Beiträge von Tilman Kappe

    Bei dieser Stiftung geht es um Machtausübung, nicht um den falsch klingenden Namen „Meinungsvielfalt“.


    Die Stiftung

    • wird von öffentlichen Geldern gespeist
    • setzt einen strammen SPD-treuen Geschäftsführer ein
    • hat den Auftrag, selektiv genehme Artikel zu fördern


    Da behaupte noch mal einer, daß das marode SPD-Zeitungsimperium keine Geldspritze brauche und sich diese Zusatzeinnahmen über genehme Artikel verschaffen könnte.


    Die Verfassungswidrigkeit stammt nicht aus der Aufgabe, sondern aus der Art der Finanzierung. Diese Stiftung soll nämlich aus der GEZ-Steuer („Demokratieabgabe“) gespeist werden, und das ist nun mal gar nicht vorgesehen (und zeigt mal wieder, daß Politiker nicht mit anvertrautem Geld umgehen können!).

    Mann könnte auch eine Demo gegen Küchenmesser organisieren, denn mit denen werden auch Menschen abgeschlachtet.


    Will damit sagen: Man sollte Instrument und Verwendung auseinanderhalten. Eine Drohne – auch eine bewaffnete – ist ein Instrument, dessen Wertigkeit erst in einem konkreten Einsatz beurteilt werden kann. Ich bin mir sicher, daß die Bundeswehr in dieser Hinsicht verantwortungsvoll mit ihren Instrumenten umgeht.


    Der Vorteil der Drohne liegt darin, daß nicht unmittelbar eigene Soldaten gefährdet werden. Bei vernünftigem Einsatz zählt für mich dieses Argument.

    Es kommt noch ein Aspekt zu den Reservekraftwerken hinzu: die Kraftwerke, insbesondere die Kohlekraftwerke, habe für einen bestimmten Leistungsbereich (nämlich für den, für den sie gbaut wurden) ein optimales Verhältnis von Energiezufuhr (Kohle) und -abgabe.


    Werden sie - wie bei Reservekraftwerken üblich - nur in dem Teillastbereich betrieben, der gerade die fehlende Wind-/Solarenergie ersetzt, verschiebt sich konstruktionsbefingt dieses Verhältnis und es wird mehr CO² pro Kilowatt erzeugt als im Hauptlastbereich.


    Mit anderen Worten: Windenergie erhöhlt die CO²-Belastung!

    Alle Zentralbanken stehen unter dem Mantra der Unabhängigkeit von der Politik. Dieses Mantra soll Vertrauen in die Währung schaffen.
    Also bleibt nur die Möglichkeit, Schulden zu machen.


    Was von der Unabhängikeit von Zentralbanken zu halten ist, ist spätestens seit der Staatsschuldenkrise klar geworden. Trotzdem wird die Illusion für die breite Masse aufrechterhalten.


    Interessanter ist Ihre Frage "Warum macht der Staat [Anmerkg.: die Politiker] Schulden?" Mir fällt dazu kein rationaler Grund ein. Die Serviceaufgaben, die der Staat übernimmt, sollte er aus den laufenden Einnahmen bezahlen.
    Die Investitionen, die der Staat angeblich übernimmt, sind m.E. keine Projekte, die ihr Geld wieder selbst hereinspielen.


    Schulden machen sind dem Ego unserer Politiker geschuldet, nicht der Notwendigkeit.

    Ich finde die Idee gut! Man sollte es in Form von BitCoin-Spenden installieren.


    Die PDV steht ja für einen Wettkampf von verschiedenen Geldsystemen, die sich auf dem Markt miteinander messen lassen sollen. Möge sich dann das beste durchsetzen. Insofern sehe ich diese Aktion als Zeichen mit hoher Symbolkraft: wir lassen in unserem Verantwortungsbereich konkurrierende Geldsysteme zu!


    Ein bißchen Sand muß ich doch auf die Mühle gießen: Es geht - um was wohl in diesem Staat? - um die Steuer.

    • Erstens ist eine BitCoin-Spende sicherlich nicht in der Steuererklärung als Sonderausgabe absetzbar.
    • Zweitens muß der Empfänger, also die PDV, die BitCoin-Spende irgendwie verbuchen. Sie muß in der Finanzbuchhaltung auftauchen.


    Löst dieses letzte Problem, dann könnten BitCoin-Spenden aus meiner Sicht starten.