Beiträge von Holger Oeft

    Vielleicht sollte wir als PDV auch so ein Kampagne machen. Wir ziehen uns bei der nächsten Demo einfach blaue Mützen über :)
    Ein unproblematisches Symbol + eine auffällige Farbe schafft auf jedenfall einen Wiederekennungswert.

    Wegen mir könnte und dürfte "er" es nicht.
    Artikel 109 des GG faselt sogar davon: "Die Haushalte von Bund und Ländern sind grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen."
    leider scheint dieser Grundsatz von den Entscheidungsträger nicht ganz verstanden worden zu sein. Aber wie verschoben das Verständnis ist, lässt sich ja schon erahnen wenn das GG Einnahmen mit Leien von Geld gleichsetzt.

    So einfach ist es nun auch nicht. Auch indirekte Steuern betreffen dich direkt, da sie den Preis für alle vorgelagerten Produkte erhöht haben, da sie in die Preiskalkulation eingeflossen sind. Der einzige Unterschied ist das indirekte Steuern nicht direkt von dir selbst durch das Finanzamt "eingetrieben" werden. Es bedeutet aber trotzdem das du als Endverbraucher sämtliche Steuern sowohl direkte wie auch indirekte bezahlst. Ob du das Vergnügen hast mit dem FiAmt selbst abzurechnen oder nicht unterscheidet die ganze Sache. Wirtschaftlicher Träger bist aber letztlich du direkt.

    Ich hatte deinen Namen kreativ verschönert - das war das hoheitliche Vorrecht der Prinzessin.

    hab noch nen Positiv-Artikel zu Tafta gefunden. http://www.internationaltraden…de-stark-profitieren.html
    Scheint als ob KMU´s bzw small estate als Hauptnutznießer dargestellt werden sollen. Allerhand Neusprech, in Deutschland gibt es zig Förderungen für exportorientierte KMU´s wenn die es wollen https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Über-die-KfW/Identität/Geschichte-der-KfW/Themenfelder/Exportfinanzierung/
    Scheint mir also eher das Feigenblatt zu sein.

    Ich muss jetzt mal kurz intervenieren...


    Dieser Tread gerät zunehmend offtopic.
    Dabei sollte jeder vor seiner eigenen Türe kehren und sich selbst als unter Kontrolle haben. Also etwas mehr Achtung voreinander würde hier allen gut tun.

    Ich bin heute auf Tafta aufmerksam gemacht worden http://www.monde-diplomatique.…Text1.artikel,a0003.idx,0 http://de.wikipedia.org/wiki/T…sches_Freihandelsabkommen allerdings sieht mir das in typischer EU-Gesetzgebermanier nach Verdrehung der Maßgeblichkeiten aus.


    Jede Firma aus dem Gebiet kann im gesamten restlichen Gebiet sein (Hoheits)-Recht einklagen und vice versa. Schon harter Tobak wenn man bedenkt wo das enden könnte. Hat jemand schon mehr darüber gehört/erfahren?

    kurze Anmerkung zum verlinkten Video. Huber, Hörmann und Co erklären sehr gut wie Staatsgeld aus bunten Zetteln funktioniert, aber sie erklären nicht wie echtes Marktgeld entsteht. Für diese Leute ist Geld = Geld und immer im Wert fixiert. Sie unterschlagen, dass ein Marktgeld nur ein angehängtes Urteil über eine Sache/Wert ist. Marktgeld ist damit eine Ware wie jede andere. Steigen durch Investitionen die zu Verfügung stehenden Güter, kann aus dem mehr an Gütern ein Zins (Preis für Geld) gezahlt werden. Das entsteht völlig problemlos. Dazu muss sich noch nicht einmal die Quantität der Ware Geld verändern, es wird schlicht wertvoller.

    Das Investieren passiert mit echten Geld immer aus angesparter Arbeit/Wert.
    Somit ist der Zins ein Ertrag aus angesparter und dann investierter Arbeit, die meist eine Erhöhung der Werte zur Folge hat. Die Erhöhung der Werte ist die Rendite sprich, der Zins. Findet keine Erhöhung statt (und greift keine staatliche Rettung) haftet der Investor mit seinem Verlust - es gibt somit auch keine Rendite oder Verzinsung - die gesparte Arbeit ist futsch.


    Staaten haben selbst fast keine echten Einnahmen (außer vielleicht Pachten, Mieten und Dienstleistungserträge für z.B. die Verwaltung der Kirchensteuerzahlungen). Der Rest der Mittelzuflüsse sind abgeschöpfte Erträge die von produktiver Wertschöpfung eingetrieben wurden. Somit stehen minimalen Einnahmen maximale Ausgaben für Armeen, Behörden, Pensionen, Arbeit-und Soziales, Zinsschulden und Tilgungen sowie Subventionen entgegen. Diese Rechnung kann nicht aufgehen. Selbst mit den zwangseingetriebenen Tributen seiner Untertanen. Ein Leben auf Pump kann nicht reicher machen, da es nur nimmt was andere geschaffen und gespart haben. Im wahrsten Sinne parasitär.


    Ich stelle mir immer einen Garten vor. Es gibt einen Gärtner der die Beete pflegt, Unkraut jähtet und schliesslich die Ernte einfährt. Am Ende der Ernte erscheint der Umfairteiler und fordert seine Abgaben, ohne das er einen Beitrag zur Pflege des Gartens oder der Ernte beigetragen hat. Die Ernte des Garten verpflegt den Umfairteiler und den Gärtner - doch tatsächlich gearbeitet hat nur der Gärtner.

    Es ist vielleicht gar nicht die Denkfaulheit. Dafür meckern da mir zu viele Menschen an allen Ecken herum.
    Es hat vielleicht eher etwas damit zu tun, dass unser Denken auf Begriffe wie Gesellschaft und Staat trainiert wurde.


    Als Menschen und Individuen haben wir es quasi verlernt, das nur wir uns selbst gehören und nur ich selbst anfangen kann etwas für mich zu verändern. Eine Gesellschaft wird wie ein organisches göttliches Wesen dargestellt, welches Arbeitet, Zinsen aufbringt, in einer Krise steckt, Kriege führt und was nicht alles für Sachen "tut"
    Tatsächlich sind es aber Individuen, die in Ihren Köpfen Hierarchien akzeptiert haben und ihr Leben danach ausgerichtet haben. Wer will schon gegen seinen Gott rebelieren...

    Freigeist,


    die Chinesen kaufen gerade BTC, weil auch sie gemerkt haben, daß es ein solideres Wertaufbewahrungsmittel ist als jede fiat-Währung. Deswegen ist der Kurs in den letzten 3 Wochen von 100€ auf über 200 hochgeschossen. (Ich hätte doch vor dem Urlaub schon anfangen sollen, zu kaufen :-< ) Der Typ, den Forbes interviewt hat, ist kein Partei-Apparatschik, sondern jemand, der den Ehrgeiz hat, ein Unternehmen aufzubauen, das den Kommunismus (oder was davon in China noch übrig ist) überdauern wird - obwohl es derzeit noch in einer rechtlichen Grauzone (also ohne staatliches Placet!) operiert.


    Der Algorithmus von BTC ist open source, und alle, die ihn sich angeschaut haben, sind sich einig, daß er maximal alle 10 Minuten bei irgendeinem Miner auf der Welt 50 neue BTC entstehen läßt, bis um 2030 herum ca 31 Mio BTC weltweit in Umlauf sind - danach gibt es keine neuen, und bis dahin kannst Du Deine Chance, selber auch mal 50 Coins zu schürfen nur erhöhen, indem Du mehr Rechenleistung für's Mining aufwendest als die Konkurrenz. "Fiat Money" ist etwas völlig anderes - auch Satoshi Nakamoto höchstpersönlich kann heute keine neuen BTC entstehen lassen, ohne genauso viele Blöcke zu berechnen (und genauso viel Strom zu verbrauchen) wie jeder andere Miner auch.

    Ich bin bei Bitcoins ebenfalls skeptisch - habe aber absolut kein Problem damit wenn Menschen Bitcoins benutzen wollen. Es ist ja auch eine schöne Möglichkeit sich über Geld Gedanken zu machen.



    Man kann es vielleicht nicht direkt vergleichen, aber wir hatten in der EU auch Verträge die Besagen das es keinen Bailout innerhalb der Staaten der Eurozone geben wird, das Haftungsprinzipien greifen sollen und das Staaten bestimmte Haushaltsdefizitgrenzen nicht unterschreiten dürften etc etc...
    Bei solchen Verträgen besteht immer die Gefahr, das der Vertrag modifiziert wird und du keine Möglichkeit hast das zu beeinflussen.
    Wenn dann keine Möglichkeit besteht die Einhaltung des alten Vertrags durchzusetzen oder davon zurück zu treten - hast du den realen Schaden und gehst mit Mann und Maus unter.


    Bei Vertrags-Vehikeln wie Euro, EU und auch Bitcoins habe ich herzlich wenig in der Hand und im Falle das die vermeintlichen Vertragspartner beschließen: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" habe ich keine Argumente um mich zu wehren.


    Das unterscheidet Bitcoins von einer Unze Silber. Ich halte es da lieber lokaler und für mich leichter kontrollierbar.

    ein Gesetz aus der Nazizeit anzuwenden und einen Anschluß-und-Benutzungszwang für die Kommunale Wasserleitung einzuführen, um den Wasserwerk ein Monopol zu verschaffen. Wäre dies Monopol nicht staatlicherseits geschützt, könnten die Anwohner jederzeit ihren Vertrag mit dem Wasserwerk kündigen und ihre Brunnen wieder in Betrieb nehmen.

    Das alte Problem... Staatszwang und Mißachtung von Eigentum.
    Abartig das diese Nazi-Notstandsgesetze immernoch angewendet werden.

    edit: Bzgl des Monopols bei wasser:
    Nehmen wir an, einer hat das Wassermonopol mit allen Rechten, wird er trotz schlechteren Angebots nicht aus dem Markt verschwinden, da die Menschen weiterhin notwendigerweise Wasser ohne Ende saufen werden.
    Das Angebot kann sich also verschlechtern und das Monopol zieht weiterhin seine Kunden an, da Wasser schlicht notwendig ist.

    Das erscheint mir grundsätzlich sehr unlogisch. Wassermonopol + alle Rechte am Wasser. Wie soll das gemeint sein? Wer besitzt alle Rechte am Wasser. Gehört irgend jemanden das Wasser in der Luft, den Wolken, im Boden oder in den Flüssen?


    Rechte am Wasser kann es nach meiner Auffassung nur durch Aneigung von herrenlosen Gütern entstehen, die dann über Kaufverträge veräußert werden könnten. So arbeitet jedes Wasserwerk. Es eignet sich herrenloses Wasser an, bereitetet es auf und verkauft es. Zwar als Monopolist in einem Absatzgebiet, aber über ganz reguläre Verträge. Wasser mit allen Rechten würde ja bedeuten, dass die herrenlosen Wassermoleküle a priori dem Monopolisten gehören, egal ob er fähig war sich die Moleküle anzueignen und zu einer Ware zu veredeln.


    Für einen sehr einfachen Wettbewerb würde es genügen den Gebietszwang aufzuheben und ähnlich dem Stromnetz einen Anbieter frei wählen zu können. Kosten des Wasserverteilnetzes und der Infrastrukturen müssten an dem Eigentümer als Miete entrichtet werden. Dieses System würde sehr wahrscheinlich sehr schnell zu effektiveren Strukturen zum Vorteil des Kunden führen.