Beiträge von Bernd

    Ich hab´ vorhin vergessen, Ihnen zum neuen Vorsitz in der Partei zu gratulieren.
    Ist damit auch ein Kurswechsel verbunden ?
    ...Nicht so oft hat man die Gelegenheit mit einem Parteivorsitzenden zu diskutieren (-: Dafür vielen Dank.


    ...


    Warum schreiben Sie "Sie" und "Ihnen" ? Mich können Sie doch eigentlich nicht meinen.
    Wenn Sie mich fragen, ich will nicht mehr Macht für die EZB. Das ist allerdings auch bei der AfD nicht der Fall. Die hat doch sogar gegen den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB geklagt. Wieviel Macht soll die denn noch bekommen ?
    Natürlich geht immer mehr. Aber noch viel mehr würde eine griechische ZB wahrscheinlich auch nicht drucken. Für den deutschen Sparer ist das allerdings von Nachteil. Warum ? Weil eine dt. BB den Daumen auf dem Geld hätte, die Zinsen wären höher. Dazu kommt der Kaufkraftverlust durch den schwachen Euro.


    Den Euro abzuschaffen hat weniger mit Liberalität zu tun, als mit Vernunft.

    Stellen Sie ja auch fest, Lucke hat den Geldleuten naheglegt die Partei zu verlassen. Genau diese Leute wären bei uns mit Sicherheit besser aufgehoben.

    Gut, jetzt weiss ich zumindest, dass Sie nicht die Weckrufleute meinen. Naja schaun mer mal wer die Partei verlässt, die Geldleute oder die Weckrufleute ? Wenn letztere die Partei verlassen, könnte die Restpartei mit der pdV fusionieren. Wenn erstere austreten wäre das eine Chance für die pdV.

    Die PDV sagt, der EUR kann bleiben, wir wollen aber eine Alternative.

    Das ist ja interessant. Also sind Sie nicht der Meinung, dass der Euro für Griechenland zu stark und für Deutschland zu schwach ist ?
    Vermutlich sagen Sie das nur, weil Sie davon ausgehen, dass bei einem alternativen Geldsystem der Euro sowieso keine Überlebenschance hätte ?


    Und da diese teilweise eine gewisse liberale Freiheit verloren denke ich, könnten wir ein Auffangbecken für die liberalen Teile werden.

    Wie meinen Sie das, wo liberale Freiheit verloren gegangen ist ?
    Die "liberalen Teile", die Sie sich wünschen, finden Sie vermutlich am wenigsten bei den Weckrufleuten. Lucke ist übrigens nicht liberal. Aber Henkel ist (neo)liberal. Fangen Sie da doch mal an. Viel Spaß. Wenn´s ums Thema Geldsystem geht ist das erste, was Sie vermutlich hören werden: "Verschwörungstheorie" und da steht der Henkel gar nicht drauf. Dafür ist er für TTIP, was den Großkonzernen entgegenkommt und die Bürger machtlos macht. Diejenigen, die kritisch
    über Zins- und Zinseszins, das Geldsystem oder eine goldgedeckte Währung" nachdenken
    ,
    hat Lucke (Initiator des Weckrufs) übrigens mal den Austritt nahegelegt.

    "Er wollte damit sagen daß die Abgasnachbehandlungssysteme weit über das
    Ziel hinausschiessen und unter dem Strich mehr Ressourcen
    benötigen/binden/verschmutzen als sie nutzen bringen.


    Alles wirtschaftlich gewohlt, siehe Keynesianismus, womit sich der Kreis
    zum falschen Geldsystem wieder schliesst. Ein falsches
    Wirtschaftssystem setzt ein falsches Geldsystem vorraus."


    Wie genau ist das zu verstehen ?
    Was würde passieren, wenn bei einem freien Marktgeld staatlicherseits eine Keynesianistische Wirtschaftspolitik betrieben würde ?
    Verstehe ich es so, dass die Herstellung eines Katalysators mehr giftiges CO verursacht, als dieser später CO vernichtet durch Umwandlung in das CO2 ? Das wäre dann wirklich Schwachsinn.

    Die Schlaumeier, die jetzt gegen die geringe Wahlbeteiligung angehen wollen, kommen natürlich nicht darauf, den Einfluss der Bevölkerung durch direktdemokratische Elemente zu stärken. Wäre ja noch schöner.

    Danke für den hilfreichen Link.

    Ich halte es außerdem für richtig wenn die Mindesreserver fällt, will heißen es muß Banken erlaubt sein ohne Zentralbank wirtschaften zu können.

    Ich hätte jetzt spontan gesagt, der Mindestreservesatz müsste auf 100% erhöht werden (=Vollgeld). Dann hätten wir zwar gedecktes Geld aber immer noch die Zentralbanken und kein freies Marktgeld.
    Ich vermute mal, es gibt einen Unterschied zwischen 0% Mindestreserve ("Mindestreserve fällt"), was hieße, dass das Geld weiter bis ins unendliche verschlechtert würde und ohne Zentralbanken im Hintergrund als Sicherheit zu arbeiten. Angenommen, die Verpflichtung mit Zentralbanken zu arbeiten würde entfallen, was würde dann passieren ?
    Wenn ich zur Bank gehen würde und 10000€ Kredit aufnehmen würde, würden in dem Moment, wo ich das Geld erhalte, 10000€ erschaffen, aus dem Nichts.
    An diesem Prozess würde sich doch nichts ändern.


    Wenn ich das Geld dann nicht zurückzahlen könnte, würde die Bank wohl Sachwerte als Gegenwert einfordern, obwohl sie vorher praktisch keinen Aufwand gehabt hat bei der Gelderschaffung. Daraus leitet sich eine Frage ab, die ich schon länger habe:
    Ist es richtig, dass daraus folgend die Bank bei Zahlungsausfall eines Schuldners selber nahezu gar keinen Verlust hat ?
    Allerdings dürfte dann ja keine Bank pleite gehen. Also irgendetwas scheine ich hier wohl falsch zu verstehen.

    Aus Gründen des Eigentumsschutzes sollte daz noch der Betrug der Banken, Sichteinlagen auszuleihen entweder geahndet werden oder aber den Banken wird zugestanden die Konten der Kunden als Anderkonten zu führen.

    Sichtanleihen auszuleihen ist doch eigentlich kein Betrug, wenn der Kunde weiss, was mit seinem Geld gemacht wird. Wahrscheinlich ist das irgendwo in den AGB´s versteckt. Aber dafür sollte er natürlich eine Gegenleistung in Form von Zinsen erhalten. (Obwohl sich 100% gedecktes Geld und Geldausleihung doch eigentlich ausschließen)
    ... das hieße ja, dass Treuhandkonten, die nur das Geld verwahren (und dann dafür als Gegenleistung Gebühren verlangen) verboten sind ?

    Danke für die schnelle Antwort.
    Unter dem Link lese ich:
    "Das künftige freie Geldsystem ohne Monopol und ohne gesetzlichen Annahmezwang einer bestimmten Währung wird verfassungsrechtlich verankert."
    Wo ist der gesetzliche Annahmezwang denn derzeit verankert ?
    Welchen Voraussetzungen muss es geben, wenn freies Marktgeld herrschen soll ?
    Würde es ausreichen, wenn lediglich der Annahmezwang für Euros beendet würde bzw. es keinen Annahmezwang irgendeines Zahlungsmittels geben würde ?

    Wie steht die pdV zu TTIP ?
    Ich hoffe doch negativ. Aber ist nicht die Tendenz zur Privatisierung, freieren Märkten und Subventionsabbau durch TTIP etwas was ihr begrüßen würdet ?
    Der Bürger hätte dann die Möglichkeit Gennahrung zu essen (außer über den Umweg Futter für Tiere, was schlimm genug ist), was jetzt nicht möglich ist. Man hätte dann auch die Wahl zwischen Antibiotikahühnchen und Chlorhühnchen. Der Wettbewerb kann dann entscheiden, was gewünscht wird.
    Private Schiedsgerichte würden kontinentübergreifend eingeführt, auch wenn es die in Deutschland schon gibt.

    Wenn man sich gegen das herrschende Geldsystem (Gelderzeugung aus dem Nichts) ausspricht und für ein marktwirtschaftliches .
    Was antwortet man da auf den Einwurf, man könne sich ja gemäß Vertragsfreiheit auf ein anderes Zahlungsmittel einigen ?


    Weitere Fragen, die sich mir in dem Zusammenhang auftun:
    Warum heisst es Zwangsgeldsystem ? Der Zwang besteht doch nicht unter den Vertragspartnern sondern zwischen Bürger und Staat. Richtig ?
    Warum würde eine Umgehung dieses Geldsystems, indem man Geschäftspartner oder Lieferanten beispielsweise mit Gold bezahlt, nicht funktionieren ?
    Wie kann man freies Marktgeld definieren ?


    Gerne höre ich eine Antwort von euch.

    Löwe schreibt:

    Nun zur eigentlichen Idee: FDP und Union anschreiben. Die müssen selbst keine Unterschrift für ihre Partei leisten, und sind der PDV am ähnlichsten. Die haben so viele Ortsverbände, plus die ganzen Unterorganisationen, z.B. Jugend und Senioren etc. die ja ebenfalls Ortsverbände haben. Und natürlich Landesverbände und andere Gliederungen. Es gibt also jede Menge Anlaufstellen dieser Parteien, da ist bestimmt Potenzial. Und dann die ganzen Wirtschaftsverbände und Großunternehmen, die sich mit der PDV identifizieren können.

    "FDP und Union der PDV am Ähnlichsten", vielleicht trifft dies noch auf Teile der FDP zu. Das kann man aber generell wahrscheinlich schlecht sagen. Je nach Thema gibt es eher Schnittmengen zu der einen oder anderen Blockpartei (alle).
    Bei den Leuten, die in den Parteien Mitglieder sind, ist wohl kaum zu erwarten, dass diese wo anders für Unterstützungsunterschriften sorgen !! Hier sitzen die Helfershelfer der Hochverräter im Deutschen Bundestag !! Ich habe kaum gehört, dass es z.B. wegen des ESM zu Parteiaustritten gekommen ist. Der Arbeitsaufwand hier ist i.d.R. viel zu hoch. Wenn schon, dann eher versuchen, (enttäuschte) Sympathisanten, die keine Mitglieder sind, zu überzeugen. Das meiste Potenzial sollte aber bei den Nichtwählern liegen, da es hier viele Unzufriedene gibt. Manche sind sogar stolz darauf, nicht wählen zu gehen, um es den etablierten Parteien so richtig zu zeigen. Da kann ich nur lachen und mit dem Kopf schütteln. Dadurch ändert sich gar nichts. Hier würde ich sagen, müsste man ansetzen. Man muss sie nur finden. Im Bekannten/Verwandtenkreis z.B..
    @ Thomas Stahl: die Kunden direkt anzusprechen finde ich mutig. Toll, dass es so gut klappt.

    Wichtig zu verstehen ist das Prinzip der Umkehrung der Begriffe:
    Wenn ICH eine Theorie anzweifle (z.B. 11. September), dann bin NICHT ICH der Verschwörungstheoretiker. Denn ich zweifle die Theorie ja an.
    Dieses Prinzip verstehen manche nicht.

    Dieser Satz dürfte jetzt einige verwirren. Machen wir es doch nicht so kompliziert:
    Folgende Varianten gibt es:
    1) Es gibt zu einem Vorfall eine von den Mainstreammedien vorgebrachte Version der Dinge oder es wird eine bestimmte Lehre verbreitet. Dies ist erstmal noch keine Verschwörung. Gibt es hierzu jedoch erhebliche Einwände, die im Mainstream aber niedergeknüppelt, lächerlich gemacht ("Verschwörungstheoretiker") oder totgeschwiegen werden, so kann man vermuten, dass dies deshalb geschieht, weil dahinter eine Verschwörung steckt und diese Verschwörung nicht aufgedeckt werden soll.
    Daraus folgt Punkt 2:
    2) Es werden Überlegungen angestellt, wie der wirkliche Ablauf sein kann. Einzelne Punkte konstruiert man, bis man Zusammenhänge erkennen kann, die logisch erscheinen. --> Es hat sich eine Verschwörungstheorie entwickelt. Wenn ich diese vertrete, bin ich ein Verschwörungstheoretiker.
    Die Verschwörung muss immer noch nicht existieren, denn wir haben ja erst eine Theorie entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Verschwörung tatsächlich exististiert, steigt.
    3) Jemand zweifelt die Verschwörungstheorie an. Dann glaubt er halt der offiziellen Variante oder ggf. keiner von beiden.


    Zu vielen Verschwörungstheorien gibt es mittlerweile so viele bewiesene Fakten, dass man von realen Verschwörungen ausgehen kann, ohne dass die Theorien in allen Punkten richtig sein müssen.


    Hinter folgenden Sachverhalten stecken meines Erachtens Verschwörungen (Liste nicht vollständig):
    - Klimaschwindel; CO2 als Verursacher eines vom Menschen gemachten Klimawandels
    - 9/11 (hohe Wahrscheinlichkeit für Verschwörung scheint mir gegeben)
    - Geldsystem
    - Ein Großteil, der von den USA angezettelten Kriege


    Alle diese sollen m.E. einen Beitrag zu einer NWO (=Oberverschwörung) leisten.



    Sollte man als Verschwörungstheoretiker verächtlich gemacht werden, so sollte man ruhig dazu stehen, z.B. "ich bin Verschwörungspraktiker" und das Blatt umdrehen "Sind Sie wirklich so naiv und glauben die offizielle Variante ?"


    an Löwe:
    "tja, es ist nur so dass nicht die offiziellen Darstellungen sondern die
    Verschw.-Theorien erfunden sind und mit der Realität nichts zu tun
    haben..."
    Wer alle Theorien in Zweifel zieht und den Mainstreammedien ihre Geschichten glaubt, der hat u.U. noch einen langen Weg vor sich.
    Aber auch bei mir tun sich noch etliche Fragen auf, insbesondere auch abseits von V-theorien. :huh:


    ...




    „In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas
    geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!“ (F. D. Roosevelt)

    Dieses Thema hat mir auch schon unter den Nägeln gebrannt bzw. die Frage, wie die pdV als libertäre Partei zur Privatisierung von Monopolen steht, die in öffentlicher Hand liegen.


    Entgegen vieler anderer Privatisierungen wie die der Telekommunikation, bei der die Preise gesunken sind, steigen sie offenbar im Bereich Wasserversorgung. Charles Neuberger hat schon darauf hingewiesen, u.a. das Firmen Gewinne erzielen wollen. Desweiteren ist z.B. die Frage, ob die Städte Reserven für in der Zukunft anfallende Infrastrukturinvestitionen gebildet haben. Hinzu kommt in Berlin noch, wie ich vorhin hörte, dass die Preissetzungsmacht jetzt bei Veolia liegt, die nur ca. 1/4. besitzen, während der Stadt/Land 50,1% gehören.


    Grundsätzlich sind nicht die Gewinne das Problem, sondern u.a. mangelnder Wettbewerb bzw. mangelnde Wettbewerbsmöglichkeit zumindest was das Netz betrifft. Die Wasserversorgung ist ein regionales Geschäft. Das heißt ich kann Wasser nicht aus einem anderen Ort kommen lassen, wie es z.B. beim Strom der Fall ist. Die Preise können sicherlich auch beim Wasser nicht unendlich erhöht werden. Bürger würden sich ihr Wasser irgendwann anliefern lassen. Aber das kann ja nicht angestrebt werden. Ein ähnliches Monopol sehe ich auch z.B. bei bestimmten Autobahnen. Eine Firma könnte hohe Kosten für die Nutzung berechnen. Der Autofahrer hat aber nur begrenzte Ausweichmöglichkeiten. Große Umwege mit Zeitverlusten. Ein Bau von Konkurrenzautobahnen ist auch nicht so ohne weiteres machbar, u.U. gar nicht machbar.


    Privatisierung grundsätzlich ja, auch von öffentlichen Einrichtungen, aber bitte nicht dort, wo eine Infrastruktur aufgrund ihres monopolartigen Charakters den Wettbewerb ausschaltet, so dass die Bürger insbesondere bei existentiellen Dingen kaum Ausweichmöglichkeiten haben.


    Wie könnte eine Ablehnung solcher Privatisierungen damit zusammenpassen, wenn sinngemäß an anderer Stelle gesagt wird, dass sich kein Monopol von selbst bilden und auf Dauer bestehen kann ? (Oliver Janich hält ja Kartellbehörden nicht für notwendig.)