Beiträge von Jochen Wallenborn

    Da der Staat doch den Gesundheitssektor vereinnahmt hat, wäre er doch selbst daran interessiert, ein solches Kartell zu brechen, weil hohe Behandlungskosten zurzeit immer Kosten für den Staat sind.

    Warum sollte der Staat denn daran interessiert sein? Unser Staat hat 2.114.000.000.000 € Schulden.
    Glaubst du ein Staat hat Angst vor zu hohen Kosten? Wenn ja, warum verschulden uns die Politiker immer mehr?
    Glaubst du der Staat hat Interesse das "Kartell zu brechen"? Ich würde eher sagen: ein Staat wird genau zu dem Zweck verwendet, seine Freunde zu begünstigen - auf Kosten der Allgemeinheit.

    Das lustige ist:
    Neben beiden Eisdielen gibt es noch je 1 Döner-Restaurant ;-)
    Mit unterschiedlichen Eigentümern natürlich. Ich habe schon bei beiden gegessen. Die Auswahl an Speisen ist - wie zu erwarten war - bei beiden sehr ähnlich. Eben türkisch.


    Ich will noch was sagen zu "das gleiche Produkt anbieten"
    Sowas ist äußerst selten. Schon die beiden Döner unterscheiden sich, obwohl sie fast dieselben Speisen haben.
    Der eine hat eine relativ große Ladenfläche mit vielen Sitzgelegenheiten, sehr gemütlich. Der andere ist eher so ne typische Dönerbude, viel kleiner, ziemlich laut und eher ungemütlich. Dort holen die Leute ihr Essen lieber ab, während sie bei dem anderen lieber drinnen sitzen. Bei dem lauten, ungemütlichen kann man aber dafür draußen sehr schön sitzen, wenn schönes Wetter ist. Wenn schlechtes Wetter ist gehe ich wiederum lieber zu dem anderen. Dafür gibt es bei dem in der Nähe keine Parkplätze. Wenn ich also mit dem Auto unterwegs bin, gehe ich also doch lieber zu dem ersten. Wenn ich danach noch ein Eis essen will, gehe wiederum lieber zu dem anderen, weil in der Eisdiele neben dem anderen das Eis besser schmeckt als in der Eisdiele neben dem einen ;-)
    So hat jeder seine Vor- und Nachteile.


    Dass sich ein "erfolgreiches Unternehmen durchsetzt" heißt ja nicht, dass alle anderen schließen müssen! Wie kommt man auf sowas?
    Der erfolgreichere hat nur höhere Marktanteile. Trotzdem können die anderen noch rentabel sein und sogar hohe Gewinne machen. Auch mit nur 1% Marktanteil. Das kann über Jahre hinweg so sein.
    Wenn du genug Kunden hast, um davon gut leben zu können ist es doch egal dass ein anderer vielleicht hundert Mal so viele Kunden hat.
    Es gibt immer wieder mal Unternehmen, die eine marktbeherrschende Stellung erringen. Z.B. Nokia bei Handys. Aber wer hat heute noch ein Nokia-Handy? Ohne staatlichen Eingriff hat die kleine Garagenfirma Apple den Giganten Nokia regelrecht abgehängt. Mir persönlich ist Apple wiederum zu teuer, weshalb ich kein einziges Apple-Produkt besitze und tatsächlich ist Apple allgemein nicht mehr so "in" wie noch vor 1 Jahr.

    Bei uns im Stadtteil gibt es aber 2 Eisdielen, die nur ca. 300 m voneinander entfernt sind.
    Es sind sozusagen "zwei Unternehmen, die das gleiche Produkt in der gleichen Region anbieten".
    Wo ist jetzt für mich ein Problem?
    Und wofür brauche ich Darwin wenn ich einfach nur Eis essen will?

    Es geht um die Zentralisierung der Macht. Das ist der Sinn und Zweck dieser Staatsapparate im Verbund mit dem Geldsystem. Die Politiker predigen immer nur "wir brauchen Wachstum" aber in Wirklichkeit ist es eigentlich: "Wir machen euch abhängig von uns"
    In einer freien Marktwirtschaft würde immer genau soviel Wachstum entstehen wie gerade notwendig ist. Durch mehr Freiheit verteilt sich der Wohlstand gleichmäßiger auf alle. Es würde aber trotzdem noch finanziell Reiche Menschen geben. Nur eben nicht auf Kosten anderer sondern zum Nutzen aller.

    Rein mathematisch gesehen müssen wir dank des technischen Fortschritts viel weniger arbeiten als früher. Wir haben also mehr Freizeit gewonnen. Davon merkt man aber leider nichts. Der Grund: wir arbeiten 2/3 unseres Lebens für andere und nur 1/3 für uns selber. Hauptsächlich arbeiten wir wohl für die Banken. Das liegt am Geldsystem, am Steuersystem und generell am staatlichem Zwang.

    Baader und Janich möchten ja den Minimalstaat (innere und äußere Sicherheit). Das heißt also, es gibt kein Sozialsystem.

    Warum nicht? Selbstverständlich kann es in einem Minimalstaat Sozialsysteme geben! Die werden nur günstiger und besser sein als heute und es wird mehrere Varianten davon parallel geben. Also man würde als Bürger die freie Wahl haben und kein Angebotsmonopol. Ich könnte mir vorstellen, dass jede Gemeinde ihr eigenes Sozialsystem hätte. Ob es dann Pflicht wäre dort einzuzahlen oder nicht würde vor Ort durch direkte Demokratie entschieden werden.

    Hier scheinen einige das Konzept des freien Marktgeldes noch nicht so ganz verstanden zu haben. Freies Marktgeld bedeutet, dass man jedem anderen die freie Entscheidung überlässt mit welchem Geld er handelt. Es gibt Leute, die Bitcoin nutzen. Punkt. Heute hat ein Kollege sein Mittagessen damit bezahlt. Also handelt es sich doch um Geld. Geld kann ALLES sein, worauf sich zwei Menschen einigen.
    Ich empfehle, die Bitcoin-Diskussion zwischen PDV-Gründer Oliver Janich und Alex Benesch von Recentr TV mal anzuschauen. Dort wurden alle wesentlichen Argumente pro und contra ganz fair und offen ausdiskutiert:


    www.youtube.com/watch?v=R2RWlM5XIRs

    Mit Bitcoin wird das Konzept des freien Marktgeldes real erlebbar. Sogar im sozialistischen Stadtteil Berlin-Kreuzberg begeistert man sich auf einmal für freie Märkte!
    Cafes und Bars akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel. Laut dem "Guardian" passen Bitcoins wunderbar zu dem “linken, aufmüpfigen” Lifestyle in Berlin-Kreuzberg.
    Hier ist man offen für Alternativen zum bestehenden System:
    http://www.guardian.co.uk/tech…oves-offline-berlin-video

    Hier ist eine Liste von Organisationen, die Bitcoinspenden annehmen:
    https://de.bitcoin.it/wiki/Spenden


    Keine Ahnung, ob diese Liste vollständig ist. Eine Partei ist (noch) nicht darunter.


    In der Piratenpartei gibt es aber wohl schon Diskussionen um Bitcoin.
    Der ursprüngliche Gründer der ersten Piratenpartei in Schweden, Rickard Falkvinge, ist einer der größten politischen Fürsprecher für freies Geld und im Speziellen Bitcoin:
    http://go-bitcoin.com/2012-02-…oin-ein-politisches-thema
    Aus den Beiträgen dort geht hervor, dass auch die deutschen Piraten über Bitcoin diskutieren. Ist die PDV schneller und mutiger?

    Bund für Umwelt und Naturschutz BUND akzeptiert als erste Umweltschutz-Organisation in Deutschland Spenden in Bitcoin:
    http://www.bund-berlin.de/bund…nden/bitcoin_spenden.html


    "Wir als BUND Berlin e.V. möchten an der Stelle dieser neuen Idee eine Chance geben und bieten mit freundlicher Unterstützung des Dienstleisters BitPay.com die Möglichkeit, die wichtige Arbeit einer anerkannten und erfolgreichen Umwelt- und Naturschutzorganisation in der deutschen Hauptstadt durch Spenden in Bitcoin zu unterstützen."

    Hallo! Da das Thema Bitcoin für uns so wichtig ist (Stichwort
    Währungs-Wettbewerb) habe ich die Diskussion zwischen Oliver Janich und
    Alexander Benesch aus der Recentr Sendung zum Thema Bitcoin
    herausgeschnitten und neu hochgeladen. Also es ist NUR die
    Bitcoin-Diskussion in dem Video zu sehen. Sie dauert knapp 1 Stunde.
    Verbreitet das Video zahlreich in allen Foren, in denen über das
    Geldsystem diskutiert wird. Ich denke mit diesem Video können wir einen
    wichtigen Beitrag zum Thema leisten und uns gleichzeitig bekannter
    machen.


    Genauso wie Sebastian sehe ich das auch. Was die Aufklärung des Ereignisses selbst angeht, da können wir aus Deutschland ja nichts tun. Als Partei sowieso nicht.
    Mir ging es nur darum, das "911-Spinner-Argument" zu widerlegen.


    Es gibt in den USA selbst inzwischen eine große Szene bestehend aus Architekten, Konstrukteuren, Bauingenieuren, Sprengungs-Experten, die eine richtige Untersuchung des Einsturzes der 3 Hochhäuser fordern. Über 1.800 ausgebildete Fachleute mit jahrelanger Berufserfahrung auf ihrem Gebiet haben die Petition unterzeichnet:
    http://www.ae911truth.org


    Unterstützt werden die Architekten von den Angehörigen der 911-Opfer, die mithilfe von Spenden einen öffentlichen Aufruf gestartet haben:


    www.youtube.com/watch?v=SH9meDbrlP8


    Alles Spinner? Alle vom Iran bezahlt?

    Mit solchen wilden Theorien beschäftigen sich ja auch nur ein paar Freaks.


    Zeugenaussagen sind ja keine Theorien. Unser gesamtes Justizsystem und jeder Gerichtsprozess basiert ja im Grunde auf Zeugenbefragungen. In jeder Gerichtsverhandlung werden Zeugen befragt. Auch in den USA. Warum wurden ausgerechnet im Fall von 9/11 keine Zeugen befragt?