Beiträge von Holger Oeft

    Danke Rita für den link.
    in einem Kommentar geht es schon los:


    "fightDYStopiavor 7 Monaten
    Danke dir vielmals Karl fürs Referieren! Ich hatte den Libertarismus wohl wirtschaftspolitisch völlig falsch eingeordnet - ihn eher mit der Freiheit von (staatlicher) Gewalt und Bevormundung des Anarchismus gleichgesetzt... Nun stehe ich dem Libertarismus viel kritischer gegenüber, danke."

    Würde das eher als Kampf um die Begriffe deuten.
    Libertär ist ja ein ziemlich neuer Begriff für die Zeitungsschreiberlinge und klingt irgendwie eher wertneutral/positiv nach "Freiheit". Und wenn ein aufstrebender, berufsstartender Schreiberling sich profilieren will, geht das ja am leichtesten mit politisch korrektem Geklexe.


    Also flux die Gespenster aus der Mottenkiste gekramt und für FAZ-Leser etwas Neusprech verabreicht. Dann wird Libertär mit AfD verknüpft. Es geht ja hier um Leute die den Begriff nicht kennen und damit nicht viel anfangen können. Da wird bestimmt noch einiges in den geistigen Programierwerkstätten für die öffentliche Meinung entworfen werden.
    Vielleicht soetwas wie EU-Parlament = demokratisch u.s.w. (zur "Ehrenrettung" der FAZ: Roman Herzog http://www.faz.net/aktuell/wir…-europa-idee-1906033.html)

    Nun erläutere mir einfach mal wie ich mich gegen den täglich Raub wehren kann? Mal ohne die Alternative, vom Gewaltmonopol in "Gewahrsam" genommen zu werden. Wenn ich meiner Freiheit beraubt werde, weil ich mich weigert den Raub zu erdulden, habe ich genau was zu "gewinnen"?

    Ich erläutere dir gar nichts - das musst du schon selbst entscheiden wie weit du gehen kannst oder willst.


    Ich selbst lasse mich natürlich berauben, genau wie du wahrscheinlich auch.
    Warum?
    Nimm den Euro als Beispiel: Warum benutzt du immernoch bunte Zettel, obwohl du weist das es Fiatmoney ist. Weil es 99% nicht so sehen und du in Kontakt mit dieser Realität stehst. Konsequenz fängt vor der eigenen Haustür an, bevor man sie für andere fordert.


    Du oder ich werden die Welt nun einmal wahrscheinlich nicht gemäß unserer Vorstellung ändern können. Wir können aber versuchen unseren Anteil daran zu leisten. Das klingt zwar unvollkommen, ist aber nur ehrlich. Keine Ahnung was sich entwickeln wird, ich lasse mich da überraschen, versuche aber meinen Weg zu gehen. Das ich die Patentlösung für alle Probleme der Welt habe kannst du vergessen - die wirst du im übrigen auch nicht haben. Ich sehe es eher wie von Mises : "Unternehmer sein heißt, eine differenzierte Sicht der Zukunft haben."

    Nun, es gibt natürlich auch solche Frauen, aber mir ist deine Aussage viel zu unsachlich.


    Natürlich werden Lehrer und Staatsprofiteure nicht die Hand abschlagen die sie füttert. Darum geht es auch nicht. Es geht um das Prinzip das die Art und Weise "schlecht" ist und auch immer schlecht bleibt, da sie moralisch aus etwas schlechtem entstammt und zwar aus Raub von legitimen Eigentum.


    (edit: Das klingt zweideutig, "Das Problem" geändert in) Fakt ist doch, das die Masse der Bevölkerung nicht vom Raub lebt, sondern sich berauben lässt.
    Es sogar soweit geht, das es bei vielen gar nicht als Raub erkannt wird und sie sich verpflichtet fühlen Ihren Beitrag zu leisten. Tatsächlich nutzen Etatisten hier aber das natürliche Mitgefühl Menschen aus, für ihre Gemeinschaft (freiwillig) Verantwortung zu übernehmen und zu sorgen. Die Umverteilung und massenhafte Verschwendung wird ja nicht ohne Grund von der Mehrheit der Bevölkerung hingenommen.

    Wenn Frauen studieren, studieren sie Blödsinn. Frauen haben evolutionär bedingt ein viel stärkeres Anspruchsdenken als Männer, eher wie Kinder, und damit gleichen sie nem Kind im Spielzeugladen dass dort alles haben kann weil Papa bezahlt.

    lol,
    das schreibst du in einem Forum dessen Bundesvorsitzende, quasi das Anti-Beispiel schlechthin ist.
    Peinlich

    Warum sozialistische Phrasendrescherei. Es sind Zahlen über die derzeitigen Präferenzen bei der Wahl eines Studienplatzes und offenbar gibt es da gravierende Unterschiede.

    Weil du ungerechtfertigt verallgemeinerst und einem von dir definierten Kollektiv eine Eigenschaft oder Präferenz unterstellst und daraus eine Wertung für die gesamte Gruppe ziehst. Zeige mir die Personen, von welchen du meinst die Präferenzen zu kennen. Ich kenne keine einzige Präferenz der "Frauen" oder "Männer". Mit dieser Logik könntest du auch den Beruf des Müllmanns als Beispiel nehmen.
    Aber bleiben wir bei den Pferdewirten.
    Es gibt in Österreich 8,5 Mio Einwohner ca 50% Frauen = 4,25Mio Frauen . Gemäß Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/S…schaft/Pferdewissenschaft gibt es in Ösiland nur EINEN! Studiengang mit vielleicht 64 Studenten pro Semester x 6 Semester = 360 Frauen und 24 Männer entspricht einer Frauenquote von 93,75%. Gemessen an ganz Österreich sind diese 360 Frauen 0,008470588% . Statistisch ein Hauch von Nichts... oder vielleicht die Anzahl an Personen, die die professionellen Pferdegestüte und Reitschulen im Lande brauchen.
    Woher begründest du also deine Kritik?

    Darf man die nicht mehr "diskutieren"? Was genau war an meine Aussagen "sozialistisch"? Und wo habe ich Phrasen gedroschen. Ich habe mir die Fächer angeschaut und "meine Gedanken" gemacht.

    Natürlich darf diskutiert werden - das habe ich nie in Abrede gestellt. Zur Diskussion gehört meist auch eine zweite Meinung, die sich durch Argumente und Aussage unterscheidet.


    Mit sozialistisch meine ich das Menschenbild, das bei Sozialisten typischerweise im Kollektiv aufgeht. Individuen werden dann zu Klassen, anstatt Individuen zu bleiben.


    Phrasen gedroschen: Männerstudium/Frauenstudium Nun ja wird nur diejenigen stören, die meinen Frauen = Männer


    Mich stören schon unreflektierte Begriffe wie Männer/Frauenstudium. Weil sie von dem Kernproblem, dem staatlichen Bildungsmonopol ablenken und verwirren sollen. Schön wenn man anstatt die Ursache zu benennen sich in ein Kollektiv zuordnen kann und sich der Neiddebatte hingibt. Das ist Kommimethodik seit Engels, Marx und Lenin. Die anderen sind der Feind - Krieg ist Frieden.

    Und wo habe ich Phrasen gedroschen. Ich habe mir die Fächer angeschaut und "meine Gedanken" gemacht.

    Das Bsp Pferdewissenschaften zeigt, das die Aussage 93,9% Frauenquote nichts über die Realität aussagt. Meine Kritik bezieht sich auf das verallgemeinern, dem kollektivieren.

    Und klar kann ich das "beurteilen" oder meine Meinung dazu haben

    Zwischen beurteilen und meinen besteht ein riesiger Unterschied. Eine Beurteilung ist eine moralische Handlungsanweisung die nach aussen in die Rechte Dritter gerichtet ist. Eine persönliche Meinung ist ein Urteil das nach innen gerichtet ist und nur deine persönliche Präferenz beeinflussen kann. Ich sehe es als problematisch an zu urteilen, wenn man nicht in die Angelegenheit involviert ist. Es widerspricht aber nicht meine persönliche Meinung zur Diskussion zu stellen.


    Also woher nimmst du dir das Recht zu urteilen? Woher weisst du ob es dafür einen angemessenen Markt gibt?


    Bsp Sozialwissenschaften. Durch ESF, politische Stiftungen und zig EU-Fördertöpfe ist es durchaus lukrativ sich eine Beschäftigung in diesen Subventionstöpfen aufzubauen. Die ganzen Genderologen schöpfen Ihre Glaubenskraft aus den Brieftaschen der Steuerzahler (also aller Menschen die am Leben teilnehmen). Hätten wir ein privates Bildungsystem könnten solche religiösen Eiferer nie solch einen Einfluss aufbauen.

    Sind wir jetzt im sozialistischen Phrasendreschen angekommen?
    Ich kann diese kollektivistische Klassenunterscheidungsrethorik nicht mehr hören.


    Wer sind "die Frauen" und wer sind "die Männer" und was kann uns eine abstrakte Methapher von einer wie auch immer angenommenen Gruppe mit unterstellten Eigenshaften für Aussagen liefern, mit der wir in der Realität etwas anfangen können.
    Das ist der gleiche kommunistische Unsinn vom Klassenkampf und der "Klasse". Es ist immer das Individuum das ein Studium anfängt. Ob das in diesem Einzelfall sinnvoll ist oder nicht, kann niemand drittes wirklich beurteilen (abgesehen davon, wer gibt die Legitimation darüber zu urteilen). Es ist unser staatliches Bildungssystem, das diese Fehlanreize setzt und dazu führt das wir Leute vom Studium bekommen, die in manchen Bereichen zum promovierten Taxifahrern und Dauerpraktikanten ausgebildet worden sind. Wenn ein Studium "nichts" kostet, fehlt der Anreiz daraus einen Wert zu machen. Tatsächlich kostet jedes Studium pro Jahr mindestens einen 5-stelligen Betrag. Diese werden aber von allen bezahlt, ohne eine Rückkopplung zu haben.


    Um soetwas zu reduzieren brauchen wir ein privates Bildungswesen, das dem Studenten eigenes Geld kostet - und nicht mehr dem anonymen Steuersäckel. Das führt zu verbesserter Ausbildung/Lehrschwerpunkten (es studieren nur die, denen das Studium etwas Wert ist) und dem ein Anreiz gegeben ist, diese Investition zum Erfolg zu führen. Gleichzeitig verschwinden die potenziell als Parasitärstruktur angelegten "politischen" Studienzweige auf ein notwendiges Maß. Die meisten Sozial/Politik/Musikwissenschaftler werden doch zukünftig für steuerfinanzierte Kampagnenorganisationen oder für Staatsdienste arbeiten. Dieser unproduktive Speckgürtel braucht natürlich eine Daseinberechtigung - folglich wird immer wieder die gleiche Kuh durchs Dorf getrieben... Deutschland war früher ein Land der Dichter und Denker. Zu diesen Zeiten gab es kein Bafög und kein staatliches Bildungsmonopol. Es gab zig verschiedene Uni´s die um die besten Studenten und Professoren buhlten. Erst der Einzug des Bildungsmonopols hat diese so produktiven Zeiten verblassen lassen.

    http://de.euronews.com/2013/12…l-marihuana-legalisieren/


    Eine mutige und realisitische Herangehensweise und dafür sprechen auch durchaus viele Argumente wie ich finde.
    Pflanzen wachsen ja überall, wenn sie Wasser, Nährstoffe, CO² und Sonne haben. Sie sind weder moralisch "schlecht" noch "gut". Nur wir Menschen können Pflanzen mit schlecht/gut moralisch bewerten.


    Der staatlich geführte Krieg gegen bestimmte Pflanzen "War on drugs" kostet Milliarden, beschneidet die Freiheitsrechte aller, kriminalisiert und bringt in der Aufrechnung des für/wider keinen nennenswerten Beitrag für ein friedliches Zusammenleben.
    Als Binsenweissheit kann man feststellen, das durch den "War on Drugs" als eine Form der Marktinterventionen und Versuch der staatlichen Lenkung von Nachfragebefürfnissen erwachsener Menschen, ein Problem kreiert wurde, das mittels staatlicher Intervention unlösbar ist und zu permanenten Problemen und Mehrkosten in einer Gesellschaft führen muss. Sei es durch überfüllte Gerichte und Gefängnisse und Beschneidung von persönlichen Rechten im Namen des erhobenen Zeigefingers.
    Dies soll zur Klarstellung nicht bedeuten, das ich für das Benutzen von Drogen bin, jedoch bin ich für die persönliche Haftung der Benutzer+Anbieter von Drogen.


    anbei der vollständige Bericht der britischen Downingstreet, der vom Guardian veröffentlicht würde und über die komplette Nutzlosigkeit des War on Drugs berichtet

    Dies Geschreibe von allimentierten Partei-Stiftungen dient doch nur, allen anderen die es noch nicht wissen das typische Politikschema zu erklären. Dann brauchen Menschen nicht mehr selbst zu denken und können sich auf solche Schriften berufen (in der Logik ein Scheinargument).
    "An den Taten sollt ihr Sie erkennen". Dieses Motto ist viel ehrlicher als die freiwillige Kastenbildung und Errichtung von Denkverboten im Kopf die niemanden etwas nützen (ausser den Schreiberlingen).


    Es soll mir jemand widerspruchsfrei erklären wie Freiheit zu Befehl und wie Eigentum zu Raub passen kann. Nichts anderes als für Freiheit und Eigentumsrecht zu stehen, vertreten Liberale und Libertäre. Punkt. Dieses schwammige Rechts/Links gebolze ist doch beliebig austauschbar, je nachdem wie man es gerade haben will.


    Vielleicht sollte Herr Grabow als CDU-Mitglied uns mit den 10 Geboten erklären, wie er die Politik seiner eigenen Partei rechtfertigen kann. Ich würde ihm Präferenzverfälschung unterstellen. Timur Kuran hat es in seinem Buch "Leben in Lüge" gut erklärt und beschrieben.

    lol !!
    Die ganze ESM-Farce ist ein einziger Rechtsbruch und das schon seit Maastricht und Lissabon... aber es funktioniert.


    Die Frage bleibt ob sich die Bevölkerung auf lange Sicht, also letztlich jeder einzelne, das gefallen läßt und sich der Gewalt der hoheitlichen Konstrukte fügt. In anderen Ländern, wie Franktreich, Griechenland etc kracht es ja schon gewaltig am Fundament. Allerdings ist dieser Krach bereits in wirkungslose Richtungen kanalisiert worden. Neue Staatsfans mit anderen Farben, um den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

    Warum nicht.
    Das wir unsere Straßen nicht mit Gold und Silber pflastern, dürfte wohl klar sein. In einer Marktwirtschaft wird der Preis allerdings die Knappheit indizieren und wahrscheinlich wird Gold und Silber bei zu hohen Preisen durch Konkurrenzgüter ergänzt bzw ersetzt oder es würden neue Techniken entwickelt die dem Mangel an Gold und Silber entgegenwirken.


    Wobei ich noch ergänzen würde, das die Wünsche und Bedürfnisse nach Silber und Gold wahrscheinlich unendlich sein dürften. Was davon tatsächlich realisierbar ist steht auf einem anderen Blatt.

    Abgesehen davon das der Besitz einer Sache noch nicht Eigentum ausmacht sehe ich Preise als ein persönliches angehängtes Urteil zu einem bestimmten Zeitpunkt über ein Gut.
    Das heisst selbst für mich schwanken die Preise für mein Eigentum mit jeder Situation im Leben. Nur deshalb bin ich bereit eine Kaufentscheidung zu fällen oder zu unterlassen - es benötigt beim Handel den beiderseitigen Vorteil, sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer. Beide Seiten hätten unterschiedliche Preise für ein und dasselbe Gut. Werterhöhend oder mindernd sind auch nicht in Preise ausdrückbare immaterielle Werte. Diese sind ebenfalls immer Bestandteil von Gütern. Werbeleute würden jetzt vielleicht von ener "Marke" sprechen.


    Das Beispiel mit dem Haus für 2Mio. Daran erkennt man doch sehr gut wie subjektiv die ganze Diskusssion über Preise ist. In Situation 1 verkaufe ich die Bude, weil ich doch für 3 Jahre um die Welt reisen möchte, in Situation 2 könnten mir vielleicht 7 Mio geboten werden und ich würde nicht verkaufen, weil ich das Elternhaus behalten will, weil ich nicht an einen Biofaulgasanlagenbauer verkaufen will, oder um vielleicht die Familie zu pflegen und nicht die Umgebung zu verlassen möchte.


    Sozialistische Rechnung heisst ja gerade fixe Preiskalkulation und das ausblenden des persönlichen Urteils. Die ganzen Arbeitwerttheoriebücher sind voll von Unsinn über Tabellen, Preisskalen und Formeln zur Berechnung von Werten (letztendlich dienen diese Werte aber nur zur Berechnung der Steuerlasten des Staates). Diese Preiswelt ist aber nicht mehr die reale Welt, den die wird von Menschen jedes mal individuell bewertet. Jede Projektion von Preisen und Werten ist daher immer eine Schätzung und im Ernstfall wertlos.

    also doch Kaffesatzleserei,
    Eine Gleichung mit 3 Unbekannten ist mathematisch nicht lösbar.
    1 Unbekannte : Wert meiner Sachgüter
    2.Unbekannte: Wert meiner immateriellen Güter
    3.Unbekannte: Wert des Geldes
    Und da bin nur ich allein beteiligt.


    wenn ich nicht genau sagen kann wie hoch der Wert des Gesamtvermögens ist, dann begebe ich mich in das Reich der Vermutungen und Mutmaßungen - schaue also in meinen Kaffeesatz...

    Wenn ich so drüber nachdenke und man sich auf staatliches Zwangsgeld als Sichtweise von Geld einlässt, dann verstehen diese Leute wahrscheinlich Einnahmen als Liquiditätszufluss. Im kaufmännischen Sinne als Mehrung des Bankguthaben. Dadurch das sie sich das Geld selbst schaffen können ist diese Praxis sogesehen auch nur die logische Folge.


    "Ich brauche Giralgeld um Wohltaten zu bezahlen, also erschaffe ich mir mein Geld durch Kreditaufnahme und verteile es anschliessend"

    Die Narrenkappe würde es auch tun, geht ja mehr um das Image bzw um die Marke (um in Werbesprache zu reden). Aber das sollte schliesslich jeder selbst für sich entscheiden. Irgendetwas würde sich schon durchsetzen wenn es Sinn macht