Beiträge von Torsten Hölscher

    Dieser Fall wuerde nicht eintreten, da sich ein Richter an die Gesetze halten muss die sich im Rahmen der Verfassung bewegen.


    und? muss er, nachdem er gewählt wurde, seine Wahlversprechen etwa einhalten? ;)
    ich halte absolut nichts von einer Politisierung der Richterschaft. Denn nicht der Qualifizierteste, sondern der der dem Volk am besten nach dem Mund redet, hat die besseren Karten. Und ich als Durchschauender leide dann unter dieser Demokratur.

    Mein Vorschlag waere das Richter alle 4 bis 5 Jahre, sagen wir mal mit jeder Bundestagswahl, direkt vom Volk gewaehlt werden muessen.

    Das halte ich aber für sehr gefährlich. Man stelle sich folgendes Szenario vor:
    Kurz vor der Wahl wird mal wieder ein Fall eines "Kinderfickers" bekannt, der das Kind danach getötet hat.
    Wer wird dann wohl gewählt? Der Kompetenteste oder der, der dem Vergewaltiger die Eier/den Kopf abschneiden will?

    Gentechnik: Aber wie sieht´s aus mit Kennzeichnungspflicht?


    Und was ja mal in den USA passiert ist: Ein Bauer baut Genmais an, der Pollenflug kontaminiert (gentechnikfreie) Nachbarfelder, wodurch auch dort die Erträge größer werden. Genbauer verklagt Nachbar auf "Nutzungsgebühren" für seine Genpollen und bekommt Recht. Sowas ist doch Lobbyismus! Die Kontaminierung anderer Felder ist wohl eher ein Eingriff in das Eigentumsrecht der genfreien Bauern anstatt umgekehrt. Auch müsste bei Produktkennzeichnung natürlich gewährleistet sein, das die Ware nicht kontaminiert wurde.

    Warum sollte es ein Eingriff ins Eigentumsrecht sein? Wenn ich Pflanze A anbaue und die durch Nachbars Pflanze B (und auch umgekehrt) bestäubt wird, ist das einfach nur Pech. Das muss halt privat geklärt werden. Ich kann jetzt meinen Nachbarn ja auch nicht auf Schadensersatz verklagen, wenn die Blätter seiner Bäume auf mein Grundstück fallen. Oder die Pollen seiner Pflanzen meine Terasse verdrecken.
    Und falls wir beide Sturköpfe sind, dann behindern wir uns halt gegenseitig. Wie gesagt: Pech
    Man könnte natürlich konsequent argumentieren und eine Art Haftung für den Pollenflug von Pflanzen (ist ja Eigentum) einfordern. Dann hebt sich das aber beides auf, denn beide Pflanzengruppen werden ja kontaminiert ;)

    Ich möchte gerne einfach folgende Frage stellen: Wieso greift trotz der im Szenario genannten Umstände Blauland dennoch Grünland an,
    wenn es doch um dessen Mitgliedschaft bei den vereinigten Farben weiß??? Es müsste doch wissen, dass wenn es das Mitglied eines Bündnisses
    angreift, mit hoher Wahrscheinlichkeit sich dann nicht nur dieses Land zum Feind macht und dann zweifellos unterliegen ist, oder leidet es
    unter selbstzerstörerischen Wahn? Die vereinigten Farben würden diese Gefahr der Freiheit vermutlich schnell ernst nehmen und dank freiem
    Markt mit wachsender Technologie Blauland in jeder Hinsicht, Überzahl und Rüstung (sowie die Freiheit der Bevölkerung für Selbstschutz mit Waffen)
    überlegen sein.

    Hat das je einen Irren gehindert? Wie vielleicht bekannt wollte ein gewisser Che Guevara während der Kubakrise, dass die Soviets den Nuklearen Erstschlag von Kuba aus starten. Wohl wissend das durch den folgenden Gegenschlag Kuba ausradiert worden wäre. Er sah es als Opfer für den Endsieg des Kommunismus.
    Fanatiker können nicht mit Logik in Schach gehalten werden.