Beiträge von Thomas Zink

    Ich hatte dieses Thema schon mal angelegt, es ist aber ohne Mitteilung verschwunden, daher gehe ich von einem technischen Fehler aus und poste es erneut.


    Hier findet man eine Diskussion auf englisch, bei der Dr. Scott Denning (Professor of Atmospheric Science) die These vertritt, dass der menschengemachte Anteil des Klimawandels signifikant ist und Dr. Roy Spencer (Principal Research Scientist, University of Alabama in Huntsville) die gegenteilige Position einnimmt.



    EDIT:
    ABER: Beide sind sich einig, dass keine staatliche Intervention,
    sondern der frei Markt (explizite nennung Kapitalismus) es richten soll
    und wird könnte (z.B. hier).

    Sicherlich einige gute Ansätze, aber der anarchokapitalistische Quatsch, Rothbardscher Naturrechtsblödsinn(ansonsten hat er wirtschaftspolitisch viel richtiges geschrieben) und dieses ganze Verschwörungsgeschwurbel zu Bilderberg, 9/11 und Israel etc... spotten jeder Intelligenz.

    "spotten jeder Intelligenz" ist hart vormuliert. Wenn man mit Intelligenz die Fähigkeit meint, sein Wissen logisch zu verknüpfen um Wissen abzuleiten, würde ich es sogar umgekehrt behaupten.
    Wer freie Wirtschaft will, braucht ein absolutes Eigentumsrecht der Privatpersonen. Wer das fordert muss denklogisch den Staat ablehnen.
    Man kann schon glauben, dass das alles nur mit Staat funktiniert, und von daher das Eigentumsrecht nicht ganz so absolut sein soll, mit mehr Intelligenz hat das aber nichts zu tun, würde ich sagen.


    Dennoch soll die PDV nicht den Anarchokapitalismus fordern, da dies natürlich in DE verboten ist.

    Weiß jemand, ob der oben genannte Satz weiterhin in einem Programm der Partei zu finden ist? Danke...

    Ich glaube vor einiger Zeit stand sowas wirklich mal drin... Ich kann mich nur dunkel erinnern, somit auch täuschen.
    Jedenfalls wäre es eine falsche Aussage. Zuwanderung in frei Wirtschaften ist gut für diese. In Sozialsysteme ist sie schelcht.


    Mittlerweile kann ich nach kurzer Suche im Grundsatzprogramm.pdf nichts mehr dazu finden.

    Zitat

    Falsche Denkweise. Die PDV richtet sich an alle Menschen, zumindest sollte das der Anspruch sein. Die PDV muss ein breites Zielpublikum erreichen und den Menschen erklären, warum eine starke EU ausschließlich den Führungseliten und der Finanzmafia dient. Zum Geldsystem hat sie auch das wissenschaftlich fundierteste Konzept.
    Warum sollte man sich um irgend eine Splittergruppe Gedanken machen, die mit Bilderbergern in der unbeliebtesten Partei Deutschlands gemeinsame Sache macht? :lol:


    Den Einwand verstehe ich nicht. Klar wird die PDV (sobald sie wirken kann) allen was bringen, egal ob die das verstehen. Aber Zulauf als Parteimitglieder wird man nur von Leuten bekommen, die das Konzept Freiheit verstehen. Da gibt es in der FDP welche an "der Basis", die nun bald endgültig die Schnauze voll haben könnten, wenn die Reformation zu einer freiheitlichen Partei scheitert.


    Das meinte ich damit. Sicherlich sollte sich die PDV deshalb im Wahlkampf nicht speziell an diese Leute wenden, sonder an alle (falls das der Einwand war).
    Diese Leute müssten schon von sich aus kommen (einen entsprechenden offenen Brief an FDP Mitglieder gabs ja schon).

    Ja das wird dir egal sein bis das Pack heulend zur Regierung läuft und sozialistische Agitatoren mit "Man kann doch nicht Frauen und Kinder/Jugendliche/Junge Erwachsene die Kosten ihrer Ausbildung selbst tragen lassen" anfängt

    Genau deswegen ist ja "get Government out of it" die Lösung des Problems. Wenn es dann feministische Stiftungen oder ähnliches gibt, wo keiner gezwungen ist mit zu zahlen und die auch keinen gesetzlichen Vorteil (wie etwa Steuervergünstigung) haben, kann es allen andere Wurscht sein.


    Wie und ob es auf dauer möglich sein wird, dass es eine Regierung gibt, die sich da nicht einmischt ist eine andere Frage. Ich glaube z.B. dass das Risiko, dass sich ein Minimalstaat wieder "aufblählt" und dann eben in solche Bereiche eingreift für hoch. Möglicherweise kann das über bessere Bildung im bereich Freiheit geregelt werden, ABER natürlich muss sich dann niemand dieser Bildung bedienen, weil ja Freiheit "herrscht". Ist also durchaus nicht garantiert, dass es nicht den Leuten dann wieder zu gut geht, um sich mit dem Thema zu beschäftigen.

    Wow, jetzt gibts also kein Mann und Frau mehr weil das kollektivistisch ist

    Das hat doch keiner gesagt.
    Holger hat gesagt, dass es in solchen Fällen nicht richtig ist, vom Kollektiv "Frauen" zu reden.
    Denn das einzige, was dieses Kollektiv gemeinsam hat ist, dass sie eben Frauen sind (und alles was davon abhängig ist).
    Außerdem gibt es auch Männer die diesen vermeintlichen "Blödsinn" studieren.
    Das richtige Kollektiv wären also einfach "diejenigen, die X studieren".
    Da dies überwiegend Frauen tun, kann man natürlich sagen, dass "Blödsinn X" hauptsächlich von Frauen studiert wird,
    ABER nicht, dass Frauen hauptsächlich "Blödsinn" studieren (dazu bräuchte man eine ganz andere Datengrundlage; wie Holger in seinem Beispiel der österreichischen Pferdewirten schön gezeigt hat, ist der Anteil vom Kollektiv "Frauen", der diesen speziellen "Blödsinn" studiert verschwindend gering).


    Edit: wir sind uns sicher einig, dass niemand gezwungen werden sollte für das Studium anderer zu bezahlen. Damit löst sich doch das ganze Problem, welches Ungerechtigkeit darstellt. Sicher kann man dann immernoch sagen, dass vllt. die eher belächelten Studiengänge überwiegend von Frauen belegt werden (falls das noch so ist), man hat aber kein echtes Problem mehr damit.

    Nun mir soll es egal sein nur finde ich es eine Unverschämtheit dann zu verlangen, daß jeder Beruf genügend Einkommen generieren muß, davon leben zu können. Frauen bevorzugen offensichtlich etwas für sich "selbst", ich finde es durchaus korrekt wenn Sie dafür nicht beliebig hoch bezahlt werden.

    Da sitzt für mich auch das ganze Problem. Unabhängig ob das Frauen sind oder nicht.
    Wer was praktizieren will, was sich nur schlecht lohnt, kann das machen.
    Wenn das zum Großteil Frauen sind sehe ich da auch kein Problem.
    Natürlich muss man dann hier Sozialismus abbauen, sodass das auch funktioniert. Gleichbezahlungsforderungen, Studiengebührenerlassung usw. sind natürlich falsch bzw. sollten nicht gehört werden.


    Alles andere wäre nicht liberal/libertär. Freiheit vor natürlichen Zwängen sind m.E. vom Freiheitsbegriff ausgeschlossen, da sie immer Zwänge auf andere voraussetzen (beispiel: Freiheit der Berufswahl bei gleicher Bezahlung würde heißen, dass andere, produktivere für unproduktivere einen Ausgleich zahlen müssten).

    Wer den "Neuanfang" der FDP beobachtet, wird feststellen, dass dieser inhaltlich keineswegs eine echte Konkurrenz zur PDV darstellen wird.


    Lindner ist für mich eher Sozialdemokrat als Liberaler und der "Liberale Aufbruch" scheint nicht wirklich viel Gewicht zu bekommen.
    Im Gegenteil erscheinen mir einige Aussagen Schäfflers und Gebauers fast schon wie Anbiederungen an Lindner (ohne inhaltliches Abweichen von der eigenen Position):
    Hier eine Rede Schäfflers bei der FDP
    Hier ein kleiner Diskurs, bei dem Gebauer, Schäffler, Lindner (und noch ein paar) dabei sind.


    Ich denke der "Liberale Aufbruch" will die FDP als "einig" (nicht inhaltlich, aber in der Absicht zusammenzuarbeiten) und "stabil" präsentieren, damit sie wieder gewählt wird.
    Wird der "Liberale Aufbruch" in der FDP weiterhin ignoriert (irgendwie hoffe ich das), könnte die PDV vllt. doch noch Zulauf von da her bekommen, wenngleich sich Schäffler bis heute dagegen entscheiden würde.


    Wie seht ihr die Chancen des "Liberalen Aufbruchs" (oder generell wirklich liberaler Inhalte) in der FDP?

    Lindner bringt den Währungswettbewerb (was eine grundliberale Forderung sein müsste) garnicht mit der Realität (wie sie sein sollte) in Verbindung.
    Man gewinnt keine Wählerstimmen, wenn man sich als "Lesezirkel" mit Grundsätzlichem befasst, meint er...


    Hört sich nicht so an, als ob die FDP unter einem Christian Lindner wieder liberal werden soll, sondern eher populistisch mit liberalen Zügen.
    Aber mal schaun, ich hoffe noch auf Schäffler :)


    Edit: Natürlich hoffe ich zusätzlich auf Schäffler und damit einer wirklch liberalen FDP. Primär ist natürlich die PDV wichtig.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.…coin-betrueger/
    Die ersten Bitcoin-Betrüger scheinen sich schon erfolgreich auf fremden Rechnern bedient zu haben. Es scheint also relativ gut möglich zu sein die Währung zu manipulieren - allerdings auch die Betrüger zu finden, oder es ist doch nur die Spitze vom Eisberg.

    Nun ich habe mir noch nicht selbst ein Bild davon gemacht, ob Bitcoin tatsächlich unfälschbar ist... Jedoch denke ich, dass es wahrscheinlich wäre, in diesem Fall schon davon gehört zu haben (natürlich nicht zwangsläuftig, klar).
    Was die verlinkte Seite angeht... da habe ich schon so dermaßen viel offensichtlichen Quatsch gelesen, dass ich erstmal nichts glaube was da steht ;)

    Thorsten Polleit über den Bitcoin und warum der Bitcoin durchaus mit dem Regressionstheorem vereinbar ist: http://www.misesde.org/?p=6634

    Nunja, was da beschrieben wird, ist m.E. völlig logisch. Das macht den Bitcoin aber weder schlechter noch besser.
    Das ist im Prinzip nur eine Beschreibung, warum der Bitcoin überhaupt einen Wert besitzt und dass er ohne bereits existierende Währungen garnicht erst entstanden wäre, da er keinen anderen Nutzen als "Tauschmittel" hat.
    So ist es und genau deshalb kann (und wird meiner Meinung nach) sein Wert wieder auf Null sinken. Spätestens, wenn ein Währungswettbewerb da ist.

    Vergleich mit gleichwertigen Häusern. Versuchst Du Dein Haus zu verkaufen, schaust Du nach was andere Häuser kosten oder Du nimmst Deinen Preis als "Basis" . Schlägst etwas drauf oder ab.

    Das würde aber doch voraussetzen, dass ich den Wert bereits kenne oder sehr gut einschätzen kann. Sonst habe ich kein "gleichwertig".
    Sicher hat man da eine Einschätzung, aber das ist höchstens ein "Educated Guess" und ich habe keine Ahnung ob es jemand so haben will (und wie Holger schrieb, kann sich das von Situation zu Situation ändern, weil es einfach ein subjektiver Wert ist, kein objektiver).

    Sehr einfach hat Dich dein haus 250 T€ gekostet und es bietet Dir einer 2 Mio heute an und Du weißt, Du kannst Dir ein neues besseres Haus für wieder 500 T€ kosten. Verkaufst Du ;-)


    Du kannst nicht behaupten Du hättest keine Vorstellung von dem erzielbaren Preise deiner Vermögensgegeenstände. Willst du verkaufen wirst Du a) inserieren müssen und b) einen Preise nennen müssen oder aber einen Preise genannt bekomme.

    Das spricht aber doch gegen die Behauptung, dass man das ohne echte Preisfindung richtig einschätzen wird.


    Wie gesagt, vllt. ist man gut im einschätzen, weil man den "momentanen Markt" "kennt". Aber man dennoch fürchterlich daneben liegen.
    Auch wäre eine regelmäßige Neueinschätzung nötig, weil sich "der Markt" entsprechend ändern kann.

    wer meint ernsthaft die werden Edelmetalle verbieten und dann von Haus zu Haus und das Einsammeln?

    Da geb ich dir recht.
    Ein Verbot kann ich mir vorstellen, weil es nicht aufwändig ist so eines zu erlassen und doch schon den ein oder anderen genug Angst machen wird, sich an das Verbot zu halten (Käufer wie Verkäufer). Es könnte dann auch vereinzelt Anzeigen gegen, wenn jemand versucht mit Edelmetallen zu bezahlen und Löhne müsste man in Edelmetallen auch unter der Hand auszahlen.
    Aber alles keine besonders großen Hindernisse, man darf nur keine Angst haben.


    Das Durchsetzten des Verbots wird meiner Meinung nach nicht wirklich passieren, weil viel zu aufwändig (die Möglichkeit besteht allerdings).

    Sie können Ihren Wert in Verrechnungseinheiten abschätzen. Den genauen Wert zu wissen ist natürlich unmöglich. Nur haben Sie keine Schulden, besitzen aber etwas, ist das Ihr Vermögen.
    Und nein es ist nicht Kaffeesatzleserei, es ist der einzige Weg Erfolg und Mißerfolg berechnen zu können. Und diese "Magie" geben uns Preise

    Aber ist es nicht so, dass man für die Preisbildung immer sowohl Angebot als auch Nachfrage braucht?
    Was, wenn ich ein Haus besitze, dass ich nicht verkaufen will.
    Woher stammt der Preis dafür?
    Woher will man wissen, was Leute bereit wären dafür zu zahlen (und ab wann ich bereit bin es überhaupt zu verkaufen)?
    Im hypothetischen Fall eines Verkaufs könnte der Preis weit über oder auch weit unter meinem "Neupreis" (Kauf oder Eigenbau) liegen.
    Es gibt sehr viele Faktoren, die den Wert für potentielle Käufer anheben und absenken können (und das pro Person...).


    Vielleicht gibt es Markler und Sachverständige, die aus Erfahrung abschätzen könnten, für wie viel man ein Haus verkaufen könnte (plus Statistiken) und darüber den Wert definieren. Aber auch das wäre kein Marktpreis für mein Haus.


    Es ist schlicht nicht vorhersehbar für wie viel ich mein Haus tatsächlich verkaufen würde; doch genau das würde meiner Meinung nach den Wert definieren.


    Also abschätzen kann gehen. Das kann aber stark daneben liegen und ist daher alles andere als eine sichere Grundlage für irgendwelche Aussagen.
    Man kann nun davon ausgehen, dass sich die Schätzungsfehler ausmitteln, wenn man genug Schätzungen macht, oder dass man für seine Aussage (kommt drauf an was man will) tatsächlich nur sehr ungefähre Werte braucht. Dann ok, ansonsten sehe ich das kritisch.

    Ich behaupte wir haben in DE weder einen Rechtsstaat noch ein Eigentumsrecht.
    Keiner kann seine Rechte und Pflichten laut Gesetz alle kennen. Höchstens die wichtigsten (die eh meist intuitiv sind).
    Das dazu noch relativ häufige Justizfehler/schlampereien und Korruptionsfälle kommen, macht das ganze nicht besser.
    Die staatlichen Behörden kümmern sich im Zweifel einen Dreck um Eigentumsrechte.

    Das ist auch richtig, aber die Staaten machen es nicht, weil die Staten anscheinend in der Hierarchie doch unter der Hochfinanz stehen. Schwupp................... Und schon ist man im Bereich Verschwörungs(praxis)theorie.

    Ich glaube nicht, dass man da eine feste Hierarchie ausmachen kann...
    Es sind verschiedene Leute auf verschiedenen Positionen mit verschiedenen Interessen.


    Dem Buch "Die Kreatur von Jekyll Island" kann man die Geschichte des FED systems entnehmen, das in seiner Einführung mehrfach gescheitert war und letztendlich halb-heimlich und über Bestechungen doch eingeführt wurde. Das Gesetz dazu wurde von ein paar einflussreichen und daran sehr interessierten Leuten auf Jekyll Island geschreiben, während sie angeblich Entenjagt machten.


    Das US-Parlament wollte dieses System also scheinbar mehrheitlich nicht (war ja auch nicht das erste Zentralbanksystem der USA).
    In einzelnen Staaten der USA wurden wohl zu dieser Zeit ebenfalls Zentralbanken ausprobiert, die scheiterten.


    Sobald sie mal fest etabliert waren, waren sie allerdings ein Verbündeter von machtbessessenen Psychopathen und korrupter Politiker, denn die Kriegslobby mag Krieg und eine Zentralbank kann die Bürger "unsichtbar" besteuern, über die Inflation.
    Daher verstehe ich, warum Zentralbanken nicht leicht abgeschafft werden (aber auch das kam, wie gesagt in den USA vor). Die Etablierung ist wahrscheinlich im Einzelfall unterschiedlich durch einflussreiche Leute gewesen...