Beiträge von Holger Oeft

    Methodischer Mangel hin oder her.
    Wenn man akzeptiert das kleine/kleinst Strukturen durch besseres Controlling und Haftung in der Lage sind die Allokation der Präferenzen effektiver auszurichten, so ergibt sich, das die Summe der kleineren Strukturen weniger Resourcen verbrauchen und ein höheres Wachstum erzeugen, da in ihnen weniger Verschwendung stattfindet und somit mehr in produktive Werte fliessen kann. Synergieeffekte bedingen das Controlling, das heisst wenn bestimmte Dienstleistungen an Spezialisten ausgelagert werden können, da Preis/Leistung stimmen, so können auch kleine Einheiten Synergien durch große Strukturen nutzen, ohne das diese dafür eigene Spezialisten bereithalten müssen (Marktgesetze von Angebot und Nachfrage)
    Der Gesamtpreis für Produkte/Dienstleistungen wäre ein Indikator für Mißwirtschaft und am Beispiel Telefongebühren kann man sehr gut erkennen das viele Anbieter sich positiv auf Preis, Leistung und Entwicklung auswirken.

    Das ist ein heiss diskutiertes Thema und die Meinungen gehen da stark auseinander.
    Eine Sichtweite argumentiert:


    Geistiges Eigentum in heutigen Sinne als Patent und Lizenz ist kein Eigentumsrecht im klassischen Sinne, da jeder Mensch einen Gedanken formulieren kann und er in Folge eigene Resourcen für die Umsetzung des Produkts verwendet (im Sinne Rothbards). Folglich kann niemand Rechte an geistigen Eigentum haben.


    Allerdings bin ich schon für einen zeitlich befristeten Patent- und Lizenzschutz, da viele vor allem kleinere Unternehmen überproportional viel Resourcen in Forschung und Entwicklung in geistige Rechte stecken und es sich für solche Firmen einfach nicht lohnen würde etwas zu entwickeln, das dann sofort von Konkurrenten genutzt werden kann. Das Beispiel Open Source ermöglichte allerdings im Gegenzug eine ungeahnte Potenzierung von Produkten und Anwendungen für Endbenutzer.
    Habe da aber auch noch keine optimale Lösung gehört oder gelesen.

    Es ist ja gerade der Trick dass Bürokratie keine Erfolgsrechnung und persönliche Haftung kennt, im Gegensatz zum Unternehmen und dem Individuum.
    Im Zweifel gibt es dann "höhere" Aufgaben oder es wird für die "Gemeinschaft" organisiert.

    "Wenn das stimmen würde, würde die ganze Idee einer freien Gesellschaft keinen Sinn ergeben; oder aber ich habe dein Argument immer noch nicht verstanden. "



    Wenn es nicht stimmen würde, würde heute niemand bei einer Umverteilung von 70% passiv bleiben, Geld benutzen das nur mit 1% tatsächlich hinterlegt ist, ein EEG und einem ESM akzeptieren, die Ausspionierung von persönlichen Daten so lethargisch akzeptieren u.s.w.
    Eine freie Gesellschaft bedingt ja (je)den mündigen Menschen, nur scheint es das zwar viele Menschen körperlich erwachsen sind, jedoch die Mündigkeit unterentwickelt oder verkleistert mit Ausreden ist. Die Komfortzone ist schwer zu durchbrechen, da zwar nicht mit dem Schlagring zugeschlagen wird, wohl aber mit den 3 Lastern wie Kant sie benannte: "Faulheit, Feigheit und Falschheit."

    Große menschliche Gruppen und Gemeinschaften scheinen aber so nicht zu funktionieren.
    Der Fakt das Schlagen Unrecht ist, egal ob es positivistisch oder durch Wahlen legitimiert wird, ändert nichts daran das es möglich ist das 1 Individuum 10.000 andere beherrschen kann. Also müsste man versuchen die Gruppen quantitaiv kleiner zu machen, also Herrschaft zu verkleinern und so klein wie möglich zu machen (nicht die Menschen vernichten!). Nur dann scheint es schwieriger für Psychopaten zu sein Gruppen zu manipulieren.

    "2. Reaktion: Die Argumentation hat einen häufigen Fehler: Opferrollendenken. Du denkst der Staat wäre ein Psychopat, dem du hilflos ausgeliefert bist, sodass du dich den Gegebenheiten (Herrschaft) fügst und nur im verbleibenden Rahmen argumentierst. Das ist vielleicht für eine Person richtig, aber nicht, wenn viele Menschen zusammenarbeiten. Wir haben nämlich eigentlich kein 1:5 Verhältnis, sondern eher 1:10.000. Das bedeutet, wenn du hier eine Mehrheit für die vermeindlich beste Option finden würdest, bräuchtest du dich überhaupt nicht mehr schlagen lassen, weil alle zusammen die Fesseln einfach zerreißen könnten.
    Wenn du jedoch zu dem Zeitpunkt keine Mehrheit hast, weil also 3 Leute für Schlagring stimmen, dann würde es viel mehr Sinn machen, diese zu überzeugen dass es besser wäre, sich überhaupt nicht schlagen zu lassen. Ob du zu dem Zeitpunkt für "bitte schlag uns mit der Hand" stimmst oder sagst "bitte schlag uns gar nicht" macht praktisch keinen Unterschied, außer, dass du den anderen zeigst was dein eigentliches Ziel ist."



    Wenn diese Theorie stimmen würde, hätten wir in der Praxis heutzutage kein Unrecht.
    Das Problem ist aber, wir haben Unrecht in der Praxis - also stimmt irgendwas an der Theorie nicht...

    Vielleicht eine Gegenfrage:
    Stell dir vor du bist Rentner und hattest jeden Monat deiner vergangen 45 Jahre Arbeitzeit, Kaufkraft im Äquivalent von aktuellen 300,00 € weggespart.
    Was meinst du welche Rente heute besser (wertvoller) ist. Die im deflationierten oder im inflationierten Geldsystem?


    "Wie steht ihr zu dem Thema, dass es einen geringeren Anreiz zum investieren gibt, wenn die Inflation wegfällt?" - Richtig, es würde wahrscheinlich zu keiner künstlichen wirtschaftlichen Blasenbildung mehr kommen, dieser ganze keynsianische und zT. friedmanische Parabelzirkus mit immer neuen Begründungen warum wir gerade in einer Krise sind würde endlich aufhören. Investments würden nach tatsächlichen Erfolgsaussichten getätigt und mit Haftung und Verlustrisiko zu einer gesunden Bewertung kommen. Fehlallokationen von Gütern und Resourcen hätten dann keine so schädliche Auswirkung mehr, wie sie es heute haben.
    Da jeder Mensch unendliche Bedürfnisse hat, wird es auch weiterhin Nachfrage geben. Die Zeitpräferenzen könnten sich zwar verlängern, aber zum Beispiel Computer oder Handy: du wartet auch nicht 5 Jahre auf den nächsten Minidatacenterserver, wenn du jetzt gerade einen neuen Rechner brauchst.


    "Wie sieht es eigentlich mit der Giralgeldschöpfung der Banken aus? Würde die nicht weiter zur Inflation führen oder würde sie verboten werden?" Giralgelschöpfung wäre auch weiterhin erlaubt und möglich, aber du hättest nicht den Zwang diese Zettel anzunehmen wenn du es nicht möchtest. Vielleicht wechselst du einfach in Geld das keine Giralgeschöpfung hat.



    "Hat eine gedeckte Währung eigentlich noch einen anderen Vorteil außer das die Inflation gestoppt wird?" Es kommt darauf von welcher Seite du die Währung diskutierst. Bist du ein Emmitent oder Nutznießer hast du enorme Vorteile durch den Transfer von Wert für weniger Wert.

    Fangquoten wären denkbar. Vielleicht gibt es aber auch eine freiwillige Übereinkunft der Fischer, nur eine akzeptable Menge aus dem Meer zu holen damit alle Fischer auch in Zukunft einen Job haben.


    Eine Anmerkung: bei der 200 Meilenzone in Island handelt es sich nicht um Staatsgebiet im herkömmlichen Sinne. Gemeint ist damit eine Zone des rechtlichen Einflusses, in dem die Regeln der Isländischen Bevölkerung gelten. Es handelt sich also Streng genommen um Rechte und deren erlaubte Nutzungen in einem Geltungsbereich.


    Das Konzept des Geltungsbereich für Nutzung von Rechten kann sehr wohl auf das gesamte Meer angewandt werden. Dazu braucht es auch keine staatlichen Strukturen, sondern nur die Akzeptanz der Beteiligten Nutzer siehe Antarktisvertrag http://de.wikipedia.org/wiki/Antarktisvertrag

    "dass Sie mit einer kommunalen Verwaltung die Spannung zwischen den einzelnen Kommunen nach innen (!) erhöhen"


    "Nein, nicht im Bezug auf die Verwaltung, sondern zwischen den einzelnen Fürstentümern. Gut nachzulesen bei Machiavelli und seinem Wunsch nach einem einheitlichen Staat."




    Dann verwechseln Sie Innen- und Außenpolitik in einem Minimalstaat. Die Angelegenheiten zwischen 2 "Fürstentümern" stellen regelmäßig außenpolitische Fragen dar und ist keine von Ihnen primär als Problem angesprochene Spannung zwischen den einzelnen Kommunen nach innen. Wichtig ist der Unterschied zwischen der Kommune als kleine Verwaltungsstruktur und einem Minimalstaat als eine größere Verwaltungsebene mehrerer Kommunen, Kreise oder Länder.Machiuavelli mag vieles gewesen sein, in erster Linie war er ein Mann seiner Zeit. Rechts-und Vertragsbruch waren für ihn ok, solange es dem persönlichen Zweck und Vorteil diente um eine hierachische Herrschaft aufzubauen und zu verteidigen. Dies unterscheidet ihn von der als von mir als Prämisse formulierten Minimalstaates. Es geht nicht darum eine Herrschaft über Menschen aufzubauen, sondern die Freiheit jedes einzelnen zu schützen.


    Meine Aussage "Es kümmert niemanden ob in China ein Sack Reis umfällt, es interessiert mich aber wenn meine Freunde/Verwandten ein Problem haben oder Hilfe brauchen." ist kein Dilemma :) sondern eine klare Aussage und Präferenz. Folglich kann es kein falsches Dilemma sein, da kein Dilemma vorhanden ist...



    "Sicher ist sie das. Sie vergessen in Ihrer Betrachtung die lokalen Verwaltungen vor Ort, die sich aufsummieren." Sie vergessen dabei die Wahlmöglichkeiten innerhalb der Prämisse. Wenn eine aufsummierte Verwaltung zu teuer für die Betroffenen Menschen ist, wird es bei freiem Marktzugang immer eine Angebot/Tendenz zur Kostenreduktion geben, denen die Beteiligten freiwillig aus Eigeninteresse nachgehen werden. Somit bleibt Ihre Aussage weiterhin unlogisch, da nicht logisch widerlegt.



    "Ein paar große Namen hier in die Diskussion zu werfen, hilft niemandem!"


    Ok, Machiavelli in Ihrem ersten Post anzuführen betrachte ich somit als obsolet. Die Links dienten als weiterführende Lektüre bzw. Verweis. Sie sollten nicht als Argument in der Diskussion dienen, da es sich streng genommen um kein echtes Argument handelt (Scheinargument), wenn man auf fremde Dritte verweist, die dann die Argumente hervorbringen sollen bzw Authorität suggerieren sollen.



    "Sie nutzen hier wieder ein falsches Dilemma. Was ist z.B. mit dem VW Käfer, dem sog. "Volkswagen", der Forschung an Medikamenten, der Forschung am CERN (mit Sitz in der Schweiz), archäologische Forschungen etc.? Deutschland hat darüber hinaus den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. Und ja, in Deutschland lagern trotzdem Atomwaffen."


    Es handelte sich um die Widerlegung Ihrer Beispiele (da Dual-Use Beispiele) zu Ihrer Aussage: "Auch scheinen Sie zu vergessen, dass der Staat an vielen technologischen Entwicklungen beteiligt war und ist und das seit Roms Zeiten, z.B. durch den Bau von Straßen etc. Aktuelle Beispiele sind u.a. das Apple iPhone und dasInternet.Wie nehmen Sie hierzu Stellung?"


    Natürlich ist der Staat, wenn er finanzielle Resourcen und Möglichkeiten hat, als ein Marktteilnehmer in der Lage seine Präferenzen durch Forschung und Entwicklung gekoppelt mit Interventionismus zu beeinflussen und umzusetzen. Die eigentliche Frage ist doch - ist dieses Verhalten notwendig um Forschung und Entwicklung zu haben? und ist es gerechtfertig dies durch Steuern von allen anderen bezahlen zu lassen?
    Ich denke nein - da der Staat nur eine Struktur ist, welche die Partikularinteressen der an Ihm beteiligten Monopolisten und Subventionsempfänger umsetzt. Ohne verzerrenden Markteingriff würden alle Marktteilnehmer ebenfalls Forschung und Entwicklung betrieben und nachfragen, jedoch auf viel breiterer und direkterer Präferenzebene.

    Staaten sind ja auch nur Facetten einer politischen Ordnung, in dem sich Menschen, Organisationen und Institutionen organisieren.
    Eine Verpachtung von Nutzungsrechten an Unternehmen, bei dem Staaten Schutz der rechtlichen und hoheitlichen Sicherheit gewährleisten ist ja heute durchaus übliche Praxis und auch in Zukunft denkbar.


    Wie man die Fangzonen verteilt - keine Ahnung. Wahrscheinlich so das dem Verpächter in 50 Jahren noch Fanggründe zum verpachten zur Verfügung stehen.

    Die Meere werden ja deshalb überfischt, weil sie eine Allmende sind.
    Es gibt niemanden der Eigentum am Meer hat, folglich wird das rausgeholt was geht bevor es ein anderer tut.


    Frieden unter Konkurrenten entsteht durch das einfrieden(abstecken) und einfordern von Eigentumsrechten - im wahrsten Sinne des Wortes "Frieden"

    Hallo Quelle,


    ich habe die Kernaussagen
    des Kommentars in a, b und c unterteilt:


    a) Kommunale Verwaltung der Gemeinden = Machtsystem eines feudalen Fürstentums


    b) eine höhere Spannung der Verwaltung nach innen


    c) höhere Kosten, durch fehlende Synergien der Verwaltungsstrukturen gegenüber Zentralstaatlicher Verwaltung


    Ausgangsprämisse:


    Es gibt einen organisierten Minimalstaat, der die ihm übertragenen hoheitlichen Aufgaben zum Schutz des Lebens, des Eigentums und der Freiheit seiner Menschen gewährleistet. Die hoheitlichen Aufgaben obliegen dabei gemäß dem Subsidaritätsprinzip primär der jeweiligen Gemeinde/Kommune und werden nach freiwilliger zweckmäßiger Entscheidung an die nächst höheren Instanzen (EU/Bund/Land/Kreis/Gemeinde) gegen Kostenübernahme/Erstattung übertragen oder zurückgefordert. Die Finanzierung dieser hoheitlichen Aufgaben für innere- und äußere Sicherheit, Justiz, Verkehr-und Transport, Bedürftigenhilfe erfolgt ausschliesslich durch indirekte Steuern. Diese machen derzeit lediglich etwa 8-10% des heutigen Etats aus.

    Niemand darf gezwungen werden, einer Sozialgemeinschaft beizutreten oder sie zu finanzieren, dies geschieht ausschliesslich aufgrund von tatsächlicher (Be)Nutzung oder Aufgrund eines freiwillig geschlossenen Vertrags, bei dem für beide Seiten gleiches Recht gilt (keine Unterscheidung zwischen öffentlichen und privaten Recht).


    Zu a) Der Fürst ist bei obiger Prämisse jeder einzelne Mensch. Nur er allein entscheidet über seinen Werdegang in mündiger Verantwortung für seine Entscheidungen ohne das er dabei Dritten Schaden zufügen darf. Aufgrund des Prinzips der größtmaximalsten Faulheit wird er sich für bestimmte Entscheidungen soziale Gruppen oder Institutionen bedienen (z. B. Gemeindevertretung, Berufsgemeinschaften, Bildungsträgern, Alters-Vorsorge- und Absicherungssysteme, Bedürftigenbetreuung) die seine Interessen vertreten werden. Die Kosten dafür hat er ausschliessslich nach seinem Aufwand zu tragen. Es besteht somit ein riesiger Unterschied zur Welt und Zeit von Machiavelli.


    Zu b) Wenn man sich die meisten Probleme der Menschen anschaut, so sind diese in Wirklichkeit fast immer Probleme zwischen Menschen bzw. Gruppen von Menschen die sich kennen und diese entstehen fast immer Vorort. Es kümmert niemanden ob in China ein Sack Reis umfällt, es interessiert mich aber wenn meine Freunde/Verwandten ein Problem haben oder Hilfe brauchen. Folglich werden Spannung dort gelöst wo sie anfallen durch die Personen die die Spannungen erfahren. Eine bessere Lösung von Konflikten fällt mir derzeit nicht ein, warum soll ich mich in die Probleme anderer einmischen oder dafür bezahlen. Ich werde mich aber sehr wohl für meine Probleme engagieren und Hilfe für Personen leisten die mir Nahe stehen oder denen ich helfen möchte. Es wird natürlich Spannungen geben – diese werden wahrscheinlich aber nicht mehr jeden auf´s Kreuz gebunden.


    Zu c) Diese Aussage ist logisch nicht haltbar. Ein Minimalstaat hat definitionsgemäß sehr wenige Aufgaben und Angestellte – daher auch nur ein sehr geringes Budget. Staatlichen Interventionismus und seine Verschlimmbesserungen würde es mit obiger Prämisse nicht mehr geben.


    Ludwig von Mises – Kritik des Interventionismus
    http://www.mises.de/public_home/article/70


    Die in der Gesellschaft anfallenden Aufgaben werden im Minimalstaat auf Dauer nur über die effektivsten Strukturen oder Dienstleister übernommen werden. Durch das Gewinnmotiv und eine Erfolgsrechnung wird es zu einer Qualitäts- und Kostennutzenverbesserung kommen (diese fehlt z.B. in heutiger etatistischer Verwaltung fast vollständig), da Verschwendung und überteuerte Verwaltung sehr schnell verschwunden sein wird, bzw die Aufgaben von den Benutzern schnell auf effektivere Strukturen übertragen werden können. Es gilt der Grundsatz dass der Euro den ich selbst ausgebe, meist effizienter ausgegeben wird, als der fremde Euro für den ich keine persönliche Haftung habe.
    Dadurch das der Minimalstaat kein Hort für Subventionsempfänger und Monopolisten ist, wird sich ein gesunder Wettbewerb der Strukturen herausbilden, bei dem letztlich jeder einzelne Mensch profitieren wird.


    Kieler Subventionsbericht https://www.parteidervernunft.…entionsbericht%202010.pdf
    Ludwig von Mises (mal wieder :) ) Die Bürokratie http://docs.mises.de/Mises/Mises_Buerokratie.pdf
    Stefan Blankertz - Kritische Einführung in die Oekonomie des Sozialstaates http://docs.mises.de/Blankertz…Oekonomie_Sozialstaat.pdf

    edit:
    Die Aussage das der Staat für die Entwicklung und Forschnung notwendig ist halte ich für Wunschdenken. Der Hauptgrund für staatlich subventionierte Forschnung war und ist um Kriege zu führen und fortgeschrittenere Waffen zu erschaffen. Kein einziger Atomreaktor ist aus zivilen Gründen entwickelt worden, das Internet ist als dezentrales Kommunikationmittel für Militärs im Falle des dritten Weltkireges entworfen worden und das Beispiel Autobahnen brauche ich wohl ebenfalls nicht näher zu erläutern (Stichwort Reichsautobahnen - schnellere Transportkapazitäten von Truppen und Gerätschaften...). Das diese Entwicklungen auch zivilen Nutzen haben ist unbestritten, aber zivile Nutzungen für effektivere Energiequellen ala Nikola Tesla oder kalte Fusion (bei der kein waffenfähiges Abfallprodukt entsteht) wurden in gleichen Zeiträumen verhindert.

    Ein sehr guter Punkt! Beamte an die Werkbank :)
    Die Verkleinerung des Staatsapperats kann nur zum produktiven Vorteil einer Gesellschaft werden, da die bürokratischen Strukturen und Staatsbeamten zu fast keinen Mehrertrag in einer VWS beitragen. Sie sind lediglich Konsumenten von anderer Leute Erträge und eine Art verschwenderische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Der Verdienst von Bürokraten ist in sehr hohem Maße Transfereinkommen vgl mit Hartz IV.
    Egal wie gut sich Bürokraten in Ihrem Dienst anstellen, wieviele Anträge und Verwaltungsvorschriften sie befolgen, volkswirtschaftlich entsteht dadurch kein einizger produzierter Mehrertrag in der Gesellschaft. Man stelle sich nur vor dieses Potenzial könnte nur zu 50 % nutzbar gemacht werden...

    Ein Exportgeschäft ist ja erst dann abgeschlossen wenn ein gleicher Wert als Bezahlung zum Exporteur zurückfliesst.


    Das Problem des deutschen Exportweltmeisters ist ja, das die Bezahlung in der überwiegenden Mehrheit aus bunten ungedeckten Zetteln besteht. Dtl liefert Wert und erhält Papier welches dann auch noch von Dtl selbst gedeckt wird (bezahlt/verbürgt sich also für sich selbst).
    Was nützt die beste aufgeblasene Exportstatistik, wenn es eigentlich keinen wirklichen Sinn macht Exporte um der Exporte willen zu haben, da eine große Zahl der Käufer sich diese eigentlich nicht leisten kann und entsprechend keinen Wert dafür liefert.


    Aus diesem Grund könnte auch China kollabieren, da die Chinesen auf einen riesen Haufen wertloser Papierdollar sitzen und dafür aber jede Menge Wert/Arbeit geliefert haben.


    edit: Greenspan´s bester Witz - der leider toternst ist
    http://www.youtube.com/watch?v=q6vi528gseA

    Jeder Arbeitnehmer würde im freien Markt eher als selbständiger Dienstleister auftreten und mit seinem "Chef", besser Auftraggeber einen Vertrag zum beidseitigen Vorteil schliessen.


    Wenn die eigene Dienstleistung nicht mehr nachgefragt wird, oder der erzielte Preis zu gering ist, so ist dies für dich ein Signal. Es bedeutet, entweder du musst dich verbessern und qualifizieren, dir eine Geschäftfelderweiterung suchen oder einen neuen Auftraggeber. Wenn du mit deinem Konzept Erfolg hast, fühlst du dich auch automatisch wohl und gebraucht. Hast du Misserfolg so wirst du dir automatisch eine Beschäftigung suchen bzw die Bedüfnisse von anderen analysieren und vielleicht ein neues Microsoft gründen...
    Das heutige Konzept des "Arbeitnehmers", gekoppelt mit Begriffen wie Kündigungsschutz, Soziale Absicherung etc entspricht immer mehr dem Konzept des abgabenzahlenden Melkvieh´s. Die produktiven Leistungen der Arbeitnehmer können durch immer effektivere Wege vom eigentlichen Produzenten wegtransferiert werden. 70% zwangsweise Einkommenumverteilung gab es selbst im angeblich finsteren Mittelalter nicht.


    Eigentlich ist der Arbeit"nehmer" der eigentliche Arbeitgeber und umgekehrt. Das fällt allerdings den meisten kaum mehr auf...