Beiträge von Matthias Polanski

    So weit ich weiß gibt es einmal echte Alternativen die irgendwas anders machen als andere Cryptowährungen. Wie Thomas Stahl schon sagte, hat der Litecoin z.B. eine andere Technik als der Bitcoin, weil der Erfinder und einige andere Experten der Meinung waren, dass Bitcoin Schwachstellen hat, was allerdings schwer umstritten ist. Dann gibt es aber glaube ich auch noch reine Klone von Bitcoin oder Litecoin die nur sehr wenig verändern. Ich habe wie gesagt nur wenig Ahnung von diesen ganzen Quarkcoins (ja die gibt es) und wie sie alle heißen, aber ich könnte mir vorstellen dass es dabei nur um eines geht: Früh einsteigen, den Preis hochspekulieren lassen und mit riesigem Gewinn wieder aussteigen! Klassisches Pump and Dump Scheme. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen warum es diese Altcoins überhaupt gibt, auch wenn sie technisch wahrscheinlich gleichwertig sind mit den beiden Großen. Die haben eh keine realistische Chance größer und bekannter zu werden als Bitcoin und Litecoin. Erstrecht nicht wenn sie überhaupt nichts besser machen als die beiden.
    Also ich würde schon von echter Konkurrenz zwischen den Cryptowährungen sprechen, aber nur Bitcoin und Litecoin sind meiner Meinung nach wirklich ernste Konkurrenten. Alle anderen scheinen ziemlich chancenlose Pump and Dump Währungen zu sein.

    http://web.de/magazine/finanze…-2015-paar-ausnahmen.html


    Total geil der letzte Absatz:

    :lol: So, so. Die Preise erhöhen sich wahrscheinlich, aber das ist nicht schlimm weil ja dann alle mehr verdienen. :crazy:
    Da sage ich doch lasst uns den Mindestlohn auf 1000€ pro Stunde anheben! Dann sind wir alle nach ein paar Monaten Millionäre! Dann kostet ein Brötchen beim Bäcker zwar 50€ und ein neuer VW Golf 2 Millionen oder so, aber das macht ja nix. Hauptsache wir haben endlich einen sozial gerechten Mindestlohn und können darüber hinaus auch noch so tun als wären wir total reich wenn wir mit den 100.000€ Scheinen zum Supermarkt gehen. Fast so wie Urgroßmutter 1923! :vain:


    Übrigens: Versucht mal bitte das etwas traurig ausfallende Voting oben auf der Seite zu beeinflussen.

    Ich schließe mich da Thomas Zink an.
    Es gibt nur subjektive Werte. Investitionskosten, Arbeit und Knappheit haben nur Einfluss darauf wie sehr die handelnden Subjekte das entsprechende Gut wertschätzen.
    Z.B. würde eine Ressource von den meisten höher wertgeschätzt werden wenn viel Arbeit notwendig ist um sie herzustellen als wenn sie sehr einfach herzustellen wäre.

    David Graebers Buch "5000 Jahre Schulden" habe ich damals mal gelesen. Dort erklärte er glaube ich, dass sich Geld nur entwickelt hätte, um Kriege führen zu können. Es sei immer von Königen etc. benutzt worden um Söldnerheere usw. zu bezahlen. Er widerspricht damit der Theorie, dass sich Geld (Gold/Silber) am freien Markt gebildet hat. Im frühen dörflichen Leben hätte man sich freiwillig gegenseitig ausgeholfen weil man wusste, dass man, selbst in der Not, wieder was vom Anderen zurück bekommen würde.


    Das wäre absurd, weil das erste Geld, dass der erste König erfunden hat um seine Soldaten zu bezahlen, garkeinen Marktwert gehabt hätte. Warum hätten die Soldaten die künstliche Erfindung "Gold- und Silbermünzen" annehmen sollen wenn sie in einer protokommunistischen Gesellschaft leben wo alle nur von Luft und Liebe leben und es sowas wie Tausch und Handel garnicht gibt? ?(
    Die Theorie läuft im Gegensatz zu Mises Regressionstheorem (welches bisher noch niemand widerlegen konnte) ins Leere.

    Weil die Mindestlohnmacher genau wissen dass ein Mindestlohn defacto ein Arbeitsverbot unter X Euro ist? Und Langzeitarbeitslose sowie Jugendliche zu denen gehören deren Arbeitskraft zur Zeit auf dem Markt weniger wert ist als der Mindestlohn und sie deshalb auf ewig verdammt wären arbeitslos zu bleiben? Und die Mindestlohnmacher deshalb Ausnahmen für diese Gruppen machen und nur die vom Mindestlohn betroffen sind die eh einen höheren Marktwert haben (also defacto niemand betroffen ist)? Man dann aber den ökonomischen Analphabeten erzählen kann man hätte mit dem Mindestlohn etwas für die "soziale Gerechtigkeit" getan?
    In Ländern wie Großbritannien oder Luxemburg ist es jedenfalls so. Der Mindestlohn liegt dort unter dem was die meisten Leute sowieso verdienen. Bestimmte Gruppen die weniger verdienen sind von der Mindestlohnregelung ausgenommen. Damit ist der Mindestlohn in diesen Ländern sinnlos, taugt aber allemal dazu dass Sozis aus allen Ländern mit dem Finger dorthin zeigen und sagen können: "Seht her Leute! Die haben Mindestlohn und das funktioniert herp derb! :crazy: "

    Sie glauben daran, ohne Beweis und trotz gegenläufiger Indizien.
    Sie sind nicht skeptisch, denn sie kennen es nicht anders und verteidigen dieses "Wissen" emotional gerade wenn sie keine rationalen Argumente haben.


    Und ironischerweise werfen sie dann uns, die rationale Argumente am laufenden Band liefern, Religiosität und ideologische Verblendung vor... :sleeping:

    Hätte Hoeneß all seine Steuern gezahlt, wäre wohlmöglich weniger Geld in seine sozialen Projekte und sinnvolle wirtschaftliche Investitionen geflossen. Dafür umso mehr in marode Banken, sinnlose Prestigeflughäfen und Panzer in Afghanistan. Dass die Mehrheit der Deutschen das Offensichtliche nicht mehr sieht, zeigt wie effektiv die orwellsche Gehirnwäsche bei den meisten funktioniert. Ich meine für diese primitiv einfachen Erkenntnisse muss man doch garnicht Rothbard gelesen haben oder so... Das sind die simpelsten Selbstverständlichkeiten! Warum sehen das die meisten nicht? Warum regen sie sich heute zurecht alle über die verkorkste Politik auf, fordern dann aber morgen schon wieder lebenslänglich für einen der sich geweigert hat diese verkorkste Politik auch noch zu finanzieren? Und der ihnen stattdessen gute Unterhaltung, gute Würstchen, Arbeitsplätze und soziale Wohltaten gegeben hat?


    Würde mich nicht wundern wenn die Steuer CDs nur eine Erfindung des Finanzamtes sind.

    Das könnte ich mir gut vorstellen. Der Trick wäre so billig und doch so genial! Einfach behaupten man würde die Namen aller kennen die Steuern hinterzogen haben und dann Strafmilderung anbieten wenn man sich selbst anzeigt. Danach weiß man dann wirklich wer Steuern hinterzogen hat!

    So wie ich das verstehe wurden ja keine Bitcoins gefälscht sondern anscheinend nur per Trojaner über fremde Rechner hergestellt. Das ist nicht so als würde man Geld fälschen, das ist so als würde man in eine fremde Goldmine einbrechen um dort illegal Gold zu schürfen. Schlecht für den Goldminenbetreiber, aber an der Echtheit des Goldes ändert das nichts.


    Zitat

    Was die verlinkte Seite angeht... da habe ich schon so dermaßen viel
    offensichtlichen Quatsch gelesen, dass ich erstmal nichts glaube was da
    steht ;)

    Darüber hinaus sollte man bei Schreckensnachrichten zum Thema Bitcoin immer skeptisch sein. Es dürfte klar sein dass in Zukunft noch viel, viel Propaganda dagegen gemacht wird und auch schon gemacht wurde.

    Spätestens, wenn ein Währungswettbewerb da ist.


    Der Bitcoin soll ja helfen den Währungswettbewerb zu erzwingen. Danach kann er meinetwegen wieder in die ewigen Jagdgründe verschwinden.^^
    Ich glaube aber nicht dass er ganz verschwinden wird. Er wird wohl als dem Gold untergeordnete Komplementärwährung weiter bestehen. Warum sollten auch alle Menschen der Welt vollständig dass Interesse am Bitcoin verlieren? Man muss berücksichtigen dass es in einem freien Markt selbst "irrationale" Komplementärwährungen geben würde. Z.B. Schwundgeld. Von daher glaube ich nicht dass ein vergleichsweise gutes Geld wie Bitcoin ganz verschwinden würde.

    Die offiziell berechnete Inflation ist ja auch nicht die echte, wissenschaftlich korrekte Inflation (=Geldmengenausweitung) sondern die umgangssprachliche (absichtlich täuschende) Inflation (=Konsumentenpreissteigerung)
    Die echte Inflation hat inzwischen wahnwitzige Größenordnungen erreicht. Das überschüssige Geld schwebt aber größtenteils noch irgendwo im Nirvana des Interbankenmarktes und an der Börse herum. Es schlägt sich erst nach Jahren langsam nach unten in die Realwirtschaft durch wo es uns die Preise erhöht und ärmer macht. Die Austrians sagen ja immer wieder dass die ganz große Katastrophe nicht sofort kommt sondern erst viel später. Dafür aber ganz sicher.


    Zitat

    Wo in welchen Bereichen des Lebens greift die Inflation stark?

    Aktien? Tankstelle? Immobilien?^^
    Dies sind Dinge, die in der Theorie, und offensichtlich auch in der Praxis, schon sehr früh nach der Geldinflation teurer werden.

    Zitat

    Von rechten Eierköpfen bekomme ich nämlich ständig Floskeln zu hören wie
    "Hitler sorgte dafür, dass nicht der Mensch der Wirtschaft, sondern die
    Wirtschaft dem Menschen diente" und wie Hitler für das finazielle Wohl
    der Arbeiter gesorgt hätte.

    Die musst du einfach mal bitten etwas präziser zu werden. Was genau soll denn angeblich in der Wirtschaft schiefgelaufen sein vor Hitler? Was genau soll Hitler denn angeblich gemacht haben damit die "Wirtschaft dem Menschen dient"?
    Was bedeutet "Die Wirtschaft dient dem Menschen" oder andersrum genau? Können die das irgendwie präzise in Worte fassen? Was ist damals geschehen?
    Entweder die antworten dann wirres Zeug das man ganz leicht logisch widerlegen kann wenn man sich mit Austrian Economics auskennt oder ihnen brennt das Hirn durch wegen Überlastung.
    Achja, und die Menschen SIND die Wirtschaft bzw. der Markt. :smugbert: