geschäftsbanken Geld ?


    Danke

    Dieses Buch von Niall Ferguson "Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte" geht dem sehr gut auf den Grund - zumindest Historisch. Angefangen hat das wohl mit der Finanzierung von Kriegen - Staaten haben Kriegsanleihen herausgebracht. So hat sich dann auch in Amerika der Krieg zwischen Nord und Süd auf Grund der Finanzierung entsprechend entschieden.



    Warum sie es heute noch tun? Angebot und Nachfrage!


    Der Bürger legt sein Geld als Altersicherung an, diese Versicherung möchte das Geld krisensicher anlegen, also kauft die Rentenversicherung Staatsanleihen mit AAA Rating.



    Weil der Bürger sich nicht selber um seine Finanzen kümmert, er ein starkes Sicherheitsbedürfnis hat, vergibt der Staat Staatanleihen. ;-)

    Es gibt Möglichkeiten dieser Erpressung zu entgehen:


    Als erstes müsste der offene Strafvollzug (Meldegesetz) umgangen werden - wie Nicolas Berggrün, der hat auch keinen Wohnsitz - warum wohl.


    Das bedeutet aber, dass man ein Leben als Angestellter wohl aufgeben muss. Aber hey, das wäre doch ein spannendes Lebensziel - sein eigener Herr sein :-)


    Einer nicht weiter quantivizierbaren Arbeit nachzugehen ist auch nicht schlecht, z.B. Berater (Siehe Berater Honorare der Politiker ;-))


    Oder einer Arbeit nachgehen, die online funktioniert. Siehe Amazon, offiziell machen die gar keine Geschäffte in D - hier haben die bloß Lager- Firmensitz ist eine Steuer Oase.


    Wenn nun alle Ihr Kapital abziehen von D, dann wird es mit der Erpressung nicht mehr so klappen - siehe Frankreich:


    http://www.derwesten.de/panora…ssen-wurde-id7444781.html



    Welche Möglichkeiten gibt es noch?


    Grüße


    Wenn ihr nach Zahlen, Statistiken und Daten zur Wirtschaft, ob Deutschland, Europa oder die Welt sucht, aus welchen Quellen schöpft ihr euer Datenmaterial?
    Kann man den Zahlen und Statistiken der Bundesbank und des Bundesamtes für Statisik trauen?


    Wenn die Ihre Methoden und Datengrundlage offen legen schon.


    Oft werden aber die Statistiken politisch ausgeschlachtet - jede Partei versucht dann die Deutungshoheit zu erlangen ;-).


    Wie solche Statistiken verzerrt werden kann man sehr gut an der Lohnunterschied Debatte zwischen Mann und Frau erkennen. Das Bundesamt für Statisik ist garnicht zu dem Schluß gekommen wie ihn die Presse und die Politik verkündet.



    "Bezogen auf den für 2006 veröffentlichten Gender Pay Gap lag der um
    den Einfluss dieser Merkmale statistisch bereinigte Verdienstunterschied
    bei rund 8%. Dies bedeutet, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation
    und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer
    verdienten. Dieser Wert stellt insofern eine Obergrenze dar, als
    einige weitere Faktoren, die zur Erklärung des Verdienstunterschieds
    beitragen könnten, in der Analyse nicht berücksichtigt werden konnten,
    da die entsprechenden Angaben nicht vorlagen.
    "


    Hier die Quelle:


    https://www.destatis.de/DE/Pre…2010/10/PD10_384_621.html

    Hallo,
    jetzt will ich auch meinen Senf dazu geben ;-)

    http://www.mises.org/daily/661…-of-the-Austrian-Investor


    Glaubt Ihr so etwas findet ihr in einer deutschen Zeitung/Zeitschrift?

    Vor allem dieses hat mir an dem Artikel gefallen:


    "The title refers to the paradoxical Chinese philosophy of Daoism. In
    this philosophy, in order to achieve your goal you must do the opposite,
    or Shi. For example: “turn right in order to go left.” "


    In diesem Sinne habe ich es aufgegeben mich über ein komplexes Wirtschaftsystem und Geldsystem aufzuregen auch die Marktmanipulationen regen mich nicht mehr auf. Ich mache genau das Gegenteil, ich tauche in den Markt ein und versuche mein economisches Analphabetentum zu minimieren indem ich mein Geld pro aktiv manage.


    Ich nutzte diese ganzen Schwächen verfehlter Geldpolitik und Wirtschaftspolitik um einen Gewinn zu erzielen


    Es ist doch heute so leicht per Mausklick sein Geld in eine andere Währung umzuwandeln. Wenn also ein Staat mist baut - wechsel ich mein Geld in eine Wirtschaft die besser wirtschaftet.


    Hier wird immer nur von Aktien oder Gold als Alternative geredet - Forex ist der Markt dem sich jeder Staat früher oder später beugen muss. Deswegen wird der Spekulant ja so verteufelt - auch die Banken funktionieren hier als Gatekeeper, denn sie wollen ihre Macht nicht teilen.


    Wie gesagt, es macht schon Sinn, das gerade hier in Deutschland, wo die Politik so sehr mit den Banken vernetzt ist, nur ca. 3% der Bürger mit Wertpapieren handeln :-)


    Der Spekulant hat die Macht!


    Wollen wir dieses Feld den Banken überlassen?


    Beste Grüße
    Ein Arnarcho-Kapitalist Daoist :-)