Beiträge von MiltonRotbart

    Romane leider nicht, aber Bücher:


    Randy Barnett: the structure of Liberty


    Mark Pennington: robust political economy


    Ich kenne diese beiden Bücher nur auf Englisch, aber vielleicht gibt es übersetzte Versionen.

    Meinst du weil er nichts mehr zum tagespolitischen Geschehen sagen kann (da er ja tot ist), oder weil seine Schriften mit der heutigen Situation nichts zu tun haben sollen?
    Ersteres ist zwar richtig, aber darum geht es in dem Thread m.E. nicht.
    Zweiteres halte ich für falsch.

    Es geht nicht darum, ob er nichts mehr sagen, da er tot ist. Es geht darum, was man in der Praxis an liberalen Theorien umsetzen kann. Mir geht dieser Dogmatismus, der im liberalen Milieu vor allem in PDV vorherrschend ist, ziemlich auf den Geist. Gegen puristische Ansichten ist sicherlich nichts einzuwenden, gegen die Unfähigkeit, sie alltagstauglich zu definieren und praktibal zu gestalten aber schon.

    Interessanter ist doch Grundsatzdiskussion über den Liberalismus an sich. In der liberalen Szene haben ja einige ordentlich das Stänkern angefangen. Und gerade der Gerhardt sollte als Vorsitzender der Naumann-Stiftung besser die Klappe halten.


    Betonung der ''Güte'' des christlichen Glaubens hört sich stark nach Lord Acton an.

    Baader ist uninteressant. Ich halte mich an das, was Institute of Economic Affairs, Heritage Foundation, Liberales Institut, CATO und Atlas Network veröffentlichen. Also das, was als ''Neoliberalismus'' verschrien ist.


    Zu China: Sicherlich ist das Regime dort interventionistisch, aber die Wirtschaft trägt in gewissen Formen kapitalistische Züge und hebt Massen an Menschen aus der Armut.

    Ich will eigentlich nicht die Falldetails durchdiskutieren, sondern eure Meinung hören, ob an der Spekulation, dass der Verein FC Bayern in die Steueraffäre verwickelt ist(evtl. durch korruption/Bestechung), was dran ist? Auch im Bezug auf das angebliche 800 Millionen CHF Konto?
    Was denkt die Forengemeinde darüber?
    Außerdem: Was meint ihr, welche folgen dieser Fall hat?

    Ich fürchte, sobald man sowas wie ein Staatswesen ... oder paar Stufen niedriger: bissl komplexere Machtstrukturen hat, dass es dann am Ende in so einer Art Kapitalsozialismus enden muss. Und ich glaube, der von der PdV gewünschte Währungswettbewerb wird dafür sorgen, dass der Staat innerhalb weniger Wochen schlicht bankrott geht. Sprich, wenn Währungswettbewerb dann ohne staatähnliche Strukturen. Weill man aber zwecks Eigentum staatliche Strukturen dann wird es ohne gesetzliches Zwangszahlungsmittel nicht gehen. Der Staat funktioniert nämlich nahezu ausschließlich über Schulden/Kredite.



    MfG

    Hayek hat beschrieben, dass sich Währungswettbewerb und Staatswesen nicht ausschließen. In der Schweiz gibt es nämlich auch vereinzelt Privatwährung.
    Da würde ich mir an deiner Stelle weniger drum scheren.
    Wäre das vernünftigste, wenn es einen Ideenwettbewerb in der Geldwirtschaft gibt.
    Es gibt ein Buch u.a. von Thorsten Polleit, in dem er Vorschläge unterbreitet. Ich glaube, es heißt ''Geldreform''.
    Starbatty hat zb. gesagt, dass die Europroblematik vor allem damit zusammenhängt, dass die Rechtsstaatlichkeit nicht mehr gegeben war. Wenn man sich an die auferlegten Veträge und Kriterien gehalten hätte, würde es heute wahrscheinlich besser um den Euro aussehen. So ist sein Ende natürlich wie das Schicksal aller Papierwährungen absehbar.
    Au0erdem sollte man genauer reflektieren, ob das reflexartige libertäre Credo, den Staat prinzipiell aus allem rauszuhalten, immer so klug und anwendbar ist. Verwaltung wird es in Gesellschaft immer automatisch geben.

    :rofl: :rofl:



    Ausgerechnet du meldest dich da zu Wort.
    Als ich das letzte Mal deine Thesen auf Wahrheitsgehalt und Realismus abgeklopft habe, kamen bei dir nur Hassparolen und heißer Dampf raus.
    Überhaupt, was hat dein Gestotter mit meinem Beitrag zu schaffen?!
    Also halt mal deine Füßchen still. Mach deinen Schulabschluss und in einigen Jahren bist du eventuell auch soweit, wie zivilisierte Erwachsene Argumente anzuführen, Kleiner.
    Weder intellektuell noch moralisch kannst du mir in irgendeiner Hinsicht das Wasser reichen. Dafür reichen deine paar Hirnzellen und dein lächerliches Gestammel nicht aus, tut mir leid. :D

    Wenn Lindner verliert, gewinnt die FDP. Sollte sich Lindner durchsetzen, wird die FDP bedeutungslos. Denn Lindner repräsentiert den Teil des FDP-Netzwerks, der die Wahl verloren hat. Opportune Dummschwätzer, die sich in ihrer Rhetorik verfangen und an ihr hochgezogen haben.
    Fehlende Prinzipientreue und wirtschaftspolitische Orientierungslosigkeit hat ihnen die Wahl gekostet.
    Ob die PdV in die wirtschaftspolitische Lücke stoßen kann, werden wir sehen. Sicherlich einige gute Ansätze, aber der anarchokapitalistische Quatsch, Rothbardscher Naturrechtsblödsinn(ansonsten hat er wirtschaftspolitisch viel richtiges geschrieben) und dieses ganze Verschwörungsgeschwurbel zu Bilderberg, 9/11 und Israel etc... spotten jeder Intelligenz.

    Damit hast du dargelegt, weshalb du das Fiat-Money und Umverteilungssystem für mangelhaft hältst. Aber damit ist noch keine Alternative zu freiem Marktgeld begründet. Bitcoin erachte ich vor diesem Hintergrund als unzureichenden Nachweis. Ich bevorzuge in der Praxis bewährte geldwirtschaftliche Ansätze.

    Es gibt Werke und Analysen von Hayek zur Wirtschaft, nicht Road to serfdom, die wirklich schwer sind. Sowohl auf englisch als auch in deutsch.
    Hayek war ein Wirtschaftstheoretiker mit komplexen Theorien.
    Was ich ganz gerne lese, sind Kommentare von Lew Rockwell oder Thomas Woods jr.

    Ich versteh nicht, was du genau willst - oder was du nicht verstehst. Reales Vermögen aufbauen funktioniert durch Handel und realer Arbeit. Geldvermögen ist nur solange etwas wert, wie ein anderer später bereit sein wird, für dein Geld Leistung zu bringen. Du hast 10 Euro in der Hand. Der Erste, der diesen Geldschein "in den Händen gehalten" hat, hat diesen Geldschein durch Verschuldung bekommen (irgendjemand hat sich dafür verschuldet. Er selbst oder z.B. der Staat). Deshalb ist und bleibt jeder Geldschein eine Schuldforderung. Wenn du dir von deinem Ersparten etwas kaufst, dann hat ein anderer (der Verkäufer der Ware, die du gekauft hast) diese Schuldforderungs-Zettel übernommen.

    Dieses Argument 'Des einen Vermögen ist des anderen Schuld' ist typisch links, da die Linken damit die ungerechte Verteilung erklären wollen.
    Du vergisst nämlich in deiner Überlegung den Sachwert, der für sich auch eine Art Vermögen darstellt.
    Sachwerte stehen Vermögen gegenüber.

    Die Austrians kündigen immer die Inflation an, auch ein Hyperinflation, aber wo ist sie denn so stark, dass man sich Sorgen machen müsste?
    Die vom Bundesamt errechnete beträgt etwas mehr als 1%. Wo in welchen Bereichen des Lebens greift die Inflation stark?
    Würde mich mal seriös wirtschaftswissenschaftlich interessieren?

    Ja, alle monetären Vermögen stehen der gleichen Menge Geldschulden gegenüber. Reale Vermögen sind in dieser Rechnung natürlich nicht drin.




    Und nein, die Schuld verschwindet nicht, wenn du dir etwas Reales für dein Geld kaufst - sonst müsste ja das Geld verschwinden. Die Schuld ist noch immer da. Nur bist du nicht mehr der Gläubiger.

    Nun ja, die Geldmenge steigt. Wäre das nicht bei einer fixen Geldmenge der Fall?


    Und wie erklärst du dir, dass manche ein Vermögen durch geschickten Handel aufbauen, zb. von Weinen?

    Man muss sich das mal ernsthaft geben : Gysi befindet die Koalitionspläne für unfinanzierbar und der Sommer gibt zu, dass der Vertrag seine Erwartungen übertroffen hat. Was für ein Politslapstick, der deutlich macht, wie weit der Sozialismus im Land schon fortgeschritten ist.