Beiträge von Thomas Zink

    Wer heute etwas zurücklegt, hätte auch in 50 Jahren noch die gleiche Kauffraft

    Besser noch: Die Kaufkraft wäre (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheilichkeit) höher (technischer Fortschritt).


    Ich finde es ziemlich bemerkenswert, daß durch unsere Erfolge eigentlich niemand auf lange Sicht schlechter gestellt würde.

    So, und nur so sollte ein gutes Programm wirken :)
    Es sei denn man inkludiert Psychopathen... die sind insofern schlechter gestellt, weil sie ihren Machthunger nicht mehr exzessiv ausleben können.

    Wenn das stimmen würde bräuchte es keine PDV.
    Ob die Verfasser dieser Texte mitbekommen was die FDP so gemacht hat?
    Das widerspricht nämlich jedem einzelnen Punkt auf der Liste.

    Ach so ein Bullshit Mann in einer "perfekten libertären Gesellschaft" gibts überhaupt keine Schulen. Und die Idee, dass hier Wirtschaftslehre und die Übel des Sozialismus auf dem Lehrplan landen und auch umgesetzt werden ist auch Quatsch. Ich hab auf der Berufsschule in einem dieser Bücher für unseren Unterricht in Volksformung auch Milton Friedman gefunden, der einzige in dem scheiss Buch der kein Verbrecher war, aber das Zeug wird trotzdem nicht behandelt. Nie. Ich will nicht versuchen diese bösartigen Institutionen zu erobern, ich will dass sie verschwinden. Irgendwelche Schulfächer besetzen zu wollen, das ist Quatsch. Hey setz dich mal durch gegen Lehrergewerkschaften aus emotional kaputten und schwachen Menschen welche die eigene Angst in den Job mit der sicheren Pension getrieben hat.

    Warum sollte es da keine Schulen geben? Natürlich keinen Schulzwang und sicher keinen Mist wie das heutige Schulsystem aber warum keine guten Schulen?
    Dass das Übel des Sozialismus im "Lehrplan"(den es so wahrscheinlich nicht gäbe) landen wird halte ich für sehr wahrscheinlich und wenns nur im Geschichtsunterricht ist.
    Man muss doch nicht versuchen diese "bösartigen Institutionen" zu erobern, wenn es sie garnicht gibt (die Prämisse war eine perfekte libertäre Gesellschaft, auch wenn dir das vllt. wieder zu theoretisch utopisch ist, das war halt die Arbeitshypothese).
    "Lehrergewerkschaften aus emotional kaputten und schwachen Menschen" wird es dort sicher auch nicht geben.

    Angenommen wir hättene eine perfekte libertäre Gesellschaft, dann würde ich davon ausgehen dass in der Schule das Übel des Sozialismus gelehrt wird und richtige Wirtschaftslehre.
    So eine Gesellschaft wäre wahrscheinlich nicht mehr in den Sozialismus zu treiben.
    In dem Fall würde es ja auch keinen Staat mehr geben, den ein Sozialist benutzen könnte.
    Man müsste jeden einzeln unterjochen (davon ausgehend, dass die Leute über das Übel des Sozialismus bescheid wissen) und jeder kann bewaffnet sein.

    Ich habe zwar wenig Ahnung von diesen ganzen Altcoins, aber ich würde das nicht Inflation nennen, sondern Währungskonkurrenz.

    Es wäre interessant zu wissen in welcher Hinsicht die konkurrieren... Rein nach Beliebtheit? oder unterscheiden die sich irgendwie in der Technik so, dass es Vor- und Nachteile gibt? (sind keine direkten Fragen an dich, da du ja geschrieben hast, die Altcoins nicht so gut zu kennen).


    Wenn sich fundamental bei den ganzen Coins nichts unterscheidet als der Name, wär ich mir nicht so sicher, ob das nicht doch eher eCoin-Inflation wäre.
    Was sich durch die Unbekanntheit der Alternativen vllt. stark relativiert.


    Eine Konkurrenz wäre für mich Konkurrenz und Wertlosem, da m.E. der Bitcoin einen Nutzungswert von 0 hat und die Nachfrage völlig unbegründet ist (kein Wert außer dem Tauschwert, welcher eben auf besagter Nachfrage beruht; Anders bei Gold und Silber, die echte Anwendungsmöglichkeiten bieten).
    Gäbe es eine gedeckte eCoin-Variante (wie auch immer das aussehen würde) wäre das anders.

    Mag das:

    Die Leute lassen sich von einem Falsch ins nächste treiben

    vllt. an dem liegen?:

    Die geraten fast zwangsläufig zuerst mal an die Gesell-Fabian-Popp-Verschwörungs-Fraktion, weil diese Fraktion mit ihren Analysen der Probleme präsenter ist

    Der Weg weg vom sogenannten Mainstream-Denken ist schon mal nicht schlecht. Und wen wunderts, dass sie von da weg nicht sofort libertär werden? Mich nicht.
    Klar wäre das besser, aber das was man "libertär" nennt ist halt von deren ehemaligen Denken viel weiter weg als das andere, was noch dazu eben präsenter ist.


    Ein Beispiel:
    Ich bin damals auch zunächst über die oben genannte Fraktion libertär geworden und zwar deshalb, weil ich nach Gegenargumenten gegen das Zinsproblem suchte (was sich schlüssig anhörte, aber irgendwie konnte ich es mir nicht vorstellen, dass da nicht mehr dahinter steckt).
    Dabei bin ich auf Youtube auf Oliver Janich gestoßen, der gegen das Zinsproblem argumentierte. Nachdem ich dann sein erstes Buch gelesen hatte war der Wandel in meinem Denken nicht mehr aufzuhalten (Baader, Gebauer, Griffin, Rothbard, Mises und ja, auch FwF haben mich im Endeffekt komplett vom Libertarismus überzeugt).


    Daher würde ich mal sagen, dass das "neue Falsch" immerhin besser, weil näher beim "Richtig", als das "alte Falsch". Der Weg von da zum "Richtig" ist bei weitem nicht mehr so weit und wer sich wirklich offen informiert wird ihn gehen.
    Wer nicht, kann vllt. argumentativ überzeugt werden (z.B. ein Wissensmanufakturanhänger sieht eine Diskussion zwischen Berger, Albrecht und Janich und merkt, wer die besseren Argumente hat [auch wenn der "Moderator" sehr sehr parteiisch ist]). Wenn selbst sowas nicht greift, sind es wohl Leute die man eh nicht braucht, weil diese nicht die Wahrheit, sondern vermutlich nur Zugehörigkeit und Bestätigung suchen.


    Ich glaube nicht, dass die Demos direkt was bringen (also in die Politik durchschlagen), aber sie können Denkanstöße geben, die für die Einzelnen große Auswirkungen haben können.

    Wäre m.E. Vertragssache.
    Wenn ich einen Vertrag habe, bei dem mir eine grundsätzliche Geschwindigkeit zugesichert ist, hat diese auch da zu sein.
    Gibt es für bestimmte Dienste innerhalb dieser Leitung eine Drosselung, die nicht im Vertrag steht, ist das nicht zulässig.
    Steht es im Vertrag, ist es auch zulässig.


    Bei Bestellungen kann ich auch wählen ob ich Express 24h mache (mehr bezahle; schneller bekomme) oder Standardversand (weniger bezahle; langsamer bekomme).
    Das wäre analog meinem Leitungsvertrag (z.B. 16Mbit, 6Mbit oder 2Mbit?).
    Wird dann beim Express 24h Versand meine Ware (aus welchem Grund auch immer) in 23,5 h geliefert und andere bekommen sie innerhalb von 10h ist das ok, weil die zusicherung auf 24h lautet.
    Ist beim Standardversand eine Tolleranz gegeben (z.B. bis zu 2-5 Tage) sind die gültig, Punkt. Dauert es 6 Tage ist es eine Nichterfüllung des Vertrages (ob man dann dagegen vorgehen will ist natürlich eine andere Sache).
    So sehe ich das auch beim Leitungsvertrag. Ist eine bestimmte Geschwindigkeit (plus-minus im Vertrag definierter Tolleranz) zugesichert und sie wird unterschritten ist es eine Nichterfüllung.


    Wenn der Provider es nicht sicherstellen kann, darf er es auch nicht zusichern (was denke ich ohnehin keiner macht).
    Sichert der Provider keine Geschwindigkeit zu, sehe ich nicht warum er Datenpaket nicht unterschiedlich behandeln dürfte (Es sei denn, er sichert zu die Datenpakte nicht über die Zustelladresse hinaus zu analysieren, denn dann kann er sie garnicht einstufen).

    Aus dem verlinkten Text:

    Zitat

    Innerhalb eines Wirtschaftsraums wird sich deshalb auch ganz ohne
    staatlichen Zwang ein Geld durchsetzen. Zentralbanken sind
    dementsprechend natürliche Monopole.

    Also so einen Stuss auch noch zu veröffentlichen ^^. Wo ist denn da bitte ein logischer Zusammenhang?
    Ich könnte auch sagen: "Mein Nachbar wird sowieso sterben, deshalb ist es kein Mord, wenn ich ihn gegen seinen Willen töte".

    Und deshalb ist Gold auch gedeckt. Aber nicht durch Vertrauen oder inneren Wert wie viele Goldbugs so meinen sondern durch die Investition/Arbeitskraft um es zu fördern. Übrigens, Bitcoins sind auch ein Zahlungsmittel, welches auf Schulden basiert. Denn um Bitcoins herzustellen bedarf es sog. Minings. Und Mining kostet Strom. Man muss erstmal Strom investieren um Bitcoins zu bekommen. Und damit geht man in Vorleistung.

    Das mit dem "inneren Wert" und "investiertem Aufwand" ist so eine Sache.
    M.E. hat nichts einen objektiven inneren Wert. Der Wert ergibt sich durch die Handelbarkeit (sprich: wie wahrscheinlich, schnell und zuverlässig gibt es Nachfrage dafür).
    Hängt nur indirekt am investierten Aufwand (der beeinflusst eher die Angebotseite, was sich natürlich auch auf den Preis auswirkt).
    Wenn ich aber in etwas investiere und keiner will es haben, ist es dennoch aus Sicht der Handelbarkeit wertlos.


    Gold kann man für einiges verwenden: z.B.: Schmuck, Elektronik. Daher gibt es ziemlich wahrscheinlich eine gute Nachfrage (zusätzlich dazu hat Gold einen guten Ruf, was natürlich auch hilft). DAS ist m.E. das was man als "inneren Wert" benennen kann... es hat in der realen Welt reale Anwendungsmöglichkeiten, welche eine Nachfrage zur Folge haben, unabhängig von der Benutzung als Tauschmittel.


    BitCoin haben z.B. keine mir bekannte solche Anwendung. Der Wert basiert also komplett auf seiner Beliebtheit und dem entgegengebrachten Vertrauen.
    Dass Aufwand investiert werden muss, um das BitCoin System am Laufen zu halten bringt ihm nur den Vorteil, dass es nicht zu schnell und zu weit inflationiert (soll ja angeblich nach oben hin gedeckelt sein, wie viele BitCoin es geben kann), wenn man Parallel-BitCoin-Like-Währungen mal außer acht lässt. Aber keinesfalls ist das irgendeine Deckung, die verhindern würde, dass der Wert eines BitCoin nicht schlagartig auf 0 sinken wird, wenn es nicht mehr als Währung verwendet wird.

    Bezüglich dieser Fragestellung kann (oder muss?) man m.E. von Staatsgläubigkeit sprechen.
    Das Verhaltensmuster ist für mich nahezu identisch mit dem religiös Gläubiger.
    Sie glauben daran, ohne Beweis und trotz gegenläufiger Indizien.
    Sie sind nicht skeptisch, denn sie kennen es nicht anders und verteidigen dieses "Wissen" emotional gerade wenn sie keine rationalen Argumente haben.
    Aber auch strukturell sind sie garnicht so verschieden...


    Frühe Indoktrination
    Religion: Heim und Kirche
    Staat: Schulen und Medien


    Hochgelobte Schriftstücke
    Religion: Heilige Bücher
    Staat: Verfassung, Gesetzbücher


    Prediger
    Religion: Priester, Rabbies, ...
    Staat: Politiker, Interlektuelle, ...


    Die Affinität der meisten Menschen für Irrationales spielt wohl beidem in die Hände.
    Anders kann ich mir auch diesen Zwiespalt nicht erklären: "Töten ist schlecht, es sei denn der Staat befielt." "Raub ist schlecht, es sei denn der Staat veranlasst es." "Es gilt Toleranz und freie Entfaltung, es sei denn dem Staat passt da was nicht.".
    Der Staat wird wahrscheinlich von solchen Menschen nicht als Ansammlung von Menschen sondern als höhere Instanz angesehen... ganz ähnlich wie es auch bei Religionen ist.




    (Um Diskussionen dahingehend vorzubeugen: Nicht jede Religion und jeder Gläubige sind gleich. Es gibt gute und schlechte. Manche Religionen sind um Welten besser als die Staatsgläubigkeit, jedoch schließen sich beide meist nicht gegenseitig aus).

    Hi Bones,


    zu 1.)
    Wenn man sich genau anschaut wie Wirtschaft funktioniert macht dieser Satz keinen Sinn.
    Wirtschaft sind eine Menge von Leuten, die miteinander handeln.
    Beim Handeln stellen sich Preise durch Angebot und Nachfrage ein (Würde man den Staat mal wegdenken).
    Sowohl Angebot als auch Nachfrage können stark schwanken (Heute mag ich Joghurt, ab morgen garnicht mehr...). Weil es ein große Menge individueller Entscheidungen ist, sind die Schwankungen oft nicht zu heftig, manchmal aber schon.
    Das alles hat aber zunächst nichts mit der Geldmenge zu tun. Würde das Warenangebot im Schnitt (Achtung, Ungenauigkeiten durch Verallgemeinerungen!) steigen, bei gleicher Geldmenge, würde das Geld im Tauschwert entsprechend steigen. Das ist überhauptkein Problem (Stichwort: Schreckgespenst Deflation).
    Die Geldmenge müsste nur steigen, wenn man versuchte die Preise künstlich in etwa gleich zu halten (was vollkommen unmöglich ist, da sich die Preise ja je Produkt bilden und selbst da schwanken).
    Verteilt man dann dieses neue Geld nicht gleichmäßig unter allen Marktteilnehmern entsteht sogar Schaden für diese, der zum Gewinn derjenigen führt, die das neue Geld zuerst erhalten. Dass das Geld im Einzelnen weniger wert hat ist klar, denn das Geldangebot steigt. Der Prozess, bis dieses Angebot "überall" ankommt dauert allerdings einige Zeit, daher können die Erstempfänger des neuen Geldes durchaus noch mit der alten, höheren Kaufkraft arbeiten.
    Dein Beispiel stellt überhaupt kein Problem dar, wenn man die künstliche Geldschöpfung (+Teilreservesystem) nicht hat. Denn dann verleiht die Bank tatsächlich das Geld, das du eingezahlt hast und schöpft eben kein neues Geld auf dessen Basis. Das heißt du bekommst in der Zeit, in der die Bank dein Geld investiert eben dieses nicht mehr zurück. Die Investition kann klappen und du bekommst deine 2% oder sie geht schief und dein Geld ist (zumindest zum Teil) weg.
    Risikolose Zinsen gibt es im Normalfall nicht, nur im pervertierten Staats-und-Banken-Geldsystem.


    zu 2.)
    Dem Zitat stimme ich zu, aber hier wird als gegeben angenommen, dass es staatliches Zwangsgeld gibt. Dieses wird (und hat es in der Vergangenheit getan) kollabieren.
    Es ist einfach kein echtes Geldsystem im Sinne einer Wirtschaft, wo sich der Preis (auch der des Geldes!) durch Angebot und Nachfrage frei bilden kann.


    Zur eigentlichen Frage:
    Im aktuellen Geldsystem sehe ich das nicht als garantiert. Die Kreditnachfrage wird künstlich erhöht, indem der Zins entsprechend niedrig diktiert wird. Aber noch viel niedriger wird man ihn irgendwann nicht mehr drücken können... (Das schafft eben auch diese ganzen Blasen, weil durch mehr künstliches Geld mehr künstliche Nachfrage entsteht).
    In einem freien, echten Geldsystem allerdings wäre es dadurch garantiert, dass die Zinsen (als Preis des Geldverleihs) durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, nicht durch Zentralinstanzen. Hier braucht es auch keine ständig wachsende Kreditnachfrage, denn Deflation ist hier nichts schlechtes sondern was ganz normales, was mit technischem Fortschritt einhergeht (alles wird "billiger" weil einfacher/effizienter bereitzustellen).

    Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt: Ich will die EU nicht. Ist das jetzt klar genug?

    Das habe ich schon verstanden, ebenso wie ich verstanden habe, dass deiner Meinung die Wahlteilnahme nichts bringt.
    Ich bin anderer Meinung ebenso wie Norbert Lauberger, daher habe ich wie sicher auch er eben schon Unterschriften gesammelt (wenn auch nicht viele und mit relativ wenig Aufwand) und geschrieben, warum es durchaus Sinn macht an der Wahl mitzumachen, wenn man die EU nicht will.
    Ich will auch diese BRD nicht, dennoch habe ich auch für diese Wahl gesammelt.
    Es steht jedem frei die Wahlteilnahme zu unterstützen oder nicht. M.E. macht es viel Sinn dies zu tun (oder hätte es gemacht).
    Kannst gerne dagegen halten, aber bisher überzeugen mich deine Argumente nicht.


    Mal schaun wie's weitergeht...

    Das soll ein Vergleich sein?


    Nun bisher bin ich noch nicht von der EU physisch bedroht noch bedrängt worden. Und dem Entführer würde ich gerne die Schläge mit Zinsen zurückgeben und so bevorzugte ich eben keine EU vor einer EU mit der PdV. Dort im Scheinparlament zu sitzen, kann ich nicht als Vorteil sehen. Es wird hier ja wohl irgendwann jemand verkünden ob die PdV dabei ist oder nicht. Dann kann ich mir immer noch überlegen wählen zu gehen oder nicht. Bei der EU Wahl tendiere ich eher zum leck-mich.....

    Nun ja, faktisch kommen Gesetze von der EU nach DE (ob direkt oder nicht...).
    Gesetze sind Meinungen, die (im Zweifel) mit Gewalt durchgesetzt werden.


    Wo ist also der Unterschied zur BRD? Ist doch das Gleiche nur eine Hierarchiestufe weiter oben, oder nicht?

    Wahl legitimiert, und die EU ist für mich jenseits jeder Legitimation

    Das (der Teil vor dem Komma) liest man auch oft bei FwF und ich halte es für falsch. Die Wahl in einem bereits existierenden Zwangssystem, in dem man sich befindet, als eine der letzten "offiziellen" Möglichkeiten sich zu helfen legitimiert garnichts.
    In einer Diskussion bei FwF habe ich mal folgenden (zumindest sehr ähnlichen) Vergleich aufgestellt:
    Ein Entführer sperrt jemanden in den Keller und schlägt ihn täglich, einmal mit der flachen Hand, einmal mit der Faust.
    Ist das legitimiert? Nein!
    Nun fragt der Entführer, ob er ihn mit der flachen Hand oder der Faust schlagen soll. Der Entführte wählt die flache Hand, weil es weniger schmerzt.
    Ist es jetzt legitimiert? Immerhin konnte er doch wählen...
    Das ändert sich auch nicht, wenn es mehrere Entführte sind, die per Mehrheit entscheiden...



    Ich finde es sehr schade, dass scheinbar viele Mitglieder/Sympathisanten der PDV die Unterstützung zur EU-Wahl verweigern.
    Wir brauchen nun mal alle Informationskanäle die wir kriegen können und öffentliche Mandate sind m.E. ein sehr guter Kanal.

    Bleibt für uns die Frage: Wie kann man jemandem die Angst vor der libertären Erkenntnis nehmen?

    Da wäre es interessant zu wissen, woher die Angst genau kommt.
    Ich dachte bisher immer, dass es die Angst ist, ein festes Weltbild zu hinterfragen, dass doch von so vielen Mitmenschen und auch den Medien bestätigt wird. Zusätzlich ist das "neue Weltbild" deutlich negativer... es wäre also viel schöner, wenn das alte richtig wäre.

    Ok, kein Nutzen für den Bürger, nur unsere Partei wird mit der EU in Verbindung gebracht. Wie praktisch ist das denn?
    Damit kann ich nur sagen, mir ist es herzlich egal ob wir antreten oder nicht. Es ändert sich ja für mich nichts. Ergo kann es mir völlig egal sein...
    Nun wenn die meisten meiner Parteikollegen es so wie ich sehe, kann ich gut verstehen, warum sie sich nicht bemühen Unterschriften zu sammeln.

    Ich würde sagen, keinen unmittelbaren Nutzen... Einen gewissen Nutzen hat alleine das verbreiten freiheitlicher Ansichten und das Verständnis, dass und wie die Bürger betrogen und abgezockt werden.
    Das bringt demjenigen, der es bereits weiß direkt nichts... Indirekt bekommt er vllt. mehr gleich/ähnlich gesinnte.
    Aus meiner Sicht ist das der Hauptsinn der PDV.
    Der politische Einfluss (so er einmal vorhanden ist) hätte nur den Sinn, sich dem Sozialismus in der Politik entgegen zu stellen und vllt sogar langsam umzukehren, aber die Verbreitung der libertären Philosopie ist das einzige, was eine freie Gesellschaft m.E. möglich macht.

    Laien unter sich ;) , bei mir reicht das Verständnis auch nicht viel weiter, aber das denke ich kapiert zu haben:
    Transaktion entspricht der Übergabe von fertigen Bitcoins vom Vorbesitzer zum neuen Besitzer, das ist reiner Handel. Bei der Börse ist die "Ware", die damit ver/gekauft wird, Fiat-Geld.
    Luft gegen Luft, was dabei Geld und Ware ist, sei mal Definitionssache, abääääähr:
    Mining ist das Erzeugen von Bitcoins aus dem Nichts, nicht der Handel, hat meiner Meinung nach noch nichts mit der Blockchain zu tun.


    meine laienhaften 2 cents... So richtig würde mich das Thema Bitcoins nur in Bezug auf den staatlichen Zugriff darauf interessieren, da könnte die Luftnummer, die es von echtem Geld unterscheidet, zum Vorteil werden. Weil das aber sonst niemand interessiert, scheint es mir nicht Wert, viel Zeit oder gar Erspartes zu investieren.

    Ich meine dass es anders ist, aber unter uns Laien macht es vllt. wirklich nicht viel Sinn unser Halbwissen zu diskutieren ^^
    Ich dachte nur immer ein Argument wäre, dass Bitcoins nicht "aus dem Nichts" erstellt werden, weil sie aus Rechenleistung+Dienstleistung (eben das Abwickeln der Transaktionen) "entstehen". Ein Argument das für mich hinfällig ist, aber daraus habe ich einen Teil meiner Ansicht abgeleitet.
    Aber, sei es drum, da bräuchte man jetzt jemand der sich besser auskennt.


    Folgendes sollte stimmen, da es quasi nur eine Übersetzung dessen ist, was man im verlinkten Artikel lesen kann: Es handelt sich um ein Problem bei Transaktionen, bei denen der Empfänger die BitCoins faktisch bekommt, den Hashwert (der m.E. zur Identifikation der Transaktion genutzt wird) aber noch ändern kann, ohne die Transaktion als solche invalide zu machen. Der Sender geht von einem anderen Hashwert aus (mit dem er ursprünglich gesendet hat) und das kann zu Verwirrungen (welcher Art auch immer) führen.

    Nun ich habe mich nicht zu stark mit Bitcoin beschäftigt, aber es lest sich für mich wie folgt:


    Damit eine Transaktion im System als valide anerkannt wird, muss sie in einer Blockchain eingerechnet werden.
    Dieses Einrechnen scheint das zu sein, was man Mining nennt (weil wohl derjenige, der diese Rechenarbeit übernimmt dafür mit BitCoin "belohnt" wird).
    Bevor dieser Vorgang abgeschlossen ist, scheint es dem Empfänger einer Transaktion möglich zu sein, Daten an der Transaktion zu ändern, die dann in einem anderen Hashcode resultiert. Unter Umständen (die man wohl selbst herbeiführen kann) kann man dafür sorgen, dass dieser Hashcode anstatt des originalen in die Blockchain kommt. Für den Sender ist die Transaktion damit fehlgeschlagen, weil er ja seinen Hash nicht in der Blockchain findet.
    Damit hat wohl der Empfänger die Coins und der Sender glaubt, dass der Empfänger sie nicht hat oder so... und ist vllt. versucht erneut zu senden.


    Aber wie gesagt, besonders stark habe ich mich nicht damit beschäftigt, wie da die Prozesse laufen...



    Ansonsten stimme ich FDominicus zu.