Beiträge von olle Ingi

    Gäbe es eine gedeckte eCoin-Variante (wie auch immer das aussehen würde) wäre das anders.

    Ich schätze das schließt sich gegenseitig aus. Wenn es gedeckt wäre, könnte man sich den all den Computer-Humbug sparen.
    Dann merkt sich statt des Gesamt-Systems der Geld-Verwalter den aktuellen Besitzer (gern auch anonym).
    Man vertraut dem Verwalter oder auch dem Safe-Hersteller, nicht den Mathematikern.
    Dann kostet die Lagerung statt Mining etc, dann ist es aber auch konfiszierbar.
    Und es fehlt der coole Geilomatik-Faktor :dance:

    Was ich hier überlesen zu haben scheine, ist eine Unterscheidung der Montagsdemonstrierer.
    Völlig ohne Anspruch auf Richtigkeit oder gar Vollständigkeit schlage ich mal z.B. zunächst vor eine Unterscheidung in Organisierer und Laufkundschaft, sowie

    • überzeugte Kollektivisten, so ne Art 1.Wochentags-Adventisten mit Hang zur Bekehrung
    • kritische Fragesteller, die mangels besserer Quellen noch bei den Kollektivisten mitschwimmen
    • Selbstdarsteller, Hauptsache Demo !!!
    • V-Leute?

    Wenn es neben dem halben Promille deutscher Libertärer überhaupt noch aktuelles Potential frei denkender Menschen gibt,
    dann sind die mit großer Wahrscheinlichkeit noch auf dem Stand von Thomas oder mir VOR der Bekanntschaft mit dem Libertarismus, s.o. Punkt 2.
    Freigeist hat Recht, dass diese Leute noch von Gselligen Zeitgeistlichen gekapert sind, sie sind deswegen aber nicht zwangsläufig auf ewig Deppen,
    auch wenn sie noch ihre Zeit mit kollektivistsischen Lösungsversuchen kollektivistischer Probleme verschwenden.
    Leider kommt man hier kaum an ihnen vorbei, während man bei den Amis zuerst auf "End the FED" stoßen wird, stolpert man hier zuerst über das praktische Gegenteil davon, die noch durchgreifendere Verstaatlichung des Geldsystems wie bei der Monetative oder den Schwundgeldlern.

    Zitat

    Der Satz ist quasi eine Ausrede für "Ich kann ja nichts dafür dass ich
    Scheisse rede" und will darüber hinwegtäuschen, dass wir uns selbst
    verbessern können oder selbst Fehler machen.

    Nein Poltergeist, er war eine tiefe Verneigung vor Deiner Allwissenheit. In diesem Sinne überlasse ich Dir damit die Bühne für den abschließenden totalen Verriss, viel Spaß noch beim Auskotzen.

    Was soll daran cool sein wenn die Leute trotzdem immer noch keine richtige Bildung haben? Was haben die schon gemacht außer sich Zeugs anzuschauen wie Goldschmied Fabian oder Zeitgeist? Ich will von dieser Verschwörungstheoretiker Scheisse nichts mehr wissen.

    Nicht jeder ist mit Deinem überlegenen Durchblick auf die Welt gekommen. Manch einer fängt später an Fragen zu stellen, und manch einer braucht länger, um wirkliche Antworten zu finden. Gerade in den letzten Monaten scheinen eine Unmenge Leute aus der Mainstream-Matrix ausbrechen zu wollen. Die geraten fast zwangsläufig zuerst mal an die Gesell-Fabian-Popp-Verschwörungs-Fraktion, weil diese Fraktion mit ihren Analysen der Probleme präsenter ist. Leider verschwendet man dann seine Zeit auch mit deren vermeintlichen und planwirtschaftlichen "Lösungen".
    Es wäre echt schade, wenn sich die paar, die sich glücklicherweise hierher verirren, von Arroganz und Fäkalsprache abgestoßen, wieder Richtung Wissensmanufaktur - Plan B aufmachen. Man kann sich noch so schlau dünken, aber was deutsche Libertäre zur Zeit als Einziges mit traumwandlerischer Sicherheit beherrschen, ist die Selbstzerfleischung jeglicher Gruppierung.

    Ich pack das mal hier rein, weil es eigentlich um die Ukraine geht, aber eigentlich ist das Thema allgemeiner...


    Ein üblicherweise entweder nerdiges oder triefend rotgrünes Medium bringt, wenn man genau sucht, ab und zu auch mal etwas Vernünftiges :search:
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41507/1.html
    "Die Leitmedien verlieren in der Russland-Berichterstattung den
    Kontakt zur Bevölkerung - und wundern sich nun darüber. Was steckt
    hinter dem seltsamen Bruch mit dem eigenen Publikum?"


    Das scheint mir aus zwei Gründen interessant:
    - Es scheint einen Umschwung gegeben zu haben, die Masse glaubt den Massenmedien nichts mehr unbesehen
    - Manche Presstitutes wundern sich darüber, sind die durchtriebener als erwartet oder noch hirngewaschener als die Leser?



    An der Stelle hatte ich übrigens letztens schon unerhörtes gefunden:
    http://www.heise.de/tp/autor/wolfgangjkoschnick/default.html
    u.a.
    Der Staat als Selbstbedienungsladen der Politik
    Die entwickelten Demokratien der Welt stehen am Abgrund
    Der Preis der repräsentativen Demokratie: Staatsschulden ohne Ende
    Der demokratische Staat ist ein macht- und geldgieriges Monstrum

    Schauen Sie sich das Video an und Sie sehen, dieser Mann greift die PdV nicht durch erklär und widerlegbaren Weise an. Das ist eben schlicht und einfach nicht möglich. Sondern bezieht sich auf etwas "Höheres", das man nicht mit dem Verstand erreichen kann. Was einem aber anleitet das Richtige zu tun. Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, aber so läuft nun mal die Argumentation. Irgendwer ist auf irgendeine Weise "besser" als jemand anders -> man "muß" auf diesen Menschen hören.

    Ich hatte da auch etwas Spannendes erwartet, als ich vor einiger Zeit auf dieses Video stieß. Das Kerlchen Reschke ist ja an sich ganz intellligent, und würde mit seinen Ansichten auch perfekt in die PDV passen. Aber aus irgendeinem Grund wirft er schon seit ewigen Zeiten der PDV ihre Rationalität vor, hat sogar mal versucht, eine Art bürgernahen PDV-Ersatz zu gründen (Das Scheitern der Gründung erklärt mir seinen Hass). Vielleicht hat er sogar Recht, dass man die Massen schwer bis nicht über rationale Gründe erreicht. Aber die Schlussfolgerung, dass man mangelnde Bereitschaft oder Fähigkeit zu denken durch Abschalten des Denkens umgeht, ist Schwachsinn.


    Nun wir können bei den Etatisten einen Beweggrund sicher konstatieren. Sie wollen herrschen und andere sollen dafür bezahlen. Also muß man sich und seien Arbeit erhöhen und andere "runter " machen. Hier in D gibt es dafür einen unschlagbaren Verbündeten, den offenkundigen Neid der meisten Deutschen. Die Etatisten wissen darum und bedienen sich diese Gefühls.

    Interessant, dass Du den Kleinkrieg unter den Libertären wie in dem Video und die Selbsterhöhung der Etatisten in einen Topf wirfst. Vielleicht sind auch anscheinend rationale Menschen derartig tief etatistisch geprägt oder gar genetisch veranlagt, dass die Indoktrinationen oder Instinkte oft überwiegen. Übrig bleibt dieses Gutmenschen-Gesabbel, dass man nicht hinterfragen darf oder gar kann. Und ja, das Gemeinsame ist das Ablehnen des Rationalen und sich einzureden etwas Besseres zu sein.


    Ich bin gerade auf ein sehr interessantes Video gestoßen, das ursprünglich wohl von Stefan Molyneux stammt. Bin bei ihm wegen seiner Guru Allüren ziemlich skeptisch, aber die Argumentation in dem Video ist zumindest sehr interessant
    Die Bombe im Gehirn 4/4 - Ätiologie des Glaubens
    Kurz gesagt sieht er darin 2 Gründe für das Ablehnen eigentlich offensichtlicher Dinge

    • Ausschalten des rationalen Denkens durch Angst, in dem Fall überwiegt der Instinkt
    • Falsche Prägung in der Kindheit (Misshandlungen, Machtstrukturen etc)

    besonders 1. war für mich neu und interessant, obwohl ich natürlich die ganzen Forschungsergebnisse nicht verifizieren kann. Es scheint aber ganz plausibel.
    Das erklärt für mich eigentlich ganz gut dieses Ausweichen der meisten Leute, wenn man ihnen offensichtlichen Fakten veranschaulicht. Man wundert sich dann immer, warum das nicht Neugierde, sondern Ablehnung erzeugt. Die Angst vor der Erkenntnis schaltet die sonst übliche Neugierde aus, damit ist die Erkenntnis blockiert. Man ist im Angriff- oder Fluchtmodus, und kann gar nicht anders, es sei denn der Gesprächspartner ist fähig, einem diese Angst wieder zu nehmen, oder der Ängstliche ist sich selbst dieses Mechanismus bewusst und kompensiert ihn irgendwie geschickt. Im Normalfall aber würde der Ängstliche nichts heftiger abstreiten als seine Angst.


    Bleibt für uns die Frage: Wie kann man jemandem die Angst vor der libertären Erkenntnis nehmen?

    Ich meine dass es anders ist, aber unter uns Laien macht es vllt. wirklich nicht viel Sinn unser Halbwissen zu diskutieren ^^

    So isses wohl, nach etwas Googelei : "Beim Mining werden offene Transaktionen bestätigt und gleichzeitig neue Bitcoins erzeugt."
    Sobald man versucht, das zu verstehen, erschlägt einen sofort ein hochtechnisches Fachchinesisch,und davon gleich eine Unmenge.
    Selbst bei Interesse würde ich das nie so weit kapieren und überschauen, um nicht leicht über's Ohr gehauen werden zu können.
    Und wenn in dem Geschäft so wilde Kurrschwankungen auftreten, an denen manche halt gewinnen und andere (die meisten?) verlieren, dann halte ich es für wahrscheinlich,
    das die Gewinner in der Tendenz eher Insider sind, und damit eine winzige wissende Nerd-Minderheit.

    Weil er selber kein Geld drucken darf. (Das hab ich mal irgendwo gehört, ich hoffe das stimmt)

    Und warum darf er kein Geld drucken? Nicht Ursache und Wirkung verwechseln! Auch Banken dürfen kein Geld drucken im Sinne von Papier verschandeln, und die Druckerei der Zentralbanken ist mal abgesehen von Fällen wie D 1923 oder letztens Zimbabwe vernachlässigbar. Man nimmt lieber die Hintertür über die Geldschöpfung per Kredit. das ist einfach undurchsichtiger. Die dadurch erzeugte Konfusion reicht bis in dieses Forenthema. Und selbst die wenigen, die das relativ simple Thema Fiat-Geld als Problem erkennen, sind meist so konfus, dass sie es über die naheliegendste Idiotie - direktes Gelddrucken durch den Staat - "lösen" wollen.
    Die ganze Zentralbank-Magie ist nichts als die Weiterführung des ollen Taschenspielerticks der mehrfach vergebenen Goldwechsel nach dem MIttelalter, nur auf staatlicher Ebene und ohne Einschränkung durch Gold. Die rechte Hand des Zauberers beschreibt Dir ausschweifend ihr Verbot, Dich zu beklauen, und die linke hat Deine Geldbörse unter Kontrolle.

    Damit eine Transaktion im System als valide anerkannt wird, muss sie in einer Blockchain eingerechnet werden.
    Dieses Einrechnen scheint das zu sein, was man Mining nennt (weil wohl derjenige, der diese Rechenarbeit übernimmt dafür mit BitCoin "belohnt" wird).

    Laien unter sich ;) , bei mir reicht das Verständnis auch nicht viel weiter, aber das denke ich kapiert zu haben:
    Transaktion entspricht der Übergabe von fertigen Bitcoins vom Vorbesitzer zum neuen Besitzer, das ist reiner Handel. Bei der Börse ist die "Ware", die damit ver/gekauft wird, Fiat-Geld.
    Luft gegen Luft, was dabei Geld und Ware ist, sei mal Definitionssache, abääääähr:
    Mining ist das Erzeugen von Bitcoins aus dem Nichts, nicht der Handel, hat meiner Meinung nach noch nichts mit der Blockchain zu tun.


    meine laienhaften 2 cents... So richtig würde mich das Thema Bitcoins nur in Bezug auf den staatlichen Zugriff darauf interessieren, da könnte die Luftnummer, die es von echtem Geld unterscheidet, zum Vorteil werden. Weil das aber sonst niemand interessiert, scheint es mir nicht Wert, viel Zeit oder gar Erspartes zu investieren.

    Wenn man sich selbst zu hoch bewertet, leidet das gesamte Umfeld.

    Wie auch immer, ob das auf Minderwertigkeitskomplexen basiert und/oder einer übertriebenen Geltungssucht;
    Man kann einfach akzeptieren, dass es auch in dem unserer Meinung nach libertären Prozent oder Promille der Menschheit Leutchen mit anderen Ansichten gibt. Die sind dann schon ein paar Schritte weiter als der überwiegende Rest, also nicht per se bescheuert oder sonstwie beleidigungs- oder ausschlusswürdig. Vielleicht haben die meisten sogar die innere Ruhe dafür, aber die Separatisten behalten meist die Oberhand. Das geht bis die winzigsten Einheiten hinab. Sobald ein libertäres Trüppchen irgendwie handlungsfähig ist oder auch nur zu werden droht, meckert man sich auseinander. Die gefühlte Grenze dafür liegt bei unter 10 ?( .

    soweit wie ich es verstanden habe geht es um den gleichen Konflikt wie auch Plan M es hervorruft.


    die reine und unbefleckte Theorie (De Soto) gegen die praktische Realität (Fekete)

    So isses, und wie Du richtig beschrieben hast, geht es bei Fekete und de Soto um Geldwechsel ("real bills") und deren inflationäre Wirkung, also ein (noch) ziemlich sekundäres Thema, das selbst unter Libertären kaum jemand interessiert, und bei dem 90% der Interessierten nicht genug durchblicken, um sich eine wirkliche Meinung zu bilden (einer davon bin ich :golly: ) .
    Das eigentlich Interessante daran ist aber: Es gibt eine winzige Gruppe von Menschen (Libertäre), von denen sich eine winzige Gruppe mit dem Thema real bills beschäftigt, darunter wiederum eine kleine Teilgruppe mit Durchblick. Dieses runde Dutzend Leutchen weltweit steht sich also in ihren Anschauungen und ihrem Engagement so nahe, dass man automatisch eine enge Kooperation zwischen ihnen erwarten würde. Schaut man sich aber dieses Video an, wird dort eine derartige Verachtung zur Schau gestellt, dass nach dieser Show die beiden Herren Profs nie wieder einen sinnvollen Disput haben werden. (Ab 20:44 bezeichnet er Fekete als Guru einer Sekte, weigert sich dessen Namen zu nennen und macht sich über dessen ungarische Herkunft lustig)
    Warum finde ich das so interessant? Weil das Phänomen überall unter Libertären auftritt, uind sie sich so gern untereinander beharken, dass selbst unter ihnen das Wort "libertär" zum Schimpfwort werden kann. Ist der Libertäre z.B. ein eingeschfleischter Voluntarist, dann sind für ihn (minarchistische) "Libertäre" Abschaum, und manchmal auch umgekehrt. Andere haben sich auf Anhänger von Ayn Rand eingeschossen. Plan M gegen die Vorschrift, 100% Gelddeckung gegen free banking, Misesianer gegen Hayekianer, PDV Grüppchen X gegen PDV Grüppchen Y etc... Diskussion ist ja toll, solange sie konstruktiv bleibt und nicht in Feindschaft ausartet. Niemand soll zur Kooperation gezwungen werden, aber warum um Himmels Willen beschäftigen sich Libertäre hauptsächlich damit, sich untereinander zu bekeifen?


    Ich kann es also keinem Außenstehenden verdenken, wenn er, absichtlich oder aus Unwissenheit, das Wort "libertär" missbraucht.

    Ich glaube nicht, dass man da eine feste Hierarchie ausmachen kann...

    So isses, es ist eine Symbiose, zwei Parasiten tun sich zusammen.

    Es sind verschiedene Leute auf verschiedenen Positionen mit verschiedenen Interessen.

    Die verschiedenen Interessen lassen sich aber ziemlich gut vereinbaren. Der Staat kauft sich Wählerstimmen mit Luftgeld,
    zu dessen Produktion er die Banken legitimiert und die Menschen zwingt es zu nutzen. Die Banken sahnen dabei
    gehörig ab, und bekommen als systemrelevant auch noch die Sicherheiten, um die Luftnummer in ansonsten
    wegen Crashgefahr unmögliche Eigenkapitalquoten zu treiben. Was wiederum Geld billig und weitere staatliche
    Verschuldung möglich macht...
    Das Geld selbst zu drucken, wäre zu durchsichtig, mit dem Umweg über die Banken entsteht dieser scheinbare
    Widerspruch Bank<->Staat, dem die meisten so leicht aufsitzen. Dabei sind es die beiden Seiten derselben Medaille,
    zumindest in dem Stadium der Entwicklung (fast?) aller aktuellen Staaten. Keine Ahnung ob irgendein Bhutan oder
    Lesotho da eine exotische Ausnahme bilden, wäre aber auch irrelevant.

    Es ist vielleicht gar nicht die Denkfaulheit. Dafür meckern da mir zu viele Menschen an allen Ecken herum.

    Das gehört für mich doch zu Punkt 1. Überall hirnlos herummeckern, und dabei widerkäuen, was man irgendwo gehört hat,
    das scheint mir das Typischste. Das gilt übrigens inklusive der politisch korrekten Filter.

    Es hat vielleicht eher etwas damit zu tun, dass unser Denken auf Begriffe wie Gesellschaft und Staat trainiert wurde.

    So isses, und das gilt auch für Punkt 2. : Ne Mischung aus Mantras auf der Suche nach dem Übervater, für die uns
    die Religiosität (Denkabschaltung auf höherem Niveau mit Gruppendynamik :hail: ) empfänglich macht.
    Das kann man ausnutzen, um jemandem beliebigen Schwachsinn einzusäuseln.

    • Die Etatisten sagen den Leuten: Mach Dir keinen Kopp, wir haben die Mittel und Lösungen für alle Probleme. Lehn Dich zurück und lass uns nur machen. Du wirst 100% abgesichert im Paradies leben. (((Wir baruchen dazu nur Zugriff auf einen winzigen Teil Deines Eigentums))).
    • Wir sagen ihnen: Denk und entscheide selbst, nutze Deine Freiheit und Dein Eigentum!


    Was ist wohl für einen denkfaulen Menschen attraktiver?
    Und wird ein ängstlicher Mensch die Absicherung und die Herde verlassen, wenn es außer ihm praktisch niemand tut?


    Das reicht schon mal für über 90% der Menschen, die sich in der Matrix wohlfühlen.


    Für die restlichen paar Prozent der mutigen Analysten wurde die Religion des rotgrün-demokratischen Gutmenschentums installiert,
    als aktuelle Phase des staatlichen Altruismus. Das schafft ausreichend Denkblockaden auch für ansonsten Aufgeweckte.


    Von den 4 Punkten Herdentrieb, (Denk)faulheit, Angst, Religiosität sehe ich Herdentrieb und Religiosität praktisch als
    genetisch programmiert, sie lassen sich allerdings (ausreichend) durch Denken und Mut kontrollieren.


    Was ich mich nun eigentlich frage ist, ob

    • (Henne-Ei) Denkfaulheit und Ängstlichkeit eher Folge oder Ursache der irren Umstände/Umwelt sind
    • die mutigen Denker durch wen oder was auch immer von Ihrer Religion befreit werden können

    Persönlich denke ich, dass Menschen sich extrem gut an die Umwelt anpassen, dass die Massen in 1.
    also eigentlich bereit sind, mutig und selbständig sinnvoll (kooperativ) zu denken, wenn sie durch die Umstände dazu befähigt
    und/oder genötigt werden.
    Der Weg dazu geht aber über 2., nur müssen diese Menschen erkennen, dass wir es in Punkt 1.
    nicht mit originär depperten asozialen Angsthasen zu tun haben, sondern mit natürlicherweise kooperativen
    Menschen mit großem Potential, die niemand zu ihrem Glück zwingen muss.
    Wie lässt man die Aktivisten aus 2. das erkennen? Das lasse ich mal als meine vermeintliche Knackpunkt-Frage stehen

    Dieses Grundbuch lässt sich praktisch nicht fälschen da tausende von Rechnern eine Kopie davon haben.

    Dann halte ich mich ab jetzt einfach mal raus, bis die Details geklärt sind. Man kann nicht Bitcoins klauen,
    wenn tausende Kopien das verhindern. Und jede Transaktion muss demokratisch in tausende "Grundbücher"
    geschrieben werden, damit sie wirklich allgemein akzeptiert wird?
    Ist mir jetzt alles 'n bisserl zu hoch...

    Eine Bitcoin-Bank wurde von Hackern ausgeraubt.

    Danke für den Hinweis, jetzt erinnere ich mich auch, solche Meldungen schon öfter ignoriert zu haben.
    Wenn das stimmt, also meine Bitcoins auf einem einzelnen Server herumliegen,
    und sie also wirklich geklaut werden können, dann holt einen das wohl auf den Boden der Tatsachen zurück.
    Dann ist alles von wegen Sicherheit gegen staatlichen Zugriff, und somit auch mein ganzes Geschwätz dazu
    und bezüglich nicht notwendigem persönlichen Vertrauen, sowie damit auch Bitcoins an sich
    Heiße Luft
    pffffffffffffffffffffff.

    Gold wird ja nicht dadurch inflationiert dass mehr Kupfer gefördert wird.

    Neah, aber wenn Kupfer als neues Geld genutzt würde, würde die Geldmenge insgesamt inflationiert,
    Gold würde im Wert sinken. Kupfer ist aber Gold als Tauschmittel nicht ebenbürtig.
    Aber wenn man den Faden weiterspinnt, würde man also Gold2 und Gold3 analog Bitcoinersatz1
    und Bitcoinersatz2 einsetzen. Das geht nicht wirklich, aber Silber und Platin können dazu dienen,
    Sie würden zwar nicht ausschließlich neu erzeugt, aber Ihr Mehrwert als Geld würde neu erzeugt
    (Selbst Gold hat ja jetzt nur den Bruchteil des Wertes, das es als echtes und allgemein akzeptiertes geld hätte.)
    Spätestens nach Platin würde bei z.B. Iridium schon jeder Fragen: Wozu das auch noch? Und die
    Edelmetallgeldinflation wäre dann beendet. Es würde von ein paar versprengten iridianern als Geld genutzt
    und hätte einen unterirdischen Wert, weil es sonst keine Nachfrage danach gäbe. Genauso wäre das bei Bitcoinersatz3.


    Insofern muss ich Dir Recht geben, dass sich das Inflationsthema nicht sehr von dem bei z.B. Edelmetallgeld
    unterscheidet.


    Der Ursprungstauschwert von Bitcoin war 10.000 Bitcoin gegen eine Pizza.

    Ich denke das ist ziemlich belanglos, weil es kein Marktwert war, oder? Vielleicht kann man das Regressionstheorem
    hier auch nicht anwenden, weil Bitcoins halt keine andere Verwendung als die des Geldes haben. Der Wert wird
    also über die Kosten der Rechenleistung für's Mining oder über anderes Geld festgelegt werden,
    indem man Vor- und Nachteile zu diesen Alternativen abwägt.
    Solange Fiat-Geld akzeptiert wird, scheinen Bitcoins keinen echten Vorteil zu haben, und können sich deshalb schwer
    etablieren. Sind sie aber wirklich so sicher vor dem Staatszugriff wie manche meinen, macht sie das
    natürlicherweise zur Währung derjenigen, die die Macht des Staates eindämmen wollen. Ist das ihr wirklicher Wert?

    Es gilt nämlich, dass die Sicherheit von Bitcoin mit der Rechenleistung zunimmt.

    Das hatte ich immer anders verstanden. Ich dachte es wird nur immer schwerer bzw aufwändiger Bitcoins zu "entdecken".
    Wenn sie einmal per Mining generiert bzw.entdeckt wurden, sollte doch niemand mehr per Rechenleistung Zugriff auf die bereits
    generierten bekommen können.
    Meine Sicherheit in Bezug auf Rechenleistung ist nur die, dass es nicht beliebig viele Bitcoins geben kann, oder?
    Ich hoffe ich gehe dabei nicht von zu irren Vorstellungen aus. Wenn nicht, wo liegt denn die Information, welche
    Bitcoins schon existieren? Ohne eine solche allgemein zugängliche Info könnte ich doch mit
    geringer Rechenleistung die ersten paar "Billigen" noch mal für mich generieren....


    Jeglichen Peer-to-Peer-Verkehr bei allen großen Carriern weltweit zu blockieren ist ein Klacks? Whow, warum hat die Musikindustrie das nicht schon längst getan?

    Sehr guter Einwand, wenn es wirklich nur 2 verbundene Computer pro Transaktion braucht.
    Ist das System völlig unabhängig von zentralen (wie auch immer tausendfach redundanten) Servern?
    Anders gesagt wenn zwei Partner mit je einem Portfolio sich treffen, dann reicht das für die Transaktion aus?
    Wenn ja, würde das bedeuten, dass der Austausch nie wirklich unterbunden werden könnte,
    man könnte sich mit je einem Smartphone per verschlüsseltem Internet, mobilem Telefonnetz, Festnetz, am heimischen Herd per Bluetooth,
    oder wie auch immer exotisch über Kurzwelle handelseinig werden.
    Man muss nur ein paar bytes zwischen den beiden Maschinen austauschen, und kann die beliebig gut verschlüsseln,
    und sogar unauffällig z.B. in unverdächtige Bilder verpacken.
    Falls ja, führt mich das dann zu immer technischeren Fragen wie: Wie ist sichergestellt, dass das Bitcoin aus dem einen Portfolio
    verschwindet und im anderen auftaucht? Ich war davon ausgegangen, dass es dafür Server gibt, die der Verifizierung dienen,
    wem welches Bitcoin gehört. Beim getauschten Peer-to-Peer-MP3 ist so etwas irrelevant.
    Oder ist die Lösung die, dass nur der aktuelle besitzer überhaupt das Passwort zum Bitcoin X hat, und er das bei der
    Transaktion verliert, und der neue besitzer mit einem anderen key Zugriff darauf erhält?


    Fragen über Fragen, wo kann man das detailliert und für Laien verständlich nachlesen?