Beiträge von Marc Bettinger

    „Schneechaos im Oktober? „Blasphemie!“ kreischen die Anhänger der Klimareligion hysterisch und treten – mit Flip Flops und kurzer Hose bekleidet - im Wahn den liebevoll erstellten Schneemann der Nachbarfamilie kaputt. Nach einem Tequila Sunrise werden wutschnaubend im Internet Beiträge verfasst und Leserbriefe abgefeuert, in denen darauf hingewiesen wird, dass Wetter nicht Klima sei, und die Temperaturen im Oktober auf jeden Fall 10 Grad wärmer als sonst ausgefallen sind und es sich hierbei keinesfalls um eine Widerlegung der Klimareligion handeln würde. Im Gegenteil: Zuerst würde es kälter werden, bevor es richtig warm werden würde – dies sei doch logisch! Nach diesem harten Tagwerk legt man sich schnupfengeplagt ins Bett und betet noch ein „Al Gore Unser“ bevor fiebrige Träume von Frosch Claudia, die sich in eine grüne Prinzessin verwandelt, auf einen warten.“


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    Als Deutscher der seit über 5 Jahren in Zürich lebt, denke ich, kann ich die Frage sehr gut beantworten. Unsere politischen Eliten, die sich von den Mitteparteien bis nach links ziehen, wollten ja während der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren einen möglichst schnellen EWR bzw EG/EU-Beitritt. Nur mit Müh und Not und Dank fulminanten Einsatz der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) unter Christoph Blocher, konnte der Beitritt durch eine Volksabstimmung verhindert werden. Im Nachhinein wurden aber viele sogenannte „bilaterale Verträge“ abgeschlossen, welche auch des Öfteren eine Übernahme von EU recht vorsehen – wie hier mit dem Glühbirnenverbot. Es ist richtig, dass so, Stück für Stück, schon recht viel der Schweizer Souveränität verloren ging. Dies gilt unter anderem jetzt auch für das Bankgeheimnis, welches langsam löcherig wie ein Schweizer Käse geworden ist. Oder die Anbindung des Schweizer Franken an den Euro. Oder der Verkauf grosser Teile der Schweizer Goldreserven. Die ganz guten Jahre sind also vorbei, die „alte Schweiz“ gibt es in der Form nicht mehr. Auf der anderen Seite sind immer noch viele Elemente der direkten Demokratie intakt. Es gelingt immer wieder aberwitzige politische Beschlüsse über Volksabstimmungen zu verhindern bzw. Gesetzesinitiativen über Volksabstimmungen zu beschliessen. Der politisch-mediale Komplex, den es hier genauso gibt wie in Deutschland, hat bisher noch kein wirksames Mittel gegen dies gefunden. Dies zeichnet die Schweiz immer noch aus. Und hier ist die Schweiz ein würdiges Vorbild für andere Länder! Nicht vergessen: Viel was in der Schweiz schief läuft hat nicht mit der Schweizer Verfassung bzw. der Partizipation der Bürger zu tun sondern mit dem Unvermögen, bos. bzw. „Bilderberghaftigkeit“ des politisch-medialen Komplexes, mit vielen Köpfen darin die von einer „gendergerechten Neuen Weltordnung“ träumen und eine souveräne Schweiz als Hindernis dabei ansehen, dieses Ziel dabei zu erreichen.

    Hallo Shuya,


    noch ein paar Worte zum Vertrag von Versailles: Ja, dieser Vertrag hat Hitler ermöglicht und den Grundstein für den Zweiten Weltkrieg gelegt. Allerdings fiel er auch deswegen so hart aus, da das Deutsche Reich nach dem gewonnen Krieg gegen Frankreich 1871 Elsass und Lothringen annektierte und sich enorm hohe Reparationen in Höhe von 5 Milliarden Goldfranken zahlen liess. Die Franzosen wollten ihre Rache nehmen. Wäre es nach den USA gegangen wäre der Vertrag wohl deutlich milder ausgefallen. Wie bei allem darf man das grosse Ganze nicht aus dem Augen lassen und Ursache-Wirkungsketten, wo wir beim Geldsystem angelangt sind. Ich bin davon überzeugt, dass die politischen Eliten mindestens den Wissenstand zum Geldsystem haben, welche wir in der PDV vertreten bzw. Austrian Economics. Ich unterstelle ihnen keine grundsätzliche Bösartigkeit, sie sind im Laufe der Jahre über die Zentralbanksysteme in das jetzige Geldsystem „hineingeschlittert“ und haben bis jetzt von den Früchten des ungedeckten Papiergelds ebenfalls profitiert. Ein Wohlfahrstaaten westlicher Prägung waren zum Grossteil nur dem Geld aus dem Nichts, dem Fiat-Money zu verdanken. Die Hochfinanz konnte sich durch das Papiergeldsystem weiter bereichern. Also eine Symbiose aus Politik und Hochfinanz (falls noch nicht gelesen, empfehle ich Dir das Buch „Das Kapitalismuskomplott“ von Oliver Janich).
    Die jetzigen Aktionen der Politik sind zwar langfristig Kontraproduktiv und verstärken den Zusammenbruch nur, können aber kurzfristig noch einen gewissen Zeitgewinn erzielen. Und langfristig sind wir bekanntlich alle Tod nach Keynes. Politiker denken in Legislaturperioden und hoffen evtl, den „Schwarzen Peter“ an ihren Nachfolger weitergeben zu können. Zudem gibt es natürlich vielfältige Verflechtungen zwischen Politik und Hochfinanz (Bilderberger, CFR, Bohemian Grove usw.) was dafür sorgt, dass die Politik prinzipiell stets in Sinne der Hochfinanz agiert. Und die hat aktuell das Interesse mit möglichst viel deutschem Steuergeld das Euro-System noch eine Zeit lang am Leben zu halten, da der Fallout auch sie teilweise trifft. Wenn Deutschland dann endgültig ruiniert ist, darf dann das Euro-System platzen und eine wie auch immer lautende Währungsreform kommen; sofern die Gesellschaft stark genug ist dieses Ereignis zu überstehen.


    Gruss Marc


    PS: Wer jetzt kein physisches Silber und gewisse Lebensmittelvorräte hat, ist selbst schuld.