Beiträge von Exxtreme

    Wie bitte?


    Gold ist nicht einfach plötzlich so da sondern muss gefördert/geschürft werden. Und dazu hat man zunächst Ausgaben bevor man Einnahmen hat. Sprich, zuerst Investition in das Fördern, dann erst der Erlös. Und deshalb ist Gold auch gedeckt. Aber nicht durch Vertrauen oder inneren Wert wie viele Goldbugs so meinen sondern durch die Investition/Arbeitskraft um es zu fördern. Übrigens, Bitcoins sind auch ein Zahlungsmittel, welches auf Schulden basiert. Denn um Bitcoins herzustellen bedarf es sog. Minings. Und Mining kostet Strom. Man muss erstmal Strom investieren um Bitcoins zu bekommen. Und damit geht man in Vorleistung.



    MfG


    Das wäre absurd, weil das erste Geld, dass der erste König erfunden hat um seine Soldaten zu bezahlen, garkeinen Marktwert gehabt hätte. Warum hätten die Soldaten die künstliche Erfindung "Gold- und Silbermünzen" annehmen sollen wenn sie in einer protokommunistischen Gesellschaft leben wo alle nur von Luft und Liebe leben und es sowas wie Tausch und Handel garnicht gibt? ?(
    Die Theorie läuft im Gegensatz zu Mises Regressionstheorem (welches bisher noch niemand widerlegen konnte) ins Leere.


    Gold hat immer einen Marktwert da Gold ebenfalls auf Schulden basiert. Und Schulden sind bewertet ansonsten wären sie nicht definierbar.



    MfG

    Weil er selber kein Geld drucken darf. (Das hab ich mal irgendwo gehört, ich hoffe das stimmt)


    Klar kann er Geld drucken. Denn die Zentralbank ist Staat! Die ZB ist nichts anderes als eine stinknormale Behörde mit Beamten drinne. Das scheinen viele Leute nicht zu kapieren. Der einzige Unterschied zu früher ist, dass die ZB derzeit unabhängig von der Regierung ist. aber auch das lässt sich mit einem Handstreich ändern. Wenn die Hütte lichterloh brennt dann finden sich sehr schnell Mehrheiten um das zu ändern.



    MfG

    Ich fürchte, das Problem ist, dass dieses Ungeheuer auch auftauchen wird wenn man auf österreichische Schule macht. Staat ist sowas wie Krebs. Es gibt keinen "guten" Krebs. Sobald das Ding auftaucht wird es wuchern ohne Ausnahme.



    MfG


    Wer freie Wirtschaft will, braucht ein absolutes Eigentumsrecht der Privatpersonen. Wer das fordert muss denklogisch den Staat ablehnen.
    Man kann schon glauben, dass das alles nur mit Staat funktiniert, und von daher das Eigentumsrecht nicht ganz so absolut sein soll, mit mehr Intelligenz hat das aber nichts zu tun, würde ich sagen.


    Dennoch soll die PDV nicht den Anarchokapitalismus fordern, da dies natürlich in DE verboten ist.


    Ich fürchte, sobald man sowas wie ein Staatswesen ... oder paar Stufen niedriger: bissl komplexere Machtstrukturen hat, dass es dann am Ende in so einer Art Kapitalsozialismus enden muss. Und ich glaube, der von der PdV gewünschte Währungswettbewerb wird dafür sorgen, dass der Staat innerhalb weniger Wochen schlicht bankrott geht. Sprich, wenn Währungswettbewerb dann ohne staatähnliche Strukturen. Weill man aber zwecks Eigentum staatliche Strukturen dann wird es ohne gesetzliches Zwangszahlungsmittel nicht gehen. Der Staat funktioniert nämlich nahezu ausschließlich über Schulden/Kredite.



    MfG

    Die FDP war noch nie eine freiheitliche Partei. Sie hat nur eine andere Klientel und deshalb ist sie anders etatistisch als die anderen großen Parteien. Wobei ich zugeben muss, eine starke FDP ist mir 1000 Mal lieber als eine starke CDU/SPD/PDL/Grünen/AfD etc.



    MfG

    Freigeld... IK News... Was hast du denn erwartet? Das ist dieser Truther Sumpf aus Idioten ohne richtige Bildung die meinen sie sind so schlau weil sie sich irgendwie alternativ nennen. Eigentlich ist das alles Abschaum und noch schlimmer als der verhasste Mainstream. Sabbernde Idioten.


    Naja ... hätte man noch vor einem Jahr gesagt, dass die NSA fast den gesamten Internetverkehr speichert und Merkels Handy abhört dann wäre man auch als Truther/Spinner abgetan worden. ;)




    MfG

    Die Inflation beträgt in etwa etwas mehr als 1,0%.
    Das ist nicht gerade viel?
    Woran wird also festgemacht, dass die Inflation so stark ist und eine Hperinflation droht?
    Janich und Gebauer gebrauchen diese Aussage gerne.


    Naja, meine Aussage bezog sich halt eher darauf warum sich der Staat nicht selbst die Kohle druckt. Das hatte man schon probiert und es ist schief gelaufen. Übrigens, in der DDR war's auch so. Das hielt die DDR trotzdem nicht davon ab bankrott zu gehen bis Josef Strauß denen einen Kredit gegeben hat. Dann ging es paar Jährchen weiter bis zum Zusammenbruch des Ostblocks und das trotz direkter Staatsfinanzierung per Notenpresse.



    MfG

    Aber warum gibt der Staat überhaut Staatsanleihen aus ? Was hat er denn davon ?


    Der Staat/Zentralbank produziert das Geld, dann geht es zu den Geschäftsbanken, Versicherungen, oder auch privatleuten, diese kaufen dann Staatsanleihen. Somit sind die Bürger Schuldner und Gläubiger zugleich. :dash:


    Das ist doch ein Schneeballsystem :hmm:


    Man hat das deshalb so gemacht weil das Experiment, dass sich der Staat direkt per Notenpresse finanziert schlicht gescheitert ist, Hyperinflation anyone? Also hat man die Banken und Versicherer davor geschaltet damit diese den Staat bremsen falls er sich dann doch in irgendwelche Eskapaden begibt. Dummerweise ist das so, dass wenn die Banken und Versicherer tatsächlich ihre Rolle als Wächter erfüllen, dass es dann Staatsbankrotte nach sich zieht. Das sieht man in Griechenland. Denn ein Staat kennt kein Maß und keine Grenzen. Er ist nicht in der Lage Ausgaben zu kürzen. Entweder er hat das Geld oder er geht bankrott. Dazwischen gibt es kaum Spielraum.


    Das ist auch der Grund warum Banken systemrelevant sind. Gehen die Banken bankrott dann fallen so ziemlich alle Staatsanleihenkäufer aus und das hat Staatsbankrotte zur Folge. Und deshalb gibt es auch bald den ESM. Die EZB und der ESM als Einheit betrachtet kann sehr wohl Staatsfinanzierung per Notenpresse betreiben. Der ESM kauft Staatsanleihen und verkauft sie an die EZB und bekommt von der EZB das Geld dafür zurück.



    MfG


    Einen Staat ohne Schulden kann es nicht geben da ein organisiertes Zwangssystem wie der Staat sich immer vorfinanzieren muss. Das ist auch der Grund warum ein Staat auch immer ein gesetzliches Zahlungsmittel haben muss. Ohne dieses gibt es keine Vorfinanzierung und somit keinen Staat.



    MfG

    Obwohl das Statistische Bundesamt eine weisungsgebundene Behörde ist ... ja, denen traue ich trotzdem. Die können es sich nicht leisten was zu verbiegen. Wenn das rauskommt dann wird der zuständige Minister gegangen. Ansonsten, im gelben Forum wird auch recht viel aufgearbeitet.



    MfG


    Wenn man danach geht, ist jegliches Zusammenleben, ob Staatlich oder nicht Staatlich reglementiert, zum scheitern verurteilt.


    Nicht unbedingt. Die Problematik beginnt dann wenn man Strukturen braucht um Zwang und Herrschaft ausüben zu können. Die Krux dabei ist nämlich, die Strukturen müssen da sein bevor man die ersten Steuern/Zwangsgebühren kassiert. Das Erschaffen dieser Strukturen muss also zwangsläufig(!) auf Pump finanziert werden. Sprich, das Starten eines Staates ist ohne Kredit gar nicht möglich. Und genau diese Schulden führen irgendwannmal zum Kollaps. Ist wie bei einem Krebsgeschwür auch. Der Anfang so eines Geschwürs besiegelt zwangsläufig auch sein Ende.



    MfG

    Rein technisch gesehen ist Schutzgelderpressung und Steuern eintreiben das Gleiche nur rechtlich halt nicht. Übrigens, man könnte die Schulpflicht ebenfalls als Kindesentführung ansehen da es technisch ebenfalls das Gleiche ist.


    Übrigens, derartige Machtstrukturen sind immer dem Untergang geweiht da die Erstellung dieser Machtstrukturen einen Kredit/Staatsschuld erfordert, welche niemals zurückgezahlt wird und am Ende in Überschuldung mündet. Und ja, auch die österreichische Wirtschaftlehre hat diese Problematik. Nur wird das wohl auch nicht erkannt.




    MfG


    Ein Logikbaum dürfte hier schnell Aufschluss darüber geben, dass Kooperation, also eine gemeinsame Verwaltung, fast immer vorteilhafter ist; moderne, wirtschaftlich erfolgreiche und produktive Unternehmen können sich nur so auf einem stark wettbewerbsorientierten Markt behaupten; man denke nur an alle nicht wettbewerbsförderlichen Aufgaben, die outgesourct werden.


    Wenn es vorteilhafter ist dann wird es auch gemacht werden. Ich glaube, die Position der PdV ist es den Kommunen die Wahl zu lassen ob sie kooperieren wollen oder nicht.

    Sie schließen hier von einem einzelnen (!) Merkmal (der zentralen Verwaltung in einem Teil(!)-Bereich) auf ein komplettes System und deren Fehlschlag. Dies dürfte wohl der Realität nicht nahe kommen und eine sehr starke Vereinfachung darstellen. Darüber hinaus ist der Schluss nicht zulässig (s. Induktionsproblem).


    Ich bin mir sicher, die zentrale Planwirtschaft ist zum großen Teil verantwortlich für das Scheitern dieser Systeme. Denn mit mehr Zentralisierung sinkt der Durchsatz da Entscheidungswege länger werden und man verliert Genauigkeit bei der Erfassung eines Problems. Und dann kann man idR. eher schlechtere Entscheidungen treffen.




    MfG

    Des Weiteren steigern sie die Gesamtkosten der Verwaltung der einzelnen Kommunen über die gesamte Supply Chain gegenüber einer zentralen Verwaltung.


    Es wird den Kommunen ja nicht verboten zu kooperieren und so Kosten zu sparen. Ausserdem zeigt die Vergangenheit, dass Zentralismus nicht unbedingt Kosten spart. Die sozialistischen Staaten sind praktisch alle entweder bankrott oder total verarmt. Und den Staaten, die ebenfalls sehr gerne zentralisieren geht es auch nicht besonders toll. Frankreich ist da ein gutes Beispiel.

    Auch scheinen Sie zu vergessen, dass der Staat an vielen technologischen Entwicklungen beteiligt war und ist und das seit Roms Zeiten, z.B. durch den Bau von Straßen etc. Aktuelle Beispiele sind u.a. das Apple iPhone und das Internet.
    Wie nehmen Sie hierzu Stellung?
    (Bitte verstehen Sie diesen Beitrag als Frage!)


    Das mag richtig sein. Nur hat der Staat ebenfalls sehr viele Fails hingelegt. Die Atomkraftwerke und allgemein die Energiewende sind da sehr gute Beispiele.



    MfG

    Die KiTa-Pflicht ist nichts anderes als die Maximierung von Staatseinnahmen. Hat Frau Kraft doch schon zugegeben:


    http://www.faz.net/themenarchi…ta-beginnen-11734253.html


    "Jeder Kita-Platz ist eine gute Prävention. Wir wissen aus einer Untersuchung des Prognos Instituts, dass sich jeder Kita-Platz volkswirtschaftlich schon nach einem Jahr rechnet, weil Mütter dann erwerbstätig sein können, Steuern und Sozialabgaben zahlen, anstatt Transferleistungen zu beziehen. In vielen Fällen möchten gerade Alleinerziehende gerne wieder arbeiten, haben aber keine verlässliche Betreuung. Deshalb stellen wir uns auch so massiv gegen das Betreuungsgeld. "

    Und eine weitere Sache sollte man bei der Frauenquote nicht übersehen: es geht um ein paar Hundert Arbeitsplätze, die neu besetzt werden sollen. Denn diese soll ja für Aufsichtsräte gelten. Den restlichen 41 Millionen Frauen hilft das gar nix. Die Frauenquote ist damit auch ein Projekt um einer bestimmten Gruppe von Frauen gut bezahlte Stellen zu beschaffen in denen sie auch Macht haben. Und ich bin mir sogar sehr sicher, dass diese bestimmte Gruppe von Frauen hauptsächlich (Ex-)Politikerinnen sind.



    MfG